Verstärkereinstellungsprobleme

von Guitarressi, 22.07.08.

  1. Guitarressi

    Guitarressi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #1
    Hallo Leute,
    ich habe mich gerade hier angemeldet, weil ich echt verzweifelt bin mit meinem Verstärker.
    Ich bin E-Gitarren Anfänger und finde einfach nicht die richtige Einstellung, kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

    Also meine Gitarre ist: Epiphone LesPaul Special II Black
    und mein Verstärker: Hughes & Kettner Edition Blue 15 DFX

    Da ich Anfänger bin, wage ich mich erstmal an Smoke on the Water, so n Standart halt, und das klingt einfach nicht schön mit meiner Einstellung.
     
  2. <Kampfkeks>

    <Kampfkeks> Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #2
  3. Guitarressi

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    Erstellt: 22.07.08   #3
    Also, ich kenn mich mit dem Ganzen noch nicht so aus, ich schreib dir mal auf was sie momentan stehen:

    Clean:
    Volume (5)

    Lead:
    Gain (1)
    Master (4)

    EQ:
    Bass (0)
    Mid (0)
    Treble (2)

    Digital FX:
    Preset Adjust (Ganz weiß runter, bei Chorus ganz am Anfang)
    FX Level (5)
    Reverb (0)

    Master (also Lautstärke des Verstärkers):5


    Nun, ich hab halt von dem ganzen noch keine Ahnung und wahrscheinlich is das die totale Mülleinstellung. Und wie gesagt, ich spiele momentan Smoke on the Water.
     
  4. Klobuerste91

    Klobuerste91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #4
    Also Bass und Mitten solltest du doch schon etwas reindrehen, wozu sollten sie sonst da sein? Du solltest einfach ein bisschen rumprobieren.
     
  5. Guitarressi

    Guitarressi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #5
    Ich hab schon soviel rumprobiert, aber ich hab da halt keine Ahnung von.
     
  6. <Kampfkeks>

    <Kampfkeks> Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.08   #6
    versuch mal :
    bass: 5
    treble: 5
    und middle: 7
    und dann gain ( das ist die verzerrung): 6
    bei den digital fx am besten ales raus d.h. 0.

    mfg
     
  7. Cadfael

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    Erstellt: 22.07.08   #7
    Hallo Guitarressi,

    wenn man seine Einstellung beschreibt kann man 0-10 wählen.
    Einfacher ist es, wenn man mit 7-17 Uhr arbeitet. Da weiß jeder, dass 12 Uhr die Mittelstellung ist.
    Es geht aber auch so, wie Du es gemacht hast.

    Blackmoore benutzte zwar eine Strat, aber annähernd ist der Sound hin zu kriegen.
    Deine Epi müsste das zusammen mit dem H&K schaffen. Das ist ein prima Amp für Rock ...

    Es soll ja verzerrt klingen. Also muss der verzerrte Kanal eingestellt sein.
    Wie "Clean" steht ist also egal. "Clean" ist ja der andere Kanal ...

    Fang damit an, dass Du die Klangreglung (Bass, middle, treble) auf 12 Uhr (5) stellst.
    Das Effektgerät (DFX) machst Du aus. Chorus ist bestimmt nicht ideal für Smoke on the Water.

    Bei der Gitarre stellst Du den 3-Weg-Schalter nach unten (auf Treble?). Das gibt einen hellerden Klang. Die beiden Regler (Volume und Tone) machst Du voll auf (im Uhrzeigersinn).

    "Gain" am H&K gibt an, wie sehr die Gitarre verzerrt.
    Viele spielen SotW viel zu verzerrt. Die Power kommt aber aus dem Anschlag. Trotzdem ist "1" (7-8 Uhr?) zu wenig. Stell den Gain-Regler auf 9 bis 10 Uhr (3-4). Mit dem Master Regler regelst Du die Endlautstärke. Den kannst Du einstellen wie Du (oder deine Eltern/Nachbarn) es willst.

    Jetzt fragst Du dich, was nicht stimmt. Nicht schneidend genug? Dann Treble (Höhen) rein. vielleicht auc 13 oder 14 Uhr. Ist es etwas zu "fett", drehst Du die Mitten raus. Ist es nicht fett genug, drehst Du die Mitten rein. Dann kannst Du die Bässe noch angleichen.
    Stehen alle Klangregler auf 15 Uhr stimmt was nicht. Dann könnten sie genauso gut auf 12 Uhr stehen. Dreh alles wieder auf Mittelstellung 12 Uhr und dreh einfach mal nur die Mitten auf 10 oder 11 Uhr zurück.

    Als Anfänger wird auch deine Anschlagtechnik dafür sorgen, dass es nicht so klingt wie Du möchtest!
    Es braucht Zeit rockig zu klingen - und manche schaffen es nie. Ich könnte nie in einer Soft-Pop-Gruppe spielen. Egal was ich mache, es kommt Rock dabei raus. So ist nun mal mein Anschlag.
    Ein harter Anschlag heißt aber nicht, dass Du hart in die Saiten dreschen musst! Das wäre auch verkehrt.

    Wenn Du Sounds suchst, mach die Klangreglung immer auf Mitteltellung, regel erst die Mitten und Höhen - und auch mal in den linken Bereich unter 12 Uhr!

    Viel Glück
    Andreas
     
  8. Guitarressi

    Guitarressi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #8
    Vielen Dank, werde ich gleich mal probieren.
     
  9. JenovasReunion

    JenovasReunion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #9
    alles voll raufdrehen is immer gut!!...^^
     
  10. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 25.07.08   #10
    Hallo JenovasReunion,

    ich hatte vor 20 Jahren ein 100 Watt Vollröhren Marshall Bass Topteil (so wie der Jimi Hendrix Amp).
    Da stimmte das bei Bass, Middle, Treble, Presence. Die Volumenregler hatte ich auf 0,7 und war tierisch laut.

    Bei heutigen Amps sollte man immer von der 12 Uhr Stellung ausgehen.
    Die "Marshall Stellung" klingt auch bei modernen Marshalls meist sehr bescheiden.

    Ich nehme zwar an, dass sollte nur ein Witz von Dir sein - aber ich schreibe es lieber noch mal für die Newbies.

    Gruß
    Andreas
     
  11. raphrav

    raphrav Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.08   #11
    also ich hatte den großen bruder dazu, den 30er ohne DFX - und solche sounds sind gut damit zu machen und der amp sollte, wenn nichts kaputt ist, auch ganz gut klingen. allerdings bekommt der amp in oberen lautstärkeregionen noch ein extraleben - schau mal, dass du dem etwas mehr geben kannst, dann wird der sound dynamischer, druckvoller und nicht ganz so britzelig wie es gerade amps mit kleinen speakern bei geringen lautstärken sind.
    und noch was: die effektsektion ist nach deiner liste falsch für hardrocksachen eingestellt: dreh mal den FX level regler ganz weg (macht den sound ehrlicher) und den reverb etwas auf (verleiht ihm räumlichkeit und tiefe) - aber nicht übertreiben.
    gain kannste beim edition blue etwas zulangen, aber dann auch mehr mid - sonst ists kein klassischer e-gitarrensound.
    eine andere, wohlklingende alternative für solche sachen ist bei dem amp, in den cleankanal zu gehen, dessen volumeregler an den oberen anschlag zu drehen, davor aber unbedingt den master runter, sonst wirds laut! der eb fängt nämlich auch im cleankanal ab einer gewissen lautstärke das zerren an, und die kann sich prima hören lassen - nur muss halt dann der master wie gesagt deutlich runter...
     
mapping