Verwirrung! Welchen Verstärkertyp für was?

von Budai, 13.08.07.

  1. Budai

    Budai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #1
    Hallo,
    also zuerst, ja ich weiß das die Wattzahl eig. keine große Rolle spielt und ich weiß auch das ein 30W Röhrenverstärker genauso laut ist wie ein 100W Transistor.

    Jedoch habe ich in keinem Thread so richtig erfahren was man für eine Wattanzahl max. nehmen sollte, bzw. welche Verstärkergröße oder auch Typ (Hybrid,Transistor..) für welchen Auftritt oder Übungsort geeignet ist.

    Mcih würde interessieren was für ein Verstärker angebracht ist, wenn ich 1.Zu Hause 2. Im Proberaum üben will.

    Was für ein Verstärker reicht da aus?
    Und wie ist das mit Röhrenverstärkern, brauchn die echt ne Weile bis sie warm sind und gut klingen und darf man die nicht nur mal 5,6Minuten anschalten zum kurz klimpern?

    Ab wann wärn Halfstack,Combo.. etc. geeignet?

    Wichtig ist mir, dass der Verstärker keine Effekte , also eingebuate braucht, da ich Bodentreter verwenden will.
    Und was für eine Art von Verstärker sind gut für Bodentreter?

    Und wieviel muss man ausgeben um einen sehr guten Verstärker zu bekommenwenn man nur zuhause spielt und ab und zu in einer Band im Keller?

    Das sind viele Fragen, aber man sieht das ich nicht wirklcih den Durchblick habe und eine kleine Übersicht bräuchte was von dieser Riesen AUswahl an versch. Verstärkertypen denn eig. für mcih in Frage kommt.^^
     
  2. Alexpopaleks

    Alexpopaleks Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #2
    Hi,

    Alsooo

    Es stimmt dass ein 30 watt röhren verstärker um längen lauter ist als eine 30 watt transe.Generell ist nicht vorgegeben, welcher verstärker für was geeignet ist.Das hängt halt vom jeweiligen Verstärker ab.Wiederum reicht ein 15 watt transistor amp gut für zu hause, mit dem du bei der bandprobe dann aber sicher schwierigkeiten bekommst.Das kann sich bei verschiedenen amps und herstellern aber auch unterscheiden.

    Was ich damit sagen will ist, du solltest dir einen zumindest groben überblick über die amps verschaffen und in einem musikladen anspielen.Am besten die üblichen verdächtigen vergleichen sowohl lautstärke und sound (Marshall, Fender, Vox, Peavey etc; )

    Zu combo und Halfstack: Nunka ein Halfstack hat natürlich viel mehr "Headroom" als ein Combo.Das heisst mehr Attack und druck, daraus folgt, dass er lauter ist(auch nur in der regel).
    Ein Combo dagegen ist logischer weise sehr viel einfacher zu transportieren und erreicht locker für bandprobe akzeptable lautstärken, wenn man denn den richtigen nimmt.

    Es ist alles etwas schwer zu erklären deswegen solltest du dir auf jeden fall selbst einen überblick verschaffen.

    Achja zu röhren amps: In der Regel dauert das aufwärmen der röhren ca 5-10 Sekunden, demnach steht auch nichts im wege den amp mal zwischendurch zum "klimpern" anzuschmeissen ;D

    Gruss A.
     
  3. Leodoom

    Leodoom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #3
    Hi! Also zuhause tuts schon ein kleiner Brüllwürfel. Ein Roland Micro Cube, ein VOX DA5 oder sowas, 15 Watt reichen da vollkommen, weniger geht auch. Für den Proberaum - kommt drauf an was für Musik du machst. Wenn du z.B. Akkustikkram machst, reicht auch schon ein kleinerer 30W Amp. Für Heavy Metal mit Schlagzeuger und alles braucht man schon mind. 40W Röhrenendstufe btw. 80W Transistor aufwärts.

    Jop, die müssen etwas länger warm werden, ausserdem haben sie den Nachteil das sie bei niedriger Lautstärke oft nicht so gut klingen wie sie er könnten und sollten, da die Röhren nicht aufgeheizt sind. Daher würde ich mir bei Röhrenamps wirklich überlegen, ob und welche du brauchst^^

    Combos sind definitiv für den kleinen Geldbeutel geeigneter. Ausserdem sind sie leichter zu transportieren und leichter aufzubauen. Ein Halfstack lohnt sich meiner Meinung nach erst mit einem Budget von ~700€ aufwärts da man dadrunter (zum Großteil) einfach gute Combos, aber nur halbgare Halfstacks bekommt. Es gibt aber auch viele andere Faktoren, die über Combo/Halfstack entscheiden...

    Erstmal ist es doch besser, wenn die Dinger verbaut sind, als wenn sie nicht verbaut sind. Du musst sie ja nich einsetzen, da zwingt dich keiner zu XD Was "wichtig" für Bodentreter ist kann ich dir beim besten Willen nicht so pauschal sagen - der Sound muss einfach passen. Z.B. braucht ein Zerrpedal einen guten, passenden Cleansound etc.

    Für zu Hause reicht ein 100€-Brüllwürfel von VOX oder Roland. für einen guten Proberaumamp würde ich 200-300€ aufwärts einrechnen.

    Hoffe das hilft etwas^^

    MfG Mathew
     
  4. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #4
    es stimmt, dass ein halfstack mehr druck hat. aber ich wieß nicht, ob es ist richtig ist, zu sagen, dass halfstacks generell mehr attack haben als combos...
    headroom ist dafür auch das falsche wort, dnen headroom bedeutet, wie lange ein amp clean bleibt. hat ein verstärker viel headroom, kann man ihn alos relativ weit aufdrehen ohne dass er verzerrt.

    mfg
     
  5. Hamstersau

    Hamstersau Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #5
    uiui. also wieviel watt du brauchst. musst du wissen. Ob röhre, hybrid oder transe ist geschmacks bzw. geldsache.
    Willst du einige effekte verwenden wäre es gut wenn der verstärker einen loop hat. man muss die effekte zwar nicht in den loop hängen, aber man kann. und eine option mehr zu haben ist nie schlecht.:)

    Wenn du einen verstärker zum proben UND zum daheim klimpern suchst, solltest du nach einem amp schauen, der sich laut und leise gut anhört. sonst wirst du nämlich im proberaum einen tollen sound haben, aber daheim wirst du nicht glücklich bzw. dein verstärker ist auch auf niedrigem reglerpegel so laut dass der nachbar böse wird.
    das ist bei topteilen + box der nachteil. die klingen erst bei einem bestimmen lautstärkepegel.

    deshalb würde ich dir empfehlen nach einem combo zu suchen.

    Ein beispiel dafür wäre der vox ad50vt. ein hybrid. er kann laut und auch leise. mit einem regler auf der rückseite kann man die watt runteretzen und so hört sich der verstärker auch leise richtg klasse an. der fällt für dich allerdings raus, da er viele integrierte effekte hat und auch keinen loop. sollte nur ein beispiel sein.:)

    zur wattanzahl: finde ich persöhnlich ziehmlich unwichtig, da sich die wirkliche lautsärke von verstärker zu verstärker auch mit gleicher wattanzahl unterscheidet. zum proben solltest du aber 30- 50 watt haben, da du ansonsten entweder nen nicht so tollen sound hast oder erst garnicht gehört wirst.

    hoffe ich konnte dir (wenigstens ein wenig) helfen.

    gruß hamstersau
     
  6. x-Riff

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    Erstellt: 13.08.07   #6
    Mit Bodentreter meinst Du ein Multi-Effekt-Gerät?
    Da benutze ich ein Korg AX 1500 - und brauche für zu Hause gar nix weiter, da ich entweder einen Kopfhörer an den Korg hänge oder die HiFi-Anlage an den Korg anschließe - fertig aus.
    Korg AX 1500 ist jetzt nur ein Beispiel, einen link dazu findest Du hier und dort findest Du auch weitere Multi-Effekt-Geräte.
    http://www.musik-service.de/Korg-AX-...5498674de.aspx

    Wenn Deine Entscheidung so weit gediehen ist, stehen Dir wiederum mehrere Wege offen:

    Wenn Du bei dem Modeller (Mulit-Effekt-Gerät) bleiben willst (d.h. die dortigen amp-simulatoren nutzen willst) brauchst Du im Prinzip nur noch eine Endstufe und Boxen - da es nur darum geht, das im Multieffektgerät entstandene Signal zu verstärken.

    Auch hierbei gibt es mehrere Angebote und Preisklassen.
    Ich persönlich möchte da nichts empfehlen, weil ich keine Erfahrung damit gesammelt habe.

    Du kannst auch einen Amp kaufen - der sollte vor allem einen guten clean-Kanal haben, da dieser ja möglichst unverfälscht das Multi-Effekt-Signal verstärken soll.
    Das muss kein Röhren-amp sein, kann aber durchaus.

    Ich habe ganz gute Erfahrungen mit diesem Hybrid-Verstärker (Röhren-Vorstufe, Transistor-Endstufe) gemacht: http://www.musik-service.de/Gitarren...5751918de.aspx
    Aber auch das ist nur ein Hinweis - auch hier gibt es eine ziemliche Auswahl und persönliche Vorlieben.

    Ein Röhren-amp sollte unbedingt "vorglühen" - allerdings reichen da ein paar Minuten aus - so wild ist das also nicht. Power an, in der Zwischenzeit Gitarre stimmen, alles verkabeln, drei mal durchatmen - und dann standby an.

    Was Du im Proberaum brauchst hängt auch zusammen von der Besetzung der Band und wie sehr vor allem der drummer reinsemmelt. Mit dem 60 Watt Hartke wirst Du keine Schwierigkeiten haben. Mit 30 Watt Röhre solltest Du aber hinkommen.

    Ob Combo oder Half-Stack (Top und Boxen) finde ich Geschmacksache. Richtig ist sicher der Hinweis, dass bei der kompakten Bauweise ein Combo weniger Material braucht, in der Regel ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben und amp und Box gut harmonisieren werden. Es braucht für Deine Bedürfnisse wirklich keine 4x12er Box zu sein - auch wenn es noch so gut aussieht. Aber wie gesagt: mit der Hartke war ich persönlich zufrieden.

    Also meines Erachtens sollte bei dem was Du vorhast, die Auswahl des Multi-Effektes im Vordergrund stehen.

    Teste aber auch ein paar Modeller-Amps an (also eine Kombination aus amp-simulatoren, Verstärker und Box) - da gibt es auch einige interessante, die Du mal antesten kannst. Von der Programmierung und den Effekten her sind die zwar weniger variabel - aber es kommt ja auch darauf an, was Du effektiv nutzt. Ein paar gute Effekte, die Du wirklich brauchst, sind da hilfreicher als viele mittelmäßige Effekte - wenn man weiß, wie es denn klingen soll.
    Ein paar, die ich neulich mal gespielt, bzw. gehört habe und die Proberaum-kompatibel sind:
    http://www.musik-service.de/Gitarren...5741481de.aspx
    http://www.musik-service.de/Gitarren...5748192de.aspx
    http://www.musik-service.de/Gitarren...5749624de.aspx

    den cube von roland habe ich noch nicht gehört/gespielt, der wird aber oft empfohlen:
    http://www.musik-service.de/roland-c...5757036de.aspx
    http://www.musik-service.de/Gitarren...5741336de.aspx

    So - damit mache ich erst mal Schluss - Du kannst ja noch mit ein paar Fragen nachschießen.

    x-Riff
     
  7. Alexpopaleks

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    Erstellt: 13.08.07   #7
    Hast recht Headroom is falsch sorry is halt echt nich so einfach die unterschiede mal eben so aufzuzählen ;)
     
  8. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #8
    Hier liest man wieder sehr viel Schmuh... :rolleyes:
     
  9. Garage Gitarrero

    Garage Gitarrero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #9
  10. Budai

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    Erstellt: 13.08.07   #10
    Ja die hab cih schon gelesen^^

    Okay,
    also mit Bodentretern meine ich auch Bodentreter.Also keine Effektboards.
    Für mich wären halt bereits eingebaute Effekte unwichtig, da ich viele Bodentreter habe und auch eher durch Bodentreter meinen Sound erzeugen will.

    Das gute ist, dass es egal ist bo der Amp schwer und groß ist, da wir bei uns im Keller proben könnten und werden und ich praktisch meinen Amp nie irgendwo hinschleppen muss.

    Also Röhrenverstärker fallen für mich glaube ich erstmal raus, da das Problem wirklich ist das ich auch für zu Hause einen bei leisem Lautstärkepegel guten Sound brauche undals Schüler kein Geld für neue Röhren und Wartungen etc. habe.

    Vom Geld her möchte ich auch nicht mehr als 700€, max 800€ ausgeben.

    Ich will halt jetzt nen wirklcih guten Verstärker haben der auch ein paar Jahre verwendet wird, (zufrieden versteht sich ;)).

    Wie ist das eig. mit Hybridamps?
    Muss man die auch warten lassen, so wie Röhrenamps?

    Was für ein Modell könntet ihr mir denn empfehlen?

    Also hier mal meine Kritikpunkte:

    -nicht teurer als 7,800€
    -vor allem bei Zimmerlautstärke guter Sound
    -guter cleand Sound
    -sollte schon auch für Bandproben geeignet sein, also mit Schlagzeug
    -FX Loop für Effekte
    -braucht keine besonderen integrierten Effekte

    Ja spielen tun wir eig. recht vielseitig.Aber der Verstärker sollte eher so für Rock geeignet sein, da wir viel Nirvana,Kiss,AC DC , Dinosaur JR, Jimi Hendrix spielen.

    Mir würde z.b. ein typischer Vintage Hendrix Sound sehr gefallen, da ich auch eine 68er Strat besitze und mir dieser Sound sehr gefällt.

    Ja was nicht sclhecht wär , wenn der Verstärker von Marshall wäre, da ich jemand kenne und somit billiger an Boxen von denen rankomme.
     
  11. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #11
    Mit meckern hilfst du aber auch keinem weiter. verbesser doch einfach falsche informationen.
     
  12. EISBAER

    EISBAER Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #12
    Hallo Budai......ich möchte dir hier keinen bestimmten Verstärker empfehlen, aber eine Webseite mit Grundsätzlichem zu Verstärkern: http://www.piller.at/music/
    (dort dann unter Röhren & Verstärker FAQ schauen).

    In erster Linie muß dir ein Amp vom Sound her zusagen und da hilft nur eines....antesten mit deiner Gitarre. Wattzahlen sagen nicht unbedingt was über einen Amp aus, da auch viel abhängt von den Lautsprechern, Gehäuse (Box? Combo?) und wie das ganze bei größeren Gigs mit welchen Mikros zur P.A. geschickt wird.

    Gerade hier machen viele Bands einen Fehler. Jeder gibt viel Geld für sein persönliches Equipment aus und will (zu recht) das beste dafür haben. Nur bei gemeintschaftlichen Anschaffungen (Mikros,Kabel, PA usw.) wird dann oft der billigste Ramsch gekauft...mit dem Ergebnis, der gute Sound von Amp und Gitarre kommt nie beim Publikum an.

    Lass dich nicht von zig Marshall-Türmen auf Bühnen täuschen, das sind meist Image-Prothesen der ich-will-einfach-nur-böse-sein-Fraktion und z.T. nicht aktiviert. Man kann auch mit einem Vox AC30 im Wembley spielen....eine Sache der Abnahme.

    Aufgrund der technischen Unterschiede bin ich aber ein Verfechter der 2-Verstärker-Gemeinde....es sei denn, du hast ein Eigenheim ohne Nachbarschaft. Ich habe einen kleinen Transistor-Übungsamp (der empfohlene Roland-MicroCube ist da eine gute Wahl) und einen Röhren-Amp für Proben und Gigs.
     
  13. toxx

    toxx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #13
    Zuhause reicht ein Roland Micro Cube etc. ... 100 Euro. Wenn du natürlich zuhause feinsten Vintage-Sound ohne Kompromisse willst, wirds trotzdem richtig teuer, aber für normale Zwecke reicht ein sehr kleiner und recht günstiger Amp. Allerdings nicht irgendein x-beliebiges Ebay-Teil, sonder schon ein Amp, der dir z.B. hier im Board empfohlen wird.
    Z.B. eben ein Roland Micro Cube, oder Vox AD15vt etc.
    Auch Marken haben nicht immer etwas zu sagen, zum Beispiel werden dir die meisten hier (zu recht) von der Marshall MG-Reihe abraten.

    Im Proberaum sollten für Rock (mit nicht gerade ultra-cleanen Parts) 30 Watt Röhre / 50 Watt Tranistor reichen, für Metal sollte es mehr sein. Aber natürlich sind das nur ungefähre Angaben, jeder Amp ist unterschiedlich laut...

    Zur Combo/Halfstack-Entscheidung: Festhalten kann man, wie schon oben geschrieben, das Combos leichter transportierbar sind und meist etwas zahmer klingen...
    Letzendlich bleibt es erstmal Geschmackssache. Lautstärketechnisch reicht die normale Proberaumlautstärke fast immer aus, da bei Auftritten, wo du größere Lautstärken brauchst, sowieso so gut wie immer dein Verstärker abgenommen wird und über die Anlage verstärkt wird (Mikro vor den Amps usw.).
    Folglich reicht ein Combo von der Lautsärke her auch für größere Auftritte, selbst wenn ein Halfstack ansich größere Lautstärken schafft.
    Letzendlich bleibt es also erstmal Geschmackssache/Soundfrage, ob du ein Combo oder ein Halfstack wählst.

    Zum Thema Effekte:
    Das ist nun wirklich sehr stark Geschmacksfrage. Natürlich schadet es selten, Effekte im Amp verbaut zu haben, weil man die ja abschalten kann. Allerdings solltest du bedenken, dass du natürlich beim Ampkauf für eventuelle eingebaute Effekte mitzahlst, und musst dir demnach überlegen, ob du nicht lieber mehr Geld in Amp und weniger in Effekte stecken willst.
    Weiterhin bleibt zu sagen, das (günstige) Digital(multi-)effekte manche Leute mögen, mir aber zum Beispiel klingen sie viel zu künstlich. Deshalb kaufe ich mir, sollte ich einen Effekt benötigen, lieber diesen einen, speziellen Effekt als hochwertigen Bodentreter mit richtig gutem Sound.
    So habe ich zwar nur wenige, aber dafür gut klingende Effekte. Und vor allem nur die, die ich brauche.
    Bei einem günstigen Multieffektpedal passiert es leicht, dass du viel zu viele Effekte hast, die aber alle nicht wirklich gut klingen. Würdest du das Geld in einzelne, gute Bodentreter stecken, hättest du zwar weniger Effekte, aber dafür für einen ähnlichen Preis die Effekte, die du wirklich nutzen willst mit richtig gutem Sound. Ist meine Erfahrung, ich hoffe niemand fürhöt sich jetzt auf den Schlipps getreten ;) .
     
  14. Garage Gitarrero

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    Erstellt: 13.08.07   #14
    Hallo Budai.

    Für 800 Euro kannst Du Dir auch einen kleinen Übungsamp für daheim und einen richtigen für den Proberaum zu legen. Recht gute Übungsverstärker bekommt man schon für 50 - 100 Euro. Wie oben schon gesagt wurde, reichen da 15 Watt bei weitem aus.

    Edit: OK, da war einer schneller!
     
  15. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #15
    Das ist schwachsinn. Und bevor ich viel schreibe ziehe ich hier zu
    einer kleinen Erklärung einfach mal wieder ein Posting von RfC heran:

    Das ist völlig egal. Gut ist was einem gefällt. Gefällt dir ein Amp klanglich
    sollte man sich nicht von den "Wattangaben" leiten bzw. irre führen lassen.
    Im Proberaum- wie auch daheim spiele ich einen 200W Amp auf 75W.
    Im zitierten Post oben steht ja auch ein wenig zum dem Thema.

    Du darfst dich bei mir gerne vom Gegenteil überzeugen.
    Pauschal zu sagen, dass ein Halfstack bzw. eine 4x12er
    mehr druck hat, als ein 1x12/2x12er Gerät ist falsch.

    Rein subjektiv. Ich denke die einem Anfänger zu geben,
    der diese in sich als absolute Fakten aufnimmt ist mehr
    schädlich als hilfreich. Also Budai.. viel spaß beim lesen
    aber da gibts trotzdem einiges zu hinterfragen.
     
  16. Budai

    Budai Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #16
    Hmm ok... vllt. sollte ich noch erwähnen das ich ja bereits einen Marshall MG 30 DFX habe.( Steinigt mich, aber der Verkäufer hat ihn mir empfohlen und ich wusste damals noch gar nix über Verstärker, da ich erst seit ein paar Stunden meine Gitarre hatte ;)).

    Ich will einen wirklcih guten Verstärker, keinen der auch für Zuhause "reicht".Also wenn ich 700€ max. ausgeben will, dann will ich auch einen Verstärker der wirklich super klingt und mit dem ich zufrieden bin.

    Wichtig ist mir eben, dass der Verstärker deutlcih besser ist als mein jetziger und das er eben auch nicht beim Spielen mit einer Band untergeht.
    Viel mehr Anforderungen hab ich eig. nicht nur das er einen FX Loop haben sollte und ich Marshall bevorzugen würde, da cih eben Prozente auf diesen Hersteller bekommen.

    Antesten geht bei mir leider kaum und wenn dann nur zwischen ein paar billigen Verstärkern die gerade in dem einen Musikladen stehen.
    Deshalb wäre ich dankbar für Tipps von Modellen die ich antesten sollte, die ich mir dann evt. mal anschau wenn ich wirklcih nach München etc. 2,3 Stunden fahre um dort den ganzen Tag diese Modelle anzutesten und dann einen mitzunehmen.
     
  17. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #17
    Was soll das heißen ?
    Das ist wohl das kleinste Problem.
     
  18. the_priest

    the_priest Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #18
    ich würde dir auch 2 verstärker, einen für daheim und einen für den proberaum empfehlen, da man die amps dann nicht immer rumschleppen muss.
    zur frage halfstack/combo: mach um gottes willen nicht den fehler und kauf dir ein 100watt röhren- halfstack, wenn du in clubs spielen willst. ich habs schon oft genug erlebt, dass außer krach nichts mehr von der bühne kam, die techniker die gitarren auf 0 hatten und trotzdem war alles zu laut. für clubs reichen combos auf jedenfall aus, imho 50w röhren. das dürfte dann auch reichen, wenn du mal openair spielen willst. eigentlich geht es ja auch nur darum, dass du dich selbst hörst, den rest besorgt normalerweise der tontechniker.
    ein stack macht meiner meinung nach erst ab großen hallen sinn, obwohl das auch variiert. allerdings gibt es mittlerweile die meisten topteile auch als combos, so dass das für die meisten freizeitmusiker wie wir das sind reicht.
    meiner meinung und erfahrung nach!!
    gruß
     
  19. Budai

    Budai Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #19
    Also damit mein ich halt,dass ich diesesmal einen guten Verstärker kaufen will und nciht eifnach wieder irgendein Teil das "erstmal" "reicht".
    Wenn ich schon viel Geld ausgeben will, dann will ich auch lange Zeit keinen anderen Verstärker haben.
    Ich will eifnahc einen wirklcih guten Sound, und nciht einen Verstärker der für das Geld "nich schlecht " is.
    Ich hoffe du verstehst wie ich das meine.

    Ok also definitiv kein Halfstack.
    Was für Combos wären denn zu empfehlen max bis 700€?

    Und wie ist denn das mit den Röhren?
    Mir kommt das so vor ,als müsste man die andauernd abstimmen und neue Röhren kaufen usw., also als ob das ziemlcih kostspielig wär.
     
  20. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.07   #20
    Dann sind die Gitarristen- und die "Techniker" bzw.
    der Mischer einfach sehr unfähig. So einfach ist das.

    Ich verstehe was du meinst. Empfehlen möchte ich dir ehrlich gesagt nicht.
    Das kann dazu führen, dass du dich eben auch irgendwo fixierst. Wenn du
    in einem Laden bist, teste alles an was in deinem Budget liegt. Das was dir
    am besten gefällt kannst du dann mit Sicherheit auch kaufen. Möchtest du
    das Ding daheim/Proberaum lieber nochmal testen (was ich zumindest machen
    würde), dann bleibt dir das Rückgaberecht bei den Online-Shops.
     
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