Vom Suchen/Finden des "richtigen" Gitarrenlehrers bis zum Unterricht-Feedback

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C_Lenny
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Der Thread ist ja mittlerweile weit über das ursprüngliche Thema "Suchen und Finden des 'richtigen Gitarrenlehreres' " hinausgegangen. Den Austausch über Unterricht/Lernfortschritt nach der Entscheidungsfällung im Kontext weiter zu verfolgen, ist vielleicht mal gar nicht schlecht. Daher habe ich nun den Titel etwas "angepaßt", damit wir hoffentlich weiter daran teilhaben können :).
Achtet aber bitte darauf, dass Ihr bei sicherlich manchmal notwendigen "Neben"themen wie z.B. Metronom, Recording oder Griff-/Spieltechniken allgemein bleibt, denn detailliertere Ausflüge dahin sollten nach wie vor in den entsprechenden Subs unternommen werden, damit auch andere User mit derartigen Problemen "drüber stolpern" können und nicht erst hier seitenlang suchen müssen ;)

LG Lenny (für die Moderation)
 
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Da ja nun zum zweiten mal der Titel geändert wurde,was absolut in Ordnung ist, möchte ich natürlich weiter berichten. Hatte schon etwas Bammel weil wir so vom Thema abgekommen sind.
Heute war wieder Unterricht und wie immer leerreich. Mein großen Problem ist die Rythmik...bzw. in einen bestimmten Rythmus hineinzufinden.
Meine Improvisationen waren jetzt garnicht mal schlecht, waren licks dabei die ihm gut gefallen haben. Aber wenn das Timing in Bezug zur Rythmusgitarre nicht stimmt klingt es halt nicht schön.
Hat aber wirklich Spass gemacht mal wieder mit jemanden zusammen zu spielen.
Wirkliche Hausaufgaben im Sinne von *Übung xy gibt es dieses mal nicht. Ich hab jetzt erstmal genug Brot um das bereits gelernte zu festigen. Sonst komme ich durcheinander und verzettel mich.
Was glaube die Richtige Entscheidung ist....ich hatte ihm ja gesagt, das die letzten Übungen recht sportlich waren. Und darauf hat er reagiert...so sollte es sein denke ich.
Zufällig haben wir festgestellt das ich neben den neu gelernten Fingersätzen den nächsten den er mir beibringen wollte schon kenne....nur wusste ich nicht das er so heißt.
Des weiteren hat er mir gezeigt was ich wo anwenden KANN, ein muss gibt es da wohl nicht. Die Vielzahl an Möglichkeiten die er da nur angeschnitten hat überfordern einen fast, aber ich denk das bekomme ich mit der Zeit hin.
Dabei ist mir aufgefallen das ich schon eine ganze Menge Werkzeug bekommen habe um mich auszutoben....ist schon faszinierend was auf einmal alles geht und wie unterschiedlich es klingt.

Gruß Marcus
 
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Einige Tage und Wochen sind wieder ins Land gezogen und daher möchte ich mal wieder ein kleines Feedback geben.
Im Urlaub hatte ich wegen Hochzeit und Hausbau leider nicht täglich üben können, aber im Schnitt kam ich aller 2 bis 3 Tage auf 1-2h.
Da es zwar schön und gut ist wenn man Fingersätze kennt aber etwas unglücklich wenn man nicht weiß was man wo anwenden kann habe ich meinen Lehrer gefragt ob ich sowas wie eine Zusatzstunde einschieben kann um Fragen zu klären.
Das war kein Problem für ihn. Auch bei Fragen soll ich mich lieber bei ihm melden bevor ich etwas falsch oder garnicht übe.
Das Niveau ist nach wie vor recht hoch, zumindest für mich als absoluten Anfänger. Inzwischen hat er mir 3 Skalen beigebracht, wobei ich die ein oder andere in Fragmenten schon kannte.
Das wären die ionische,phygrische und die aeolische Skale...damit will er es erstmal belassen bis ich da Sattelfest bin.
Nebenher noch eine Übung um vom Beat in den Off-Beat zu kommen. Daran knabber ich ganz schön. Und er hat mir gezeigt wie man einen Vibrato richtig macht....wäre zwar eigentlich noch nicht so richtig an der Reihe jetzt, aber da ich
sowas ja schon immer mal mache will er mir den Fehler austreiben bevor es dieser sich weiter verfestigt, beim Bending ebenso.
Bis alles auch wirklich langsam in Fleisch und Blut übergeht wird es wohl noch einige Zeit und viele Übungsstunden kosten. Er meinte mit nem 1/4 bis 1/2 Jahr muss ich rechnen das es dann auch soweit sitzt das man nicht über jeden Ton nachdenkt,sondern etwas mehr aus dem Bauch heraus spielt.

Dennoch kostet es ein Stück überwindung langsam und stur zu üben und nicht immer wieder einfach loszuklimpern. Da drifte ich manchmal etwas ab.
Die Skalenübung mache ich im reinen Wechselschlag. Klappt auch gut, den behalte ich zwar bei "Impros" im Unterricht nicht stur bei, aber er sagt solange es vom Timing passt will er da nicht eingreifen.

Gruß Marcus
 
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Ich krame den threat mal wieder heraus.
Inzwischen haben wir 5 Skalen "durch". Ionisch, Phrygisch,Äolisch,Mixolydisch und Dorisch. Als Beispiel haben wir es immer an G-Dur gemacht.
Die einzelnen Skalen gehen schon, obwohl ich sagen muss das ist schon eine Menge Stoff den ich erstmal verarbeiten muss. Und genau da liegt mein Problem.
Abgesehen von ionisch, die klappt eigentlich immer. Aber wenn jetzt mein Lehrer sagt spiel jetzt mal bitte in A dorisch läuft in meinem Kopf das ganze in etwa so ab:
"Was...wie jetzt....verdammt dorisch...dorisch wie jetzt...für A-Dur. :eek:"
Also den Fingersatz an sich kann ich ja, ist nur so das ich die alle durcheinanderhaue...außer den ionischen. Um da abhilfe zu schaffen dachte ich mir such doch mal mit Gockl. Das war jetzt scheinbar ein Fehler...
jetzt bin ich verwirrter als vorher. Kleines Beispiel.:
1353755276.jpg

Das hab ich im Netz als Beispiel für A-Dorisch gefunden. Der Fingersatz an sich ist mit dem den ich von meinem lehrer bekommen habe identisch, soweit so gut. Nur kenn ich den als G-Dorisch. Grundton der Durtonart sind auf der D Seite 2. Finger (G) und 4.er Finger H-Seite auch G. Nun nennt man das hier aber nicht G-Dorisch sondern A-Dorisch.
Oder wird hier das selbe nur anders bezeichnet?

Gibt es eine hilfreiche Methode sich die Sätze bzw. die Zuordnung einzuprägen oder geht da nur auswendig lernen? Bin ichd a einfach ungeduldig und alles braucht seine Zeit? Ich meine meine erste Stunde hatte ich am ersten Juni(lt. Aufzeichung).

Gruß Marcus

Nachtrag für den Mod:
Ich weiß das es für derartige Thematiken einen extra Unterforum existiert. Ich persönlich finde es aber aber recht sinnvoll das hier weiter zu führen. Quasi als Unterrichtsfeedback und damit evtl nue User die sich mit der selben oder ähnlichen Problematik beschäftigen sehen wo es hängt und evtl. auch sehen wie lange es dauert und wie der Lehrer da evtl. abhilfe schaffen kann.
 
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Wird gemacht....kannst du das Rätsel mit dem A-Dorisch lösen? Irgendwo muss ich da doch einen Denkfehler haben:confused:
 
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kannst du das Rätsel mit dem A-Dorisch lösen? Irgendwo muss ich da doch einen Denkfehler haben:confused:
ich bin zwar nicht Lenny, aber ich antworte mal

Das hab ich im Netz als Beispiel für A-Dorisch gefunden. Der Fingersatz an sich ist mit dem den ich von meinem lehrer bekommen habe identisch, soweit so gut. Nur kenn ich den als G-Dorisch. Grundton der Durtonart sind auf der D Seite 2. Finger (G) und 4.er Finger H-Seite auch G. Nun nennt man das hier aber nicht G-Dorisch sondern A-Dorisch.
das auf dem von dir geposteten Bild ist A-dorisch. Grundton ist A, darum nennt man es A... (-dorisch oder wasauchimmer)
Wenn du G als Grundton nimmst (bei demselben Fingersatz im 5.Bund, wie du schreibst "auf der D Seite 2. Finger (G) und 4.er Finger H-Seite auch G") ist es G-ionisch.

Du darfst nicht Tonleitern und Fingersätze durcheinander werfen. Ich versuchs mal kurz zu erläutern, ist ein großes Thema.

- Es gibt auf der Gitarre verschiedene Positionen, um immer die gleiche Tonleiter zu spielen. Zum Beispiel G-ionisch im 3.Bund oder G-ionisch im 5.Bund oder im 7. - dann natürlich immer mit unterschiedlichen Fingersätzen.

- Ferner gibt es in der Musiklehre verschiedene Namen für immer "dieselbe" Tonleiter (oder auch nicht dieselbe, siehe gleich), je nachdem welchen Ton du zum Grundton erklärst. Das ist nur eine Definitionssache.
Zum Beispiel G-ionisch besteht aus denselben Tönen wie A-dorisch, und auch wie B (deutsch H) phrygisch, und ist auch D mixolydisch und E aeolisch. Das sind die verschiedenen Modi derselben Tonleiter.
Zwei davon (G Dur und Em) kanntest du vielleicht schon unter dem Namen "parallel", also Em ist die Mollparallele von G Dur.
Und umgekehrt, G ist die Durparallele zu Em. Tatsächlich sind alle diese Modi miteinander verwandt, bestehen ja aus "denselben Tönen".

Wenn man die Modi zum entsprechenden Begleitakkord spielt - zum Beispiel G oder Am oder D7 - und Melodien auf den Akkord bezieht (!), dann klingen die auch alle unterschiedlich. Sollte man meinen, hoffentlich klingt eine Molltonleiter anders als eine Durtonleiter.
Kommt auf den Bezugspunkt an. Das bedeutet nicht unbedingt, dass man "mit diesem Ton anfangen muss", es ist entscheidend was du aus der Tonleiter machst. Wenn du die nur sinnlos rauf oder runter durchspielst klingen die schon eher alle gleich (schlecht), da man eben keine Verbindung zu einem Akkord herstellt. Wenn du aber richtig "schöne Melodien" daraus baust, kommt (womöglich) bei Am eine andere Melodie dabei raus als bei G Dur.
Darum ist G-ionisch eben doch nicht dasselbe wie A dorisch usw.

Der Fingersatz für entsprechend unterschiedliche Modi kann aber nun immer derselbe sein. Dein Bild oben passt zu G ionisch, A-dorisch, B (deutsch H) phrygisch, D mixolydisch und E aeolisch. Übrigens auch C lydisch und F# lokrisch.
Sind alles dieselben Töne, und man kann denselben Fingersatz nehmen.

--- wie oben gesagt, man kann auch unterschiedliche Fingersätze auf der Gitarre spielen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ein Fingersatz jetzt für ionisch ist und der andere für dorisch. Das ist ein Missverständnis. Mit jedem Fingersatz kann man alles machen.

Kann man das irgendwie nachvollziehen? ;)
 
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Nur kenn ich den als G-Dorisch
Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer ;). Für mich wäre das Bild eine G-Major/Dur (ionic) Skala, wenn sie mit dem (analog zum hier im 5.Bund/E-Saite) viereckig/schwarz unterlegten Grundton auf der D-Saite im 5.Bund ("G") beginnen würde. Aber ich bin beileibe kein Skalen-Professor, um Dir meine Ansicht als verbindlich verkaufen zu können :redface:.

LG Lenny

Upps - da war ein Kenner schneller.....und wohl deutlich kompetenter/ausführlicher....;)
 
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Kann man das irgendwie nachvollziehen? ;)
Ähm....ja und nein. Ich glaub ich werde da mit meinem Lehrer nochmal Rücksprache halten. Wie er das meint.
G-ionisch hab ich als:
Angefangen E Seite 3er Bund.
1 - 3 / 1 - 2 - 4 / 1 - 3 - 4 / 1 - 3 - 4 / 2 - 4 / 1 - 2 - 4
Ich hoffe ihr wisst wie das zu lesen ist.
Das habe ich als ionisch kennen gelernt. Grundton der Dur - Tonart 1.er Finger E-Seite Moll-Parallele dann zum Beispiel 1.er auf der D Seite (e). Das kann ich jetzt über das ganez Griffbrett verschieben.
Das es viele Überschneidungen gibt usw. weiß ich. Ist auch möglich das er das erstmal als Einstieg so macht, damit ich überhaupt erstmal etwas habe womit ich arbeiten kann.
 
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Hier evtl. besser zu sehen....
g-dur-griffbrett-300x95.gif

Dritte Lage (alles außer das fis auf der tiefen E) hab ich als G-Dur ionisch (bzw. Em) kennen gelernt.
5. Lage (ist doch 5.er Bund?) kenne ich als G-Dorisch mit dem Lagenwechselt auf der D und G Seite in die 4.
7. Lage sollte phrygisch sein
9. Lage mixolydisch
und zum "schluss" im 12. Bund dann Äolisch.
Das es noch weitere gibt weiß ich, aber erstmal will er damit arbeiten.
Ich hoffe ich hab das jetzt richtig zugeordnet....so ganz ohne Spickzettel.
Für jeden Fingersatz haben wir den die Töne G und E markiert....und so kann ich (wenn ich es mir endlich merken kann) auf der Gitarre orientieren und hab dann einen passenden Fingersatz zur Verfügung.
Natürlich mit Erweiterungen.

Versteht ihr meine Verwirrung....wie gesagt,es kann ja auch sein das er es erstmal einfach hält damit ich nicht komplett durcheinander komme.

Nachtrag:
Ich glaub ich hab es....jetzt verstehe ich auch @michum 's Erklärung besser. Ist wahrscheinlich einfach nur eine andere Bezeichnung. Wenn ich es jetzt geschnallt habe: gibt "Dorisch" den Fingersatz an, A-Dorisch bedeutet dann das es bei A losgeht. Aber da alle Töne auch in der G-Dur E-Moll Tonleiter vorkommen passt es natürlich dazu. Richtig? Gleiches gilt dann für D-mixolydisch und H-Phrygisch. Alle Töne sind aus der Em/G-Dur Tonleiter.

Stimmt das so erstmal....stark vereinfacht? Hab erst am 11.09 wieder Unterricht,will jetzt nicht bis dahin warten um das zu verstehen.

Gruß Marcus
 
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Das hat mit Fingersätzen nichts zu tun. Du musst das trennen. Tonleitern/Modi sind was, das auf jedem Instrument und auch mit Gesang funktioniert. Es hat nichts mit deiner Gitarre zu tun.
Hab ich oben dreimal drauf hingewiesen, aber du machst es trotzdem. Du verquickst das Thema "Tonleiter" und das Thema "Fingersatz in bestimmter Position". Das ist falsch. Glaub es oder glaub es nicht :)

G-ionisch hab ich als:
Angefangen E Seite 3er Bund.
nein. G ionisch gibt es überall auf dem Griffbrett, und auf ner Flöte spielen kann man es auch. Vergiss diese Zuordnung. Vergiss es einfach, und du verstehst alles besser.

Dritte Lage (alles außer das fis auf der tiefen E) hab ich als G-Dur ionisch (bzw. Em) kennen gelernt.
immer noch nein. Es ist auch richtig... aber du drückst das so aus als ob G-Dur ionisch nur in diesem 3.Bund vorkommt und als ob das dort nur G-Dur ionisch ist und nichts anderes (außer Em, das hast du schon mal zugegeben, immerhin.)
Ist nicht wahr.
Im dritten Bund spielst du mit ein und demselben Fingersatz (wie ich schon mehrmals sagte) G ionisch, A-dorisch, B (deutsch H) phrygisch, C lydisch, D mixolydisch, E aeolisch und F# lokrisch.

Wenn ich es jetzt geschnallt habe: gibt "Dorisch" den Fingersatz an
nein, s.o. Es gibt keine Zuordnung von Tonleiter zu Fingersatz.


Der andere Fehler, den du machst, ist einfach ein Missverständnis mit der Benennung:
Hier evtl. besser zu sehen....
g-dur-griffbrett-300x95-gif.576528

Dritte Lage (alles außer das fis auf der tiefen E) hab ich als G-Dur ionisch (bzw. Em) kennen gelernt.
5. Lage (ist doch 5.er Bund?) kenne ich als G-Dorisch mit dem Lagenwechselt auf der D und G Seite in die 4.
7. Lage sollte phrygisch sein
9. Lage mixolydisch
und zum "schluss" im 12. Bund dann Äolisch.
alles auf deiner Grafik ist G ionisch. In jeder Lage.
Und dasselbe ist auch A dorisch. Usw usw.

Wenn du die G Tonleiter (ionisch) neu interpretierst, und den Ton A (also den bisher 2.Ton) jetzt als 1.Ton einer neuen Tonleiter siehst, dann ergibt das die dorische Tonleiter - A-dorisch. Nicht G dorisch.
Falsche Bezeichnung. Der Grundton entscheidet über den Namen, den Grundton kannst du dir aussuchen und definieren/festlegen, aber wenn du dir nun mal A als Grundton ausgesucht hast reden wir ab dann auch über eine A Tonleiter. Nicht mehr über G.

5. Lage (ist doch 5.er Bund?) kenne ich als G-Dorisch
A-dorisch wie gesagt

7. Lage sollte phrygisch sein
B phrygisch, ja, aber ich fürchte du meinst G phrygisch und das ist falsch.

9. Lage mixolydisch
D mixo, nicht G mixo

und zum "schluss" im 12. Bund dann Äolisch.
E aeolisch, nicht G aeolisch


Hm, ich wiederhol mich ständig, ich hatte im ersten Beitrag schon alles geschrieben.
 
Marschjus
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(außer Em, das hast du schon mal zugegeben, immerhin.)
naja was heißt hier zugegeben....ich hatte es ja vorher auch nicht abgestritten. Em ist ja die Moll-Parallele.
Aber ich werde in der nächsten Stunde meinen Lehrer fragen warum wir immer von G/em sprechen.
Hm, ich wiederhol mich ständig, ich hatte im ersten Beitrag schon alles geschrieben.
Ja...danke dir dafür auch, aber so wie es erklärst habe ich es nunmal nicht verstanden...bzw. nicht das warum nur das es so ist. Da bringt es leider auch nichts es auf gleiche Weise nochmal zu wiederholen.

Also muss ich es so auffassen, das ionisch nur bedeutet das die Abfolge der Töne immer die gleiche ist. Also um mal bei G-Dur zu bleiben (egal ob damit angefangen oder nicht) nach dem G kommt immer ein A kommt dann ein H usw.??
Der Grundton eines Modi? ist immer der Erste Ton ....als in der 5. Lage ein A...dann ist es A-Dorisch. Aber die Töne sind an sich die gleichen wie in der G-Dur/Em Tonleiter, soweit richtig? Ist aber eine A-Tonleiter...?
Soweit i.O.?
Ich muss das System dahinter irgendwie verstehen, sonst kann ich mir es nicht merken. Ich hatte schon immer Schwierigkeiten damit etwas einfach auswendig zu lernen.

Gruß Marcus
 
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Zitat von michum
"(außer Em, das hast du schon mal zugegeben, immerhin.)"​
naja was heißt hier zugegeben....ich hatte es ja vorher auch nicht abgestritten.
bitte die Sätze vor und nach dem zitierten Teil im Zusammenhang beachten.

Ja...danke dir dafür auch, aber so wie es erklärst habe ich es nunmal nicht verstanden...bzw. nicht das warum nur das es so ist. Da bringt es leider auch nichts es auf gleiche Weise nochmal zu wiederholen.
okay, versteh ich. Eine warum-Frage hast du allerdings nicht gestellt. Ich kann nur die Fragen sehen, die du hingeschrieben hast, Gedankenlesen klappt noch nicht so gut :)

Ein bisschen drauf eingegangen bin ich doch (ich versuch mich ja reinzuversetzen, was du wissen willst) und hab "das System dahinter" angerissen: das Stichwort ist "Bezug zum Akkord".
Wenn man die Modi zum entsprechenden Begleitakkord spielt - zum Beispiel G oder Am oder D7 - und Melodien auf den Akkord bezieht (!), dann klingen die auch alle unterschiedlich. Sollte man meinen, hoffentlich klingt eine Molltonleiter anders als eine Durtonleiter.
Kommt auf den Bezugspunkt an. Das bedeutet nicht unbedingt, dass man "mit diesem Ton anfangen muss", es ist entscheidend was du aus der Tonleiter machst. Wenn du die nur sinnlos rauf oder runter durchspielst klingen die schon eher alle gleich (schlecht), da man eben keine Verbindung zu einem Akkord herstellt. Wenn du aber richtig "schöne Melodien" daraus baust, kommt (womöglich) bei Am eine andere Melodie dabei raus als bei G Dur.
Darum ist G-ionisch eben doch nicht dasselbe wie A dorisch usw.

---
konkrete Frage
[...] Soweit i.O.?
ja, alles soweit richtig.

Modi wirklich vom Grundton aus gerechnet haben jeweils ihre eigenen charakteristischen Tonabstände.

Ionisch hat 1 2 gr3 4 5 gr6 gr7
Dorisch ist 1 2 kl3 4 5 gr6 kl7
Phrygisch wäre 1 kl2 kl3 4 5 kl6 kl7
(gr=groß, kl=klein)
usw...

... aber das geht denk ich zu weit, du bist noch zu weit weg davon und ohne praktische Anwendung taugt das alles überhaupt nichts.

---

Inzwischen haben wir 5 Skalen "durch". Ionisch, Phrygisch,Äolisch,Mixolydisch und Dorisch.

Das mit den Modi ist (solang man es nicht verstanden hat) einigermaßen kompliziert. Der Punkt ist, das musst du doch als Anfänger gar nicht wissen.

Die entscheidende Warum-Frage wäre:
warum hat dein Lehrer angefangen, dir so was zu erzählen? Was sollst du damit?

Und das musst du ihn selbst fragen. Ich hätt das so nicht gemacht.

Meine Meinung:
Spiel doch erst mal deine Tonleiter in einer Position, statt zig abgedrehte Namen dafür zu finden. Lern daraus Melodien zu bilden. Jamme zu Backingtracks. Mach Musik.
Und erkenne rein durch die Praxis irgendwann selbst, wie unterschiedlich sich das anwenden lässt.

Beispiel: spiel deine G Durtonleiter mal über G Dur (okay das war nicht so erstaunlich), aber dann auch mal über Am - immer dieselbe Tonleiter. Dann über D7, und dann über Em. Und hör gut hin :)

Die Namen sind relativ belanglos, die ganze theoretische Wissenschaft ist viel zu viel Laberei. Auch wenn es theoretisch "stimmt" (was mit den oben durchgesprochenen Bezeichnungen nicht mal der Fall war).
 
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Das mit den Modi ist (solang man es nicht verstanden hat) einigermaßen kompliziert.
Ja da kann ich absolut zustimmen. Warum mein Lehrer das so macht....keine Ahnung. Irgendeinen Grund wird er haben.
Spiel doch erst mal deine Tonleiter in einer Position, statt zig abgedrehte Namen dafür zu finden. Lern daraus Melodien zu bilden. Jamme zu Backingtracks. Mach Musik.
Das mach ich ja auch...und soll ich auch immer machen.
Nur ist es schwierig wenn ich nicht weiß was er meint oder auch hier im MB gemeint ist..also irgendwie muss man ja wissen was der andere meint wenn man sich darüber unterhält.

Ich denke die Groben Unklarheiten sind erstmal beseitigt. Ich kann ja von der nächsten Unterrichtsstunde berichten.

Gruß Marcus
 
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Vielleicht kann ich dir helfen mit meiner vereinfachten Erklärung. Korrigiert micht wenn ich falsch liege.

Als erstes musst du die ionische Tonleiter kennen. Halbtonschritte sind 3-4 und 7-8. Dieses Muster kennst du schon und du kennst die verschiedenen Fingersätze. Wichtig ist dabei zu wissen "wo ist der Grundton?". Ausgehen vom Grundton bil edet sich dann deine Tonleiter nach dem Schema der Ganzton / Halbtonschritte. Deswegen beginnt A-ionisch mit A in genau der Reihenfolge und G mit G usw.

Wenn ich jetzt D Dorisch spielen möchte. Dann nehme ich die C-ionisch Tonleiter und beginne einfach mit dem 2. Ton und habe meinen Fingersatz. Dadurch verschieben sich die Halbtonschritte und dein Fingersatz schon automatisch auf Halbton 2-3 und 6-7.

Ich habe mir dann nur gemerkt wie die Leitern nach einander kommen: ionisch, dorisch, phrygisch, lydisch, myxolydisch, äolisch und lokrisch zum schluss. Was passiert also wenn ich immer einen Ton später anfange? Die Halbtonschritte schieben sich immer weiter nach unten wenn ich in Zahlen denke, aber da nach 1-2 eben Schluss ist, muss der Halbtonschritt wieder oben anfangen.

Der nächste Schritt ist dann zu wissen wo mein Ton auf dem Griffbrett ist zum Beispiel ein A-äolisch. Dann muss iche nur die Halbtonschritte ab dem A genauso planen wie es mir vorgegeben wird nämlich 2-3 und 5-6. So bildet sich dann meine Tonleiter.

Die Akkorde bilden sich dann entsprechend aus den Terzen, die man Schichten kann.


Konnte dir meine Erklärung helfen? Nicht sehr tiefgängig und komplex, aber vielleicht reicht es schon soviel zu wissen.
 
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Ohne jetzt auf die Details einzugehen:
Inzwischen haben wir 5 Skalen "durch". Ionisch, Phrygisch,Äolisch,Mixolydisch und Dorisch. Als Beispiel haben wir es immer an G-Dur gemacht.
...
Nun nennt man das hier aber nicht G-Dorisch sondern A-Dorisch.
Gibt es eine hilfreiche Methode sich die Sätze bzw. die Zuordnung einzuprägen oder geht da nur auswendig lernen?
mein Tip: erst mal verstehen, was eine Tonart ist, was der Grundton ist, wie sich eine Tonart / Tonleiter zusammensetzt.
Dann eine Skala in verschiedenen Tonarten verstehen. Gleichzeitig Fingersatz vs. Lage vs. Tonart auseinanderhalten können.

Und erst dann mit Kirchentonarten anfangen. Und die nicht auswendig lernen, sondern "konstruieren", also zusammensetzen. Aber dazu muss man die Modi verstehen (s.o.).

ich verstehe die Herangehensweise des Lehrers nicht so richtig.
 
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Ich denke mal er wird sich schon was bei gedacht haben. Ich bin ja nicht sein erster Schüler.
mein Tip: erst mal verstehen, was eine Tonart ist, was der Grundton ist, wie sich eine Tonart / Tonleiter zusammensetzt.
Dann eine Skala in verschiedenen Tonarten verstehen. Gleichzeitig Fingersatz vs. Lage vs. Tonart auseinanderhalten können.

Und erst dann mit Kirchentonarten anfangen. Und die nicht auswendig lernen, sondern "konstruieren", also zusammensetzen. Aber dazu muss man die Modi verstehen (s.o.).
Nunja...ich kann ja jetzt schlecht zu meinem Lehrer gehen und sagen "pass mal auf so wie du die Sache aufbaust macht das keinen Sinn,unterrichte mich doch bitte so..."

Aber ich werde ihn auf jeden Fall mal zu der Problematik ansprechen. Kann ja auch sein das ich ihn einfach falsch verstanden habe und es bis jetzt nur noch nicht aufgefallen ist.

Unterstützend wäre da sicher etwas Literatur nicht schlecht. Sowas wie "Harmonielehre für Volldeppen"...

Gruß Marcus
 
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Wenn du mit den Intervallen bzw. Halb- / Ganztonschritten an Skalen heran gehst, kannst du sie selber konstruieren. Erst auf einer, dann auf mehreren Seiten. Dann wirst du die dir bekannten Patterns und Bildchen wieder erkennen, bloß verstehst du es auf diese Art und Weise.

Das ist wie wenn du eine Mathematikaufgabe von der Tafel abschreibst. Am Ende sieht es in deinem Heft hoffentlich so auf wie an der Tafel, das heißt aber nicht, dass du das Ergebnis hinschreiben kannst, wenn du nur die erste Zeile siehst. Sich die Shapes draufzuballern bringt nur bedingt was. Aber das habe ich hier schon zu genüge geschrieben. :)
 
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Wenn du mit den Intervallen bzw. Halb- / Ganztonschritten an Skalen heran gehst, kannst du sie selber konstruieren. Erst auf einer, dann auf mehreren Seiten. Dann wirst du die dir bekannten Patterns und Bildchen wieder erkennen, bloß verstehst du es auf diese Art und Weise.

Das ist genau die Quintessenz auf die ich heraus wollte. Verstehen und Anwenden alles andere bringt irgendwie nur wenig.
 
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Das ist wie wenn du eine Mathematikaufgabe von der Tafel abschreibst.
Sei mir nicht böse, aber dabei musste ich schon ganz schön schmunzeln....ich kann dir nicht sagen vor wie viel Jahren ich das letzte mal etwas von einer Tafel abgeschrieben habe.
Aber ich weiß was du meinst.

Ich würde ja vorschlagen ich warte erstmal ab was der Lehrer dazu sagt, evtl kann ich dann auch sagen warum er so vorgeht. Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom.
Heute habe ich sogar mal ein paar Minuten Zeit gehabt und mir einfach mal Am,G,D auf den Looper gespielt und dazu frei von der Leber weg dazu improvisiert.
Eigentlich weniger um zu üben sondern um den Kopf frei zu bekommen.
Dabei ist mir aufgefallen, das ich auf einmal weniger darüber nachdenke wo bin ich und was darf/kann/muss ich jetzt machen. Das schafft natürlich Kapazitäten im Hirn um sich auch auf anderes zu kümmern...besser auf den Takt achten,
gezielt auf den Grundton des gerade im Backingtrack erklingenden Akkordes hinspielen.
Ich danke euch allen für eurer Feedback zu der Problematik. Egal wie, weiter hilft es mir auf jeden Fall.

Gruß Marcus
 

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