VST - welches Equipment

von b74, 23.09.05.

  1. b74

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    Erstellt: 23.09.05   #1
    Hallo zusammen,

    habe vor einigen Jahren aktiv einwenig elektro Musik gemacht, aber war nur mit Hardware ausgestattet, die ich miterweile verkauft habe.

    Würde nun wieder gerne etwas Musik machen und bin mher an einer reinen Software Lösung (und noch einen einfachen Synth, damit ich auch eine Tastur habe) interesiert

    Habe da aber relatviv wenig Ahnnung und freue mich über euren Rat:

    Ich besitze ein Labtop (PC Pentium 4 512MB ) mit einfacher Soundkarte.

    Was brauche ich aufjedenfall (freue über günstige Alternativen)

    Ein neue Soundkarte ist sicherlich erforderlich (vielleicht ein Tip).
    Programme wie: Propellerheads REASON3.0, CubaseSX (oder Sl bzw. SE), Cakewalk Sonar, Edirol Sonar 4
    stellen doch die Hauptumgebung da, die Klangerzuger/Plug-ins und Samples kann in dann diese Softwareumgebungen einbinden und über deren Sequenzer anspielen, oder verstehe ich das falsch?
    Kann mann den Sound noch zusätzlich live mit einer Tastatur anspielen oder bräuchte ich da wieder extra Equipment.
    Bräuchte ich neben eine, der genannten Programm und ein paar plug-ins noch mehr Software ?
    Wieviele plug-ins bräuchte ich wirklich ? Und ist die Anzahl die ich gleichzeitig nutzen kann beschränkt ?
    Und beinhalten die Softwareumgebungen auch schon Klangerzeuger ?

    Zu welchen der genannten Programm könnt ihr raten.
    Sind die günstigeren Programme wie Cubase SR oder Edirol Sonar 4
    wirkliche Alternativen oder braucht man das teure CubaseSX?

    gibt es Free-ware Alternativen (vor allen bei den plug-ins?)
    Wie sieht es mit der kompatibilität unter einander und zu den pulg-ins aus?

    Synths sind im XX-stimmig, wie sieht es da mit den synthetischen Klangerzeugern aus ?
    Hängt dies von der Soundkarte ab.

    Ich weiss es sind eine Menge Fragen, aber ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
    Danke schon mal im Vorraus :great:
     
  2. DeathMetal

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    Erstellt: 23.09.05   #2
    Das kommt ganz darauf an wieviel Spuren/Kanäle du benötigst um gleichzeitig aufnehmen zu können. Willst du weiterhin elektronische Musik machen (Drum & Bass, Dance, Trance usw. usf.) oder willst du auch Instrumente wie Gitarre, Bass oder Schlagzeug einspielen. Wenn du auch ein akustisches Set (Drums) abnehmen möchtest würden ich zu 8 Spuren raten. Hierzu wäre die M-Audio Delta 1010lt gut eignen. Brauchst du nicht so viele Spuren kann ich die M-Audio Audiophile 24/96 empfehlen ... verwende sie selbst und hatte bis jetzt keine Probleme damit ... funktioniert einwandfrei! 512 MB genügen eigentlich für`s erste ... wenn du aber sehr viele VST`s und Plug In´s verwendest würde ich zu mehr raten ... vielleicht nochmal 512 MB hinzukaufen.

    Das verstehst du schon richtig. Für überwiegend elektronische Musik kann ich dir Propellerhead`s Reason empfehlen. Verwenden einige Freunde von mir, die selbst Drum & Bass (Atmospheric) produzieren ... du könntest dich da auch beim Netlabel www.laridae.net informieren ... die sind da sicher gerne bereit Info´s zu geben. Reason hat den Vorteil, dass man sich eigentlich relativ schnell einarbeiten kann und einen guten Überblick gewinnt ... so ging es zumindest mir. Ich habe die Special Edition ausprobiert, die der M-Audio Audiophile 24/96 Version beigelegen hat ...

    Du kannst den Sound mit einem Masterkeyboard einspielen ... die sind preislich recht o.k. und relativ einfach zu bedienen. Da gibt`s auch von M-Audio relativ gute Produkte. Einfach mal unter www.musik-service.de stöbern ... Die Zahl der Plug-In`s ist in sofern beschränkt, so viel du Arbeitsspeicher besitzt ... zumindest ist das einer der springenden Punkte. Empfehlen würde sich ein "sauberes" System mit einer Partition (oder sogar eigenen Festplatte) für Audio-Daten und die andere Partition für die Anwendungen wie Sequenzer u. Plug-In´s zum Beispiel ... Cubase bringt schon ein paar Klangerzeuger mit sich ... wie viel du damit anfangen kannst weiß ich nicht. Ich kenne da eigentlich nur Steinberg Halion ...

    Das kommt ganz darauf an welche Art von Musik du machen willst. Wie gesagt würde ich für elektronische Musik eher zu Propellerheads Reason raten, als zu Cubase-Versionen ... gibt aber sicher gewisse Vor- und Nachteile, die andere User hier im Forum besser als ich erläutern können. Alternativen an Plug-In´s, die Freeware sind gibt`s im Internet genug ... du brauchst dir nur mal den Thread "Links zur besten Freeware" anzusehen, der ganz oben im Software-Forum angeheftet wurde ...
    Kompatibel sind die Teile mit Sequenzern fast immer. Da gibt`s die Schnittstelle von Steinberg, die sich VST-Schnittstelle nennt ... damit kannst du alle VST (also virtuellen Programme) verwenden ... für MAC gibt`s soweit ich weiß eine eigene ... der name ist mir entfallen, da du aber sowieso einen PC besitzt spielt das eigentlich keine große Rolle.

    Die letzte Frage ist mir nicht ganz klar, sorry :)

    Grüße

    Manuel
     
  3. b74

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    Erstellt: 26.09.05   #3
    Super,
    schon einmal vielen Dank für die ausführlichen Infos. :great:

    So wie es ausieht scheint REASON ja eine gute Wahl zu sein.
    Wenn ich keine natürlichen Instrumente einspielen möchte
    (möchte vielleicht nur noch einen Hardware Synth ansteuern) gäbe es also
    keinen Grund der gegen REASON spricht und für das deutlich teurere Cubase, oder ???
     
  4. DeathMetal

    DeathMetal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.05   #4
    Kein Problem :)

    Ich verwende REASON eher selten, aber das liegt wohl daran, dass ich eigentlich keinen elektronischen Sound produziere. Aber einige Leute, die ich persönlich kenne und durchaus gut am Start sind produzieren nur mit REASON. Es bedarf sicherlich einer Einarbeitungszeit, die ist aber in REASON ganz in ordnung ... man kann also meiner Meinung nach relativ rasch selbst an den Start gehen ...

    Grüße

    Manuel
     
  5. b74

    b74 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.05   #5
    Dann werde ich mich mal nach REASON umschauen,
    solle ja so für 380,- € zu erhalten sein
    und somit einiges günstiger als Cubase

    dank an DeathMetal
     
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