Kaufberatung: Korg M3 vs. Yamaha Motif

von Stue, 03.12.08.

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  1. Stue

    Stue Guest

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    Erstellt: 03.12.08   #1
    1) Welches Budget steht dir zur Verfügung?
    2.000 - 2.800 €
    [X] Gebrauchtkauf möglich

    (2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
    [X ] ja: bin derzeit nur Software-seitig unterwegs: iMac, Cubase Studio 4, kleines Controller-Keyboard, zwei Plug-Ins
    [ ] nein.

    (3) Wie schätzt du dich spieltechnisch ein?
    [X] Anfänger: spiele jetzt wieder nach vielen Jahren Pause (früher Roland D-50 - mein erster Synth...); möchte mit Klavier-Unterricht starten (habe bereits autodidaktisch mit Heumann begonnen)
    [ ] Fortgeschrittener
    [ ] ambitionierter Fortgeschrittener
    [ ] Profi (Berufsmusiker)

    (4) Wo setzt du das Instrument ein? (nur zuhause, auf der Bühne, im Studio...) Wie oft wird es bewegt? Wie viel Gewicht willst du maximal schleppen?
    nur zu Hause

    (5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (Klavierersatz, als Workstation für die Band/für Musikproduktion, als Alleinunterhalter-Board...)
    Musikproduktion, Klavierersatz

    (6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
    Elektronik, Ambient, Chill-out - später auch mal ein wenig Improvisation nur mit Piano-Sound

    (7) Welche Sounds benötigst du? Welche davon besonders wichtig? Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
    Gute Synth-Sounds, Flächen (warm), Arpeggio-Klänge, Sequencer-Sounds, aber für Chill out auch natürliche Klinge (gutes akkustisches Piano, E-Piano, Strings, Percussive Klänge)

    (8) Welche Erwartungen stellst du an die Soundqualität?
    [ ] Naja, man soll schon das Klavier vom Banjo unterscheiden können...
    [X] Gute Sounds
    [ ] Nur das Allerbeste!
    [ ] Besonders wichtige Aspekte: Realtime-Beeinflussbarkeit bei Synth-Sounds mit für Workstation-Verhältnisse noch guter Editierbarkeit

    (9) Welche Instrumenttypen suchst du / kommen für dich infrage?
    [X] Hardware-Klangerzeuger mit Tastatur
    [ ] Hardware-Klangerzeuger ohne Tastatur (Rack)
    [ ] MIDI-Masterkeyboard
    [ ] Software-Klangerzeuger

    (10) Welche Features sind die besonders wichtig?
    [X] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Gitarren, Streicher)
    [X] Synthese / Soundbearbeitung (auf gesampelten Waveforms basierende Synthese ist für mich hier o.k., da bei meinen Plug-Ins bereits viel Schrauberei von Grund auf möglich)
    [ ] Sampling: Hier habe ich ein Fragezeichen ob unbedingt erforderlich, bietet natürlich die Möglichkeit neue Waveforms zu laden
    [ ] Sequencing
    [ ] Begleitautomatik: Karma oder Arpeggiatoren-Nutzung sind als Inspirationsquelle willkommen
    [ ] Masterkeyboardeigenschaften
    [ ] Orgeldrawbars
    [ ] Lesliesimulation
    [ ] Eingebaute Lautsprecher
    [ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
    [ ] sonstiges: ________________________________________

    (11) Welche Tastaturgrößen kommen für die infrage?
    [ ] 25
    [ ] 37
    [ ] 49
    [ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
    [ ] 73/76
    [X] 88 (Standardgröße Klavier): wegen Spielgefühl für Piano-Sounds, Unterricht und Üben

    (12) Welche Tastaturgewichtungen- und Typen kommen für dich infrage?
    [ ] ungewichtet
    [ ] (leicht-)gewichtet
    [ ] Waterfall
    [X] Hammermechanik (eher schwer oder leicht gewichtet? wie bei aktuellen Workstations)

    (13) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich, cooles Design...)
    nein

    (14) Sonst noch was? Extrawünsche?
    Integration in Cubase Studio 4 sollte einfach möglich sein (integriertes Audio-Interface wäre praktisch)

    Hm, habe viel verglichen und Korg M3 88 sowie Yamaha Motif XS 88 fleißig angespielt (Workflow leider nicht getestet). Musikhändler rät zur Yamaha, da ich erwähnte, dass mir natürliche Sounds bei der Workstation wichtig wären. Da mir aber auch Synth-Klänge wichtig sind (wenngleich ich auch wenige ausgewählte Plug-Ins nutze), scheint mir die Korg M3 nach dem Update auf 2.0 auch sehr interessant. Schwierig...

    Vielleicht könnt Ihr mit ein paar subjektiven Erfahrungswerten helfen zu Allround-Eigenschaften Sound, Workflow und Integration in Cubase bzw. DAW.


    Roland Fantom habe ich nach Anspielen erst einmal für mich ausgeschlossen, hat mir im Gesamtkonzept nicht ganz so gut gefallen - wenn auch Tastatur und Display überzeugten.

    Grüße
     
  2. Musiker Lanze

    Musiker Lanze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.08   #2
    Vielleicht kann Dir mein Test/Erfahrungsbericht zum XS ein klein wenig weiterhelfen. Dort sind zum einen mehrere Links mit der Präsentation des XS auf der NAMM und die von Yamaha mit dem Bertje (die solltest Du Dir unbedingt ansehen falls nicht schon geschehen).
    Zum anderen findest Du dort 2 Downloadlinks von mir mit ca. 80 Performances die ich live am XS eingespielt habe, so zu sagen als kleiner "Soundüberblick"

    Zum M3 kann ich nur sagen....hat mir persönlich überhaupt nicht gefallen.
    Nachdem ich den XS jetzt seit über einem Jahr habe kann ich nur betonen....für mich einfach nur "BESTENS"

    HIER der link auf den Test
     
  3. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.08   #3
    Mit der XPanded-Generation soll die M3 ganz schön gewonnen haben. Wenn du frickeln willst, scheint das eher was für dich zu sein. Ich sag nur Karma. Und die M3 kann man entweder mit einem Radias-Board oder mit einem ganzen Radias aufrüsten, die Motif XS überhaupt nicht.


    Martman
     
  4. Stue

    Stue Threadersteller Guest

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    Erstellt: 04.12.08   #4
    @Musiker_Lanze,
    vielen Dank. Den Test hatte ich schon im Netz gefunden - trotzdem danke dafür.

    @Martman,
    ich hatte zuvor auch eher nicht so Gutes über die Akkustikklänge der M3 gelesen, fand die von mir angespielte XPanded-Version jedoch gut. Die Synths und die Combinations insgesamt sind mit viel Mühe programmiert. Die Radias-Option ist ein echtes Argument. Bei den Artikulationen ist der Yamaha halt immer noch im Vorteil (Gitarren). Dennoch fand ich a) den Grundsound angenehm warm - was ich für die Synths wichtig finde. Und b) auch das neue Piano sowie die Holzbläser, Strings fand ich recht gut.

    Beim Yamaha fand ich das Piano dennoch etwas besser und die übrigen Akkustikklänge für das wenige Wave-ROM im Vergleich zu meinen Plug-Ins recht überzeugend. Nicht so gut fand ich die Strings - da war z.B. der Kurzweil PC 3X viel überzeugender. Bei den Synth-Sounds ist der Yamaha eher konservativ unterwegs, die Filter - wie in den Tests beschrieben - sind aber klasse. Da lässt sich gut am Klang schrauben.

    @Alle,
    wie schaut es mit der Anbindung an Cubase bei beiden aus? Ist der Yamaha hier wirklich so klar im Vorteil?

    Viele Grüße
     
  5. mojkarma

    mojkarma Threadersteller Guest

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    Erstellt: 05.12.08   #5
    Ich würde mich zu zwei Dingen äußern:
    1. Für die Musikrichtungen die du erwähnst, könnte die Karmafunktion, wenn du dich eingearbeitet hast, wunder tun. Da kommt einfach kein Arpeggiator auch nur annähernd heran. Bei der Karmafunktion wird die Phrase durch 32 ausgewählten Parameter beeinflusst, die dynamisch - in Echtzeit - verändert werden können. Die klassischen Arpeggiatoren kommen über 3-4 fixe Parameter nicht hinaus und klingen dementsprechend früher oder später ziemlich statisch.
    2. Wie die Integration von Motif in Cubase ist, weiß ich nicht. Sie dürfte sehr gut sein angesichts der Tatsache, das Steinberg teil von Yamaha ist. Allerdings sehe ich den M3 da nicht in schlecterer Position. M3 kommt mit einer Plug-in Software die Plattform unabhängig ist. Sie funktioniert als eine Art Vst, den du in Cubase öffnest und dann Zugriff zu allen Parametern und Einstellungen hast, ohne diese auf dem Keyboard selbst einstellen zu müssen. Und solltest du mal in Zukunft auch andere Sequencer benutzen, so ist das problemlos möglich (Logic, etc.).
     
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