Wann gewöhnt man sich an die neue Saitenstärke?

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Moin moin!

Ich habe jahrelang, eigentlich ich angefangen habe, Standard .10er Saiten gespielt. Mit der neuen Band spielen wir permanent einen Halbton tiefer und weil mich dickere Saiten vom Sound her reizen, habe ich meine Instrumente dahingehend vor einem halben Jahr umgestellt auf .11-.52 Beefy Slinky Ernie Ball.

Zur Zeit übe ich pro Tag eine halbe bis Stunde und wir proben einmal in der Woche für 3-4 Stunden. Prinzipiell komme ich mit den neuen Saiten gut klar was spielen, bending etc... angeht. Nach einer Probe geht es mir jedoch so, dass ich die nächsten ein bis zwei tage ernsthafte Probleme habe die Saiten zu ziehen, als wenn die Finger keine Kraft mehr haben. Auch der Druckschmerz auf den Fingerkuppen hält bis dahin an.

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis es wieder so unkompliziert ist wie vorher und kann ich etwas tun, um dem zu helfen?
 
Eigenschaft
 
Also so extrem habe ich das noch nie gehabt....:gruebel:

Liegt vielleicht auch daran, dass ich Spielen auf Dicken Saiten schon länger betreibe, aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich in meinen "Anfangstagen des Runterstimmens" jemals so ein Problem gehabt hätte...

Das einzige, wo mir das auffällt, ist im Gitarrenladen, wenn man eine andere Gitarre, andere saiten und meist auch eine andere Saitenstärke spielen muss... Da verhaspele ich mich in den ersten 5-6 minuten immer mal wieder, weil es einfach ungewohnt ist, aber danach isses gut....^^

Ich denke da hilft nur üben und sich an die neue Saitenstärke gewöhnen.... Am besten einfach nicht groß drüber nachdenken, sondern spielen, irgendwann fällt dir dann auf, wie gut es auf einmal geht! ;)

lg
 
Eigentlich sollte man, wie ich finde, sich nicht an die Saitenstärke gewöhnen bzw umgewöhnen, da jeder irgendwo sein Optimum hat. Also, weißt du was ich meine? Es gibt halt härtere oder softe Typen, wovon natürlich nichts schlecht ist ;) Manche mögen/können eher den Kampf gegen eine Saite ab, die anderen mögen lieber das schnelle benden. Oder so.
(Ich selber spiele auch .10er und fast immer auf Standard D#, manchmal auch D bzw. Dropped C oder sowas)

Wäre ich du (heißt, nicht unbedingt richtig ^^) würde ich einfach mal wieder .10er draufziehen, Halbton tiefer und testen. Wenns besser klappt, ist supi. Dem Sound wirds wahrscheinlich nicht sooo schaden. Den anderen Bandmitgliedern fällt sowas meistens nicht auf, besonders den Drummern nicht :s *hust*

Ich glaube, nach 6 Monaten wird sich da nicht mehr viel umgewöhnen. Eventuell machst du dir was kaputt nacher noch. Denk dran, du bist Gitarrist, du brauchst deine Hände!
 
Ich hab mir in 17 Jahren Gitarre nix kaputt gemacht, das wird jetzt auch nicht passieren :) Ich mache fleißig Aufwärmübungen und halte die Finger auch sonst in Form.

Über nen Saitenstärkenwechsel denke ich vielleicht doch noch mal nach. Ich werd mal eine mit Power Slinky beziehen, die sind überall etwas weniger.
 
Ich hab mir in 17 Jahren Gitarre nix kaputt gemacht, das wird jetzt auch nicht passieren :) Ich mache fleißig Aufwärmübungen und halte die Finger auch sonst in Form.

Naja, vielleicht grade deswegen ja! Vielleicht immer Glück gehabt, kann jetzt auch mal Pech dazu kommen. Also ich meine - villeicht machts ja gar keinen Unterschied, aber wenn du damit Probleme hast, ich weiß nicht, man sollte es nicht unbedingt heraufbeschwören.

Naja, viel Spaß weiterhin beim Gitarrespielen :great:
 
Hab ich, jeden Tag aufs Neue!
 
Als ich vor ca. 20 Jahren einmal auf die Idee kam, von .10ern auf .09er umzusteigen, hatte ich das Gefühl, als würde ich bei Bendings die Saiten und den Hals wickeln. Deshalb bin ich bei .10ern geblieben...
 
@Marco: Du hast ja geschrieben, dass du die Beefy Slinky benutzt, das ist ja kein "normaler" 11er Satz. Daher wäre mein Vorschlag einen standard 11er Satz zu verwenden, als Kompromiss zwischen 10er Satz und den Beefy Slinkys.

Davon abgesehen finde ich dein Problem schon recht merkwürdig. Ich mag es auch gerne Stramm(Auf einer 24,75" Mensur spiele ich in standard E am liebsten 11er) und wenn ich von meiner E-Gitarre zur Akustik wechsele, dann hab ich überhaupt keine Probleme.
Im allgemeinen denke ich, dass so ein Umgewöhnen nicht länger als 1-2 Wochen dauern sollte.


(Ich selber spiele auch .10er und fast immer auf Standard D#, manchmal auch D bzw. Dropped C oder sowas)
Jetzt mal ernsthaft, Dropped C mit 10er ist ja wohl nicht dein ernst, oder?
Das muss doch schlabbern ohne Ende und besonders toll kann sich das doch auch nicht anhören.:gruebel:
 
Jetzt mal ernsthaft, Dropped C mit 10er ist ja wohl nicht dein ernst, oder?
Das muss doch schlabbern ohne Ende und besonders toll kann sich das doch auch nicht anhören.:gruebel:

Warum sollte es, an Hand der Aussage 10er weißt doch gar nicht um was für einen Satz es sich handelt, z.B. wie dick die anderen Saiten sind gibt ja auch 10-42 und 10-60, und jetzt sag nicht mit dem 10-60 schlabbert es auf Drop C
 
@Marco: Du hast ja geschrieben, dass du die Beefy Slinky benutzt, das ist ja kein "normaler" 11er Satz. Daher wäre mein Vorschlag einen standard 11er Satz zu verwenden, als Kompromiss zwischen 10er Satz und den Beefy Slinkys.

Würde ich unterschreiben. Ich spiele im Standard-Tuning Regular-Slinkys und Power-Slinkys einen Halbton tiefer. Da ist zwar immer noch ein Unterschied zu merken, aber es sind nicht Welten.

Smeik
 
Dann werde ich auf der neuen mal Power Slinky probieren.
 
Warum sollte es, an Hand der Aussage 10er weißt doch gar nicht um was für einen Satz es sich handelt, z.B. wie dick die anderen Saiten sind gibt ja auch 10-42 und 10-60, und jetzt sag nicht mit dem 10-60 schlabbert es auf Drop C

Nein, mit einer 60er E-Saite schlabbert sicherlich nichts, aber wenn jemand von einem ".10er" spricht, dann gehe ich einfach mal von einem standard Satz aus und die überwiegende Mehrzahl der Sätze hat bei einer 010 e-Saite nun mal eine 046 E-Saite.

Falls dem nicht so ist und "pandaboer" tatsächlich einen 010-060 Satz spielt, dann nehme ich meine falschen Verdächtigungen zurück.:)
 
Vielleicht habe ich es ja überlesen, aber wie lange spielst Du jetzt schon auf den dickeren Saiten?! Ich habe mal von 10 auf 9 und dann wieder auf 10 gewechselt. Das hat jedesmal so ~3-4 Wochen gedauert bis ich keine Probleme mehr hatte.
Alles eine Sache der Zeit ;)

Grüße Markus
 
Ich hab vor ca nem halben jahr gewechselt
 
Ich würde ja immer die Saiten aufziehen, bei denen ich das beste "Gefühl" habe.

Ich kenn auch leute, die brauchen bei E-Standard 8-38er Saiten.
Ok, ich muss zugeben, auf meiner Lieblingsgitarre hab ich nicht den Stärksten Satz. 9-46 auf E-Flat Tuning (25.5er Mensur), aber ich liebe dieses Gefühl ;) .
Wobei bei meiner Gibson hab ich immer 11-49 drauf (E-Standard, 24.75er Mensur).

Würde sagen, dass hängt nicht nur von einem selbst ab, sondern auch, welche Gitarre man spielt. Mal rumprobieren kann natürlich nicht Schaden :great:.

Aber wenn ich auf eine Saitenstärke garnicht klarkomme, würd ich wieder die alte benutzen. Dass ich mich lange umgewöhnen musste, hatte ich nie. Nur bei den Bendings musste mein Hirn mir am Anfang sagen, Jerri, zieh stärker an der Saite.

Gruß Jerri
 
Ach ja, mittlerweile habe ich mich an die Saitenstärke gewöhnt :) Seit ca. einem halben Jahr. Keine Qualen mehr in den Fingern, alles paletti jetzt!
Spiele abwechseln die Beefy und die Power. Also Heavy Bottom und normal. Abwechselnd auf zwei Gitarren, nicht auf einer ;)
 
Hatte das gleich Problem das die Band nen Halbton tier spielt.
Bin dann, da ich sehr viel Bende, auf die Ernie Slinky Top / Heavy Bottom umgestiegen:great:
 

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