war mccartney ein mittelmässiger bassist?


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glizco
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also,

mein vater war in den 80er jahren ein bassist in so einer cover-disco-band und hat mir neulich gesagt, dass paul mcartney allein von der art und komplexität der basslinien nicht zeigt, das er ein guter bassist ist.

?? was ist eure meinung? ich meine, irgendwie muss er ja der reichste musiker der welt geworden sein, aber...

ja, was denkt ihr?
 
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matze
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nun, er ist nicht so ein über-bassist mit lichtgeschwindigkeit oder komplexität á la wooten oder meinetwegen auch jaco, aber er hat das gebracht was ein guter bassist bringen muss: timing und ein gefühl für die harmonien. außerdem kann man ihm zu gute halten, dass er bass gespielt und gleichzeitig gesungen hat - bei manchen songs (mir fällt grad "back in the ussr ein") ist mir das rätselhaft wie er es schafft, dass melodie und basslinie nicht kollidieren.

ach und reich geworden ist er wohl auch durch seine hervorragenden songwriter-qualitäten.
 
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und man muss auch noch anmerken ,dass er als linkshänder aufnem rechtwshänder bass gespielt hat.
 
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Dafür, dass er in einer Boygroup gespielt hat, hat er doch schon ziemlich komplexe Sachen gespielt. Verglchen mit heute sowieso und allemal.
 
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Ich bin auch Linkshänder und spiel auf nem Rechtshänder und finde es nicht schwierig. Und wegen dem Geld. Schaut euch den Bassisten von Busted an der kann nichts und verdient total viel Geld. Also ich muss sagen das ich sowas scheisse finde. Basissten wo man die Lines schon kann wenn man gerade mal anfängt Bass zu spielen sind total berühmt aber so Perlen kennt kaum einer.
 
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Paul war und ist vor allem als Bassist so geschätzt, da er ganz neue Sachen gespielt hat und wirklich kreativ war. Bis heute lernen Bassisten (in spe) noch von ihm und gucken bei ihm ab.



Genauso wie Bach...
Immernoch der erste Rocker!!!! 8)


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vorallendingen war paul eigentlich gitarrist und hat den bass eigentlich aufgezwungen bekommen weil ne band halt nun mal nen bassisten braucht.
 
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@balltongue

vielleicht hat Paul ja wie Jimmy Haslip gespielt, also Rechtshänder-Bass einfach nur auf links gedreht => E-Saite unten, G-Saite oben (resp. bei Haslip H-Saite unten, C-Saite oben)

wie spielst du denn?
 
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Meiner Meinung nach sollten sich alle die McCartney als mittelmässigen Bassisten bezeichnen, "Silly Love Songs" genauer anhören.
Schon dieses eine Lied zeigt seine Klasse als Bassist.
 
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paule ist ein grossartiger bassist der die seele des basses perfekt umgesetzt hat. band und songdienliches spiel. come together...ich finds geil wenn eine einfache bassline einen song prägen kann. mit slapgedonner schafft es jeder,mit harmonischen,groovigen und dezenten lines nur wenige. der herr von pink floyd oder sting sind auch solche bassisten. ich fahre voll auf wooten,miller und konsorten ab aber wenns darum geht zu lernen was ein song braucht und wie effizient weniger statt mehr sein kann sind leute wie paule einfach unerreicht. und ja....singt mal noch dazu. viel spass beim üben;;
 
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Der Herr von Pink Floyd heisst übrigens Roger Waters. Und zum Bach - Kommentar immernoch eins meiner lieblingswortspiele :

B A R O C K & R O L L

:D
 
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also,

mein vater war in den 80er jahren ein bassist in so einer cover-disco-band und hat mir neulich gesagt, dass paul mcartney allein von der art und komplexität der basslinien nicht zeigt, das er ein guter bassist ist.

?? was ist eure meinung? ich meine, irgendwie muss er ja der reichste musiker der welt geworden sein, aber...

ja, was denkt ihr?

Gegenfragen:

-Welche Hits hat Dein Vater geschrieben?
-Was ist schwieriger? Songs zu schreiben, die bei den Leuten ankommen und eine ganze Generation prägen, oder eben diese Songs (20 Jahre später) auswendig zu lernen und zu covern?

Bitte fass das nicht als persönliche Attacke gegen Dich oder Deinen Vater auf, denn das ist absolut nicht von mir beabsichtigt....es mag ja sein, dass andere Bassisten (zB Dein Vater) technisch gesehen viel mehr drauf haben als Paul, aber einen efolgreichen Musiker macht halt mehr aus als nur die Technik.

Dazu kommt, dass wir oft dazu neigen, Dinge in der Retrospektive zu vereinfachen oder besser ausgedrückt: Wir maßen uns an, mit unserem heutigen Wissen Leute von damals bewerten zu können, in der Annahme, dass unsere Bewertung diesen Leuten gerecht wird.

Die Frage ist aber: Ist das fair? Sind wir dazu wirklich in der Lage?

Um es mal bildlich auszudrücken:

Ein Baum betrachtet stolz seine weitausladenden Äste und seine grünen Blätter, die majestätisch im Wind wiegen. Er denkt sich: "Was bin ich doch für ein stattlicher Baum, stark und erhaben". Dann schaut er nach unten zu seinen Wurzeln und findet sie gar kümmerlich...in bizarren Formen in sich verwunden und mit Erde beschmutzt scheinen sie so gar nicht zu dem Bild zu passen, dass der Baum von sich eben noch hatte. Angewidert wendet er seinen Blick lieber wieder in Richtung seiner Krone.
 
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Lass ihn doch, braucht halt seine Zeit, eine gute Antwort zu finden. Wird ja auch immer alles hektischer heutzutage...

Irgendwie erhärtet sich bei mir gerade der Verdacht, dass die Schweizer wirklich nicht gerade die schnellsten sind. ;)

Gruesse, Pablo
 
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Weil viele Leute glauben, man muß beim Spielen in einer Band alles machen und zeigen, was man kann, gibt es ganz viel Musik, die klingt wie Brei.

Der gute Paul spielt eine Walking Bass Linie wahrscheinlich mit mehr Gefühl als andere ein einzelnes A.

Bass




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wem steht es schon zu macca zu beurteilen?
ich mag seine musik und seinen bass, das reicht mir
 
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Where I lay my head is home
Necroposting!

Wer noch etwas sinnvolles zum Thema beitragen kann, soll mir (oder einem anderen Mod) eine PM schicken, damit der Thread wieder aufgemacht wird.

<nuff said>
 
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