Warm klingende Fender gesucht

  • Ersteller tilapia1
  • Erstellt am
Was denkst du was konkret an dem Vibrato stört? Meinst du das Spielgefühl oder dass es die Saitenschwingungen nicht so gut auf den Korpus überträgt?

Stimmstabilität. Nach meiner Erfahrung vertragen solche Vibratos nur extrem vorsichtiges Shimmern am Hebel, sonst verstimmen sie sich. Ich hatte mal eine Jolana Iris mit ähnlichem System, mit der ich nie glücklich wurde. :gruebel:

Was ist vlt. noch hinzufügen sollte ist, dass ich bei einem eventuellen Kauf vorhaben würde, das Tremolo zu blockieren.

Dazu würde ich persönlich dann raten. :gruebel:

Probier es aber einfach erst mal aus. :)

Alex
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Ich bin verwirrt.

Wenn ich gern Schinken esse, kaufe ich doch einfach Schinken anstatt nach Salami zu suchen, die wie Schinken schmeckt ... :gruebel:

Man sollte sich doch freuen, wenn man soundmäßig so eindeutige und sogar realisierbare Vorlieben hat. Zur Not gibt's beim nächsten Weihnachtsgeld halt noch ne Fender dazu - so für's Gewissen, zum an die Wand hängen und anhimmeln :)
 
Die wird schon gut sein. Ich habe selber zwei Fender Gitarren aus Mexiko. Qualitativ liegen die ganz klar über den Squiers, fühlen sich "echter" an, weniger nach Spielzeug.
Die Humbucker sind natürlich um einiges mittenreicher als Single Coils. Könnte 'warm' klingen.


Kann ich nur bestätigen, allerdings kommen die Modern Player Gitarren aus China.

Ich hab selbst eine Standard Stratocaster aus Mexico. Diese habe ich mit Fender Tex-Mex Single Coils aufgerüstet und jetzt klingt sie eigentlich auch schon warm. Von einer Fender kann man einfach keinen Gibson Klang erwarten, aber ich glaube schon, dass dir der Klang gefallen könnte. Mit der Gitarre und den Tonabnehmern lägest du auch noch im Budget.
 
wie clone sagte, die Fender Pawn Shop 72 klingt in der Tat eher warm & weich, ein bisschen "ES" like - ich denke die könnte deinen Soundvorstellungen entsprechen - die Optik ist allerdings schon "Geschmacksache".

Und das beste: - Schau mal im Flohmarkt, da verkauft einer eine ... ;-)
 
Die Chinesen lernen nicht nur schnell, besinnen sich wieder auf Konfuzius zurück und steuern den Überresten aus alten Maozeiten entgegen, nein, auch die Modernplayer sind vollwertige Fender, an denen es eigentlich nichts richtig zu meckern gibt.

Trotzdem deckt man mit einer Start den Stratbereich ab und mit einer SG, LP, ES - artigen ein Großteil des Restes. Der TE weiss m. E. noch nicht, ob er seine Start durch eine höherwerige Strat ersetzen
oder durch eine andere ergänzen soll. Das ist auch ein Problem. Ein anderes als durch ein bestimmtes Model angefixt und zum GAS-Anfall generiertes, aber auch ein ernstzunehmendes. Es kann auch sein, dass er auf Dauer weder Fender noch Gibson-änhliche nutzt sondern eher in das PRS- oder Musicman-lastige Lager wechselt. Aber solange da kein exaktes Feedback kommt, wird das hier jetzt zum digitalen Katalog. Wohnt denn nicht einer in seiner Nähe?

Eins noch zum Tremolo, ein Tremolo sollte funktionieren, d. h. auch divebombs usw. oder gar nicht da sein, alles andere ist Kokoloris.
 
Ist annähernd wie die von mir vorgeschlagene Tele, klingt aber durch das Tremolo etwas perkussiver, Tele mit Stringtrought wäre die vom Sound her etwas "wärmere" Variante.
 
Trotzdem deckt man mit einer Start den Stratbereich ab und mit einer SG, LP, ES - artigen ein Großteil des Restes. Der TE weiss m. E. noch nicht, ob er seine Start durch eine höherwerige Strat ersetzen
oder durch eine andere ergänzen soll. Das ist auch ein Problem. Ein anderes als durch ein bestimmtes Model angefixt und zum GAS-Anfall generiertes, aber auch ein ernstzunehmendes. Es kann auch sein, dass er auf Dauer weder Fender noch Gibson-änhliche nutzt sondern eher in das PRS- oder Musicman-lastige Lager wechselt. Aber solange da kein exaktes Feedback kommt, wird das hier jetzt zum digitalen Katalog. Wohnt denn nicht einer in seiner Nähe?
.
Erstmal danke für die ganzen Tipps.
Ich versuche euch mal näherzubringen was in mir vorgeht - wobei ich manchmal das Gefühl habe ich weiß das selbst nicht so genau:
Ich spiele jetzt seit einem Jahr mit sehr hoher Motivation auf meiner Squier Strat Gitarre und will so langsam ein "erwachseneres" Gitarrenmodell.
-Fender Gitarren mag ich einfach vom Image und vom Design her sehr. Wenn ich sehe, dass ein besonders Metalgitarrist eine Fender spielt, gerate ich regelrecht ins Schwärmen.
-Genres die ich gerne spiele sind: Metal (Progressiv Metal, Thrash Metal, Post Metal und ich würde gerne Technical Death Metal spielen, aber dazu reicht mein Können nicht aus), Jazz, Psychedelic, Prog, Post Rock, Shoegaze und Dream Pop.
-Bei Gitarren mag ich wärmere Sounds, die aber dennoch noch etwas Attack, Twang haben, eine Semiakkustische ist mit beim spielen iwie zu langsam in der Ansprache.
-Ich mag klassische (Fender und Gibson) Gitarren, die aber dennoch soweit vom Standart wie möglich entfernt sind. Deshalb fallen LP und Strat förmige Gitarren schon mal raus, ausnahme sind hier Powerstrats von Ibanez. Mit reinen Metal-Gitarren/ Marken wie B.C. Rich, Jackson, Dean, ESP usw. kann ich wenig anfangen.

Ich war heute den ganzen Nachmittag in einem großen Gitarrengeschäft und habe querbeet alle möglichen Gitarren angespielt. Dabei habe ich folgendes gemerkt.
-Auf Gitarren mit flachen Griffbrettern konnte ich schneller spielen, aber mir sind Barre-Akkorde schwerer gefallen.
-Bei Ibanez Modellem und der Gibson SG bin ich beim anschlagen ständig am vorderen Humbucker hängengeblieben.
-Soundmäßig haben mir eigentlich die meisten (Ausnahme sind hier die Semiakkustischen, da mir die direkte Ansprache gefehlt hat) gut gefallen, war halt jede iwie was eigenes, aber trotzdem schön, welche mir positiv aufgefallen sind, ist die Gibson SG (hat sowohl wärme als auch twang) und die Fender Marauder in Neck-Position, allerdings haben mir die restlichen Schaltungen der Marauder wenig gefallen.
Zwischen Fender, PRS und Gibson Mensur habe ich eigentlich im großen und ganzen gesehen wenig unterschied gespürt.
-Eine niedrige Saitenlage liegt mir deutlich besser wie eine höhere.
-Dünne Hälse liegen mir mehr als dicke.
-Vom Hals und Spielgefühl fand ich ebenfalls die Fender Marauder sehr angenehm, wohl aber auch, weil die Saitenlage sehr niedrig und für angenehm war.
-An Jazzmasters hatten sie nur die Squier J. Masics da, welche ich vom Sound her sehr angenehm fand.
-Ich mag eine Brücke wie bei einer Telecaster mehr wie eine bei einer Gibson LP, wobei das glaube ich eher an Gewohnheit durch die Strat die ich momentan spiele liegt.

So mehr kann ich eigentlich nicht sagen... :)
 
Wenn du viel Metal spielen möchtest, wirst du ordentlich Verzerrung brauchen. Um bei hohen Zerrgraden Brummen zu vermeiden, wirst du Humbucker brauchen. :gruebel:

Der Rest dürfte eine Sache des persönlichen Geschmacks sein. Momentan sieht es aus, als ob du eine Gitarre mit dünnem und flachem Hals suchst, deren Saitenlage du dir flach einstellen lassen wirst. Vielleicht eine PRS SE Custom 24? :gruebel:

Alex
 
soweit also noch immer vieles unklar
ich finde die mensur unterschiede zw. ner strat und ne paula aber schon recht merklich
wieviel kohle ist dir denn deine gesuchte eierlegendewollmilchsau wert ?
 
Wenn du viel Metal spielen möchtest, wirst du ordentlich Verzerrung brauchen. Um bei hohen Zerrgraden Brummen zu vermeiden, wirst du Humbucker brauchen. :gruebel:

Der Rest dürfte eine Sache des persönlichen Geschmacks sein. Momentan sieht es aus, als ob du eine Gitarre mit dünnem und flachem Hals suchst, deren Saitenlage du dir flach einstellen lassen wirst. Vielleicht eine PRS SE Custom 24? :gruebel:

Alex
Hallo Alex,
danke für die schnelle Antwort. Die habe ich auch angespielt und sie hat mir gut gefallen. Ich denke sie wäre ein guter Kompromiss. Was mir an PRS auch gefällt ist, dass sie von Steven Wilson und Mikael Akerfeldt gespielt werden. Alternativ habe ich auch schon daran gedacht, in die Marauder in Bridge Position einen normalen Humucker einzubauen.
Was mir aber zu der PRS noch einfällt ist, dass ich den Hals durch den dicken Lack sehr klebrig fand, der Verkäufer meinte aber, dass man den relativ unkompliziert abschleifen könnte.
Viele Grüße
Tobi
 
-Ich mag eine Brücke wie bei einer Telecaster mehr wie eine bei einer Gibson LP, wobei das glaube ich eher an Gewohnheit durch die Strat die ich momentan spiele liegt.

Fatal error... :confused: denn das sind drei völlig verschiedene Brücken...

Und die Gibson SG fällt nur deshalb raus, weil du am vorderen Humbucker "hängenbleibst"? Wie zum Teufel spielst du Gitarre???
 
Fatal error... :confused: denn das sind drei völlig verschiedene Brücken...

Und die Gibson SG fällt nur deshalb raus, weil du am vorderen Humbucker "hängenbleibst"? Wie zum Teufel spielst du Gitarre???

Ich empfand einfach das aufliegen des Handballens auf einer String-Thru Body Bridge,wie sie die Fender hat angenehmer wie auf der Tune-o- matic Bridge einer Gibson. Aber der Unterschied war sehr gering, nach kürzer Gewöhnungsphase hat es auch mit der Gibson Tune-o-matic Bridge gut geklappz, so dass ich mit beidem leben könnte

Wie ich Gitarre spiele kann ich dir leider schlecht erklären, dann müsste man sich ansehen...jedenfalls bin ich bei schnellen, palm-gemuteten Downstrokes auf der tiefen E-Saite öfters mit dem Pleck über den Humbucker gestrichen bzw. gegen seine Kante gestoßen. Vlt. sollte ich auch noch dazu sagen, dass es eine SGJ war, deren Humbucker-Abdeckungen sehr nahe an den Saiten war.

- - - Aktualisiert - - -

soweit also noch immer vieles unklar
ich finde die mensur unterschiede zw. ner strat und ne paula aber schon recht merklich
wieviel kohle ist dir denn deine gesuchte eierlegendewollmilchsau wert ?

Hmmm ich würde mal sagen ich würde max. 700-800 Euro ausgeben, weniger wäre mir als Student natürlich immer lieber ;)
 
Gut, dann hab ich hier einen Vorschlag, lange überlegen ist da nicht mehr. :) http://www.ebay.de/itm/Framus-Diabl.../330953730065?pt=Gitarren&hash=item4d0e612811

Die Gitarre ist nicht so alt wie angegeben, denn bis 2002 stand auf den Pickups noch "Framus Seymour Duncan". Vielseitiger geht kaum. Ein Humbucker im SC-Format am Neck, SC in der Mitte, Humbucker an der Bridge.
5-Wege-eyb-Schaltung, d.h. in Mittelstellung nicht wie bei einer Strat der Middlecoil, sondern Hals+Bridge. Beide Humbucker splitbar, so dass man auf zehn verschiedene Grundsounds kommt. Das Ganze made in Germany.
 
Was die Seitenlage und Hälse angeht liegt das auch an Deiner Spielerfahrung. Dünner Hals und niedrige Seitenlage ist halt einfacher zu spielen :) Hat aber auch Nachteile. Bei so einem Rennbrötchen die Kontrolle beim Bending und Vibrato zu behalten ist nicht so einfach.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Den Inhalt des letzten Posts verstehe ich nicht.
 
Ist nur meine persönliche Meinung:

Ich finde das ne Tele auch ne super Gitarre ist und alles und ne Strat form sagt mir auch zu. Würde ich mir deswegen eine von beiden kaufen? Eher nicht. Das liegt daran das ich weiß was ich machen will und da passen beide Gitarren eher weniger.

Klar, die Form und das Aussehen ist klasse aber doch eher nebensächlich, wichtig ist das es gut klingt.

Du hast extrem viele sehr unterschiedliche Soundvorstellungen. Ich sags mal so, Musik hören und Musik machen sind 2 paar Schuhe. Wenn ich lustig drauf bin versuch ich mich auch mal an einem Blues Lied obwohl mein Können und mein Equipment da eher nicht so dazu passen. Aber das finde ich dann nicht schlimm, weil ich eher nicht in nächster Zeit vorhab hauptsächlich Blues zu machen.

Du stehst ganz am Anfang, wenn du vorhast weiterzuspielen und deswegen eine "richtige" Gitarre willst, dann würd ich was nehmen mit dem man viel abdecken kann. Das wäre meiner Meinung nach ne Gibson SG. Die gibts schon für knapp 550 Euro neu, gebraucht vll sogar billiger. Mit der Gitarre kannste jede Art von Metal und Rock spielen. Und wenn du mal keine Lust mehr auf die Gitarre hast läst sie sich auch sehr gut weiterverkaufen.

Ich lese halt an deinen Beiträgen einfach das dir noch sehr viel Praxis fehlt um genau zu wissen wohin du willst.
 
Ist nur meine persönliche Meinung:

Ich finde das ne Tele auch ne super Gitarre ist und alles und ne Strat form sagt mir auch zu. Würde ich mir deswegen eine von beiden kaufen? Eher nicht. Das liegt daran das ich weiß was ich machen will und da passen beide Gitarren eher weniger.

Klar, die Form und das Aussehen ist klasse aber doch eher nebensächlich, wichtig ist das es gut klingt.

Du hast extrem viele sehr unterschiedliche Soundvorstellungen. Ich sags mal so, Musik hören und Musik machen sind 2 paar Schuhe. Wenn ich lustig drauf bin versuch ich mich auch mal an einem Blues Lied obwohl mein Können und mein Equipment da eher nicht so dazu passen. Aber das finde ich dann nicht schlimm, weil ich eher nicht in nächster Zeit vorhab hauptsächlich Blues zu machen.

Du stehst ganz am Anfang, wenn du vorhast weiterzuspielen und deswegen eine "richtige" Gitarre willst, dann würd ich was nehmen mit dem man viel abdecken kann. Das wäre meiner Meinung nach ne Gibson SG. Die gibts schon für knapp 550 Euro neu, gebraucht vll sogar billiger. Mit der Gitarre kannste jede Art von Metal und Rock spielen. Und wenn du mal keine Lust mehr auf die Gitarre hast läst sie sich auch sehr gut weiterverkaufen.

Ich lese halt an deinen Beiträgen einfach das dir noch sehr viel Praxis fehlt um genau zu wissen wohin du willst.

Ich glaube, das alles - besonders der letzte Satz - trifft es auf den Punkt. Auch das mit dem Musik hören und Musik machen, ich glaube ich bin eher der Musikhörer und da mich Musikhören und Musik im allgemeinen ungemein funktioniert kam das eine zu anderen und ich wollte selber auch anfangen die Lieder nachzuspielen und selbst Musik zu machen...
Die Gibson SG gefällt mir sehr gut, sowohl optisch und v.a. von Sound her, aber ich weiß nicht, ob ich mich mit dem dicken Hals anfreunden kann....
 
Was die Seitenlage und Hälse angeht liegt das auch an Deiner Spielerfahrung. Dünner Hals und niedrige Seitenlage ist halt einfacher zu spielen :) Hat aber auch Nachteile. Bei so einem Rennbrötchen die Kontrolle beim Bending und Vibrato zu behalten ist nicht so einfach.

Schließe mich da voll inhaltlich coolaclark an!
Brauche auch keine Erste Hilfe (;))
Denn so ein absolut formulierter Satz hinsichtlich Hals und Saitenlage ist schlicht .....äh.... falsch!
Und ehrlich gesagt haben die Dünne des Halses und die Saitenlage relativ wenig mit der Bending - Kontrolle zu tun. Und mit dem Vibrato absolut gar nichts!
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben