Bowhunter
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Bevor ich nun in den Laden renne und eine Metal-Gitarre mit aktiven Pickups kaufe (G.A.S.: Schecter Damien oder Demon, ESP LTD EC-1000 o.ä.) mal blöd gefragt: Warum aktive Pickups? Ich kann die Amp-Sim doch auch "heißer" anfahren, indem ich den Gain am Preamp höher stelle, oder nicht?
Hier also nochmal gefragt: Wozu eine Metal-Gitarre und wozu aktive Pickups in diesem Setting?
Ich glaube, ein Vorteil von aktiven Pickups ist, daß sie nicht matschen. Das hat mit ihrem Frequenzgang zu tun; aktive Pickups klingen unten herum (im Bass- und Tiefmittenbereich) etwas "entschlackter", der Sound wirkt "aufgeräumter". Gerade wenn man einen Sound mit viel Gain und Kompression fährt, ist diese Eigenschaft förderlich für einen präzisen, definierten Sound.
Selbstverständlich kann man auch mit passiven Pickups einen guten Metal-Sound hinkriegen.
Mich würd interessieren was wohl Mark Knopfer, David Gilmore oder Steve Lukather zu dieser Diskussion sagen würde![]()
Mark Knopfler und David Gilmour (!) spielen nur live ihre aktiven EMGs, weil sie keinen Bock auf Brummen durch Einstreuungen haben; im Studio spielen sie passive Pickups.
Steve Lukather spielte über drei Jahrzehnte EMGs und selbstverständlich auch Gitarren mit passiven Pickups. In Interviews hat er öfter mal öfter mal erwähnt, daß er zwar für Aufnahmen hauptsächlich seine Music Man Gitarren mit EMGs verwendet, aber auch gerne mal eine alte Strat oder seine originale 1959er Les Paul benutzt.
Letztendlich ist er doch wieder bei passiven Pickups gelandet
Viele Grüße,
Bowhunter
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