Warum security locks?

Zisko
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Hallo zusammen,

an meiner Strat sind normale Gurt-Pinne dran. Wenn ich den Gurt einhänge, dann hält er Bombenfest. Sogar so fest, dass ich beim abmachen des Gurtes etwas Kraft aufwenden muss.

Jetzt lese ich jedoch sehr oft, dass viele oft Security Locks (bevorzugt Schaller) schwören.

Ich würde gerne wissen, warum die sicherer sind als so ein Gurt-Pin.
 
Eigenschaft
 
Die lassen sich nicht lösen, die halten einfach bombenfest. Ein vom Gurtpin rutschen gibt es mit den Teilen nicht. Mit einem guten Gurt lässt sich auch ausreichende Sicherheit erreichen, aber so sicher wie Security Locks ist das nicht. Spätestens, wenn der Gurt öfter mal ausleiert, oder wenn man ihn oft wechselt und für mehrere Instrumente nutzt, sind Security Locks sicherer, denke ich.
Ich selbst benutze auch keine Locks und hate meine Gurte alle für ausreichend sicher. Mir ist noch nie eine Gitarre vom Gurt gefallen. Falls es dann doch mal passiert, ärgere ich mich bestimmt ;)
Sicherlich kommt es auch auf den Wert der Gitarre an, bei einer Hundert€ lohnt sich die Investition vielleicht nicht so, wie bei einer 2000€ Akustikgitarre, die vielleicht leichter kaputt geht und deutlich mehr kostet.
Aber wirklich teuer sind die Teile ja sowieso nicht.
 
Weil es Gurte gibt die zu locker sitzen und dadurch die Gitarre beim spielen herunterfallen und Schaden nehmen könnte. Die Security Locks sind über einen gefederten Stift gesichert. Ein Teil wird anstelle der normalen Gurt-Pins angebracht, der andere Teil wird an der Öse im Gurt festgeschraubt.
Hier mal der Link zur Schaller HP: http://gitarrenteile.biz/hp135034/Security-Locks.htm?ITServ=C36adbea9X144bfe5b6acX173a

Ich selbst habe Security Locks an meine Les Paul montiert damit ich den Gurt schnell lösen kann wenn sie in den Koffer kommt.
 
ich lasse alle Gurte dran, auch im Koffer, auch bei den Akustischen. Ich nehme unverändert von je her Bierflaschengummis, die blauen von Mönchshof, die grünen von Fiege; die roten von Flens sind mir einfach zu vulgär.
 
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Die Öse vom Gurt leiert mit der Zeit aus. Wenn man zum beispiel den Hals der Klampfe etwas hoch zieht, kann sich der Gurt schon mal lösen. Als einfache Lösung haben sich die Dichtgummis von Bierflaschen mit Bügelverschluss bewährt. Damit sitzt der Gurt etwas fester, aber das Problem ist nicht vollständig gelöst.
Ich benutze an allen meinen Gitarren die Security Locks von Harley Benton. Das sind Schaller Kopien, sie kosten knapp 6€ pro Paar. Die halten bombenfest, zum Lösen muss man an dem Stift ziehen, selbst dann kann man das Schloss nur zu einer Seite raus ziehen. Vorzugsweise bringt man den Teil am Gurt so an, dass die Öffnung nach oben zeigt, so kann man das Lösen des Gurtes mit nahezu vollständiger Sicherheit verhindern.
Der Gurt lässt sich einfacher abnehmen und anbringen, wenn man die Klampfe zum Beispiel einpackt. Dann muss man nicht immer die Öse über den Gurtpin hebeln.
Die Sicherheit und der Komfort sind mir die geringe Investition allemal wert.
 
Abgesehen vom sicheren Halt des Gurtes (mein Bass durfte bereits mit dem Boden Bekanntschaft schließen, zum Glück ohne Schaden) gibt es für mich noch einen weiteren Vorteil. Wenn sich der Gurt mal wieder aufs abartigste verdreht hat reicht ein schnelles ausklipsen, entwirren und wieder anmontieren. Alleine dafür sind die Security Locks Gold wert :D
 
Hmm so wie das klingt wären die Teile für mich eher zum schnellen lösen des Gurtes interessant... das ist derzeit echt nerviges gefriemel.
 
mit Bügelverschluss bewährt. Damit sitzt der Gurt etwas fester, aber das Problem ist nicht vollständig gelöst.
Blödsinn, da kannst Du Hulahopp mit spielen, da löst sich nichts. Wer viel auf und zu machen will, der mag sich für die komfortabelere SL-Lösung entscheiden, ansonsten ist i. S. Sicherheit kein wesentlicher Unterschied, und ich zappel´ auch rum.
 
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Kommt wohl auch auf Gurt und Gurtpin an. Ich hatte die Gummi Lösungen auf drei Gitarren und war nicht vollends vom Halt überzeugt. Auf den kegelförmigen Fender oder Squier Gurtpins sind mir die Gummis nicht sicher genug.
 
Hab da auch mal eine Frage zu. Gibt es Security Locks in untershiedlichen größen? Ich habe nämlich einen Gurt mit Security Locks und der passt auf meine Jazzmaster Gitarre drauf. Aber nicht auf die Jaguar. Bei der Jaguar sind diese Knüppel einfach zu dick, dort wo man den Gurt einhängt. Woher weiß ich denn jetzt welche Größe mien Security Lock für die Jaguar haben muss?
 
Die Security Locks bestehen aus Schloss und Pin. Das Schloss passt einfach nicht auf die Fender Gurtpins, die müsstest du ersetzen.
 
Ah okay. Danke dir!
 
Aber Vorsicht!
Die mitgelieferten Schrauben für die Pins sind oft dünner als die Schrauben der Originalpins, und geben im Schraubenloch keinen sicheren Halt. Kann anfangs halten, aber plötzlich fatzt einem der Pin inklusive Schraube aus dem Instrument ...
Man sollte also ein Stückchen Holz mit etwas Leim versehen ins Schraubloch stecken, bevor man den neuen Gurtpin befestigt. Oder sauber ´nen Holzdübel einleimen. Oder das Loch mit Zweikomponentenkleber füllen, oder ...
 
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Ich habe es auch schon erlebt, dass die mitgelieferten Schrauben dicker waren. Man kann auch oft die originalen Schrauben nehmen. Bei den Fender Schrauben ist der Kopf allerdings etwas zu groß. Eine Bohrmaschine und eine Feile schaffen Abhilfe. Man spannt die Schraube mit dem Gewinde ein und lässt den Kopf über die Feile rotieren.
 
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Bei den Schaller Security Locks sind doch (mittlerweile) zwei verschiedene Schraubengrößen dabei (jedenfalls bei denen, die ich letzten Sommer gekauft habe). Ich hatte noch ein Set aus den 90ern rumliegen und da haben die Schrauben nicht in die Bohrung der Gibson Les Paul Gurtpins gepasst (waren zu dünn).

Security Locks sind schon sehr praktisch:
einmal kann sich der Gurt nicht so schnell lösen, was halt gerne mal bei etwas älteren, strapazierten passiert, andererseits muss man auch nicht lange rumfriemeln, wenn man den Gurt nach dem Spielen von der Gitarre nimmt. Außerdem verbaut z.B. Gibson Gurtpins, die so klein sind, dass da manche Gurte schnell mal runterrutschen.
 
Also wenn das generell für Fender Gitarren gilt, dann wird es doch wohl sicher auch extra für Fender Gitarren Security Locks geben.
 
Was ich schreib gilt für alle Fender und Squier Gitarren, die sich in meinem Besitz befinden und ein paar, an denen ich schon rum schrauben durfte. Gut möglich, dass es auch Ausnahmen gibt.
Bei den Schaller Security Locks sind doch (mittlerweile) zwei verschiedene Schraubengrößen dabei
ich benutze die Harley Benton Locks, die Schaller habe ich erst ein mal gesehen, da waren sie aber schon verbaut.
 
Mir ist noch nie eine Gitarre vom Gurt gefallen. Falls es dann doch mal passiert, ärgere ich mich bestimmt ;)

Mir schon passiert. Ohne Gezappel - weiß der Scheiß, warum. Hab' sie gerade noch so vor dem Aufprall packen können. Seitdem nur noch Locks. :redface:
 
Man benötigt die Security Locks nur, um solche bekloppten Aktionen zu überstehen :D

 
:) naja, nicht nur. Wenn das mal ein wenig ausgeleiert ist und man nicht genau schaut, kann es schon passieren, dass sich das Gurtende genau so verdreht und der Gurt sich löst. Ist mir schon passiert, seitdem mag ich die straplocks ganz gerne.
Die Bierflaschengummi-Methode ist mir bekannt, aber Erfahrungswerte habe ich keine.
Tom

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