Was ist eine Pentatonik im Vergleich zur Tonleiter und wie schreibt man soli?

von e4gLe, 24.12.05.

  1. e4gLe

    e4gLe Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.10.03
    Zuletzt hier:
    1.04.09
    Beiträge:
    206
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 24.12.05   #1
    Hallo!
    Wollte nur wissen, was eine Pentatonik ist und wie sie aufgebaut ist und was der unterschied zur tonleiter ist.
    Außerdem würd mich interessieren wie man am besten soli komponiert, improvisiert.
     
  2. Shapeshifter

    Shapeshifter Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.04
    Zuletzt hier:
    22.07.08
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    125
    Erstellt: 24.12.05   #2
    Die Pentatonik ist genau genommen die Moll-Tonleiter. Sie ist also genau wie zB auch die C-Dur Tonleiter eine ganze geöhnliche Tonleiter.

    Penta steht für "fünf" und zwar weil fünf verschiedene Töne in der Pentatonik enthalten sind.

    Rocksolos werden SEHR oft einfach aus Tönen der Pentatonik zusammengebaut.Oft werden Zwischentöne, die eigentlich nicht zur Tonleiter gehörem, aber trotzdem cool klingene eingebaut. Beispiele dafür gibt es massenhaft. ZB Jimmy Hedndrix - Manic Depression ist ausschließlich auf der a-Moll Pentatonik beruhend.

    mfg Shape
     
  3. e4gLe

    e4gLe Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.10.03
    Zuletzt hier:
    1.04.09
    Beiträge:
    206
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.12.05   #3
    wie sind die 5 töne angeordnet? Ganztonschritte? Halbtonschritte?
     
  4. tank

    tank Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.11.04
    Zuletzt hier:
    30.04.09
    Beiträge:
    177
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.12.05   #4
    keine halbtonschritte vorhanden
     
  5. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    31.08.13
    Beiträge:
    5.410
    Ort:
    zu Hause...
    Zustimmungen:
    12
    Kekse:
    2.538
    Erstellt: 25.12.05   #5
    bitte diesen Müll löschen!!!
    Du wirfst da einiges durcheinander!
     
  6. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.04.05
    Zuletzt hier:
    4.12.12
    Beiträge:
    1.297
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    551
    Erstellt: 25.12.05   #6
    die pentatonik ist wie der name schon sagt eine 5 ton tonleiter. dur und moll tonleitern haben 7 töne. allerdings die penta auch ne tonleiter^^. ein soli baut man aus verschiedenen dingen zusammen. man kann ersteinmal über die jeweiligen akkordfolgen improvisieren oder/ und sich hinsetzn und ma schaun welche töne denn in den akkorden vorkommen und dann die passende tonleiter wählen und sich so vll. ein paar sweeps zusammenbauen. dann ma nach arpeggios schauen. dann kann man sich überlegen mit welchem ton man das solo anfangen oder beenden will. das hängt davon ab welcher akkord am anfang bzw am ende steht. wenn du als letzten akkord einen a moll akkord haste, wäre es sinnvoll auf a,c oder e auf zu hören. das klingt dann einfach schöner. dazu musst du allerdings die noten auf der gitarre kennen, sonst findest du das nicht ausm stehgreif. man kann jetzt sagen, ich improvisiere ein solo. das kann nett klingen, wenn du n guten tag hast und die sonne scheint, aber wenn du magenschmerzen hast und es regnet, und du 0 bock hast, wird das weniger gut klingen. da ist es gut, wenn du ein "geplantes solo" hast, das du dann ohne viel zu denken abspulen kannst. man kann aber auch das wieder verbinden. nimm dir ein paar licks, die gut zu dem solo passen, und improvisier zwischen diesen licks. aber das was du von steve vai oder malmsteen an songs hörst, ist alles von vorne bis hinten im geplant. so gute solos kann man nicht immer improvisieren. ich hoffe du weißt jetzt so ungefähr wie du an die komposition eines solos rangehen kanns.
     
  7. bierbob

    bierbob Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.12.05
    Zuletzt hier:
    22.06.07
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.12.05   #7
    Ich als Noob frag mal: Was ist ein sweep? appregio?

    Und wie improvisiere ich über einer Akkordfolge, nehmen wir mal zum Beispiel C-Am-F-G.
    Klampf ich da jetzt die ganze Zeit eine C-Pentatonik? Oder kann ich die Pentatoniken mit den Akkrodwechsel wechseln? Wie mache ich das dann am Besten?

    THX
     
  8. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.04.05
    Zuletzt hier:
    4.12.12
    Beiträge:
    1.297
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    551
    Erstellt: 25.12.05   #8
    sweepen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sweep_Picking
    arpeggio: http://de.wikipedia.org/wiki/Arpeggio
    wenn du diese 3 akkrode nimmst hast du folgende töne: CEG(C-dur)
    ACE(A-moll)
    FAC (F-dur)
    G, Cis, E (G-dur)
    jetzt schaun ma mal. ein kreuz ist dabei. ob da c-dur das ultimum wäre, weiß ich ehrlichgesagt nicht, da sie ja kein kreuz hat. am besten du gehst ma die tonleitern durch. ich weiß jetzt auch nicht auswendig welche kreuze welche tonleiter hat. ich glaube a moll sollte auch gehen. aber da bräucht ich mehr zeit. bin grad am packen fürn urlaub und stopf hier noch so zwischen 2 sätzen den koffer voll.
    ich hoffe das stimmt soweit alles mit den akkorden.
     
  9. VoodooChile

    VoodooChile Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.12.05
    Zuletzt hier:
    27.12.05
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 25.12.05   #9
    Kreuz ?

    Ich nix bin gewesen in musikalische Früherziehung. Ich immer spielen nach Gefühl und Licks :D :D
     
  10. Utti

    Utti Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.08.05
    Zuletzt hier:
    14.05.13
    Beiträge:
    263
    Ort:
    Ludwigsburg
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    347
    Erstellt: 25.12.05   #10
    Pentatonik :
    halbtonlose 5tönige Tonleiter mit 3 Ganztonschritten und 2 kleinen Terzen; schluss aus fertig
    Dur-Tonleiter:
    7tönige Tonleiter mit halbtonschritten an den stellen 3/4, 7/8

    ich versteh nicht,wie manche ohne überhaupt zu wissen, was akkorde, tonleitern...sind, gitarre spielen können!
     
  11. Hoagie

    Hoagie Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.11.05
    Zuletzt hier:
    8.12.16
    Beiträge:
    171
    Ort:
    Rottweil
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    74
    Erstellt: 25.12.05   #11
    G-Dur ein Cis ? :screwy:

    Also für mich besteht G-Dur aus G,H und D :rolleyes:

    Udn somit wäre C-Dur/A-Moll Pentatonik oder C-Dur/A-moll schon möglich.
     
  12. Utti

    Utti Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.08.05
    Zuletzt hier:
    14.05.13
    Beiträge:
    263
    Ort:
    Ludwigsburg
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    347
    Erstellt: 25.12.05   #12
    stimmt auch!
    wenn du mal auf den quintenzirkel schaust, wirst auch sehen, dass a-moll und C-Dur paralleltonarten sind!!
     
  13. J.F.K

    J.F.K Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.05
    Zuletzt hier:
    22.05.07
    Beiträge:
    64
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    36
    Erstellt: 25.12.05   #13
    die alten zeiten wo man (bzw. hendrix) ohne jegliche grundtheorie spielen konnte sind vorbei...jetzt gehts nicht mehr ohne
     
  14. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.04.05
    Zuletzt hier:
    4.12.12
    Beiträge:
    1.297
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    551
    Erstellt: 25.12.05   #14
    oh stimmt das isn dicker hund. sry da hab ich grad was ganz anderes gedacht :D. ja stimmt dann würde c-dur gehen.
     
  15. bierbob

    bierbob Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.12.05
    Zuletzt hier:
    22.06.07
    Beiträge:
    60
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.12.05   #15
    Hättet ihr da mal ein paar Licks? Wäre wirklich nett!

    Danke für die Antworten.
     
  16. Lost Tuesday

    Lost Tuesday Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.12.05
    Zuletzt hier:
    27.05.07
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.12.05   #16
    Moin,

    da kann ich nich ganz zustimmen! Es gibt und gab durchaus sehr geniale Musiker die keinerlei Ahnung von Musiktheorie haben. Ich habe schon sehr, sehr geile Gitarristen gesehen die auch keine musikalische Früherziehung genossen haben, keinerlei Akkortheorie, Pentatonik oder Kichentonleitern kennen und trozdem in nem Bandgefüge und auch Solo absolut geile Gitarristen sind.
    Um das mal mit Stevie Ray Vaughan zu sagen, der auch keine einzige Note lesen/vom Blatt aspielen konnte und ja wohl unumstritten ein sehr geiler Musiker war!

    Musik ist Musik wenn sie Seele hat! Ansonsten sind es nur Noten!


    Ich persönlich halte überhaupt rein gar nix von Profilneurotikern wie dem Herrn Satriani oder dem Schweden, die ihren Kram in "Überlichtgeschwindigkeit" vortragen, aber so ne Macke haben das sie in keiner Band nen Platz finden....!

    Mit der Musiktheorie und der Umsetzung selbiger ist es ja auch so, dass man sagen könnte: Je mehr ich verstehe, desto mehr stelle ich fest wie wenig ich eigentlich weiß!
    So, oder so ähnlich hat sich mal ein sehr kluger Kopf in einem Ressort geäussert das wenig mit Musik zu tun hatte.
    Finde das aber auch auf Musik zutreffend.
    Es is sicher nicht schlecht sich die Basics mal verinnerlicht zu haben:

    Zwingend notwendig finde ich das allerdings nicht!


    In diesem Sinne!

    Frohes fest

    Dirk
     
  17. Vauge

    Vauge Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.10.04
    Zuletzt hier:
    13.11.09
    Beiträge:
    146
    Ort:
    Bremerhaven
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    99
    Erstellt: 26.12.05   #17
    Wie ist eine pentatonische Tonleiter aufgebaut?

    Dazu schauen wir uns zunächst den Quintenzirkel an. Dort stehen die Tonleitern die zu einer Tonart gehören nebeneinander. Zum Erklären schauen wir und einmal F C G an. (Dm Am Em sind die parallelen Tonarten weil jeweils die Molltonleiter die unter der Durtonleiter steht aus genau den gleichen Tönen besteht.)



    F C G - das C steht in der Mitte, es handelt sich also um C-Dur (oder Am)

    Code:
    C-Dur Tonleiter C D E F G A H  C   (das H wird international zu B)
    F-Dur Tonleiter F G A B C D E  F   (das B wird international zu Bb)
    G-Dur Tonleiter G A H C D E F# G
    
    Wenn man nun diese 3 Tonleitern vergleicht stellt man fest, das F-Dur und G-Dur jeweils in einem Ton von C-Dur abweichen. Dadurch bleiben in jeder Tonleiter 5 Töne über die in allen 3 Tonleitern vorkommen - nämlich: C D E G A. Das sind die Töne der C-Dur (oder Am)Pentatonik.

    Warum das Ganze? - Man kann jetzt über C-Dur/Am mit diesen 5 Tönen solieren, ohne das es schief klingt, egal welcher Akkord gerade gegriffen wird.
     
  18. VoodooChile

    VoodooChile Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.12.05
    Zuletzt hier:
    27.12.05
    Beiträge:
    7
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 26.12.05   #18
    Genau Dirk W. !!
    Was ist Musik ohne Gefühl und Seele ? Einfach nur ein paar Noten auf Papier.
    Ich kann nicht vom Blatt spielen und fühle mich in keinsterweise unmusikalischer als andere. Eher im Gegenteil. Wenn ich Leute seh die zwar in 2 Sekunden 5 mal das Griffbrett hoch und runter sausen können, aber nicht mit dem Herzen dabei sind frag ich mich auch was es ihnen bringt.

    Wie sagte Jimi Hendrix ? "Blues is easy to play, but hard to feel"
    Und genau darum gehts doch
     
  19. KahlBass

    KahlBass Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.12.05
    Zuletzt hier:
    29.11.13
    Beiträge:
    9
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 30.12.05   #19
    Leute !
    Das Standard-Lehrbuch für Pentatoniken ist:
    "Inside Improvisation - Vol. 2 >PENTATONIK<" von Jerry Bergonzi
    -nicht unbedingt was für Anfänger aber wer sich Zeit für die Übungen nimmt, kann irgendwann prinzipiell nichts mehr falsch machen.
    Um einfache Akkordfolgen begleiten zu können muß man sich mal die Mühe machen
    sich wenigstens die Moll-und Dur Skale draufzudrücken.
    Alle Standard Akkord bestehen immer nur aus 3 eventuell 4 Tönen.
    Das sind Grundton, Dur-oder Mollterz, Quinte, und manchmal die Septime.
    Die ausgelassenen Töne sind erstmal unwichtig, weil die den Akkord nicht charakterisieren.
    Und dafür sind Arpeggio-Übungen gedacht. Soll heißen: Skalen nur mit diesen 3 od. 4
    Tönen hoch und runter zu spielen; übers ganze Griffbrett.
    Das einzige was man über den jeweiligen Akkord, über den man gerade improvisiert, wissen muß, ist wo seine 1,3,5,od.7 ist. Wenn mann diese Töne beim jeweiligen
    Akkord ansteuern und umspielen kann und darüber hinaus einem die überleitung zur
    1,3,5,od.7 des darauf folgenden Akkords gelingt, dann ist man schon mal recht weit vorne.
    Natürlich kann man auch die anderen Töne (2,4,6) spielen; die sollten aber vorerst nur
    als Überleitung dienen.
     
  20. nookie89

    nookie89 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    25.03.08
    Zuletzt hier:
    14.10.10
    Beiträge:
    340
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    1.339
    Erstellt: 06.06.08   #20
    Talent,Gehör,Fleiss,Feeling...

    noc fragen?:rolleyes:
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping