Welche Endstufe für YAMAHA S 112 V ?

von Mercurio, 01.08.06.

  1. Mercurio

    Mercurio Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.07.06
    Zuletzt hier:
    25.09.06
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 01.08.06   #1
    Ich suche noch eine passende Endstufe für...

    2x YAMAHA S 112 V Boxen und
    YAMAHA MG 12/4 FX Mixer

    Kostenpunkt: ca. 300-350 Euronen

    Zweck: Gesangsanlage für 31qm Proberaum (primär Shoutings, sekundär Gesang), keine Gigs mit der PA

    Ich habe mir die Modelle von Behringer bzw. LD Systems angeschaut. Welche von denen ist zu empfehlen vom Leistungsumfang bzw. gibt es Alternativen in der Preislage?
     
  2. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    26.01.15
    Beiträge:
    6.443
    Ort:
    Flensburg
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    2.071
    Erstellt: 01.08.06   #2
  3. Niklas

    Niklas Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.04.05
    Zuletzt hier:
    8.12.11
    Beiträge:
    167
    Ort:
    Schwerte
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 01.08.06   #3
    Ich habe mir die CM-12 bestellt (also von der Bestückung her ja die gleiche Box), habe mir allerdings nen LD PA-1000 gekauft.

    Irritiert mich jetzt, dass du hier den PA-800 empfielst. Ist mein Amp zu stark oder markiert der LD-1000 lediglich die obere Grenze der Yamaha-Tops und der hier die untere? :)
     
  4. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

    Im Board seit:
    10.12.03
    Beiträge:
    13.126
    Ort:
    Oranienburg
    Zustimmungen:
    1.143
    Kekse:
    45.525
    Erstellt: 01.08.06   #4
    Der Amp stellt schon die Obergrenze dar,deiner ist eher Oversize.;) :eek: :D
     
  5. Niklas

    Niklas Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.04.05
    Zuletzt hier:
    8.12.11
    Beiträge:
    167
    Ort:
    Schwerte
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 02.08.06   #5
    Mhm, das wusste ich nicht. :rolleyes:

    Dann sollte ich also den Amp nie vollaufdrehen wenn ich ihn an den Yamahas betreibe?
     
  6. Clyde

    Clyde Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    279
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    365
    Erstellt: 02.08.06   #6
    Ich würde zu den Yamaha Amp´s tendieren.
    zum einen sind das Prima Top-Amp´s und für den Fullrangebetrieb ohne Subwoofer gibts das YS-Processing in den Amp´s was ja auf die Yamahaboxen designed ist.

    So wäre man wesentlich flexibler für Top/Fullrangebetrieb und man kann durch das Processing nochmal was aus den Tops rausholen, klanglich.

    Klar, etwas teurer sind sie, dafür aber nicht von so zweifelhafter Qualität wie LD...
    Imho eine Investition die sich lohnt.
     
  7. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

    Im Board seit:
    19.08.03
    Beiträge:
    6.668
    Ort:
    Burscheid - NRW
    Zustimmungen:
    336
    Kekse:
    18.150
    Erstellt: 02.08.06   #7
    Ich frage mich mittlerweile seit ca. 1,5 Jahren was an den LD's zweifelhaft ist........
    Bei mir laufen sie ohne jegliche Mucken.
     
  8. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    07.10.03
    Beiträge:
    7.381
    Ort:
    "Rhinelunt"
    Zustimmungen:
    437
    Kekse:
    48.180
    Erstellt: 02.08.06   #8
    Der hier -> power maXX MS 6500 Endstufe 2x 590Watt, 4Ohm Musicstore reicht auch. Ist aber bleischwer (ich meine: 34 kg), dafür standfest. Die Lüfter wirst Du bei Belastung <70 % wahrscheinlich nie hören. Hat die üblichen Feature wie Limiter etc.

    EDIT Sorry, bitte "die Lüfter" mental stornieren und dafür "den Lüfter" einsetzen. Der Amp hat ja nur einen ;).
     
  9. Clyde

    Clyde Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    279
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    365
    Erstellt: 02.08.06   #9
    Naja, die LD, die ich hier hatte, machte auch was sie sollte und war auch recht vernünftig verarbeitet(ist übrigens auch ca. 1 Jahr her). Aber mir sind die Qualitätsschwankungen den Preis nicht Wert.
    Und soo gut, das man die immer und überall empfehlen kann(genau wie DAP/Tamp) sind die auch nicht. Im Vergleich mit o.g. bringen sie nur mehr im Bass und das war´s auch schon...

    Und wenn er schon bereit und so vernünftig war, für seine Boxen mehr als 150,-€/Paar auszugeben, damit er was besseres hat, dann sollte man nicht unbedingt an nicht weniger Wichtigen Dingen sparen, oder?
    Zumal, wie gesagt, die P-Serie eben auf diese Boxenserie abgestimmt ist und gerade im Fullrangebetrieb mit YS-Processing ein Unterschied zu hören ist, der von Vorteil ist.
     
  10. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.05
    Zuletzt hier:
    14.01.14
    Beiträge:
    3.768
    Zustimmungen:
    427
    Kekse:
    15.951
    Erstellt: 02.08.06   #10
    Ich kann irgendwie beide Argumentationen verstehen. Die LD macht anscheinend ihren Job, auch wenn sie billig ist und in China gefertigt. Qualitätskontrolle funktioniert anscheinend.
    Die Yamaha lässt vom Funktionsprinzip her das E-Techniker Herz höher schlagen, sauber konstruiert, leicht und gut gefertigt. Dazu das 'Speaker processing'. Durch den höheren Wirkungsgrad wird sie weniger warm und hält unter Umständen länger.

    Ist halt die Frage, man kann mit einem Lada und einem BMW von A nach B kommen...
     
  11. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.05
    Zuletzt hier:
    14.01.14
    Beiträge:
    3.768
    Zustimmungen:
    427
    Kekse:
    15.951
    Erstellt: 02.08.06   #11
    Wo der Pegelsteller steht hat nix damit zu tun, weviel Leistung raus geht.
    Also lieber den Amp voll aufdrehen bevor was anderes clippt!

    Wie weit ein Fenster auf ist, bestimmt auch nicht, wie viel Luft durch geht sondern der Luftdruckunterschied UND die Öffnungsfläche bestimmen es.

    Hör einfach drauf wann die Boxen verzerrt klingen ODER sich die Membranen zu stark bewegen.
    Oder besorg dir einen guten Controller der einen Limiter mitbringt! (Behringer DEQ, DCX...)
     
  12. sniper

    sniper Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    23.05.04
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    1.141
    Ort:
    Leipzig
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    1.660
    Erstellt: 02.08.06   #12
    Ich weiß nicht warum man den Amp immer voll aufdrehen sollte, dann hätten ja die Drehregler überhaupt keinen Sinn. Ich betreibe die S112V an einer P5000S (2 x 525W@8Ohm). Weiter als 70% drehe ich die nicht auf - zur Sicherheit meiner Lautsprecher. Was regelt der Pegelsteller sonst, wenn nicht die Leistung die an die Boxen geschickt wird (egal ob er das nun direkt oder indirekt macht)?
     
  13. MetalBeast666

    MetalBeast666 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.12.05
    Zuletzt hier:
    17.02.12
    Beiträge:
    491
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    226
    Erstellt: 02.08.06   #13
    Er regelt schon, aber wenn dafür ein viel höheres Signal vom Mischpult kommt, kannst du die Endstufe auch ganz ausnutzen. Die gefahr das das Pult dann clippt ist halt höher.
     
  14. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.05
    Zuletzt hier:
    14.01.14
    Beiträge:
    3.768
    Zustimmungen:
    427
    Kekse:
    15.951
    Erstellt: 02.08.06   #14
    Genau das meine ich!

    Amps nicht voll aufdrehen ist was für Leute, die genau wissen, ob der Pregain, Bus, oder Master eines Mischpults clippt. Die Gefahr ist einfach zu groß, dass man sich 'sicher' fühlt indem man die Endstufe nur halb aufdreht und dann +-15V im Mischpult geclippt reinjagt.
    Ein Amp gibt normal seine Maximalleistung bei Potianschlag bei +4 dBu. Ein Mischpult kann aber +30 dBu ausgeben. Und dann clippt es...
    Also den Pegelsteller zurück zu drehen hilft wenig!

    Übrigens kann man den Pegelsteller z.B. dazu benutzen um bei mehreren Amps die Lautstärke anzupassen (Sub-Top, Delay Line etwas leiser etc.)
     
  15. sniper

    sniper Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    23.05.04
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    1.141
    Ort:
    Leipzig
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    1.660
    Erstellt: 02.08.06   #15
    Wenn ich das aber gar nicht muss (und will)? Meine Endstufe leistet erheblich mehr als die Boxen vertragen, ich sehe da keinen Sinn drin den Regler auf 100% zu drehen. Zumal ich das Grundrauschen erhöhe und die Gefahr für meine Boxen steigt, bei einem "Plopp" (Rausziehen des Kabels aus der Gitarre) Schaden zu nehmen.
     
  16. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    08.12.05
    Zuletzt hier:
    14.01.14
    Beiträge:
    3.768
    Zustimmungen:
    427
    Kekse:
    15.951
    Erstellt: 03.08.06   #16
    Wenn du das nicht willst, dann musst du den kompletten Signalweg im Griff haben.
    Also erst wenn du an der Pegelanzeige des Pults drauf achtest, dann du nicht über +4 dBu kommst, DANN macht es Sinn am Amp zurückzudrehen.
    Wenn du den Amp um 10 dB zurückdrehst (immerhin 1/10 der Leistung), aber das Mischpult blinkt wild rot bei +14 dBu, dann hat der Amp trotzdem Maximalleistung!
    Einziger Haken: das Mischpult kann anfangen zu clippen und das zeigt der Amp nicht an. Schadet aber genauso!
     
  17. MetalBeast666

    MetalBeast666 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.12.05
    Zuletzt hier:
    17.02.12
    Beiträge:
    491
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    226
    Erstellt: 03.08.06   #17
    Oder einen Limiter einsetzen... der Hilft zwar auch nicht wenn das Mischpult clippt, aber wenn er gut eingestellt ist, bleiben die Boxen ganz und man muss ja auch nicht am Mischpult noch weiter aufdrehen, wenn der Limiter eh schon begrenzt...
     
  18. lemursh

    lemursh Mod Emeritus Ex-Moderator

    Im Board seit:
    31.12.04
    Zuletzt hier:
    10.05.15
    Beiträge:
    3.208
    Ort:
    Schaffhausen
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    4.538
    Erstellt: 03.08.06   #18
    Das ist IMHO eine Selbstverständlichkeit, dass man das pult nicht über die +4dB überfährt. Schon allein aus dem Grund, dass der optimale Arbeitsbereich ja eigentlich 0dB beträgt mit i.d.R. +/-5dB. Somit macht es durchaus Sinn die Amps zu stellen und nicht das Pult bei -30dB rumarbeiten zu lassen nur um die Regler des Amps auf Rechtsanschlag zu stellen. Ausser erheblich mehr Rauschen im ganzen Signalweg hat man nichts davon. ;)
     
  19. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.03.06
    Zuletzt hier:
    8.10.16
    Beiträge:
    5.938
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    94
    Kekse:
    10.380
    Erstellt: 06.08.06   #19
    Wow... das hoert sich jetzt aber ziemlich interessant an, bzw. nuetzlich!

    Leider versteh' ich nicht ganz, was Ihr meint - das Line-Level Signal aus dem Mischpult kann "zu laut" fuer die Endstufe sein, und kann zu Uebersteuerung fuehren? Ich versteh den Zusammenhang nicht, das Signal ausm Mischpult ist doch sozusagen das Eingangssignal von der Endstufe - der Ausgangspegel dieser sollte damit doch ueberhaupt nichts zu tun haben, oder?

    Kann das jemand ein Wenig genauer erklaeren?
     
Die Seite wird geladen...

mapping