Welcher Keyboardverstärker? (Band + zu Hause)

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...badboy...
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Hallo zusammen,
ich möchte mal fragen, was für Erfahrungen ihr mit Keyboardverstärkern gemacht habt? Ich spiele in einer Band, möchte den Amp aber auch vorallem für zu Hause nutzen (Stagepiano ohne Lautsprecher).
Konkret geht es mir um:
-Behringer KX-1200 Keyboard Amp
-LEEM KA-1210 N Multiamp
-Roland KC-300 Keyboard-Amp-Box

Austattung, Klang?
Kann mir jemand etwas Klarheit verschaffen, um mir die Entscheidung zu erleichtern? Ich freue mich über jede Information über einen dieser Amps oder sonst einer, den ihr pers. empfehlen könntet.

mfmg
cedi
 
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30.04.08
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Hallo,
danke erstmal für deine Vorschläge. Aber so wie ich die Produktinformationen gelesen habe, sind diese Boxen eher als kleine PA gedacht oder nicht? Ich meine, was für mich die Multiamps natürlich interessanter macht sind die mehreren versch. Eingänge, plus je EQ.
Was ist denn dein Argument, eher auf PA-mässige Aktivboxen zu tendieren?

mfmg cedi
 
Martin Hofmann
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erstens kostet ein kleiner Mixer nicht die Welt und bietet meist mehr als die Input Sektion der Keyboardamps.
2. Stereo ist geiler
3. so richtig gute Keyboardamps gibt es eigentlich nicht weil die Profis sich auf Monitore verlassen. Deswegen geht mein Tipp in diese Richtung.
 
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Der Daniel
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Bingo!
Die Aktivamps, die ich kennengelernt haben, tun es irgendwie alle nicht!
Zum einen streiken sie im Baßbereich (Zerrung), zum zweiten geben sie Klaviersounds (die vom guten Kurzweil MP1) nicht original wieder.
Ich benutze eine kleine Mini-PA, wenn Ihr so wollt. Mit einem HiFi-Verstärker, Boxen von JBL. Die Pappen sind sehr robust.
Solltest Du in ruhigen Situationen z.B Klavier spielen wolen, achte darauf, daß Dein Verstärker je nach Größe keinen oder einen sehr leisen Lüfter hat!

DANIEL
 
toeti
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Morgen.
ich habe auch nen Leem Multiamp. Frag nur nicht welchen :)
Man hört den Unterschied zu Boxen schon sehr.

Würde also auch eher zu ner kleinen mini PA raten.
mfG
 
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ich habe den
Behringer KX-1200 Keyboard Amp
bin recht zufrieden damit... denn wenn mal keine gescheite PA da ist ,kann man den gut aufdrehen... also Power hat er genug...
Benutze ihn im Proberaum und als Monitorbox auf der Bühne---

hab ihn aber noch nie als Gesangsverstärker benutzt...
 
B
...badboy...
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Danke für eure Post...
@ toeti, was meinst du denn genau mit "Unterschied?? Dumpferer Klang? oder weniger Druck?
@ raschda, benutzt du ihn auch für Gitarre? Und wie ist der Klang zu beurteilen?

Allgemein bin ich jetzt mehrheitlich auf Aktivboxen gelotst worden. Auch mein Fachgeschäft hat mir die Yamaha MSR100 vorgeschlagen. Eigentlich bin ich vom Klang her auch recht überzeugt, aber einen Keyboardamp habe ich noch nirgends testen können. Zudem scheint mir der Preis für einen Aktivmonitor relativ hoch, zumal er Austattungsmässig nichts besonderes bietet.

MFG Cedi :rolleyes:

PS: Vielleicht noch eine Frage: Meint ihr, schon eingebauter Hall und mehr als 3 Eingänge sind mehr Spielerei, oder schon was nützliches?
 
K
Kalifato
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Habe ihn auch schon mal für Gitarre benutzt... aber mit nem POD ... wenn man die Gitarre nur so einstöpselt, ohne POD oder V-Amp dazwischen, ist der Sound nicht so überragend...
Anonsten find ich den Sound der Behringer Box wenn man mit Keyboard oder Stageorgan drüberspielt recht gut und druckvoll..

Zusätzlich habe ich auch noch die Aktive MOnitor Box FM 1122 AE der MArke KME, die ist richtig gut .. man kann sie für Gesang wie auch für Keyboards hervorragend benutzen.
Klein kompakt und hat richtig viel Druck
 
CrazyKangaroo
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Ich missbrauche jetzt einfach mal diesen Thread für meine dumme Frage:

Also, ich spiele schon seit Jahren Klavier/Keyboard, aber bisher nur zuhause, wo ich es nicht sonderlich laut brauche.
Jetzt werd ich aber bald in einer Band spielen, und brauche was Proberaumtaugliches.
Was eignet sich da besser: Aktivboxen oder ein normaler Keyboardverstärker?
Und was genau ist da überhaupt der Unterschied?
Und falls Aktivboxen geeigneter wären, müsste ich mir davon dann zwei kaufen, oder?

LG Jojo
 
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Im Grunde brauchst Du eigentlich keinen extra Keyboard-Amp oder Aktivbox, solange eine kleine PA/Gesangsanlage vorhanden ist, was meistens der Fall ist.
Mit eigenem Amp bist Du natürlich flexibler, hast für Dich einen besseren Monitor und "müllst" nicht den Gesang zu. Hier reicht auch ein Mono-Amp bzw. eine Aktivbox.
Der Unterschied zwischen Keyboard-Amp und Aktivbox ist, dass eine Aktivbox universell einzusetzen ist, da sie das gesamte Frequenzspektrum möglichst linear wiedergibt. Die meisten Aktivboxen haben auch üblicherweise nur einen Eingang und keine Klangregelung, wobei das mittlerweile nicht mehr für alle zutrifft.
Ein Keyboardamp ist halt für die Wiedergabe von Keyboard-typischen Sounds ausgelegt. Haben meistens auch mehr als einen Eingang, so dass man auch mal mehr als nur ein Keyboard anschließen kann (bei einer Aktivbox käme da ein kleines Mischpult dazu). Manchmal haben die Keyboard-Amps auch noch zusätzliche Effekte, bei Hall angefangen über Chorus/Tremolo bis hin zu richtigen Leslie-Effekten, z.B. bei Motion-Sound.
Die meisten Keyboardamps sind übrigens auch nur Mono, indem sie nur einen Speaker eingebaut haben, können aber manchmal Stereosignale verarbeiten und ein Stereo-Summen-Signal an die PA rausgeben.

Für eine Vorauswahl ist es noch entscheidend, welche Sounds Du überwiegend spielst, bzw. wie viele Keyboards Du anschließen willst. Für E-Pianos und Vintage Sounds reicht auch oft ein Gitarren-Amp oder eine Gitarren/Key Combo wie der Roland Jazz Chorus. Hast Du viel Streicher und Brass Sounds, kommst Du eigentlich nicht wirklich drumherum, die Keys über die Hauptanlage abzunehmen. Da würde ich mir dann an Deiner Stelle einen kleinen Submixer und einen Aktivmonitor zulegen, aus dem Submixer in die PA und über Aux des Submixers in die Aktivbox.
Was für Dich die optimale Lösung ist, musst du selbst rausfinden, indem Du das eine oder andere antestest.

Mir persönlich gefallen die meisten Aktiv-Boxen vom Sound nicht, habe seit Jahren einen guten Kompromiss mit einem Harmonic Design, 12" Coaxial, 150Watt, der aber definitv nicht reicht, um einen Proberaum mit Keys zu beschallen. Hier gehe ich dann über die PA und hole mir nur ein Aux-Signal für den Monitor, damit ich mich besser hören kann.
Als Keyboard-Amp habe ich einen KME MCA 150, auch nur ein 12er und 150 Watt, hat aber mehr Druck, dass er für den Proberaum und kleine Clubgigs völlig ausreicht. Ich nutze ihn aber nur im Proberaum als Monitor für mich, hab die Keys dort trotzdem über PA laufen.
 
CrazyKangaroo
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Wow, vielen Danke für deine ausführliche Antwort, die bringt schon sehr viel Licht in die Sache:)
Dann werd ich am besten mal verschiedene Lösungen ausprobieren und die Lage im zukünftigen Proberaum checken;)
 
CrazyKangaroo
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Danke!
Also hab ich das richtig verstanden: Solche Monitore verwendet man hauptsächlich dazu, sich selber besser zu hören,
und ansonsten jagt man das Keyboard einfach durch die PA?
 
FantomXR
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hab auch einen Keyboard-Amp von Behringer (1800 oder so mit 12"). Anfangs war ich eigentlich begeistert vor allem für den Preis.

Genutzt hab ich ihn aber immer weniger und bin auf 2 kleine DB Technologies Aktivboxen umgestiegen, die meiner Meinung nach deutlich besser für Piano geeignet sind, weil sie erstens Stereo sind (für Piano Pflicht!) und zweitens einfach besser klingen. Meine große Farfisa-Orgel und auch Orgel-Clones spiele ich trotzdem lieber über den Behringer-Amp, weil der ganz schön wumms hat und auch laut kann.

Nach ein paar Jahren der Nutzung würde ich mir nicht wieder einen Keyboard-Amp kaufen, weil:

1. Mono ist doof für Piano (siehe Martin)
2. der Keyboard-Amp ist sau schwer und unhandlich! Die kleinen Aktivboxen sind sehr leicht und eine passt in einen großen Rucksack
3. der Behringer Amp hat ein sehr lautes Eigengeräusch- selbst wenn kein Signal anliegt stört mich das zu Hause sehr
4. der Behringer Amp hat zwar ohne Ende Anschlüsse aber keine symmetrischen Eingänge, also ist es schwierig bis unmöglich ein normales Notebook mit USB-Audiointerface brummfrei anzuschließen (Massetrennfilter aus CAR-Hifi oder extra-Equipment hilft- aber nervig ist es trotzdem).
5. Klang ist nicht so doll

Wenn möglich macht es natürlich Sinn in die vorhandene Gesangs-PA zu gehen. Andernfalls: Wenn Du ein Schlagzeug in der Band hast solltest Du Dir 1 oder besser 2 Aktivboxen kaufen, die laut genug sind, damit Du Dich noch hörst (mind. 12" oder besser 15"). Für Zuhause reichen auch 6" und evtl. eine Subwoofer-Kombination. Hier wird gerne das Syrincs-System empfohlen, kenne ich aber nicht.

Wie gut bessere Keyboard-Amps als die von Behringer sind, weiss ich nicht, die sind aber auch schon eine ganze Ecke teurer.
 
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goepli
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Hi CrazyKangaroo,
Jawoll,
hab einen extra Mixer für mich dazu, gut erreichbar gleich am Keyboardständer befestigt.
Die Tasteninstrumente gehen über Subgruppe auf meine Monitore, ansonsten über die Main-Ausgänge direkt auf auf die PA.
Vom Hauptmixer kommt zusätzlich noch einiges vom Rest der Band wiederum auf einen Eingang meines Mixers, was dann von mir nach eigenem Belieben -wieder über die Subgruppe- für den Gesamteindruck noch auf meine Monitore dazu gemixt wird.
Achtung!!!
Den Eingang, an dem das Signal von der Band eingeht, dann aber wirklich nur auf Subgruppe schalten. Das Signal von der Band darf auf keinen Fall wieder mit auf die Main-Ausgänge geraten, sonst kriegst Du ein böses Rückkopplungsgezerre auf die PA!!
 
FantomXR
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Ich selbst benutze auch eine Monitorbox aus dem PA-Bereich. Klingt geiler, hat mehr Power und flexibler.

Es gibt auf dem Gebrauchtmarkt auch gute und günstige Aktivmonitore. Schau dich mal nach der Yamaha PS-Serie um. Da gibts PS110 und PS210 und die jeweils auch noch als 12"er. Link:
http://cgi.ebay.it/YAMAHA-PS-110-MONITOR-ATTIVO-150W-SEMINUOVO-/350388729841

Oft gehen diese Boxen im Set mit einem Subwoofer auf ebay weg. Kann da aber leider grad nichts finden, auch nicht bei bereits beendeten Geboten. Auf jedenfall sind die relativ günstig und klingen sehr gut. Ich hab mit dieser blauen Serie von Yamaha sehr gute Erfahrungen gemacht.
 
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...bin auf 2 kleine DB Technologies Aktivboxen umgestiegen, die meiner Meinung nach deutlich besser für Piano geeignet sind, ...
Da kann man mal sehen wie die Meinungen unterschiedlich sein können. Ich gebe Dir recht, dass für einen akkustik-Piano-sound Aktivboxen generell besser sind als ein Keyboard Amp, weil die üblicherweise einen linearere Wiedergabe des gesamten Frequenzbereich liefern. Aber gerade die DB fand ich soundmäßig echt schlecht. Kommt vielleicht auch ein bisschen auf die Serie an. Bei LD gibt's ja auch viel Schrott, aber die haben auch eine professionelle Serie, die absolut akzeptabel ist, dafür auch wieder seinen Preis hat.

Mono ist doof für Piano (siehe Martin)
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn möglich fahr ich immer die Mono-Piano Sounds, weil sie für mein Gefühl im Bandgefüge deutlich durchsetzungsfähiger sind. Betrachte doch alleine mal einen Piano-Sound aus Sicht eines Zuhörers: Was soll denn da Stereo sein? Der sieht da vorne auf der Bühne ein Instrument mit 1,60 Breite. Das ist für ihn ein Punkt, wo der Sound erzeugt wird. Nun wird bei manchen Sounds total übertrieben, indem man die tiefen Töne panoramamäßig links erklingen lässt und die hohen rechts. Das mag ja über Kopfhörer für den Pianisten, meinetwegen über zwei nah am Mann aufgestellter aktiv-Boxen ein geiler effekt sein, aber diesen Sound jetzt voll Stereo auf die PA zu schicken ist der größte Blödsinn, bringt nur Matsch in den Bandsound und klingt unrealistisch.
Aber ist ja nun mal Geschmacksache. Hauptsache der Pianist auf der Bühne fühlt sich wohl ("Was interessiert mich das Publikum") - Think about it! :gruebel:
 
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Der sieht da vorne auf der Bühne ein Instrument mit 1,60 Breite. Das ist für ihn ein Punkt, wo der Sound erzeugt wird. Nun wird bei manchen Sounds total übertrieben, indem man die tiefen Töne panoramamäßig links erklingen lässt und die hohen rechts. Das mag ja über Kopfhörer für den Pianisten, meinetwegen über zwei nah am Mann aufgestellter aktiv-Boxen ein geiler effekt sein, aber diesen Sound jetzt voll Stereo auf die PA zu schicken ist der größte Blödsinn, bringt nur Matsch in den Bandsound und klingt unrealistisch.

Vllt. ist es gut, das Panorama nicht in der Extremeinstellung zu verwenden, sondern ein wenig für ein Auffächern nach links / rechts zu sorgen (Regler entsprechend). Hab da aber noch keine Hörvergleiche angestellt. Aber wäre doch schade, wenn nicht ein wenig Räumlichkeit vllt. auch nach draußen getragen würde.

Stereo ist doch beim Leslie über PA auch wichtig, oder?
 

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