Welches Bassdrum Mikro für 200 Euro?

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Hallo!
Wir wollen uns in nächster Zeit vielleicht ein neues Bassdrum Mikro holen, sind uns aber nicht sicher welches...es stehen bis jetzt drei Mic's zur Auswahl:

Sennheiser E901
AKG D112
Shure Beta 51A

Obergrenze ist 200 Euro (ok, auf 10 Euro wollen wir mal nicht gucken....siehe Sennheiser) und es sollte ein "fetter", knackiger Sound rauskommen, wie er bei Metalbassdrums erwünscht ist (zum Beispiel: der aktuelle Metallica Basdrumsound) ;)

Ich tendiere ja bis jetzt auf Grenzfläche a la Sennheiser, weil es oft empfohlen wird und es angeblich sehr gut klingen soll!

Ich hoffe ihr könnt mir iwi helfen, vielleicht hat ja jemand. 2 von diesem Mikros und könnte mal ein paar kleine Samples aufnehmen ?

Vielen Dank,

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Puncher
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Ich würde noch das Audix D6 in die Runde werfen: Audix D6
 
Harry
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und wenn du Gelegenheit zum Testen haben solltest, dann nimm auch das hier noch dazu
Beyerdynamic Opus 99

Das D112 kann man halt fast schon als Klassiker bezeichnen - klingt bereits ohne am EQ rumzuschrauben
 
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Uii jetzt komm ich langsam durcheinander...also wenn ich die alle im direktvergleich testen könnte, wäre das geil aber wie soll ich das anstellen :redface:

oder hat hier jmd. im Raum Schleswig-Flensburg ein paar von den Mics rumliegen? :D

Cheers
 
8ight
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das 901 würde ich nur als ergänzung zum dynamischen nehmen.

meinst du das beta 52 oder beta 91???
das 91 wie schon beim sennheider nur als ergänzung.

ansonsten mal das e602 oder 902 testen.

bestell sie dir einfach, teste sie und schick die, die du nicht magst zurück. oder fahr nach hamburg uns teste dort vor ort. die dürften ne ok auswahl stehen haben.

meine favoriten währen: d112/d12(gebraucht), opus99, e602/e902, beta 52
 
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mhh ich bin ein fan von diesem mic: audio technica atm25.. das gibts wohl nicht mehr und das scheint der nachfolger zu sein :
https://www.thomann.de/de/audio_technica_atm25_02.htm


ganz wichtig bei der abnahme der bassdum ist jedoch eher die bass selber!

scheiss kissen/decken raus.... und anständige felle... z.b. das aquarian super kick 2!
da spielt das mic danach nur eine "nebenrolle" ;)
 
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8eight:

Aber dann muss ich ja erstma 100 Euro oder so aufn Tisch legen wenn ich 4-5 Mikros bestellen soll oder wie meinst du das?

@Jean:

Ja ich weiß, wir haben uns letztens von Evans neue Felle geholt und die Bassdrum klingt real schon ganz gut ;)

Es ist irgendwie so schwierig, weil alle Mikros irgendwie gut sein sollen...am besten wäre halt ein AB Vergleich
 
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Vielleicht kannst du beim Musikladen auch mal was zum Testen ausleihen. Bei mir war das immer recht unstressig - die kennen mich, daher war es kein Problem.
 
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8eight:
@Jean:

Ja ich weiß, wir haben uns letztens von Evans neue Felle geholt und die Bassdrum klingt real schon ganz gut ;)

dan wir aber die aufnahme auch nur "schon ganz gut " klingen ;)

die bassdrum muss real geil klingen ;)
 
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Shure Beta 52 ist sehr zu empfehlen, klingt kickig/satt.
Ein e901 ist meiner Meinung nach etwas ganz besonderes. In die Bassdrum legen und es kann losgehen. Das e901 bringt alles was man braucht, selbst für Aufnahmen der gesamten Bude gut geeignet. 2m vor die Buda positioniert und die Aufnahme kann gestartet werden. Für eine Proberaumaufnahme ohne großen Aufwand genau richtig.
 
mix4munich
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... Wir wollen uns in nächster Zeit vielleicht ein neues Bassdrum Mikro holen, sind uns aber nicht sicher welches...

Hi Slider,

ist da snoch aktuell? Falls nicht, schreib mal, was Ihr gekauft habt. Falls der Kauf aber noch aussteht, möchte ich mal das EV N/Dym 868 in die Runde werfen. Ist robust und klingt super fett. Ich hatte früher ein AKG D112, das ich nach wie vor sehr mag. Aber das N/Dym 868 klingt noch fetter und "moderner".

Viele Grüße
Jo
 
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als "modernen" allrounder würde ich das opus 99 empfehlen!

wenns um reinen schnellen knüppelmetal geht ---> audix D6

wenn es um moderne musik geht: KEIN d112 das ding macht obenrum zu früh zu und hat das schlechteste impulsverhalten!
 
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sorry wenn ich so blöd frage, aber was meinst du mit moderner musik? ich muss da an 12-ton musik oder so denken :D
 
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slalomsims
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Hab das Audix D 6 mal bei einer Veranstaltung gehört (hab den Tontechniker angelabert, was für Mikros er verwendet und hab mir dann noch kurz seine Eq-Einstellungen angeschaut). Bei der Bassdrum hatte er den kompletten Kanal-Eq flat und für mein Hörempfinden klang die BD astrein. Die Balance zwischen "Bumms und Kick" fand ich sehr sehr gut. Insgesamt wäre das für mcih ein Kandidat zum Antesten.
Ein D112 hatten wir mal bei einem unserer eigenen Gigs. Das Mikro fand ich für den Bereich "Rock und Konsorten" auch sehr gut. Vergleiche zu anderen Mikros kann ich leider nicht anbieten. Den "Badewannen-Frequanzverlauf" vom D112 (das Audix hat einen ähnlichen Frequenzverlauf) finde ich besonders für "unwissende Musiker" gut geeignet.

Kann gut sein, dass ein guter Tontechniker lieber selber einstellen will, bei welcher Frequenz er untenrum etwas dazugibt etc, aber für mich hat das Mikro gemacht, was es sollte: Untemrum die BD "fett" und durch die Höhenanhebung etwas durchsetzungsfähiger und glänzender machen.

Aber wie gesagt, sooo große Erfahrungen habe ich damit noch nicht gemacht...
 
mini_michi
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@ 8ight

warum würdest du Beta91/e901 nicht alleine als BD-Mic verwenden?
Habe mir eben den Frequenzverlauf angeschaut. Das Beta91 ist bis auf den starken Höhen/hochmitten Boost ja noch relativ ungeform im vergleich zu D6/D112...
Würde da aufm ersten Blick sagen noch mehr in den Bässen reindrehen und vllt. etwas an den Tiefmitten rausdrehen und fertig.
Das e901 ist dagegen schon stärker geformt, sieht aber für mich auch nich unüblicher aus als bei nem "modern ausgerichteten" Dynamischen mic.


Kenne jemanden, der das Beta91 live auch nur mit Beta52 kombiniert. Andere nehmen dagegen nur Beta91 in der BD. Sobald meine Grenzfläche da ist (Astatic 901) werde ich die ganzen Kombinatonen auch mal durchprobieren.
(Habe ja auch noch die Beta52 Kopie von DAP)

Bei der zwei Mic Methode, wie mischt mann denn da die Signale?
Macht man z.B. mit der Grenzfläche nur den Kick und lässt die Bässe eher weg und füllt den Tieftonbereich dann mit einem Höhenarm eingestellten Dynamischen am Reso-Fell oder wie?


Gruß, Mini :)
 
Jürgen Schwörer
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Hallo Mini,

es gibt viele, die die bass-Drum mit einem Beta 91 und einem Beta 52 abnehmen. Das Beta 91 als Kondensator ist dann für den Kick zuständig und das Beta 52 für den Punch.

Nur das Beta 91 bedarf meistens einen gehörigen Einsatz des EQs (es sei denn Du hast ne super gestimmte Drum und eine ideale Position gefunden).
Das Beta 52 ist vom Frequenzgang her so getrimmt, dass es oft auch ohne EQing auskommt.

beste Grüße
 
M
mangomaniac
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Ich hab mir die Grenzfläche von Shure einfach mal bestellt, weil ich so viel gutes gehört hab. Irgendwie haben wir im Raum das Problem, dass die Bass Drum total untergeht. Ich werd dann mal berichten, wie sich das Ding anhört. Erstmal alles unverändert lassen am Pult und dann ma gucken ;)
 
mini_michi
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@Mangomaniac
und, was ist bei rausgekommen?


Nochmal zum Thema:
An Weihnachten gabs hier ein größeres, 2-tägiges Festival. Sowohl Sven Peks (Studio Gaibach, u.a. Turbonegro Live-Platte usw...) als auch Andreas Balaskas (Masterlab Studios Berlin & Wü) hatten lediglich ein Beta91 in der BD liegen. Klang tierisch geil. ehr punchiger BD-Sound. Recht ausgeglichen mit einem sehr angenehmen Kick!
 
mini_michi
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Nee, sicher nicht. Kenne den Peks und die Location selbst ganz gut, da ich da drinne selbst ab und an Mische bzw. licht mache, war deshalb auch oben im FOH.
Am zweiten Festival-Tag, wo der Balaskas gemischt hat, haben wir sogar selbst gespielt. Da war sicher nichts mit Trigger am start.
Das pult an sicht ist aber auch nett, istn A&H mit zwei Parametrischen Mitten (Q-Faktor kann 2-STufig gewählt werden" und die Center-Frequenz der High- und Low-Shelf kann man auch regeln.
Ausserdem Regelbarer Low-Cut bis 400 hz ;-)

Traumpult :)
 

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