Hi,
vielleicht sollte man hier auch nicht Berufsmusiker als Messlatte nehmen. Das ist ihr Job, die haben die Zeit, die werden dafür bezahlt und soweiter.
Das sie die Möglichkeit haben viel zu üben, was immer das dann auch heisst ist klar.
Ich sehe üben übrigens nicht nur darin Neues zu lernen, sondern eher als Training, wie bei Sportlern, die können z. T. auch schon Fussball spielen

und müssen nicht ständig Neues lernen, aber sie müssen in Bewegung bleiben und das gilt auch für das Gitarre spielen.
Egal was man spielt ob Neu, Alt, es ist ein in Bewegung bleiben und übt die Koordination und Abläufe. Und das macht man als Profi halt den ganzen Tag,
von daher sind auch 10 Std. oder mehr möglich. Nen normaler Arbeitstag halt. Da ist Aufwärmen, Probe, Technik, Neues, Altes, Dudeln, kurzum alles dabei.
Aber alles übt auch.
Und wie wichtig das in Bewegung bleiben für nen Gitarristen ist, weiss jeder, der mal ein paar Wochen, oder Monate ausgesetzt hat.
Das wird alles langsamer, usw.
Als Hobby Musiker kann man das aber nicht so umsetzen, weil einfach die Zeit es nicht hergibt. Wäre sie da würde ich auch liebend gern von morgens bis abends
mit der Band proben und hätte nicht das Gefühl hart gearbeitet zu haben)

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Hauptsache ist das man sich konstant mit der Gitarre befasst. Und zwar so das es Spass macht, nur Skalendudeln hält man nicht lange durch, nur
Akkordgeschrammel langweilt auch, die Mischung machts.
Imho
Grüsse
Frank