Der eigentliche Sinn des Codes ist doch was ohne Risiko probieren zu können. Dein Gewinn wäre der Test und die Tatsache, dass du keinen Verlust machen kannst.
Wenn dich das nicht interessiert, dann …
Auf 2-3 Jahre würde ich mich nicht einlassen. Nimm die aktuellen 500 solange die Nachfrage nach dem neusten Fender Shit noch da ist … und gut ist.
Neupreis oder mehr - wenn es in 2-3 Jahren eh genug gebrauchte gibt - wird keiner zahlen. Lieber schaut er sich einige Gebrauchte an, bis er ne gute gefunden hat. Und normalerweise wird eine gespielte Gitarre besser … Totholz wollte ich nicht haben wollen.
Gruß
Martin
Danke für die sachliche Antwort, Martin! Scheint hier ja eher die Ausnahme zu sein
Der eigentliche Sinn des Codes ist, dass mein Influencer-Kumpel sich damit neuen Fender-Kram kauft und diesen dann auf Social Media schick inszeniert, um seine 10.000 Follower zu animieren, ebenfalls Fender-Kram zu kaufen. Fender fährt scheinbar seit Längerem diese Strategie, selbst kleinen Nischen-Influencern ab ner gewissen Followerzahl den "Artist"-Status zu verleihen, selbst wenn das musikalisch/künstlerisch die totalen Lachnummern sind (es zählt nur die Reichweite). Die Idee ist, über alle Zielgruppen (und das sind viele, weil Fender heute ja eher eine "Lifestyle"-Brand ist als nur ein Gitarrenhersteller) hinweg eine möglichst hohe Sichtbarkeit auf Social Media zu erreichen. Meiner Meinung nach ein smarter Move, um die Marke erfolgreich für die Zukunft aufzustellen, statt sich auf den Kultstatus zu verlassen, den man bei kaufkräftigen Boomer-Nostalgikern genießt (vgl. Gibson), die bekanntermaßen innerhalb der nächsten 20 Jahre als Käuferschicht wegbrechen werden.
Zum Testen brauche ich eigentlich keinen Rabattcode. Könnte ich auch im nächsten Gitarrenladen.
Der ursprüngliche Plan war wie gesagt, eine Mustang/Duo-Sonic für mich selber zu kaufen, da ich seit Längerem eine will. Aktuell gibt's da im Fender-Shop aber nichts, was mir gefällt. Die Player 90 Mustang wäre recht nah dran gewesen, ist aber leider seit einiger Zeit ausvekauft und wird scheinbar auch nicht mehr hergestellt. Habe dann lange überlegt, evtl. eine Player II Mustang zu kaufen und da nen Humbucker ranzubasteln... wobei mich die Farbauswahl auch nur mittelmäßig angesprochen hat und es daher irgendwie unsinnig gewesen wäre, einfach "irgendwas" zu kaufen, nur um den Rabattcode zu nutzen.
Daraus folgte für mich dann die Idee, einfach eine hochpreisigere Gitarre zu kaufen, die mehr oder weniger direkt weiterzuverkaufen, die Differenz zwischen Rabattpreis + 2nd-Hand-Verkaufspreis als Gewinn mitzunehmen und mir davon dann irgendwann eine schöne Mustang zu kaufen, sobald Fender eine droppt oder irgendwo ein guter 2nd-Hand-Deal aufpoppt.
Verstehe immer noch nicht, warum die Mehrheit hier davon so getriggert ist.
Oder ist es doch nur der kleine armselige Neid, den ich hier bei vielen zwischen den Zeilen rauslese...
...fällt mir eine unkonventionelle und praktische Art ein, wie du ohne große Umwege an Kohle kommen kannst:
Verkauf doch einfach den Code direkt für 2000€ (Beispielbetrag) und spare dir die Mühe, eine Gitarre über Jahre pflegen zu müssen, beim Verkauf sich dann mit den üblichen Nervereien rumschlagen zu müssen (Fotos machen, Nachrichten und Fragen beantworten usw.) und kommst somit direkt ans Geld für Equipment deiner Wahl. Ernsthaft jetzt.
Falls du den Code jedenfalls direkt verkaufen darfst, erscheint mir dieses Vorgehen jedenfalls deutlich komfortabler und vor allem zielführender als auf mögliche Wertsteigerungen einer Gitarre zu hoffen.
Das mit dem Code-Verkaufen erscheint mir eher unsinnig.
1. käme mir als Käufer so ein Angebot unseriös vor und 2. würde dafür niemand mehr als max. 100-200€ bezahlen, selbst wenn beim Kauf einer Gitarre vielleicht 500 oder mehr gespart werden könnten.
Davon abgesehen:
Wenn du eine Gitarre bei halbwegs vernünftigen klimatischen Bedingungen lagerst, sollte sich der "Pflege"aufwand doch eher in Grenzen halten.
Das Teil wird dir nicht innerhalb weniger Jahre im Koffer weggammeln/-rosten. Ich hab vor ca. einem Jahr ne 1986er MIJ-Strat von nem Opa gekauft (Preis sag ich nicht, sonst gibts hier wieder kollektive Schnappatmung). Die stand 30 Jahre lang unangetastet im Keller an einen Verstärker gelehnt. Saiten waren verrostet, aber davon abgesehen war das Ding nach ein bisschen Polieren + Setup wie neu.
Fotos machen und Kommunikation mit Interessenten ist für mich keine "Mühe".
Ich mache das dauernd und hab da eine Art semi-professionelle Routine.