Wie optimiert man die Latenz ?

von Sdaa, 30.03.16.

  1. Sdaa

    Sdaa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.16   #1
    Hai,

    besitze ein Macbook Air 2015 4GB RAM, also die günstigste Version.
    Dazu verwenden ich das Steinberg UR 22 über USB. Nun zeigt sie mir eine Latenz von insgesamt 16ms.
    Ist das noch ein akzeptabler Wert ? Habe gehört es sollte nicht mehr als 10ms sein. Liegt das vielleicht an meinem Macbook,
    dass "schlechteste" seiner Baureihe.
    Buffer Size liegt bei 256 Bit. Das ist eigentlich auch ein gängiger Wert. Oder sollte man diesen senken ?
    Ich hoffe mir kann einer helfen.
    Danke !
     
  2. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 30.03.16   #2
    Dreh die Buffer Size auf 128 und arbeite - wenn es anfängt zu knacksen oder du Aussetzer hast war es zu viel.
    Kapput machen kann man da eigentlich nix.....
     
  3. Sdaa

    Sdaa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.16   #3
    dann hab ich immer noch eine Latenz von 12ms.
    Wie viel hast du ?
     
  4. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 30.03.16   #4
    Hallo,

    eigentlich wäre da ja das Stichwort "direct monitoring" fällig - Du kannst eigentlich bei allen heute gängigen Interfaces das Signal, das Du gerade einspielst oder einsingst, schon im Interface wieder abgreifen und via Kopfhörer zum Playback hinzugeben, um ein Monitorsignal zu haben.

    Die Latenz würde stören, wenn Du z. B. eine Gitarre durch eine Amp-Simulations-Software jagst und das beim Aufnehmen auch noch hören möchtest. Dann geht das Signal vom Interface in den Rechner, wird effektiert, wieder rausgeschickt, in analog zurückgewandelt und Dir auf den Kopfhörer gegeben.
    Wenn Du ohne solche rechnerinternen Umwege z. B. eine Gesangsspur aufnimmst oder eine Instrumentenspur einspielst, zweigt Dir jedes gängige Interface das Eingangssignal bereits im Interface zum Kopfhörerausgang ab, somit hast Du direkte Kontrolle. Das eigentliche Aufnahmesignal bleibt davon unberührt und geht ganz normal in den Rechner.

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  5. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.16   #5
    Bei mir sind`s knapp 6ms am Notebook (P6200/4 GB RAM/Win 7, 64 bit) und 3 ms am großen Musikrechner (i5/16 GB RAM/Win 7, 64 bit). DAW Reaper.
     
  6. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 30.03.16   #6
    Natürlich ist die vom @Bassselch erwähnte Methode das Allheilmittel für Latenz - abgesehen davon:
    Das Macbook Air ist von der Performance her nicht der Brüller, mit 4GB RAM ist eigentlich (schon unterhalb) der Untergrenze.
    Du hast nicht erwähnt, ob du Cubase nutzt - und wenn welche Version.
    Für reines Audio-Mixing noch brauchbar, mit drei oder vier verschiedenen Midi-Instrumenten wird das dann schon lustig.
    Immer die Systemlast im Auge behalten.....
     
  7. Sdaa

    Sdaa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.16   #7
    cubase elements 8 nutze ich.
    Ich habe nie Zeitverschiebungen im Monitoring nur, wenn ich zb. die Hi Hat auf den Punkt spiele, bin ich immer etwas zu früh oder zu spät.
    Daher ist es mir aufgefallen
     
  8. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.16   #8
    Die Latenz juckt heutzutage eigentlich keine Sau mehr, DM sei Dank. Die Ausnahmefälle hat Basselch genannt, ein weiterer ist das Einspielen von virtuellen Instrumenten.

    Da Du ja in einem anderen Thread "verraten" hast, dass Du ein Soundmodul via E-Drumkit ansteuerst und das Ganze als Stereosumme aufzeichnest, lautet deine Lösung: Direct-Monitoring nutzen.

    Andererseits ändert das DM nix dran, wenn Du zu spät auf's Blech haust, denn die Aufnahme erfolgt, bei sauber arbeitenden ASIO-Treibern, Latenz-korrigiert.
     
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