Wie weiter machen? + Dreiklänge?

von ChrisDangerous, 12.04.07.

  1. ChrisDangerous

    ChrisDangerous Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #1
    Hi, lerne seit ca nem 3/4 Jahr GItarre. Ich kann mittlerweile einigermaßen (muss noch lernen ein wenig sauberer zu greifen ;) ) Barree Akkorde + Powerchords und die Standard-Akkorde.

    Hat jemand nen Tipp, wie es jetz weitergehen soll? Eher Solo-Spiel in Angriff nehmen (inkl. Spieltechniken) oder außergewöhnliche Akkorde lernen??

    Wie läuft das eigentlich beim GItarrenunterricht ab? Also die Reihenfolge, was man zuerst lernt etc?

    Wär cool wenn mir jemand n Tipp geben kann, evtl mit Links. ;)

    Und nochwas:
    Es gibt ja neben den normalen Akkorden auch Dreiklänge. Kann mir das mal jemand erklären?

    Also man spielt nur die Saiten an, die man greift? Hat jemand mal Tabs für Dreiklänge, bzw könnte mir erklären, wie man die bildet? (keine noten pls ;) )

    ISt es z.b. ein Dreiklang, wenn ich bei nem Barree nur die 3 hohen Saiten anspiele?
    Oder ist dies kein Dreiklang?
     
  2. Kosai

    Kosai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #2
    auf jeden fall alternate-picking lernen, kann man eigentlich gar nicht früh genug mit anfangen. damit muss nicht direkt solospiel gemeint sein, aber es ist einfach eine grundfähigkeit, die jeder gitarrist beherrschen sollte.
    mal so mal so, manche fangen mit single-note-sachen an (macht mehr sinn), manche mit akkorden (is aber trotzdem häufiger).
    dann definier mal "normaler akkord"?! akkorde sind alle dreiklänge. ob man sie offen spielt oder nicht hängt einzig und allein davon ab wie es am ende klingen soll.
    dann hast du nen powerchord? powerchords sind keine dreiklänge.
     
  3. ChrisDangerous

    ChrisDangerous Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #3
    ich meinte mit den 3 hohen saiten die g-saite, h-saite und e-saite.

    das sind dann doch keine powerchords?^^

    Mit den normalen Akkorden meinte ich eigentlich die Standart-Sachen A-Dur, G-Dur usw.
    Keine Ahnung wie ich das erklären soll, haben die DInger noch nen anderen Namen?
     
  4. rockmode

    rockmode Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #4
    "lagerfeuerakkorde"
    aber das mit den hohen seiten hängt auch wieder vom akkord ab

    dreiklang hast du dann, wenn du nur drei saiten zu gleich spielst.
    C-Dur wäre das zum Beispiel A-Saite im 3.Bund, D-Saite im 2. Bund und G-Saite leer.

    wechselschlag ist enorm wichtig, können auch riffs sein (muss nicht solo)
     
  5. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.07   #5
  6. BenChnobli

    BenChnobli Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 13.04.07   #6
    Ganz kurz noch: Ein Akkord ist ein (mindestens) Dreiklang. Und das heisst nicht drei Saiten auf der Gitarre anschlagen, sondern mindestens drei halbwegs vernünftig zusammen passende aber unterschiedliche Töne zu spielen (Oktaven zählen nicht). Der Power-Chord ist ein Zweiklang und zwar Quarte oder Quinte, egal ob sie auf den hohen oder tiefen Saiten gespielt wird:). Auch beim Power-Chord zählt die Oktave nicht.

    Folglich ist
    Code:
    e-0
    h-1
    g-0
    ein Akkord (3 Töne, nämlich G, C und E), während
    Code:
    e-3
    h-1
    g-0
    ein Power-Chord ist, er hat nur zwei Töne, nämlich G und C (und dann wieder G, aber das zählt nicht, ist ja Oktave für das G auf der G-Saite).

    Gruss, Ben
     
  7. reiser"so

    reiser"so Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.07   #7
    Hi, habe lange Zeit die Gitarre hauptsächlich zur Liedbegleizung genutzt, d.h. bin mit den Standarddreiklängen und den E-Dur, amoll, e moll Barreegriffen zufrieden gewesen. Irgendwann hat mir der Sound dann nicht mehr gereicht und ich habe quasi nochmal von vorn angefangen.
    Ich finde das Buch von Peter Fischer "Rock Guitar Basics " recht gut, (da ist auch ein Lehrplan mit drin ).Besonders der Abschnitt über Akkorde ist recht gut, da wird genau erklärt, wie sich Akkorde aufbauen, in welchen Lagen man sie spielen kann etc.
    Ein Vorredner schrieb von Wechselschlag, ist natürlich Basis und äusserst wichtig. Als Grundlage für`s Solospiel würd ich die C-Dur Tonleiter in allen Lagen solang nudeln, bis Du sie im Schlaf kannst, am besten gleich mit Wechselschlag und Metronom.
    Ich würd auch nicht zu schnell vorwärtsgehen, die Griffe ,die Du kennst sollten wirklich sauber sitzen.
    Ich bin ein ziemlicher Rhythmikfan, würde dir vorschlagen, wirklich Rhythmik mit deinen Griffen zu üben. Wenn die Rhythmik stimmt, kannst Du auch mit 3 Akkorden richtig Stimmung machen und hast es später im Zusammenspiel mit anderen leichter.
     
  8. viertoener

    viertoener Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.07   #8
    Ja immer eine gute Frage, wie man weiter machen soll. Ich würd Dir zu ´nem Lehrer raten. Es ist immer gut, wenn einer Dir sagt, was Du falsch machst und was Du besser machen kannst.

    Schwer zu sagen, was Du nun machen sollst. Aber ich denke, ist ein guter Anfang Melodiewpiel zu üben. Nur Chords ist auf Dauer auch langweilig. Allerdings musst Du auch bei Chords weitermachen. Quasi beides üben. :D

    Bücher sind auch recht hilfreich. Ich selbst hab mit Scheinhütte angefangen. Recht praktisch, da man da auch gleich das Notenlesen lernt. Es kommt aber darauf an, was Du erreichen willst. Willst Du nur für Dich spielen oder mal in ´ner kleinen Band, oder willst Du auf die richtigen Bühnen. Meiner Erfahrung nach, kann man das nicht wirklich sagen. So sollte man versuchen immer sich auf das möglich Erreichbare einstellen. Ist nun auch wieder schwer zu erklären, was gemeint ist.

    Das beste Buch, was ich bisher für Gitarre gesehen hab ist der Leavitt. Das ist Solospiel, Dreiklänge und viele drin. Das ist nicht wie Scheinhütte, der alles Anhand irgendwelcher Songs macht. Aber im Leavitt steckt viel mehr Know-how drin, als in all den anderen. Auch viel grundlegende Techniken hat er drin, die anderen Büchern fehlen. Notenlesen bringt er Dir auch noch bei. Keine Angst vor Noten. Wenn Du ständig mit denen umgehst, ist es gar nicht so schwer, die zu lernen. Es ist einfach nur „Faulheit“ (sag ich mal böse), wenn man sagt, daß man die nicht braucht. Entschuldigt bitte alle Notenanalphabeten.:o Aber ich wäre ohne Noten schon oft aufgeschmissen gewesen. Man kann das auch nicht mit irgendwelche Musikhelden vergleichen. ( Biter keine Grundsatz diskusion drüber führen, gab schon oft genug!:mad:) So wie Clapton oder Beatles. Die Typen haben schon auch Ahnung von Musiktheorie. Sie nutzen halt ihre eigene Methode.

    Wenn Du höhere Akkorde spielen willst, wirst Du an schnell an Vierklänge stoßen. (z.B. G7, Am7, Dm7b5 oder so) Als Theorie Buch kann ich den Sikora bestens empfehlen. Der fängt echt bei null an und erklärt auch noch die Entstehung und Herleitung verschiedener Fakten. Wenn Du das Buch hast, brauchst Du erst mal kein anderes!
     
  9. Fastel

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    Erstellt: 17.04.07   #9
    für das verstehen der dreiklänge ist das verstehen von intervall-bezeichnungen grundlegend. wenn du mir sagen kannst wo auf deiner gitarre die kleine septime zu
    a|--1--
    liegt, erklären wir dir was es mit den dreiklängen auf sich hat. eine kleine vorbereitende hausaufgabe sozusagen :)
     
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