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Erwarte bitte nicht von mir, daß ich hier "richtige Lösungen" präsentiere. Dazu fühle ich mich ganz bestimmt nicht berufen.Ob ich damit richtig liege?

Dir vielleicht.Wenn du es nicht notierst, kann es ja eigentlich egal sein.
Am ENDE des Intros: JA. Da wird für mein Ohr der anfängliche Fm7 ganz klar als VIm interpretiert ...Dann würde ich auch das f-moll zum Beispiel am Anfang als Tonika sehen, obwohl f-moll sich ja in As-Dur gut erklären ließe (Parallele). Aber daß As-Dur kommt, weiß man ja nicht, bevor man es hört, geschweige daß man es empfinden kann. Oder empfindest du im Intro wirklich As-Dur als Tonart?
.Wenn ein Stück in a-moll ist und du als letzten Akkord aber A-Dur hinpflanzt, dann ist das ganze Stück rückwirkend in A-Dur?Aber ganz prinzipiell kann man eine Tonart ja nie so ganz gewiss deuten, bevor das Musikstück/die Passage wirklich zu Ende ist.
Das bestreite ich. So gut wie alles wird beim Musikhören in Wahrheit rückwirkend interpretiert: Harmonische Zusammenhänge, Rhythmen, ...Rückwirkend gibt es daher nicht wirklich.
Genau so (hübsche Formulierung übrigens !) empfinde ich es ohnehin auch.Die Tonika "fließt" wenn man so will mit der Melodie mit.
Das ist ja das Spannende daran.Aber ganz prinzipiell kann man eine Tonart ja nie so ganz gewiss deuten, bevor das Musikstück/die Passage wirklich zu Ende ist.
Das ist ja eigentlich immer so, oder ?
Doch, natürlich, man empfindet einen Akkord anders, je nachdem wo man herkommt.Rückwirkend gibt es daher nicht wirklich.
Das ist dann aber nicht rückwirkend in dem Sinne wie ich es meine.Doch, natürlich, man empfindet einen Akkord anders, je nachdem wo man herkommt.
Ich wüsste auch nicht wie, weil die Vorzeichen dieselben sindNotieren würde ich den Anfangsteil aber trotzdem nicht in f-moll. Da käme ich mir albern vor.

Könnte ich mir schon vorstellen.Rückwirkend würde bedeuten, daß man zB die ganze Zeit denkt, man ist in a-moll und dann aber nach der Modulation nach C-Dur "einsieht", daß schon vorher alles in C-Dur gewesen ist.