WORKSHOP Pflege- & Tuningmaßnahmen für die Akustikgitarre

  • Ersteller delayLLama
  • Erstellt am
überleg dir mal, wenn du son befeuchtungsdingen für jede deiner ~20 akustik-klampfen kaufst.
15€ pro ding.. da bist du schon wieder 300€ los.. ;-)
das wär ja schon fast ne neue gitarre *gg*

aber man kann ja so verdampfungs-schälchen aufstellen. mit ätherischen duftölen (rosenduft). der freundin erzählen man würde das nur für sie machen. nochn paar rosenblätter zur tarnung besorgen. (wenn man genug holt, kann man die neue gitarre drunter verstecken..)

mehrere fliegen mit einer klappe geschlagen.

gut, der trick zieht vmtl schlecht, wenn man die ganze show im gitarrensaal abzieht, statt im schlafzimmer (schade MAD.. *g*)
aber für den rest wär das doch ne anregung
 
...muss ich Fotos von meinem Schlafzimmer machen :D
 
Hi MAD,

auch wenn’s jetzt rein gar nichts mit Gitarrenpflege zu tun hat, so sind mir Deinen pics aus vielen Gründen immer wieder eine Freude :D:D:D.
Irgend etwas gibt’s da jedes Mal zum schmunzeln und neben dem eigentlichen Objekt der Begierde zu entdecken ;) .
Trotz aller Begeisterung für die Instrumente (todernste Angelegenheit :eek:) darf die Lebensfreude nicht zu kurz kommen :great: .
Bei genauerer Betrachtung finde ich immer irgend was „zum schlucken“ oder zu rauchen oder noch was anderes nettes ;).
Nehmen wir nur mal dieses :D: https://www.musiker-board.de/vb/attachment.php?attachmentid=68848&d=1199638965

Wer findet das „Korpus Delicti“ :p .

cu
Mauli :D
 
Die Kiste Krombacher brachte mich auch zum schmunzeln. Gehört aber eben dazu. Super Thread übrigens.
 
ich nehm mir mal die freiheit, diesen thread zu fixieren. ist eigentlich zu schade, um irgendwo im sande zu verlaufen.

vielleicht hat ja jemand lust, dier weiterzumachen.

groetjes
 
Hallo,

dieser Thread hat ja mittlerweile Kultstatus und es wird von diversen Seiten im Netz darauf verlinkt.

Eine Frage hätte ich da noch zu der Einstellung der Saitenlage. Es handelt sich um folgendes Problem:

Ich habe mir eine neue Westerngitarre bei Thomann gekauft (https://www.thomann.de/at/cort_earth_70e_westerngitarre.htm).

Nun habe ich die Gitarre ausgepackt und sorgfältig gestimmt und dann anhand des Stimmgerätes festgestellt, dass bei sämtlichen Saiten, wenn man sie am Oktavbund spielt, eine Abweichung laut Stimmgerät von 15 % auftritt. Der gespielte Ton ist gegenüber dem Sollton um 15 % zu hoch. Nach links hin nähern sich die gespielten Töne immer mehr dem Sollwert an, d.h. die Abweichung wird immer geringer.

Zur Kontrolle habe ich den Test bei meiner (recht guten) klassischen Gitarre durchgeführt und dort ein korrektes Ergebnis festgestellt. Es kann also ausgeschlossen werden, dass ich die Saiten zu fest drücke, das Stimmgerät kaputt ist, etc.

Die Oktavreinheit ist also offenbar, sagen wir mal verbesserungswürdig, und ich nehme an, dass es mit dem eindeutig zu großen Abstand zwischen dem 12. Bundstäbchen und den Saiten zu tun hat.

Wie soll ich primär vorgehen: Soll ich zuerst versuchen, mit der Neigung des Halses eine Verbesserung zu erzielen oder soll ich zuerst versuchen, den Steg herunterzuschleifen?


Vielen Dank schon einmal!
 
Hi Mondial,

grundsätzlich ist für die Oktavreinheit der Abstand vom 12. Bundstäbchen zum Sattel resp. zum Steg verantwortlich. Der Abstand der Saite zum Bundstäbchen ist demnach unerheblich und dient dem Spielkomfort bzw. wirkt scheppern entgegen. Also sind beide von Dir beschriebenen Varianten nicht für die Einstellung der Oktavreinheit verantwortlich.

Mit der Einstellung des Halsstabs kann man ein wenig Effekt erziehlen, wenn er eh falsch eingestellt ist (aber ggf. auch in die "falsche" Richtung). Gleiches gilt für die Steghöhe; wie gesagt, beide Möglichkeiten sind kein probates Mittel zu Einstellung der Oktavreinheit!

Mein Rat: Gitarre zurück!! Soll Thomann die Gitarre vernünftig einstellen, austauschen or what ever. Es ist nicht Deine Aufgabe, die Gitarre "zu richten". Denk an die Garantie!
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die Antwort. Klar, dass diese unveränderlichen Parameter wohl in der Regel entscheidend sind. Nur frage ich mich: Kann es wirklich sein, dass eine Gitarre von einer derart großen Marke wirklich dermaßen oktavunrein (15 %) ist? Die werden ja immerhin millionenfach und maschinell hergestellt. Da würde doch in dem Betrieb irgendwann jemand auf die Idee kommen, zu überprüfen, ob die Gitarre nicht vielleicht falsch klingt.

Deshalb ist meine Vermutung immer noch, dass ich irgendetwas tun kann, um die Gitarre auf Vordermann zu bringen...:)
 
Serienstreuung, Fehler? Es ist nicht Dein Ding, darüber zu entscheiden. Jeder Eingriff, den Du (statt normalerweise der Händler) vornimmst, gefährdet die Garantie. Mir ist klar, dass Du auf die neue Gitarre "geil" bist. Aber zu welchem Preis??
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber die Halslage hat doch sehr wohl etwas mit der Oktavreinheit zu tun. Schließlich wird beim Greifen der Saite nicht nur die klingende Saite verkürzt, sondern zusätzlich auch die Spannung geringfügig erhöht. Und wenn die Saiten deutlich zu weit von den Bünden entfernt sind, wird die Spannung umso mehr erhöht. Logischerweise müsste man doch mit einer Korrektur dieses Abstands einen Effekt erzielen können, oder?

Mich beschäftigt diese Frage deshalb so sehr, weil ich einmal ein ähnliches Problem mit einer Thomann-Trompete hatte. Ich wollte sie schon auf eigene Kosten (wohne in Österreich) zurückschicken, konnte das Problem dann aber doch leicht selber lösen.
 
Wenn Du mir sagst wo in A, weiß ich evtl. jemanden, der sich auskennt und mal nachschaut. Ansonsten wie geschrieben: Es ist nicht an Dir, Abhilfe zu schaffen auf die Gefahr hin, etwas zu "versaubeuteln"!
 
Der gespielte Ton ist gegenüber dem Sollton um 15 % zu hoch.

Bist du dir sicher, dass das so richtig ist? Abgesehen davon, dass kaum ein Stimmgerät die Abweichung in Prozent angibt, wäre das schon ganz schön heftig. Wenn du z.B. den Kammerton A mit 440 Hz nimmst, wären 15% mehr schon über 500 Hz, d.H. wir wären schon fast beim C angelangt :eek:.

Ich vermute mal, dass die Abweichung eher 15 Cent beträgt, und dass kommt durchaus schon mal vor. Vor dem Einsschicken würde ich persönlich es noch mal mit neuen Saiten probieren. Wenn da irgendwelche rostigen Drähte drauf sind, kann das die Oktavreinheit auch beeinflussen.

Gruß,
Toni
 
Stimmt, es sind 15 Cent. Ich habe mir jetzt einmal weichere Saiten bestellt und versuche es damit. Wenn das nichts bringt, werde ich wohl noch die Halsneigung verstellen.
 
Kurzes Update:

Ich habe die neuen Saiten bekommen (sehr weiche Thomastik, bandumwickelt). Die Situation hat sich deutlich verbessert. Die Oktav weicht jetzt "nur noch" um 7 Cent vom Sollwert ab. Das wird wohl damit zu tun haben, dass durch die geringere Saitenspannung die Halsneigung verändert wurde. 7 Cent sind mir aber immer noch zu viel, deshalb werde ich es demnächst mit einer direkten Verstellung der Halsneigung versuchen.
 

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