Workshop: Wie stell ich mein Floyd Rose am besten ein ?

Neugierdehalber (und ich bin ein ziemlicher Dummie mit Tieferstimmen): Ist das eine 7 oder 8 saiter oder ein Dropped - Tuning?

Hehe, weder noch.
Ich habe eine Japan Jackson Fusion Plus von 1991 ergattert und diese war auf C Standard gestimmt mit 12er Saiten.
Nicht ganz mein Fall. Aber eine extrem genial niedrige Saitenlage. +- 1 mm.
Also habe ich 11er draufgemacht und auf D# Standard gestimmt. Oder Eb wenn das einfacher ist. Nun ist die Saitenlage bei ca. 1.3mm was mir mehr liegt.

Da ist die C# oder Db Saite nun nicht mehr Oktavrein.

Tiefer als Drop C# brauch ich nie^^
 
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Ah, sehr gut, daß das mal jemand sagt...
Wie stellt ihr die Oktavreinheit ein? Das ist beim FR ja ne richtige Fummelarbeit oder gibts da nen Trick?
 
No prob.....und Merci für die Vor-Weihnachstplätzchen! :mmmh:
 
Wie stellt ihr die Oktavreinheit ein? Das ist beim FR ja ne richtige Fummelarbeit oder gibts da nen Trick?

Keine Trick, aber ein spezielles Werkzeug, jedenfalls Für das Original:

http://www.floydrose.com/catalog/extras/tools/intonation-tool

Mit dem Ding ist das Einstellen fast so einfach wie bei einer Strat, weil einem das verd... Klemmböckchen nämlich nicht mehr abhaut, sobald man die Feststellschraube unter Saitenspannung löst. Geht dann natürlich viel schneller als nach der Methode "Saite lockern - Oktavreinheit nach Gefühl verschieben - Saite spannen - nachprüfen - nochmal von vorn...".

Gruß, bagotrix
 
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Ganz neu gibts noch was für Perfektionisten, und zwar von der Fa. Black Cherry. Hier werden über die 6 Haltebolzen Messingzylinder gestülpt, die die Oktavschrauben in festem Abstand zur Grundplatte halten. Die Funktionsweise ist im Prinzip die gleiche wie bei dem kleinen Tool, nur ist das dann dauerhaft am FR befestigt:

http://www.premierguitar.com/articl...introduces-the-hollow-point-intonation-system

Und natürlich verbessert die zusätzliche Masse laut Hersteller das Sustain... Aber im Ernst, das würde ich nicht mal ausschließen, denn auf dem Gebiet wundert mich nicht mehr viel. Früher dachte ich auch mal, dass das Material des Stoptail nichts ändern kann, weil es hinter dem Saitenauflagepunkt liegt. War definitiv zu kurz geschlossen. Was ich mir auch vorstellen könnte, ist dass so eine Steve Vai-Schwirrattacke (Arm nach hinten, kurz anschlagen und wrrrrrrrr) durch Masse und Hebelwirkung länger anhalten könnte. Umgekehrt könnte die Massenträgheit tatsächlich die Grundplatte resistenter gegen das Aufzehren der Saitenschwingung und unfreiwilliges Nachgeben auf den Anschlag machen. Für ein Kleinserienprodukt finde ich es mit umgerechnet 40 € auch nicht überteuert, zumindest ohne die Kosten eines Imports (für die der Hersteller ja nichts kann). Na ja, vielleicht findet sich ein Freak, der das in die Hand nimmt. Ich wäre zumindest interessiert.

Gruß, bagotrix
 
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Von mir noch eine Anmerkung, falls es nicht schon genannt wurde:

Imbusschlüssel 3mm für Locking Nut und Klemmklötze am Tremolo selbst, 2.5mm für die Schrauben, welche die Reiter in Position halten. Ist mir aufgefallen, da ich die Intonation bei meinem Floyd einstellen musste.

Mit den Größen 2.5, 3mm und uU 4mm ist man also für alles gewappnet.
 
Ich habe die ganze Prozedur auch schon hinter mir. Ohne irgendwelche Hilfsmittelchen. Hab meiner KH-602 neue Saiten verpasst und bin von 09er auf 10er Saiten gewechselt. Gleichzeitig hab ich die Saitenlage noch nach unten korrigiert und bin einen Halbton runter auf Eb gegangen. Ich hatte spekuliert dass der höhere Saitenzug der 10er vom runterstimmen auf Eb vllt kompensiert wird und ich nichts an den Federn machen muss. Allerdings war der Saitenzug insgesamt trotzdem höher als vorher, so dass ich die Federn etwas reindrehen musste um das FR wieder level mit dem Korpus zu bekommen. Es war aber gut das alles mal selbst gemacht zu haben und jetzt auch zu verstehen, wie alles zusammen spielt und wie die Funktionsweise ist.

Wer für die Intonation keine Hilfsmittel kaufen will, kann sich auch einfach damit helfen dass man genau beobachtet wo der Saitenreiter im Verhältnis zu dem darüber oder darunter steht und dann entprechend verschiebt. Auf die glorreiche Idee bin ich auch erst gekommen nachdem mir 2 Mal der Reiter abgehauen ist und ich ihn 2x auf Verdacht an die exakt gleiche Stelle geschraubt habe. :D Wer es ganz genau wissen will kann auch vorher messen. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür wieviele mm man verschieben muss um eine gewisse Tonhöhendifferenz auszugleichen.
 
Guden, ist es möglich, den Radius von einem Floyd-Rose - mittels Böckchenhöhe zu aendern?
 
Wie wird eigentlich die Federkralle bzw. die Schrauben die die Federkralle mit dem Korpus verbinden eingestellt?

Wird die so eingestellt das die Kralle zum Korpus parallel ist oder eher schräg, um den unterschiedlichen Seitenzug der Bass- und Diskantsaiten auszugleichen?
 
Ich kenne es nur so, dass die Kralle parallel ist. Zumal der Saitenzug der Bass- und Diskantsaiten gar nicht so sehr unterschiedlich ist. Schaue Dir hierzu mal eine Saitenzugtabelle an.
 
Je nach Ausführung sind die gar nicht so unterschiedlich. Einen haben ich grade gefunden, der hat 12 kg Unterschied zwischen den Diskannt- und Basssaiten. (Die Elixir 10 auf 52 Light-Heavy Strings)

Wäre jetzt die Frage, ob´s zumindest bei solchen Sätzen Sinn macht, dass ein bisschen anzupassen.
 
Geht beides gerade oder schräg nach der Carl Verheyen methode
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einfach mal ausprobieren
 

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