Floyd Rose hebt sich aus Verankerung

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Hi,
hab mit dem Licensed Floyd Rose meiner M200er Esp ziemliche Probleme.
Hab ungefähr vor einem Jahr das Tremolo blockiert (Holzblock zwischen Tremklotz und Body) was auch wudnerbar funktioniert hat. Saitenlage konnte ich einstellen und das Trem war kerzengerade. Davor war auch alles klar.
Nun hatte ich die Idee es wieder zu de-blockieren da ich im Moment auf nur einem Tuning spiele.
Hab den Holzklotz also rausgetan und wollte die Saitenlage neu einstellen.
Dabei den Schock meines Lebens bekommen als ich gesehen hab dass das Trem sich aus den Haltebolzen aus dem Body hebt.
Wenn ich bspw versuche das Trem an der Imbusschraube niedrieger oder höher zu stellen,dreht die Schraube samt Gehäuse mit.. Hab den Holzklotz dann wieder reingetan und ne gute Stunde geschraubt. nun funktioniert wieder alles. Allerdings nur mit Holzklotz..

Ich versuch heut Abend mal Bilder reinzutellen.

Was könnte ich den machen?
Imbusgehäuse in den Body leimen?
Problem bekannt?

Grüße
 
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ganz ernst gemeint: laß den holzblock wo er ist. mit so einem relativ billigem floyd hast Du eh nicht wirklich freude, wenn Du es benutzen willst. das wird weder die stimmung vernünftig halten noch wird es den mechanischen belastungen auf dauer standhalten.

hab ich Dich sonst richtig verstanden ? die hülsen der beiden eistellschrauben für die saitenlage drehen sich mit ? das sind die schrauben, an denen die messerkanten des vibratos liegen ? Du meinst den teil, der im korpus versenkt ist ?

o.k.. sag es ja: billigteil ! sollte natürlich nicht passieren. das fällt unter "mechanische belastung". hast Du beim drehen die saiten gelockert ? weil wenn nicht drückt da praktisch der halbe saitenzug dagegen. das ist nicht gerade wenig, sodaß das beim drehen durchaus hängen bleiben und entsprechend mitgehehn kann.
evtl. reicht es schon die saiten zu lockern, damit sich das wieder "löst". sonst bleibt nur neue hülsen einzusetzten. wenn es dumm kommt, muß man erst die alten löcher verschließen und neue bohren, weil sie sonst keinen halt haben. kleben würde evtl. auch funktionieren. frag mich aber jetzt nicht mit was für einem kleber. hört sich aber eh nach pfusch an...

"normal" ist dieses problem bei floyds nicht. wenn überhaupt hab ich das bis jetzt nur bei billigen nachbauten gesehen. hat schon einen grund, warum ein originales um die 200 € kostet, und die dementsprechend nicht gerade in einer 500 € klampfe verbaut werden (gitarren mit einem originalen gibt es ab ca 750/800 €)...

gruß
 
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ganz ernst gemeint: laß den holzblock wo er ist. mit so einem relativ billigem floyd hast Du eh nicht wirklich freude, wenn Du es benutzen willst. das wird weder die stimmung vernünftig halten noch wird es den mechanischen belastungen auf dauer standhalten.
Gerade das ist das was mich verwundert.
Als das Floyd Rose noch "ganz" war, war das dermaßen von stimmstabil, dass ich das selbst nicht geglaubt hab. Schrott ist das keinesfalls..gewesen.. hust

hab ich Dich sonst richtig verstanden ? die hülsen der beiden eistellschrauben für die saitenlage drehen sich mit ? das sind die schrauben, an denen die messerkanten des vibratos liegen ? Du meinst den teil, der im korpus versenkt ist ?
Jenau.

o.k.. sag es ja: billigteil ! sollte natürlich nicht passieren. das fällt unter "mechanische belastung". hast Du beim drehen die saiten gelockert ? weil wenn nicht drückt da praktisch der halbe saitenzug dagegen. das ist nicht gerade wenig, sodaß das beim drehen durchaus hängen bleiben und entsprechend mitgehehn kann.
Nope. Als das Floyd noch nie blockiert war, hab ich die Saitenlage immer eingestellt während Gitarre normale Stimmung hatte.
Als dann der Holzblock reinkam hab ich den Saitenzug eigentlich auch nie gelockert um die Saitenlage (Haltebolzendrehen) einzustellen..
So Rückblickend war das also nicht gesund?:redface:

evtl. reicht es schon die saiten zu lockern, damit sich das wieder "löst".
Wie meinst du das genau?

Grüße
 
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Gerade das ist das was mich verwundert.
Als das Floyd Rose noch "ganz" war, war das dermaßen von stimmstabil, dass ich das selbst nicht geglaubt hab. Schrott ist das keinesfalls..gewesen.. hust

na ja, das äußert sich vor allem bei relativ heftigem gebrauch (dive bombs z.b.) oder halt nach dem xten saitenwechsel oder wenn nach ein paar monaten die messerkanten zermanscht sind (die bei einem originalen schon mal jahrzehnte halten können). von daher bin ich von dem "schrott" noch nicht wirklich überzeugt... :D

Nope. Als das Floyd noch nie blockiert war, hab ich die Saitenlage immer eingestellt während Gitarre normale Stimmung hatte.
Als dann der Holzblock reinkam hab ich den Saitenzug eigentlich auch nie gelockert um die Saitenlage (Haltebolzendrehen) einzustellen..
So Rückblickend war das also nicht gesund?:redface:

nein, gut war das nicht. könnte direkt mit Deinem problem zusammenhängen. den messerkanten macht das ebenfalls überhaupt keinen spaß. stell es Dir doch mal vor. da ziehen gut und gerne etwa 50 kg und Du "schredderst" schön an der dünnsten stelle des ganzen systems entlang...

Wie meinst du das genau?

Grüße

...daß sich das aufgrund des saiten/federzugs verhakt hat. wenn man das alles dementsprechend wieder lockert, könnte es sein, daß es wieder "loß" läßt. wo ich allerdings immer noch schwarz sehe, ist die art und weise wie die hülsen im holz sitzen. das wird durch eine art geriffeltes profil gehalten. dadurch, daß sie sich nun mitgedreht haben, kann es sein, daß sie im loch keinen halt mehr haben, da entsprechend das holz weggeraspelt ist (die löcher sind zu sehr ausgefranzt). das meinte ich mit evtl. verschließen und neu bohren. oder halt versuchen zu pfuschen durch festkleben...

gruß
 
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wo ich allerdings immer noch schwarz sehe, ist die art und weise wie die hülsen im holz sitzen. das wird durch eine art geriffeltes profil gehalten. dadurch, daß sie sich nun mitgedreht haben, kann es sein, daß sie im loch keinen halt mehr haben, da entsprechend das holz weggeraspelt ist (die löcher sind zu sehr ausgefranzt). das meinte ich mit evtl. verschließen und neu bohren. oder halt versuchen zu pfuschen durch festkleben...

Wenn ich mir vorstelle, dass das Loch je nach Art der Bolzen nachher geschätzt 0,5mm kleiner ist als jetzt, würde ich aber behaupten, dass Epoxidharz o.ä. in dem Fall mehr bringt als komplett verschließen und komplett neu bohren...

MfG Stephan
 
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Wenn ich mir vorstelle, dass das Loch je nach Art der Bolzen nachher geschätzt 0,5mm kleiner ist als jetzt, würde ich aber behaupten, dass Epoxidharz o.ä. in dem Fall mehr bringt als komplett verschließen und komplett neu bohren...

MfG Stephan

uh - ich bin kein gitarrenbauer :redface:

bin davon ausgegangen, daß man das eher machen läßt. derjenige, der es dann macht wird hoffentlich wissen, was er da genau tut...

sorry, hätte ich auch dazu schreiben können...

gruß

Ps: das mit dem harz war mir z.b. neu... :)
 
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uh - ich bin kein gitarrenbauer :redface:

Ich auch nicht, aber wenn die Gitarre "günstig" ist, dann hätte ich keine Skrupel, das mit Epoxi zu machen.

Klar - bei einer 2000€-Gitarre gibt es andere Wege. Ich würde da dann das Loch erstmal aufweiten, sodass das "neue" Holz rund um das Bolzenloch mindestens 1-2mm dick ist.

Aber wie gesagt bin auch ich kein Gitarrenbauer und habe daher eigentlich keine Ahnung. :)

MfG Stephan
 
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Ich auch nicht, aber wenn die Gitarre "günstig" ist, dann hätte ich keine Skrupel, das mit Epoxi zu machen.

...

also das, was ich mit "pfusch" gemeint hab... :D

gruß

ps: wenn ich's richtig betrachte, hab ich eigentlich auch keine ahnung und halte jetzt besser mein schnabel... :)
 
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Hi,
ich schon wieder.
Ich hab mir überlegt (hab gradn bissl Geld auf der Kante:rolleyes:) wie das wäre wenn cih mein immernoch blockiertes Licensed Floyd Rose mit einem originalen Floyd Rose tauschen würde? Ginge das, bzw könnte ich das denn noch einbauen? (Mach mir da Sorgen um die Haltebolzen, dass die nicht schon zu großgedreht sind).

Grüße
 
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roestie
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Servus Mantas,

Wenn das Gewinde der Haltebolzen in Ordnung ist, dann könnte man sie neu einkleben. Vorher die Bolzen vorsichtig herausziehen/hebeln.
Vielleicht dazu eine andere Schraube hineindrehen, und eine Unterlage (falls Du hebelst) verwenden.
Der Klebstoff sollt für Holz und Metall geeignet sein. Überlege Dir jeden Arbeitsschritt genau,
Möglicherweise brauchst Du dann nicht 'mal ein neues Floyd Rose.
Am besten in Zukunft vor Höhenverstellung Saitenzug u. evtl. auch Federspannung
lösen bzw. minimieren. So schonst Du auch die Gewinde.


Andreas
 
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Servus Mantas,

Wenn das Gewinde der Haltebolzen in Ordnung ist, dann könnte man sie neu einkleben. Vorher die Bolzen vorsichtig herausziehen/hebeln.
Vielleicht dazu eine andere Schraube hineindrehen, und eine Unterlage (falls Du hebelst) verwenden.
Der Klebstoff sollt für Holz und Metall geeignet sein. Überlege Dir jeden Arbeitsschritt genau,
Möglicherweise brauchst Du dann nicht 'mal ein neues Floyd Rose.
Am besten in Zukunft vor Höhenverstellung Saitenzug u. evtl. auch Federspannung
lösen bzw. minimieren. So schonst Du auch die Gewinde.


Andreas

Hm ok könntest du mir einen speziellen Stoff empfehlen oder könnt ich da jeden x beliebigen Kleber nehmen?

Grüße
 
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roestie
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Ja, wie weiter oben bereits angesprochen.
Epoxydharz. Ich bin ein ehemaliger Modellflugzeugbauer.
 

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