Ich versteh' gerade die Welt nicht mehr...
Da wird (von bestimmter Seite) - eigentlich zurecht - darauf hingewiesen, dass Workstations fehlende Modulationsmöglichkeiten, -matrizen, und sonstige Bausteine haben, um Synthsounds "amtlich" abzudecken...
Nun kommt also offenbar ein Instrument daher, welches genau
diese Lücke (ziemlich überzeugend) schliessen kann...
Alles vorhanden... eigentlich "fehlt" nicht einmal der VA, denn mit positiven Fedbackwerten kann FM-Synthese Sägezahn-, bei negativen Feedbackwerten Rechteck-Wellenformen. Die Sinus-Wellenform versteht sich von selbst; sie ist ja die Basis, auch im FM-X.
...und nu'...?
Die Synthie-Enthusiasten werden mit Bösendorfer-Piano und dem x-ten Orgel-Derivat wohl nicht viel anfangen können...
...und die [...wie formuliere ich das jetzt angemessen diplomatisch?

] "Brot-und-Butter"-Fraktion, die wird durch die ganzen "Morphing-Modulation-Schwurbel-Kapazitäten" sagen wir mal "verunsichert."
Gedanke:
Vielleicht ist es demnach gar nicht so verkehrt, wenn das Klischée "Workstations sind keine Synth-Monster" bestehen bleibt;
ein "Brot-und-Butter"-Instrument folglich nicht versucht, "einen auf Nord-Lead" zu machen...
...und "Synths" im eigentlichen Sinn keine Orgeln- und Pianos anzubieten versuchen!
Man wird sehen...
*DISCLAIMER*
[Ich versuche hier, weder die Synth-Enthusiasten und die Cover-Musiker gegeneinander auszuspielen, noch das faszinierende Produkt Montage schlechtzureden - es war nur ein Versuch, einen plumpen Gedanken in noch plumpere Worte zu fassen!]
