Distance
Mod Emeritus
- 13.03.15
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...woraus man dann möglicherweise Rückschlüsse auf die Qualität der Presets in Workstations ziehen könnte...Ich meine:
gute Sounds brauchen selten mehrere Effekte in Reihe![]()

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...woraus man dann möglicherweise Rückschlüsse auf die Qualität der Presets in Workstations ziehen könnte...Ich meine:
gute Sounds brauchen selten mehrere Effekte in Reihe![]()

Roland (Fantom-G) tut sich das an. Access (Virus TI und TI2 - wenn man Delay und Reverb wegdenkt, sogar b und C) tut sich das auch an, und zwar nicht mit 16 oder 22 möglichen gleichzeitigen Effekten, sondern AFAIR über 100. Novation (Supernova) tat sich das schon vor 12 Jahren an - acht Hallgeräte, acht Delays, acht Chorusse, acht Zerren, acht Flanger, acht Phaser, acht Tremolos, acht EQs... und zwar alle gleichzeitig. Da hat man keine Effekte ausgewählt und in den Signalweg eingeschleift, da hat man ohnehin im Signalweg befindliche Effekte einfach aufgedreht. Ich frage mich, warum Workstations das nicht können.Aber du kannst nicht erwarten bei 12 Patches in deinem Multi, das jedes so klingt wie im Programm (Patch/Voice) Modus.
Falls das ginge, würde das bedeuten, dass im Programmmodus wohl 90% der möglichen Effektpower ungenutzt vor sich her dümpeln.
Das tut sich kein Hersteller freiwillig an.
Genau deshalb sollten auch Workstations Effektsektionen haben wie die ganz großen VAs, also Virus und Supernova. Keine einzelnen Insertslots, wo man dann einen Phaser oder ein Leslie oder einen EQ reintut. Sondern jeden Effekttyp pro Part einmal. Dann kann man sich auch den ganzen Routingzirkus sparen und knipst einfach die Effekte an bzw. regelt die Effekte ein, die man braucht. Dazu noch diejenigen Effekte im Master, die im Master sinnvoll sind (EQ oder Reverb etwa, wodurch wir 17 EQs und 17 Reverbs hätten).Naja. Rein rechnerisch kann das aber nur funktionieren, wenn im Schnitt alle Sounds genau einen Insert benutzen. Der Multimode kann ja bei den meisten Geräten bis zu 16 Einzelsounds/Programs/Voices/Singles/wieauchimmer beheimaten, und bei 16 Inserts...
Solina → Vintage Phaser → clocksynchrones Stereo-Delay. Oder Hammond* → Röhrenzerre bzw. Ampsimulation → Rotary → Mikrosimulation. Ganz zu schweigen von Katzendarm-Emulation.Ich meine:
gute Sounds brauchen selten mehrere Effekte in Reihe![]()
Sagen wir halb, da viele Voice Presets die Sendeffekte sehr gut mitnutzen.Roland (Fantom-G) tut sich das an.

Solina → Vintage Phaser → clocksynchrones Stereo-Delay. Oder Hammond → Röhrenzerre bzw. Ampsimulation → Rotary → Mikrosimulation. Ganz zu schweigen von Katzendarm-Emulation.
Zurück zum Thema: 7 Jahre sind eine lange Zeit in der Technik. Ich habe keinen Hersteller daran gehindert, in dieser Zeit die Anzahl der Effekte und die Polyphonie zu verdoppeln. Zu dieser Zeit war der Pentium 4 noch aktuell! Eine echte Verdoppelung wäre also LOCKER möglich.
Micha


Ich bin ebenfalls froh, dass es beim Fantom X ebenfalls noch geht. Da lässt sich die Verkettung der "nur" drei Insert-Effekte frei wählen, was für meine Arbeitsweise wesendlich wichtiger ist, als hunderte von Effekten gleichzeitig. Damit bekommt man sogar ganz anständige Orgelsounds zu stande. Einfach die Guitar-Amp-Sim - ohne Speaker-Sim - und die Leslie-Sim in Reihe schalten und schon kann auch "Born to be wild" ins Programm aufgenommen werden.und nebenbei sei erwähnt, dass ich froh darüber bin bei dem m3 leslie und overdrive in reihe schalten zu können *grins*


ehrlich gesagt verstehe ich die ganze diskussion um fehlende effekte nicht wirklich
nennt mich beschränkt aber mir fehlt scheinbar die vorstellungskraft wann der ganze stall von effekten sinnvoll sein soll.
der m3 hat 5 inserts 2 send und 1 mastereffekt. bisher habe ich noch nie alle innerhalb einer combination verbraten müssen...........
ron




