Yamaha P 525: Metronomlautstärke?

  • Ersteller Piano-Gregor
  • Erstellt am
P
Piano-Gregor
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
20.01.26
Registriert
13.01.09
Beiträge
954
Kekse
11.388
Ort
Münster
Man kann beim P 525 laut Bedienungsanleitung die Metronomlautstärke einstellen. Da ich evtl. plane, mir das zuzulegen, habe ich folgende Frage: merkt sich das Piano die eingestellte Lautstärke, wenn man es aus und wieder an macht? Ich habe noch ein altes P 140, da kann man die Lautstärke auch einstellen, Man muss sie aber jedes Mal neu erhöhen (weil viel zu leise), und das nervt.
 
Ich füchte, auch beim P-525 wird mit dem nächsten Start nicht die letzte Einstellung des Metronoms aufgerufen, sondern die Grundeinstellung mit Metronome Volume=82 (Handbuch S. 101).
Es gibt im Handbuch anscheinend auch keine Übersicht, die etwas darüber aussagt, welche Änderungen automatisch übernommen werden, welche nur in Registrierungen erhalten bleiben und welche immer zurückgesetzt werden, wie vermutlich das Metronom.

Das FP-90X hat ein sogenanntes "Memory Backup", das aufgerufen werden muss und sich neben vielen anderen geänderten "Grundeinstellungen" auch die Metronom-Einstellung merkt. Automatisch passiert das aber nicht, da würden mit dem nächsten Einschalten wieder Standardwerte aufgerufen, wie ich gerade ausprobiert habe.

Mir hat sich die Frage aber nie gestellt, weil ich beim Üben schon immer separate Metronome benutze. Seit zwei Jahren ist es ein Seiko SQ-200, das auch mit einer Hand bedienbar ist. Es speichert automatisch die zuletzt eingestellten Werte, ist aber leider nicht mehr im Thomann-Sortiment. Möglicherweise wird es angesichts der stolzen "Sammlerpreise" auch gar nicht mehr produziert. Das wäre schade, es ist ein sehr praktisch konstruiertes Teil.

Gruß Claus
 
So, nun bin ich stolzer Besitzer eines Yamaha P525. Und ich kann berichten, dass die Metronomeinstellungen automatisch gespeichert werden. Dafür muss man nichts extra einstellen. Andere Einstellungen werden hingegen anscheinend nicht gespeichert.

Und falls es jemanden interessiert: Das Niedergewicht der Tastatur beträgt 51 Gramm, das Aufgewicht 28 Gramm. Das kommt einem akustischen Klavier schon sehr nahe. Mein altes Yamaha P140 hingegen hat ein Niedergewicht von 76 Gramm und ein Aufgewicht von 42 Gramm. Das war also keine Einbildung, dass das neue Yamaha wesentlich leichter zu spielen ist. Aber für meinen Geschmack genau richtig, nicht zu leicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4 Benutzer
"Niedergewicht" kann ich mir gut vorstellen - das ist wahrscheinlich der Druck, der auf eine Taste notwendig ist, damit sie sich nach unten bewegt?

Aber was ist "Aufgewicht"? Und warum ist das anders als das Niedergewicht? Danke im Voraus für eine Erklärung :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Du siehst es unmittelbar in den Videos.
...

... ah!! Vielen Dank! Ich hatte mit meinem längst vergessenen Oberstufen-Physik-Wissen einfach angenommen, dass beide Werte mehr oder weniger identisch sein müssten.

Aber, ist nicht auch die Geschwindigkeit, mit der die Taste wieder hochkommt, nicht sogar noch wichtiger? Und eigentlich auch die Geschwindigkeit, mit der man die Taste bis zum Saitenanschlag runterdrückt - oder? Kann man das auch irgendwie messen?
 
Den Komparativ mal außen vor gelassen denke ich auch, dass die Gewichtung der Tasten nur eine der Komponenten der Wahrnehmung ist.
Zum Messen weiß ich nicht so viel, Ausprobieren kann man an Digitalpianos aber die Repetitionsfähigkeit. Allerdings haben die meisten Digitalpianos keine Balkenmechanik und sind damit schon konstrukionsbedingt für sehr schnelle Tonwiederholungen wenig geeignet.

Am relativ besten gelang es mir trotzdem am Kawai ES 920, weder das Roland FP-90X noch das Yamaha P-525 konnten da mithalten.
Allerdings war es am Yamaha nur ein kurzer Vergleich ohne echte Auseinandersetzung bezüglich dieser Tastatureigenschaft und ohne Gewöhnung an die Tastatur durch kontinuierliches Üben darauf. In der Woche meines Besitzes wollte sich leider insgesamt keine Chemie zwischen uns entwickeln.

1768897551882.png
Carl Czerny op. 261, 42. Diesen ausgesprochen kompakten Etüdenband finde ich insgesamt sehr interessant bei der Entwicklung der Spieltechnik.

Gruß Claus
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Und eigentlich auch die Geschwindigkeit, mit der man die Taste bis zum Saitenanschlag runterdrückt - oder?
Heute morgen übersehen: Ja, die Geschwindigkeit der Taste nach dem Anschlagen wird gemessen und naheliegend "Velocity" genannt. Zuständig sind für die Messung Sensoren unter jeder Taste. Bei 2 Sensoren sind einer unten und einer oben, bei drei Sensoren muss die Tasten nicht ganz in die Ausgangslage zurückkehren, sondern nur bis zum Sensorpunkt und schon kann der nächste Ton durch die gleiche Taste ausgelöst werden.
Die Messungen werden als MIDI-Werte übertragen, die sich durch MIDI Monitor-Apps auslesen lassen.

Gruß Claus
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben