Eiche als Tonholz worauf achten?

  • Ersteller Barth Basses
  • Erstellt am
Barth Basses
Barth Basses
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
30.07.17
Registriert
15.12.06
Beiträge
1.152
Kekse
3.119
Ort
Wien
Da ich eine RS nachbauen will udn der Body da in der mitte aus EIche ist braune ich jetzt ein Stück eiche und wollte wissn worauf ich achten muss.
Der Body besteht aus 2 teilen unten Mahagonie und oben Eiche aber wie mache ich das das es ein übergang ist den man nicht sieht soll ich mit mahagoniefurnier arbeiten?Und kann man Mahagonie so biegen?
Lg
 
Eigenschaft
 
eiche!?!?!?!?! Tonholz ?!?!?!?!?!?!?! Meines Wissens nach ist Eiche als Tonholz gänzlich ungeeignet, wieso willst es verwenden? Bestimmte Gründe?
 
Meines Wissens nac
h ist Eiche als Tonholz gänzlich ungeeignet

Absolut falsch, Ein Nachteil der Eiche ist allerdings ihr hohes Gewicht.

Edit:
Da ich eine RS nachbauen will udn der Body da in der mitte aus EIche ist braune ich jetzt ein Stück eiche und wollte wissn worauf ich achten muss.
Der Body besteht aus 2 teilen unten Mahagonie und oben Eiche aber wie mache ich das das es ein übergang ist den man nicht sieht soll ich mit mahagoniefurnier arbeiten?Und kann man Mahagonie so biegen?
Lg
Edit:Wtf,habe tatsächlich PRS gelesen..Bei der RS müsste man das mit Furnier schon lösen können.
 
und was hat eiche für klangqualitäten???

Das vermag ich nicht zu beurteilen, fertige gerade einen Hals aus Eiche - mal sehen.
Eiche wird ja nicht verwendet weil sie nicht klingt, sondern weil sie Nachteile hat die sie nicht zu einem der "optimalen" Tonhölzer macht.Habe schon öfter mal gesehen es sei mit Esche vergleichbar - aber ob man dem Glauben schenken kann...härtemäßig ist es auf jeden fall fast genauso hart.
 
Da ich eine RS nachbauen will udn der Body da in der mitte aus EIche ist braune ich jetzt ein Stück eiche und wollte wissn worauf ich achten muss.
Der Body besteht aus 2 teilen unten Mahagonie und oben Eiche aber wie mache ich das das es ein übergang ist den man nicht sieht soll ich mit mahagoniefurnier arbeiten?Und kann man Mahagonie so biegen?
Lg
Nach meinem Kenntnisstand besteht die RS aus einem Kern aus Eiche, der aber nicht den gesamten Korpus füllt. Der Rest wurde bis auch die Resonanzkammern, mit einer Art Tischlerplatte gefüllt. Lediglich Decke und Boden bestehen aus Mahagoni.

Nach Angaben von BM besteht das Griffbrett ebenfalls aus Eiche (und Wurmlöchern) ;)

Generell sollte ein gutes Tonholz astfrei sein. Schau doch mal bei Ralle nach.

Grundsätzlich Infos und generell ein guter Ausgangspunkt für Recherchen in Sachen Red Special ist http://www.brianmaycentral.net/

Ulf
 
Es gibt auch Varianten von Eichenholz mit geringerer Dichte, z.B. Mooreiche (wie bei Swamp Ash, ist auf Grund der erschwerten Wachstumsbedingungen auch leichter als normale Esche), die auch farblich etwas heller ist. Da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man gute Gitarren draus bauen kann, denn auch Rainer Tausch hat in seiner frühen Phase bereits erfolgreich mit Mooreiche experimentiert.
 
Hallo Apfelkrautwurst,

stimme Dir zu.
Eiche dürfte ähnliche Klangeigenschaften wie Esche haben.

Meine "Cadicaster" Tele ist nicht aus irgendeiner Sumpf-schieß-mich-tot-Esche, sondern aus eng gemaserter 08/15 Esche. Ergebnis: Sau schwer.
Da dürfte Eiche kaum schwerer sein! :eek:

Esche ist übrigens (soweit ich weiß) auch kein klassisches Tonholz.
Fender konnte Anfang der 50er Unmengen an Esche billig kriegen. Also wurden seine Gitarren aus Esche hergestellt, damit sie billig werden.
Der One-Piece-Maple-Neck wurde auch nicht aus klangtechnischen Gründen erfunden, sondern weil Fender merkte, dass er Hälse auf diese Weise ähnlich wie Baseballschläger herstellen kann.
Was wir heutzutage als legendären Tele-Sound feiern (und ich bin Tele Fan!) ist nichts anderes als eine "Billiggitarre" an deren Klang wir uns so sehr gewöhnt haben, dass wir ihn gut finden.

Gruß
Andreas
 
Jetzt mal so eine Frage am Rande:

Denkst Du nicht, dass es Sinn macht, dass Du Dich mal an einen Gitarrenbauer wendest?
In der Zeitschrift guitar hat ein Gitarrenbauer einen Workshop und beantwortet Fragen. Wäre vielleicht mal eine erste Adresse.

Zudem denke ich, dass Du Spezialwerkzeug brauchst (etwa zum Formen von Holzteilen - wie schon angesprochen wurde) - auch da wäre es unter Umständen sinnvoll, sich an einen Gitarrenbauer zu wenden.

Ich weiß ja nicht, wie viele Kenntnisse und Erfahrungen Du schon hast, aber man kann ja auch durch einige dusselige Kleinigkeiten, fehlende Erfahrung und Kompetenzen viel Geld und Arbeit in den Orkus jagen.

x-Riff
 
ich werd mal beim baumarkt(ja ist ja nur eine tischlerplatte habe einen erfahrenen gitarrebnbauer gefragt der sich auch eine RS baut und der macht das genauso).Ich freu mich schon auf den bau aber das Griffbrett bestall ich mir.
Was sind eigentlcih die negativen eigenschaften von eichen als tonholz außer das es ähnlcih wie esche ist.
 
Völlig unabhängig von der Eignung als Tonholz.

Achte beim Schleifen und feinem Sägen darauf, dass der Staub gut abgesaugt wird und trage Mundschutz.
Eiche ist nicht ganz ungiftig!
 
Hi,

Eiche wird manchmal als Griffbrettholz verarbeitet. Daß es auch im Korpus gute Dienste leistet, wird sich ja rausstellen. Da warte ich IBANEZ PLAYERs Review ab.

Joe
 
Ist ja nur 19mm dick und das meiste sind ausfräsungen.Brian May hat sogar Tischlerplatten verwendet also da ist eiche massiv auch i.O.
Lg
 
Hab mich entschlossen die Gitarre aus Tischlerplatten zu machen und im body verstärkungen aus eiche zu machen.Ist beim Original auch so.Als Brücke nehm ich die Schaller Rollerbridge und als Tremolo das Göldo lestrem.Ich werd dann einen eigen Thread aufmachen.
Lg
 
Die Schaller Bridge ist super. Rauf damit.
Es ist in dem Sinne keine Rollerbridge - die Rollen dienen
nur der Spacing-Einstellung (da rollt nichts, dafür
ist der Andruck der Saiten zu stark). Mit nem dezent
eingesetzten Tremolo kannst Du auch eine
normale Tunomatic Bridge verwenden.
Aber eine gute kostet hier auch 30 Ocken.
Saitenschonender sind immer noch die Schaller "Rollerbridge"
oder all diese Fender- Böckchen.

Gruß,
der Joe
 
Muss ich bei Tischlerplatten auf irgendwas achten?Oder sind die alle genormt also vom Holz her.
Danke
 
Nochmal auf die Eiche zurückzukommen:
Ich hab eine Gitarre komplett aus Eiche gebaut (und baue im Moment wieder eine aus Eiche). Die erste, weil einfach genug Eiche da war, die 2. Gitarre aus klanglichen Gründen. Denn die Gitarre klingt (schon unverstärkt) sehr knackig und differenziert in den Bässen. Leadmäßig leider dünn, aber darum gehts mir bei meiner 2. Gitarre (Bariton) nicht.
Das Problem ist bei Eiche nicht das Gewicht (meine Eichen8-string ist leichter als meine Linden RG 7String, wohl besser abgelagert), sondern die tiefen Poren. Und die sind wirklich tief, da braucht man einiges an Füller - was einem in Österreich, wo es keinen Clou Schnellschliffgrund gibt, die Sache nicht leichter macht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben