Was ist die Kunst am Bassspielen?

adie99
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hey ihr!
ein befreundeter gitarrist stellte mir gestern abend die frage, was eigentlich die kunst am bassspielen sei. da mir peinlicherweise nicht sofort das richtige eingefallen ist :redface:, leite ich die frage an euch weiter...

gruß, adie :)
 
Eigenschaft
 
die kunst am bassspielen ist es nicht zu wenig und nicht zu viel zu spielen. das lied grooven zu lassen und trotzdem interessante harmonien und auch melodien zu erzeugen. außerdem musst du fast eins mit deinem drummer werden^^

das jedenfalls hat mein lehrer mir mal gesagt

btw: coole idee für n threat
 
Die Kunst am Bassspielen ist es das Richtige zum Richtigen Zeitpunkt zu spielen. Nur das nötigste zu Spielen und dabei doch alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Groovig zu spielen und doch kunstvolle Harmonien zu zaubern.
Die Kunst ist es auch nicht gehört zu werden und trotzdem wissen alle, daß das der Bass ist. Die Kunst ist es einen Grund zu schaffen auf dem jede Harmonie, jeder Riff, jedes Stück Kunst stehen kann und sich entfalten kann.
Es ist wahre Kunst minimal zu sein und trotzdem maximal zu wirken.


*nick und sich durch den langen weißen Bart fahr*
 
die kunst am bass spielen istes bass zu spielen

fertig und aus!
 
Es ist wahre Kunst minimal zu sein und trotzdem maximal zu wirken.

Das finde ich gut...:)

ist es nicht auch irgendwie ne kunst interessant zu spielen? den grundton kann ja im prinzip jeder achteln...
 
ja aber eben nicht wie "der gitarrist" das Gerät beackern, sondern eben wenig platz zu brauchen und trotzdem intressantes zu spielen
 
weniger ist oft mehr, wie mein basslehrer immer sagte :great:
 
finde ich alles gut. Ich kann noch dieses zitat hinzufügen:

"Lieber den falschen Ton an der richtigen stelle, statt den richtigen Ton an der falschen!"
 
Zitat Marcus Miller (sinngemäß):

Spiele jeden Ton so (verleihe im solchen Ausdruck, Betonung, Klang usw.), als ob es dein letzter Ton sei.


^^ DAS ist die Kunst!
:)
 
Zitat:
Die Kunst ist es auch nicht gehört zu werden und trotzdem wissen alle, daß das der Bass ist.

Und wenn er aufhoert zu spielen, fehlt was.
 
naja wie schon gesagt, der bass verbindet das schlagzeug mit den melodieinstrumenten! Ein Basser spielt oft minimal, aber ist nicht aus einer band wegzudenken, es würde einfach der "Kick", das Salz in der Suppe fehlen!

Mit groovigen rockigem Gruß
 
Die Kunst des Basspielen beinhaltet auf jeden Fall, dass rhythmisch-harmonische Gefüge des Stückes zu unterstreichen. Oftmals so, dass erst durch die Abwesenheit des Basses klar wird, was der Bass leistet.

So anspruchsvoll diese Aufgabe auch sei, gleichzeitig ist die Kunst des Basspielens unabhängig von Schwierigkeitsgrad und Charakter des Stückes unauffällig in der Ecke zu stehen und BÖSE ZU GUCKEN!!! :p :D
 
Die Kunst am Bassspielen ist, mit dem Drummer zusammen ein groovendes Fundament zu legen, in das man ein paar Schlaglöcher platziert, durch die die melodischen Intrumente kurz fallen, auf ihrem selbstverliebten Ritt an der Oberfläche.
Geschieht dies nutzt man die Gunst des Moments um kurz den eigenen Kopf herauszustecken "guten Tach meine Damen und Herren" zu wünschen und dann wieder im Untergrund zu verschwinden, wo man schon Händereibend an neuen Fallen plant^^
 
Der Groove! So simpel es klingt, so komplex ist es in der Realität.
Wenn du siehst, dass sich das Publikum zu dem bewegt, was du spielst, ohne dass es die Leute wirklich wissen, dann machst du deine Sache richtig.
Die Kunst ist es sich mit seinem Spiel ins Unterbewusstsein der Leute zu bohren, sie Dinge tun zu lassen, ohne dass sie wissen warum sie es tun.

Die Kunst ist aber auch jedes andere Bandmitglied in einem guten Licht dastehen zu lassen, dem Gitarristen beispielsweise ein Fundament zu bauen, dass sein Solo überhaupt rockt oder die Basis für die verspielte Melodie des Keyboarders zu schaffen.

Meiner Meinung nach hält der Basser die Band zusammen, mit ihm steht und fällt die Band. Eine gute Band unterscheidet sich von einer schlechten oft nur durch den Bassisten, auch wenn das kein anderer zugeben würde. Wenn du mit deinem Spiel dem Bandsound das gibst, was ihm fehlt, den Groove in den Song zauberst, dann klappen die Kinnladen nach untern und der Körper beginnt wie von selbst sich zu bewegen. Ein Solo nach dem anderen ist zwar ganz nett, aber wird mit der Zeit ermüdent, wohingegen ich noch nie jemanden bei einem richtig geilen Groove habe gähnen sehen....;)
 
Mein Lehrer hat mal gemeint:
"Wenn sich ne Gitarre mal verspielt ist das nicht so schlimm, die spielen eh so viel, da denkt nach fünf Minuten keiner mehr dran oder es merkt von vornherein keiner. Aber wenn sich der Bass mal verspielt, dann klingt der ganze Song plötzlich irgendwie Scheisse"
 
Voronwe schrieb:
Zitat Marcus Miller (sinngemäß):

Spiele jeden Ton so (verleihe im solchen Ausdruck, Betonung, Klang usw.), als ob es dein letzter Ton sei.
Also Carpe Sonum :cool:
 
Wenn's passt, dann denke ich mir bei jedem Ton: "Boah ist das geil". Die Kunst ist dann wohl, es so zu machen, dass es nicht nur einem selbst so vorkommt. ;)
 
Soweit klar, was hier zu lesen ist, aber warum gibts immer so viel "Gitarren Rassismus" ?
Leute Leute, seht euch doch mal als eins (in sachen Band) und nicht dieses ewige " ich mach ja viel mehr als die anderen".
Ihr seid doch nicht auf Arbeit.

Die Kunst am Bass spielen?
->Wie bei jedem anderen Instrument auch, dieses im Griff zu haben.
. . . und jetzt schimpft mich aus ;)
 

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