Bei der Kiste fehlt halt noch der Monitor, die Eingabegeräte und das OS und der Werterhalt wird auch eher gering sein.
Außerdem hast du kein OSX, was bei der Kaufentscheidung Mac/PC vermutlich der wichtigste Aspekt ist.
Also ich weiss nicht, ob ich dich richtig verstehe, aber:
Beim Quad-Core MacPro ist Leopard enthalten, Tastatur sowie Maus sind ebenfalls inklusive.
Dazu noch der DVI-VGA Adapter (bevor das jetzt auch noch kommt).
Ausserdem kriegt man bei Aplle noch Schüler-/Studentenrabatt.
2 GB sollten es aber mindestens sein, so dass man beim 20" und dem kleinen 24" zumindest noch Ram nachrüsten muss. An meinem MacBook, mit externem Bildschirm, iTune, Mailprogramm und Textverarbeitung, sind gut und gerne mal 1,5 bis 1,8GB Ram belegt: der Leopard hat einfach zuviel Hunger (genau wie Vista).
Bei vorhandenem Bildschirm ist der Preisunterschied zum iMac nicht mehr so dramatisch, auch wenn es auf den ersten Blick so ausschaut. ein 24" mit 2,8 iMac ist sogar teurer als der Mac Pro. Für den Preisunterschied kriegt man bei DSP noch 4GB zusätzliche Rams.
Man erhält also fürs gleiche Geld 2 Kerne mehr, 4GB (800er anstelle von 667) Ram mehr, bessere Kühlung, bessere Erweiterbarkeit, mehr Anschlüsse.
Es ist also pauschal nicht möglich zu sagen, was jetzt für jedes Individuum besser ist.
Bei mir sind 24" Breitbild und 19" normal Bildschirm aus PC-Zeiten vorhanden. Es hat mich nicht mal eine Woche gekostet, mich zwischen iMac und Pro zu entscheiden.
Insgesamt sollte aber der Wechsel von PC auf Mac wohl überlegt sein. Vor allem wenn wenig Geld vorhanden ist, würde ich die finger von Mac lassen. Man kriegt einfach viel mehr für sein Geld beim handelsüblichen PC als bei Mac.
Ausserdem muss man eventuell seine externen Festplatten formatieren, Programme neukaufen. Die Daten-Migration hat mich Anfangs ziemlich genervt.
Was ich als Umsteiger noch sagen kann: kein System ist perfekt. OSX hat auch so seine Macken (wie oben erwähnt). Das System läuft zwar stabiler, dennoch stürzen auch Programme ab und müssen neu gestartet werden (dabei muss ich sagen, dass auch mein XP sich nach Programmabstürzen meist nach ein paar Sekunden wieder richtig lief). Der Unterschied ist halt, dass man beim OSX noch mit den restlichen Programmen normal weiterarbeiten kann.
Ein weiterer Unterscheidungspunkt ist die ergonomie. Bei OSX kann man mehr mit Drag&Drop arbeiten, bei Windows sind einige Mauswege kürzer. Halt alles eine Frage des Geschmackes.
Programme gibt es für beide Plattformen vergleichbares, beim Leopard bekommt man ja Basic-Aufnahme Programme gleich mit dazu. Ich kenne viele, denen Garageband zum Ideen-Aufnehmen mehr als reicht.
Ich würde mir jedenfalls den Wechsel gut überlegen. Auch wenn Mac irgendwie das noblere Image mit sich trägt, heisst es noch lange nicht, dass es das richtige für einen ist.
Ich hatte auf der Arbeit ein Jahr lang einen MacMini, hat mich am Anfang schon viel Überwindung gekostet mich einzuarbeiten.
Dann habe ich diesen Januar testweise ein MacBook gekauft. Um einfach mal zu sehen, wie integriert sich Mac in meinen privaten Alltag. Das Teil hat den Test bestanden und jetzt kommt eben noch ein Pro hinzu.
gruss
eep