@ smolski:
Spielst du das
Anfangsriff in dem Tab, den du gepostet hast mit downstrokes? das sind ja achtel bei 240 bpm. also schon verdammt schnell, vor allem weil man saiten überspringen muss. ich frag nicht, weil ichs dir nicht glaub, sondern nur damit ich weiß, wie ich's üben kann.

Hab mich von der Speedfreudigkeit in diesem Thread anstecken lassen.
Du schriebst vorher, man kann das auch mit alternate picking spielen, aber das stelle ich mir fast unmöglich vor. man müsste ja bei jeder zweiten note zwischen palm mute und nicht palm mute wechseln und das bei 240 bpm.
kannst du mal versuchen, ob das wirklich geht? ich stell mir das unmöglich vor.
Wegen den Übungen zum alternate picking. ich glaube das problem dabei ist, dass man keinen kontinuierlichen fortschritt erwarten kann.
Schön wäre es, wenn man z.B. sich pro woche um 3 bpm verbessern würde. das wären dann nach vier monaten ca 45 bpm. wär ne tolle sache. und man könnte stetige fortschritte sehen.
von dem was ich bis jetzt allerdings von gitarristen gehört und gelesen habe, läuft das eher in plateauphasen ab, und man muss sich darauf einstellen, auch mal mehrere wochen kaum einen fortschritt zu machen, aber dann nach anderthalb monaten plötzlich ein "klick" erlebnis zu haben, wo man plötzlich um einige bpm schneller wird.
Viele (ich zum beispiel) geben dann halt auf einem plateau auf, weil sie denken, sie machen irgendwas falsch. wahrscheinlich wäre es echt besser, nicht so viel zu überlegen, sondern brav zu üben und nebenher noch andere sachen zu üben (wie lostlover ja empfiehlt), damit man nicht so schnell demotiviert wird, wenn es mal wieder länger dauert, bis sich beim alternate picking geschwindigkeitserfolge einstellen.
@HavannaHaze
Die Pedalton-Übung, die du gepostet hast, hatte ich natürlich gleich ausprobiert.
etwas später in dem Video erwähnt er dann, dass er zwei Noten pro Beat spielt. Das heißt er spielt die Übung in achteln. Falls du das auch so machst (und davon gehe ich aus), wäre mein tip, auf sechzehntel zu wechseln. Das bedeutet, du stellst das Metronom auf die Hälfte der Geschwindigkeit, spielst aber weiterhin gleich schnell.
Du spielst dann pro beat vier noten.
Wenn du in vierergruppen denkst und spielst wird das einiges flüssiger laufen. Vor allem ist ein metronom bei 205 bpm doch schon ein stressfaktor.
Was mir bei der Übung noch aufgefallen ist, ist, dass sie doch sehr die konzentration fordert. die finger der linken hand wollen doch manchmal auf einen anderen bund als vorgesehen springen.
ist auf jeden fall eine gute sache, das zu üben.
allerdings stößt man, oder jedenfalls ich stoße da schnell an eine grenze, wo ich aufhören muss, die geschwindigkeit zu erhöhen, weil ich dann nicht mehr sauber spielen würde.
allerdings nicht wegen einer falschen technik, sondern weil ich mich (noch) zu sehr auf die einzelnen noten konzentrieren muss.
ich würde deshalb neben dieser übung auf jeden fall noch eine machen, bei der man nicht viel an die noten denken muss, sondern sich komplett auf die technik konzentrieren kann.
z.B. einfache triolen in den drei noten pro saite skalen.
Hab echt voll Laune drauf bekommen und fang gleich mal damit an.
