Amp für Rock bis Nu Metal

Spar Dir das lieber. Das lohnt sich von allen Kabeln am allerwenigsten. Es muss nur ein richtiges Lautsprecherkabel sein. Wenn nicht schon vorhanden, dann kaufe lieber für 20€+ ein gutes Gitarrenkabel.

ne, ich habe schon 2 sehr gute Schulz Kabel. Ich brauche erstmal keine Gitarenkabel mehr.
 
@gold
Interessante Meinungen. Also gebe ich meine Erfahrungen auch einmal ab was den Amp betrifft. Ich bin nach Racks und allem möglichen wieder Back to the Roots. Als Amp verwende ich einen 69er Marshall JMP 50 und eine Tonehunter 2x12er Box (kleinere Bühnen) oder eine Marshall 1935 Cabinet, 4x12 Baujahr 70, (für größere Sachen). Die Verzerrung mache ich über einen alten H&K Tubeman I und einen Blackstar HT dual Bodentreter. Wah Wah und ein TC Nova Delay dazwischen. Mit diesem Setup geht einfach alles. Mein Gitarrensetup besteht aus Les Pauls, Strat, Tele, und Music Man Luke Gitarren. Also auch passive Humbucker, Single Coils und bei den Music Man aktive EMG Pickups. Ich denke ein guter Röhrenamp der einen guten Cleansound praktizieren kann und hier die passenden Bodentreter vorne dran hängen, sowie eine gute Box ist eigentlich alles was man benötigt. Ich habe sehr viel angetestet bis ich alles passend zusammengetragen hatte. Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen...testen...testen...testen. Den was dem Einzelnen gefällt muss nicht immer für den anderen passen. Mittlerweile habe ich es schon so verrückt getrieben, dass ich 2 unterschiedliche Topteile und 2 unterschiedliche Boards benutzen kann. Such Dir einen gescheiten Röhrenamp. Je weniger Schnickschnak an Schaltmöglichkeiten umso besser. Und wie gesagt...Clean, Bodentreter und die Sonne geht auf.
 
EDIT: Unglaublich, Musikproduktiv (in bremen) hat nicht 1 der Dinge die ich anteste wollte. welcher Msuikstore soll den Dieser Großartige 4500m² große in Niedersachsen sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der liegt in Hamburg - nennt sich Just Music und befindet sich in der Feldstraße 66
genauer hier drin
Hamburg_Medienbunker_01_KMJ.jpg


Da sollte man eigentlich fündig werden, außer es sind dort wieder die ganzen "ah die anderen sind so laut - ich dreh nochmal lauter"-Personen da. Dann versteht man sein eigenes Wort nicht mehr.

mfg KG
 
Danke, na toll, da kann ich leider nicht hinkommen, sehr schade....
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Wobei! Ich muss mal eben etwas nachgucken....*SPANNUNG*
ok, ich könnte 2h mit dem Zug fahren, oder gaaaanz lange mit dem Auto, warum haben die ihren XTREME MEGA Laden denn nicht in jeder Stadt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wohl weil Hamburg schon an sich einen sehr guten und großen Absatzmarkt birgt - und die 2 Stunden Zugfahrt kann man an einem We gut ertragen - wie gesagt, einfach Begleitung einpacken und mit Niedersachsenticket fahren.
 
Hatte ich auch genau so vor, brauche ich für die 2 Gitarren, die ich mitnehme Cases, oder reichen gute Gigbags?
 
Ist das dein ernst?
 
Gigbags reichen, sofern du nicht auf Deutschlandtour gehst ;)
 
Mal so nebenbei bemerkt:
1. Das "Just Music" sieht irgendwie aus wie ein Gefängnis,finde ich.:D
2. Gigags reichen fast immer,die gibts ja auch mit ordentlich Polster drin.
 
Schait aus wie ein Flakturm ausm 2ten Weltkrieg....... sorry fürs OT ;)
 
@Gold
Ich weiß ja nicht, ob du schon fündig geworden bist, aber wie wär's denn zb mit nem Fame Bulldozer?
Ich verweise mal ganz opportunistisch auf meine Signatur :redface:
 
@habib

er ist zwar seht gut, aber, und das muss ich noch einmal ganz ausdrücklich sagen, ich kann mir einen Amp erst in 4 Monaten kaufen. Und leider hat mir dieser Amp zu viel Regler, ich finde eine Klangreglung für alle Kanäle zusammen besser.
 
kein Problem ;)... war ja nur eine Idee :)
 
Zum Thema Musik-Produktiv in Bremen:

Du kannst dort einfach in der Woche anrufen und sagen, welchen Amp du zum antesten da haben willst. Am Montag bestellen die dann in der Hauptfiliale und die schicken das dann nach Bremen. Donnerstag oder Freitag ist das dann da. (Ist zwar in unseren modernen Zeiten unglaublich langsam aber wenn du den Amp eh erst in 4Monaten kaufst kein Problem)

Das einzige Problem das ich sehe ist, dass du dich bis dahin eh 150mal umentschieden haben wirst, da dir hier wieder andere Amps vorgeschlagen werden und sich deren Specs ziemlich geil anhören.

Sorry für die harten Worte, aber es musste einfach raus

Gruß
Christoph
 
Gold: was ist denn mit dem Marshall Vintage Modern? erstmal egal ob 50 oder 100 Watt.
Ich bin auf jeden Fall überzeugt. nur du müsstest halt gucken wegen den Cleansounds...ob du mit nem passiven Attenuator arbeiten willst etc.
Aber der Grundsound des Amp kickt meiner Meinung nach dem des JVM deutlich in den Arsch!
Es ist bei dem Verstärker nur eine reine Einstellungssache...und zwar nicht deine sondern die vom Amp haha...schenkelklopfer:rofl:
 
Schaut aus wie ein Flakturm ausm 2ten Weltkrieg....... sorry fürs OT ;)

Is einer...sollte ich mich nicht sehr stark irren. Die Dinger gibt es noch, weil sie schlicht nicht abzureißen sind...ohne ziemlich viel Aufwand.

Mal kurz noch was zum Thema: Teste bitte den Blackmore, ich spiele ihn seit Jahren und habe schon von Bluesrock bis Metalcore damit gespielt.

Aber nun noch etwas zum PPIMV, auch wenn OT, es kam hier vorhin etwas auf, dass mir zu denken gegeben hat:

PPIMV bei JCM 800 mit bereits vorhandenem MV ist halte ich für unsinnig, da die Grundidee des Master Volumen Amps bei Marshall eher der entspricht, mehr Gain aus einer veränderten Vorstufe zu holen, ohne den Amp mega laut zu machen. Das Grundprinzip Non-Mastervolumen-Amp steht hier im Gegensatz zu MV-Amp.

Bei einem Nonmastervol. Amp geht das Signal durch die erste Vorstufe, je nachdem welchen der zwei Kanäle ich anwähle (4 Eingänge = zwei Kanäle je Low und High) geht das Signal also über die beiden ersten Vorstufenröhren, wie genau, weiß ich nicht. Danach wird das Signal über die dritte Röhre, den Phasentreiber und dem folgenden Phasendreher (aus Gleich-mach Wechselstrom) auf die beiden Endstufensektionen (2 oder 4 zb.EL34) geleitet.

Hierbei wird das Signal je nach EIngangsverstärkung nochmal deutlich übersteuert-heißt: je höher ich den Grad der Verstärkung einstelle, desto lauter wird das Ergebnis, denn der Phasentreiber soll ja auch die Endstufe mit anfeuern, wenn ich das so richtig verstanden habe. Im Ergebnis wird deshalb ein Nonmastervolumen-Amp schweinelaut, wenn er zerren soll. Man senkt also das Signal an der in dieser Schaltung einzig sinnvollen Stelle: nach dem Phasendreher. Nun wird ein gemäßigtes Signal auf die Endstufe gegeben, der Gesamtsound wird etwas weicher und hat weniger Presence, ist aber trotz Zerre erträglich und kommt der Enstufenzerre schon sehr nahe, denn die kommt zum großen Teil eh aus der Phasenumkehr (und ist nicht unerheblich auch eine direkte Interaktion mit Signal und Lautsprechermembran-sprich Laustärke lässt arbeiten).

Nun hat sich Marshall was einfallen lassen: Durch die Kaskadierung der ersten zwei Gainstufen erreiche ich wesentlich mehr Zerre, das Ergebnis haben wir bei dem RR-Signature im Prinzip umgesetzt. Hier hat man im Input 1 (erste Röhre) die normale Verstärkung. In Input geht das Singal erst durch die erste, dann bereits verstärkt durch die zweite Röhre. Dann auf den Phasentreiber. Hier findet aber schon VOR dem Phasentreiber deutlich mehr Verstärkung und Übersteuerung statt, was das Ergebnis insgesamt so unerträglich lau macht, dass der pure Versuch, diesen Amp bei MP in der Haupstelle zu testen, direkt scheitern ließ.

Nun könnte man dieses im Grunde gute Prinzip, das auch grundlage vieler Mods mit mehr Gain ist, mit nem PPIMV versehen und gut is! Macht aber im Grunde keinen Sinn, weil durch die Kaskadierung ein Kanal wegfällt und somit auch beim RR eine Brückung der Kanäle nicht mehr funktioniert.

Das PPIMV ist keine neue Entdeckung, ich weiß nicht, wer sie erfunden hat, der Name Ken Fisher von Trainwreck fällt hier. Oder Larry/Mark. Marshall hat jedenfalls die bekannte Variante durchgesetzt:

ich schmeiße einen Kanal raus, senke das Signal nach an einer wesentlich früheren Stelle (vor der Klangregelung), dafür ist der Amp direkt ein Hotrod. Und das Ergebnis ist je nach Laune leiser oder lauter.

Leider gibt es aber auch hier einen Nachteil: durch die Signalabsenkung gibt es gerade im Bassbereich Einschränkungen, dafür klingt das Ergebnis kälter und knalliger. Drehe ich den Amp nun auf, wird er auch schweinelaut. Und klingt durch seine auch im Detail der Bauteilwerte veränderte Gesamtschaltung roh, ballerig und ungehobelt. Man könnte nun hier ein PPIMV einbauen, mich würde es aber echt mal interessieren, wie sie der Gesamtklang des Amps dadurch verändert, da du ja das Gesamtkonzept des Amps aufräumst. Das muss aber natürlich nicht schlecht sein. Ich kann es mir sogar vorstellen: Preamp hoch, Master hoch, PostPIMV runter. Aber ich kann es mir technisch nicht vorstellen, das ist dann aber auch nicht mehr meine Aufgabe, denn da hört mein Wissen definitiv auf.

Gruß, Volkair;)
 
Hey.
Interessanter Beitrag!

jedoch bin ich mir realtiv sicher, dass das Grundprinzip des PPIMV auch an einem Mastervolume Amp anwendbar ist.

Der Master an einem 2203 ist ja...wie soll ich sagen...nicht wirklich beeinflussend aufs leise, verzerrte Spielen.
Der Druck kommt trotzdem erst aus der Endstufe. Irgendwas muss es da noch geben....vllt gibt es das schon!

Wie gesagt, war ein kleiner Denkfehler...jedoch bin ich mir sicher, dass es sowas, mit kleinen Umbauen ebenfalls für einen Mastervolume Amp gibt;)

Jedoch hört da auch mein Wissen auf und das mit JCM 800 + PPIMV war erstmal quatsch!
Sorry.

Cheers,

Chris
 
Hey.
Interessanter Beitrag!

jedoch bin ich mir realtiv sicher, dass das Grundprinzip des PPIMV auch an einem Mastervolume Amp anwendbar ist.

Der Master an einem 2203 ist ja...wie soll ich sagen...nicht wirklich beeinflussend aufs leise, verzerrte Spielen.
Der Druck kommt trotzdem erst aus der Endstufe. Irgendwas muss es da noch geben....vllt gibt es das schon!

Wie gesagt, war ein kleiner Denkfehler...jedoch bin ich mir sicher, dass es sowas, mit kleinen Umbauen ebenfalls für einen Mastervolume Amp gibt;)

Jedoch hört da auch mein Wissen auf und das mit JCM 800 + PPIMV war erstmal quatsch!


Sorry.

Cheers,

Chris

Na Quatsch ja wohl nicht! Im schlimmsten Fall ein Denkfehler, wobei mit logischem Ansatz, denkt man doch, man würde mit einem PPIMV die Endstufe in den Grif kriegen. Das ist aber so nicht nagz richtig, da man ja das Ende der Vorstufe in den Griff bekommt. will man nur die Endstufe bremsen, muss man weiterhin eine Loadbox/Powersoak nutzen!

Vielleicht gibt es trotzdem eine Möglichkeit, deine Idee umzusetzen, und es kommt was brauchbares raus, einfach mal mit jemandem sprechen, der nicht nur Straßenwissen über Marshallamps mit technischem Grundverständnis kombiniert so wie ich:D

Gruß, Volkair
 

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