Lado - Edelbass. Als meine Band damals 1981 einen Management - Vertrag an LAnd gezogen hatte, wollte ich mich mit Profi-Equipment versorgen.
Das hieß, als Lehrling mit DM 320,-- / mtl: Auf zur Bank! Gott sei Dank hatte mein Händler da nen Kumpel bei einer Bank in meiner Heimatstadt, und
so hab ich den Kredit gann bekommen, Ich hab MD 5.000,-- gebraucht für
Ein GallienKrueger AMp, damals total amtlicher Amp, hatte 300 Transenwatt, das war damals übel vile Leistung.
Einen Nachbau einer Peavey 2x 15'' - Box + einen Nachbau einer MusicMan 2x 12'', ein geiles Rig damals
Und jetzt der Fehlkauf: Ein Lado "Professional", ein Edelbass aus Kanada, durchgehender Hals, vollständig aus Ahorn, eine Schönheit,aktiv, Zig Schalter,
darunter einen "Taste" - Schalter bzw. Wählknopf, mit dem man durch drehen sieben verschiedene Soundeinstellungen wählen konnte. Dazu Toggle Swiches
für Seriell/Parallel, Höhen- und Bassboost, PiPaPo...
Es war absolut unmöglich, mit dem Dingens einen brauchbaren Sound zu erreichen! Dazu war der Hals so dünn, dass man ihn vor dem Spielen erstmal mittels des
Halsspannstabes nachstellen musste. Der Wertverlujst war immens, nach einem Jahr hab ich das Ding dann in Zahlung gegeben für einen Tokai Jazz Bass und mehrere
Sätze Rotosound Superwound. Der Tokai war ein Schätzchen, den ich dann einerseits leider in Zahlung gegeben habe, andererseits aber Gottseidank, denn ich hab mir
damals meinen 1964er Fender Precsion rausgehandelt. Und der ist immer noch bei mir.
