Da geb ich Dir in allem Recht. Ich sehe das auch so, daß eine Gitte nicht gut oder schlecht klingt. Über Qualität kann man sich ja eventuell noch streiten, aber der Klang?
Wenn ich für meine Klienten deren Paulas so verbiege, daß der Klang dann deren Vorstellungen möglichst nahe kommt, dann weiß ich auch, daß ich mich damit vom typischen Paulaklang oft weiter weg bewege. Schlechter oder besser ist da eigentlich nie die Frage.
Wenn dann jemand sagt
"Leichte Gitarren des selben Typs klingen besser", dann meint er doch eigentlich sowieso mehr in seine Geschmacksrichtung.
Ob man da überhaupt einen Unterschied erkennen kann ist so eine Sache. Gitarren des gleichen Typs sind eben nicht gleiche Gitarren. Selbst mit exakt dem gleichen Gewicht gibt es da immer noch andere Faktoren.
Man könnte vielleicht eine Gitarre nehmen, einen Test machen und dann aufbohren und wieder testen. Aber selbst der Test ansich kann schon wieder unterschiedlich sein.
Also bleibt es schon dabei, eine gitarre anzutesten und sich dann zu entscheiden. Und selbst dann wird es nicht so einfach sein, eine bestimmte Marke oder die Seltenheit einer Gitarre außen vor zu lassen.
PS.: da fällt mir grad noch was ein.
Interessanterweise ist es bei Profimusikern, die in einem größeren Orchester spielen oft so, daß eben nicht der Gitarrist oder Bassist mit dem Klang des Instrumentes nicht zufrieden ist, sondern der Orchesterchef oder deren Toningenieur.
Ein Anruf bei denen bringt es dann zutage: Da sind oft zu viele Dah, Däh oder Döhs.
Ich ich bin mir dann sicher, die kennen den Olli.
