Aus 600 Euro Gitarre 10000 Euro Gitarre machen? Ist das möglich?

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Sorry, falls das folgende schon gesagt wurde und ich den entsprechenden Post überlesen haben sollte:
Klar kannste ne Epi trefflich modden;
Duncan Antiquitys rein (250,00), Bridge/Tailpiece von KissmyStrings o.ä. (300,00), Mechaniken von Schaller (100,00), neu bundieren inkl. PLEK-Service (380,00), refinishen/agen lassen (400-800,00)...
Grundlage liegt dann bei ca. 750,00, die Upgrades bei 1500,00-1800,00 - macht schlanke 2500,00.
Schlecht wird das Ergebnis kaum sein, alternativ kannste Dir auch einfach ne Maybach Lester, ne Gibson Standard oder ne gebrauchte Heritage kaufen... guten Amp dazu holen und DEINEN Sound entwickeln.
Dem Sound der "10.000-€-Gibson" kannst Du zwar durchaus nahekommen, 1 zu 1 an eine gute und gepflegte original 59er wirst Du aber nicht rankommen, allerdings auch nicht mit einer anderen 59er... die sind nämlich recht individualistisch, die betagten Damen. 60 Jahre zzgl. Mojo kann man nicht nachbasteln.
 
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refinishen/agen lassen (400-800,00)...
Das bezweifle ich stark, weil ein wirklich überzeugendes Aging in Richtung viel gespielte Vintage Les paul wegen der PU Lackierung schlicht nicht möglich ist. Und ich bezweifle auch, dass man einen seriösen Profi findet, der als ersten Schritt den Lack einer Epi entfernt - und wenn kommt man mit den angepeilten 400-800 Euro wohl bei weitem nicht hin.
 
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Das bezweifle ich stark, weil ein wirklich überzeugendes Aging in Richtung viel gespielte Vintage Les paul wegen der PU Lackierung schlicht nicht möglich ist. Und ich bezweifle auch, dass man einen seriösen Profi findet, der als ersten Schritt den Lack einer Epi entfernt - und wenn kommt man mit den angepeilten 400-800 Euro wohl bei weitem nicht hin.
Die 400-800 sind das Minimum für PU-Lack runter und dünnen, "ageing-kompatiblen" uni-Lack druff. Keineswegs Nitro, keineswegs Burst. Aber: geht schon für den Preis...
Ob das sinnvoll ist? Nö.
Genauso wenig wie die ganze Aktion, in ne 750,00-Euronen Epi quasi nochmal das 2,5-fache des Anschaffungspreises reinzustecken, um ein unerreichbares Ziel erreichen zu wollen.
Epiphones sind top für'n PU- und durchaus auch für Hardware-Upgrades - hab selber 2 davon.

Aber alles was drüber hinausgeht... Wie gesagt: Für den Preis gibt's hervorragende Qualität an Neuware.
 
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....und baue seit mehr als 25 Jahren selber, und kaufe auch das Material ein (ich bezahle vermutlich mehr dafür als die großen Firmen...) KEINE Gitarre ist mehr "Wert" als 2500€!!! Keine! Es sei denn, sie hat eine extrem geile teure Decke. Dass ein Gitarrenbauer Kosten hat, und sich die Stunden bezahlen lassen muss, ist eine Sache. Das berechtigt aber nicht Preise von bis zu mehreren tausend Euro! Bei den großen Herstellern...
Beziehst Du Deine Aussage zu den 2.500 € auf sämtliche Gitarrenbauer oder nur die "großen" Hersteller?

Wenn ich ein Les Paul Replica baue, zahle ich mittlerweile bereits 550 € nur für das Holz im Einkauf. Pickups und Hardware (wenn es historisch korrekt sein soll) sind noch mal richtig teuer und am Ende lande ich da bei knapp 2.000 € nur für das Material inkl. Holz. Meine Zeit muss ich mir zum Glück nicht berechnen und den Werkzeugeinsatz auch nicht. Ein kleiner Gitarrenbauer kauft aber mit Sicherheit auch nicht so viel günstiger ein als ich mit meinem Hobby. Am Ende habe ich dann aber auch eine deutlich authentischere 59er Les Paul, als Gibson heutzutage für 10k abliefert.

Bei den ganzen Custom Shop Kram von Fender und Gibson gebe ich Dir aber vollkommen recht. Das muss wirklich nicht so teuer sein.
 
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Spanish Tony
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Rostl
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*edit*

Beziehst Du Deine Aussage zu den 2.500 € auf sämtliche Gitarrenbauer oder nur die "großen" Hersteller?
Für sich realisiert @murle1 das ja, und die meisten seiner Kunden sind wohl mehr als zufrieden.
Ich denke mal, andere "hiesige, kleine" Gitarrenbauer können auf individuelle Vorstellungen eines
Kunden eingehen, lassen sich das aber auch bezahlen, wo ich aber auch gewisse Grenzen sehen würde, die diese
(die Gitarrenbauer) wohl meist auch erkennen.
In jedem Fall finde ich, sind das wirkliche Customgitarren, im Gegenatz zu den "grossen" Herstellern,
bei denen wohl in dem Sinne nicht der Austausch zwischen dem Kunden und den angestellten Gitarrenbauern
stattfindet, es sei denn, man heisst Eric Clapton oder Jeff Beck oder so:rolleyes:.
Wer gerne 10000€ für eine Gitarre ausgeben möchte, kann das ja tun, aber der "heilige Gral" ist so eine Gitarre auch nicht, mM.
Bei John Wayne hab ich den Verdacht, daß er weder gut spielen kann, noch gross Ahnung von Gitarren- und deren Bau hat,
kann mich aber täuschen:sneaky:.
 
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Der gute Fee
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rmb
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Ich sehe es auch wie @AlexGT , die Grenze wird man nicht strikt bei 2500€ setzen können. Der Gitarrenbauer soll ja nicht zu Selbstkosten arbeiten, er muss vielleicht eine Familie ernähren, die Werkstatt mieten, teure Werkzeuge müssen sich amortisieren, dazu, wie es so schön heißt, Wagnis und Gewinn.

Auch CNC-Fräsmaschinen sind jetzt nicht direkt billig. (Nachfolgend keine Ahnung, ob die für Gitarrenbau sind, nur mal als Beispiele:

https://www.google.de/shopping/prod...&ved=0ahUKEwiTvqG4k-jxAhVb_7sIHd41APsQ9pwGCAU

oder
https://www.google.de/shopping/prod...&ved=0ahUKEwjS5Nfnk-jxAhUr_7sIHVhiDecQ9pwGCAU

(Okay, die letzte war nur ein Joke, die ist sicher für andere Zwecke)
 
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Bruce_911
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@DirkS ,So ist es.
 
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Schnabelrock
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...Klar kannste ne Epi trefflich modden;......macht schlanke 2500,00....Dem Sound der "10.000-€-Gibson" kannst Du zwar durchaus nahekommen, 1 zu 1 an eine gute und gepflegte original 59er wirst Du aber nicht rankommen, allerdings auch nicht mit einer anderen 59er...
Die geageden aus dem Customshop wurden mir gesagt, dass die selbst einfach nur Replikas von Originalmodellen sind, welche dann ung. 200000 Euro kosten würden. Ansonsten war der Gedanke einfach nur eine Epi in die Richtung zu pimpen. Das aging könnte man selber machen, interessiert mich eher nicht so und die Haptik muss nicht dem Original nachempfunden werden. Bspw. hatte die Murphy Lab ein Ungleichgewicht bzw. viel zu viel Gewicht im Korpus und "kippte hinten runter" was ich lustig fande. Das Halsgefühl war auch alles andere als modern. Ansonsten ist mir aufgefallen dass die Gitarre bestimmt hat, was ich spielen soll und nicht umgekehrt mit ihrem Charakter. Erinnert mich an eine reife Frau kurz vor der Menopause. Es war einfach nur herrlich. Hauptsächlich geht es mir um den Sound, wobei ich immernoch denke, dass ein Großteil die Humbucker ausmachen. Da gibt es auch unzählige, die auch in Richtung "Vintage" sound gehen wie deine Duncan Antiquitys. Außerdem guckte ich mir diverse Gibson vs Epiphone videos an und musste feststellen dass Rob Chapman im Blindtest diese Gitarren nicht eindeutig zuordnen kann. Dennoch hatte diese Murphy Lab einen Gitarrensound gehabt, den ich nicht wirklich beschreiben kann. Wenn ich nur an 70% des Sounds rankommen würde mit ung 1200 euro Budget wäre ich mehr als zufrieden. Amp und box die ich angespielt habe kaufe ich einfach stur nach. Die Kombination hat mich fasziniert.
 
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'76RatRod
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Wenn ich nur an 70% des Sounds rankommen würde mit ung 1200 euro Budget wäre ich mehr als zufrieden.

Für das Geld bekommst du ggf. schon eine Tokai LS2.
Das sollte dir dann schon genügen. Der Hals wäre dann dünner und ggf. mehr dein Geschmack.
 
Sorry, falls das folgende schon gesagt wurde und ich den entsprechenden Post überlesen haben sollte:
Klar kannste ne Epi trefflich modden;
Duncan Antiquitys rein (250,00), Bridge/Tailpiece von KissmyStrings o.ä. (300,00), Mechaniken von Schaller (100,00), neu bundieren inkl. PLEK-Service (380,00), refinishen/agen lassen (400-800,00)...
Grundlage liegt dann bei ca. 750,00, die Upgrades bei 1500,00-1800,00 - macht schlanke 2500,00.

Zum Schluß noch Body tauschen, was noch etwas aufwändiger wird, aber dann...! :D
 
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Zum Schluß noch Body tauschen, was noch etwas aufwändiger wird, aber dann...! :D
Hmm, dann kann der Hals auch gleich getauscht werden...
Und das schöne daran: Man kann die ganzen ausgebauten Teile quasi als vollwertige/-ständige Epiphone Les Paul verkaufen! Läuft!
 
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Und das schöne daran: Man kann die ganzen ausgebauten Teile quasi als vollwertige/-ständige Epiphone Les Paul verkaufen! Läuft!

DiESe EpIPHonE WaR Die GrUNDlaGE fÜr eiNE ZEhnTAuSenD euRO TeuRE giTARRE!°
 
DiESe EpIPHonE WaR Die GrUNDlaGE fÜr eiNE ZEhnTAuSenD euRO TeuRE giTARRE!°
Yeah! 50% Preisaufschlag!
Meine Güte - ich glaube wir sind hier auf eine unfasslich brillante Geschäftsidee gestoßen: Pimp your Cheapo durch Komplettaustausch ALLER Teile für lumpige 2,5k auf 10k und dann Verkauf der Gitte für 150% UVP.
Ob das auch mit Squier geht???
 
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Das wird nicht funktionieren.
Selbst wenn ihr 400 Euro Kloppman PUs einbaut, wird die MB Polizei dann sagen, das Teil sei "verbastelt"... :ugly:
 
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...Ich suche nach einer Möglichkeit aus einer mittelpreiswertigen Gitarre, eine non-plus-ultra Gitarre zu basteln. Ich suche dementsprechend nach Anreizen und Hilfsratschlägen, ob das überhaupt möglich wäre. Als Basismodell würde ich...

Klar geht das. Nur hast Du den völlig falschen Ansatz.

Zunächst belässt Du die Gitarre so wie sie ist und gründest eine Charityorganisation. Dann gibst Du sie verschieden berühmten Musikern kostenlos als Stagegitarre und lässt sie von allen signieren. Idealerweise dient die Gitarre anschließend auch noch einschlägigen bei Infulenzern durchgereicht und als Background-Utensil in Pornofilmen, Fernsehserien, Spielfilmen und Soaps als Requsite zur Schau gestellt. Natürlich wird der Werdegang der Gitarre auf YouTube filmdokumentarisch festgehalten und in den sozialen Medien ausgibigst verbreitet. Anschließend wird die Gitarre für einen guten Zweck versteigert. Ich denke ein 5-stelliger Erlös sollte dann kein Problem darstellen.
 
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Ich sehe es auch wie @AlexGT , die Grenze wird man nicht strikt bei 2500€ setzen können. Der Gitarrenbauer soll ja nicht zu Selbstkosten arbeiten, er muss vielleicht eine Familie ernähren, die Werkstatt mieten, teure Werkzeuge müssen sich amortisieren, dazu, wie es so schön heißt, Wagnis und Gewinn.

Auch CNC-Fräsmaschinen sind jetzt nicht direkt billig. (Nachfolgend keine Ahnung, ob die für Gitarrenbau sind, nur mal als Beispiele:
Das ist der falsche Ansatz! Wenn Alex GT die Teile zu teuer einkauft (darüber muss ich mich mit ihm noch unterhalten), bedeutet das nicht, dass die Gitarre dann den Wert hat! Bei den amtlichen Herstellern dürfte der Einkauf noch günstiger sein - durch die Menge. Und die Lackierung wird im eigenen Werk gemacht - bei mir der größte Kostenfaktor weil ich nicht selber lackieren kann - da dürfte der Herstellungspreis ziemlich niedrig sein. Durch die maschinelle Herstellung (zu 80%) ist der Arbeitslohn vergleichbar gering. Wenn aber wie in einem Beispiel, alles von Hand ausgesägt und nachgearbeitet, das Holz, Hardware und Elektrik im normalen Handel eingekauft wird, und die (dann zu vielen) Arbeitsstunden und die Lackierwerkstatt dann auch noch bezahlt werden sollen, ist der Preis der Gitarre höher - aber dennoch nicht wert! Sie wird dann nicht "besser" sein als andere.. Das ist, was ich sagen will. Meine Preise sind inzwischen im Board kein Geheimnis mehr, und die könnten noch niedriger sein, wenn ich z.B selbst lackieren könnte. Würde ich die zum Preis von 2500€ abgeben, hätte ich einen richtig guten Verdienst. Vor allen Dingen sollte man auf dem Teppich bleiben, kein Riopalisander für 300€ als Griffbrett verwenden, klingt auch nicht besser...oder bestimmte Tonabnehmer für mehrere hundert Euro einbauen (die im Materialpreis bei 3,50€ liegen). Wenn ich auf solche Extreme verzichte, kann man eine sehr gute Gitarre herstellen für unter 2500€.
Aber nun genug O.T.
 
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oder bestimmte Tonabnehmer für mehrere hundert Euro einbauen (die im Materialpreis bei 3,50€ liegen)

Falls du jetzt den Einkaufspreis für einen PU Winder meinst, der im Monat ca. 100 Stück herstellt, dann ist der schon noch etwas höher.
 
Falls du jetzt den Einkaufspreis für einen PU Winder meinst, der im Monat ca. 100 Stück herstellt, dann ist der schon noch etwas höher.
Ich habe schon SC's gewickelt, deren Material im Großhandel eingekauft (6 Stabmagnete, Plastikboden und Deckel, so wie 20 Meter Trafowickeldraht - etwas Anderes hat Leo am Anfang auch nicht verwendet. Zusammen 7 DM. Eine Wicklemaschine kann man selber bauen, die Teile hatte ich mir besorgt, aber dann keine Lust (und Zeit) mehr darauf gehabt.
 
Ich habe schon SC's gewickelt, deren Material im Großhandel eingekauft (6 Stabmagnete, Plastikboden und Deckel, so wie 20 Meter Trafowickeldraht - etwas Anderes hat Leo am Anfang auch nicht verwendet. Zusammen 7 DM. Eine Wicklemaschine kann man selber bauen, die Teile hatte ich mir besorgt, aber dann keine Lust (und Zeit) mehr darauf gehabt.

Ok, ich bin gerade geistig bei Humbuckern gewesen und da kosten vernünftige Nickel Baseplates und Covers schon mehr als 3,50. :)

Wenn man sich für ein Set alles einzeln zusammen kauft, deutlich mehr.
Es gibt doch auch so DIY Kits für 20 Euro rum, das sind dann aber auch nicht gerade die hochwertigsten Teile.
 
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