Jimmy Page/Led Zeppelin

Plektomanic
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Ich hab einfach Bock meinen Gitarren Helden James "Jimmy" Patrick Page Abzufeiern.
Also für mich ist Pagey der ABSOLUTE Rock Gott. Vor allem mit seiner Band Led Zeppelin hat der Mann auf der Gitarre Maßstäbe gesetzt an denen Gitarristen auch heute noch zu knabbern haben.
Hab mir gerade mal das Buch "Jimmy Page-The Anthology" bestellt und suche die extended Version des Konzertfilms "The song remains the same" auf Bluray
Kenne den Film in und auswendig und jedesmal wenn ich mir den reinziehe bin ich aufs neue geflasht.
Momentan lerne ich auch seine Live Version von "Stairway to heaven" und "No Quarter". auf beiden Songs spielt er live ein Paar Sachen die einfach UNGLAUBLICH Genial sind.
Oder Die 28 Minuten Version von "Dazed and Confused"..Der haut da Licks und Riffs raus die alleine schon für 10 weitere Songs reichen würden
Klar, auch seine Mitmusiker sind Genial ..was John Paul Jones und John Bonham betrifft so hatte Jimmy mit solchen Bandkollegen wahre Meister an seiner Seite.
Wenn der erste Pianoakkord von "No Quarter" ertönt krieg ich Gänsehaut , dann das Gitarrenriff und Generell der Songaufbau ..wenn Page dann aus dem Trockeneisnebel auftaucht und das "Fies-Geile" Gitarrenriff spielt auf seiner 59er Les Paul ..Pffff
Dann nach dem Solo nachdem Robert Plant die Textzeile ..the dogs of doom are howlin´ more gesungen hat, dieser ton aus dem Theremin von Page MAN ist das HAMMER.
Ich studiere seit Jahrzehnten den Sound und den Stil von ihm und die Gitarrenparts sind immer so gemacht dass es relativ schwer ist sie zu kopieren/nachzuspielen. Damit meine ich vor allem die 9 Alben von Led Zep.
OK, das erste Album ist noch "einfach" , man erkennt sehr gut was abgeht, da es weitestgehend "Live" eingespielt wurde und nicht so viele Overdubs beinhaltet.
Aber gerade bei späteren Werken merkt man wie kreativ er als Produzent war. Dabei muss man immer wieder John Paul Jones erwähnen der als Bassist und Tastenmann ebenfalls einen großen Anteil an der Produktion hatte.
Die beiden lernten sich ja in der Zeit kennen in der sie als Studiomusiker gearbeitet haben und viel über die damals recht junge Studiotechnik gelernt haben.
Was den Gitarrenstil betrifft so finde ich hat Jimmy Page den Sound für eine Hardrockband definitiv auf den Punkt gebracht , Dreckig, die Akkord/Rythmus arbeit ausgefeilt, es sind meistens nicht einfach nur grundlegende Powerakkorde zu hören sondern erweiterte Voicings mit dem gewissen "etwas" und die Solo´s Absolut Raffiniert.
("Rock and Roll", "Black Dog", "Heartbreaker" etc. sind MEISTERWERKE...)
Dann die Akustische Seite von Page/Led Zeppelin : "White Summer/Black Mountain Side", "Friends" oder das Geniale "Bron-Yr-Aur", um mal 3 Beispiele zu nennen, da gibt es bis heute nix vergleichbares.
Was dann natürlich auch aufzeigt, dass diese "Größte Rockband aller Zeiten" eben nicht nur eine Hardrock Combo waren, sondern äußerst vielseitig, bis hin zu Progressiver Musik ("Achilles last stand" , Carousselambra", "In the Evening" etc.)
Der Vorwurf, die Band habe ja einige songs anderer Künstler "nur geklaut", halte ich für vernachlässigbar.
Als Beispiel der Song "Nobody´s fault but mine", im Original geschrieben von Blind Willie Johnson, wurde er von LZ für da Album "Presence" adaptiert. bis auf den Text erkennt man den Song nicht wieder, außerdem wurde Johnson als Autor angegeben.
Da wären wir wieder bei Jimmy´s Gitarrenarbeit btw. der bearbeitung dieses Liedes von Led Zeppelin. Ich mein Geiler geht´s ja wohl kaum..Jeder der Rockmusik mag muss ja bei diesem Song komplett Ausrasten.
Der beste Kommentar zu diesem Song auf Youtube war folgender: Zitat: "Ich hab vor 3 Jahren mit dem Kiffen aufgehört, jetzt hab ich mir gerade diesen Song angehört und musste direkt zu meinem Dealer rennen"... :LOL: :p
Schon das Intro mit diesen Phaser Gitarren und den Schlagzeugakzenten von Bonham (Bester Rock Drummer EVER!!) Das ist einfach der ÜBERHAMMER
 
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Page war der Grund, überhaupt mit der Gitarre anzufangen (das war in den 1990ern). Damals haben mein Cousin und ich vor allem die Doppel CD "Remasters" gehört und waren, so wie Du, einfach nur geflasht.
Wir haben uns dann zu Weihnachten E-Gitarren (ich bekam eine EKO SG, er eine Musima Les Paul) und Verstärker gewünscht UND auch bekommen und zusammen damit angefangen - ich erinnere mich noch gut an die ersten Schritte, vor allem, als ich eines abends rausgefunden habe, was passiert, wenn man das Gain Poti am Amp rauszieht (darunter stand "Pull for drive", oder so ähnlich).
Wir wollten uns immer "ZOSO" tätowieren lassen, kamen aber damals leider nie dazu. Als mein Cousin mit 19 starb, habe ich es mir auf den Arm tätowieren lassen, als Hommage und Erinnerung. Ich habe ein Plektrum mit "ZOSO" beschriftet und bei seiner Beerdigung in sein Grab geworfen. Er war echt'n Guter.

Meine absolute Lieblingsnummer ist "Rain Song", weil hier kompositiorische Finesse auf großartige Dynamik mit wunderschöner Instrumentierung trifft. Einfach eine Über-Nummer.
Ich kann aber auch die "No Quarter" Doppel-LP empfehlen, weil sie hier in späten Jahren nochmal aus ihren Vollen schöpften!

Led Zeppelin ist ein toller Lebensbegleiter :love:
 
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Meine absolute Lieblingsnummer ist "Rain Song", weil hier kompositiorische Finesse auf großartige Dynamik mit wunderschöner Instrumentierung trifft. Einfach eine Über-Nummer.
Dieser Song ist Original auf dem Album "Houses of the Holy" und kommt direkt nach "The Song remains the same". Pagey nutzt für dieses Lied die alternative "DGCGCD" Stimmung für die Gitarre. Ich habe mir vor Jahren auch mal dieses Tuning eingestellt und den Song gelernt.
Schon auf der Akustischen gespielt macht der Song viel Spaß und natürlich gefällt er mir auch sehr.
Überhaupt gibt es von Led Zeppelin nicht einen Song der schlecht ist.
Übrigens hab ich gelesen dass sie den Rain Song gemacht haben weil George Harrison zu John Bonham gemeint hat sie wären nicht in der Lage eine Ballade zu schreiben..:biggrinB:(Wohl wegen Bonhams Power drumming)
Page war der Grund, überhaupt mit der Gitarre anzufangen (das war in den 1990ern). Damals haben mein Cousin und ich vor allem die Doppel CD "Remasters" gehört und waren, so wie Du, einfach nur geflasht.
Wir haben uns dann zu Weihnachten E-Gitarren (ich bekam eine EKO SG, er eine Musima Les Paul) und Verstärker gewünscht UND auch bekommen und zusammen damit angefangen - ich erinnere mich noch gut an die ersten Schritte, vor allem, als ich eines abends rausgefunden habe, was passiert, wenn man das Gain Poti am Amp rauszieht (darunter stand "Pull for drive", oder so ähnlich).
Wir wollten uns immer "ZOSO" tätowieren lassen, kamen aber damals leider nie dazu. Als mein Cousin mit 19 starb, habe ich es mir auf den Arm tätowieren lassen, als Hommage und Erinnerung. Ich habe ein Plektrum mit "ZOSO" beschriftet und bei seiner Beerdigung in sein Grab geworfen. Er war echt'n Guter.
Schöne Geschichte
Muss auch bei mir so um die Zeit gewesen sein 89 ca. Hatte mir damals dieses 4 CD Box Set gekauft und wurde Instantly ein Fan. Neben Hendrix war das so Ziemlich das Genialste was ich gehört habe und damals hab ich mir auch meine erste E-Gitarre gekauft, eine Squier Strat in Olympic white.
Einmal hab ich ziemlich Stoned mit einem Freund die "Four Symbols" (Led Zep IV) gehört auf einer Ziemlich guten Anlage und das war schon so ein Schlüsselerlebnis. Das Album ist so Genial produziert dass man meint die Band spielt grad Live im Raum, wenn man die Augen schliesst.
Danach hab ich mir alle Alben besorgt und wenn ich so songs wie "Ramble on" höre, die feinen Nuancen die Page da auf den Overdubs Spielt ..Man da ist DEFINITIV ein könner am Werk. Aber auch Robert Plant, der hat im Gesang seinen eigenen Rythmus immer etwas hinter dem Beat aber so dass es unwiederstehlich ist.

Zu der Meinung einiger Leute dass Jimmy Page ein "schlampiger" Gitarrist wäre kann ich nur dieses Youtube Video empfehlen, Carl Baldassarre, der einige gute Videos und Gitarren Lektionen zum Thema LZ und Jimmy Page gemacht hat, erklärt es hervorragend:

View: https://www.youtube.com/watch?v=lEf8m1TYHHg
 
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Hhmhh... Gibt er den critics nicht recht..? :unsure:

Mein Eindruck von Page war (und ist) jedenfalls genau der: Live oft eine mittelschwere Katastrophe. Nicht nur sloppy (das auch), sondern einfach fehlerhaft; richtig fette Böcke drin. Und "live" ist für mich, was zuerst zählt. Im Studio in take 28 das Solo fehlerfrei hinzubekommen - okay. Aber on stage Bendings versieben, danebengreifen oder gleich ganz aufhören..? Klar, lässt sich alles mit "art" erklären, oder mit "taking risks"; aber "too much 70s lifestyle" klingt für mich plausibler...

30 Minuten Dazed And Confused - ich würd' mich erschießen. 😵‍💫 Aber so sind wir eben alle anders, gell? Großartig!
 
Youtube
Such mal Mannheim 1980 Eisstadion. Ich war kurz dort drin, hast du nicht ausgehalten, sind dann nach LU zu mcdoof, war besser dort.....
 
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23.8.1998: Irgendwo in der Menge stand ich mit offenem Mund und konnte kaum verarbeiten, was ich da gerade erlebte:


View: https://www.youtube.com/watch?v=Xp4VxGglio8

Page und Plant hätten mit den beiden Jungs unbedingt weiter machen und mehr Output haben sollen!!! Die Energie ist unglaublich!

Entscheidend sind für mich die Produktionen, nicht die Liveperformances. Das, was Page komponierte, ist allerfeinste Kunst!
 
Led Zep ist global, also als Gesamtkonzept, eine geniale Band. John Bonham, der Überdrummer, Robert Plant, der Rocksänger schlechthin, John Paul Jones als Multiinstrumentalist, Jimmy Page als Gitarrist, der aus meiner Sicht sich besonders an den Rhythmusparts besonders stark hervor hebt.
Als reinen Sologitarristen, finde ich Jimmy Page nicht unbedingt besonders bemerkenswert. Meist sind seine Soli auf Pentatoniken basiert, die aber auf seine Weise genial umgesetzt sind. Das ist allerdings "Kritik" auf höhster Ebene. Seine besondere Leistung sehe ich in der Komposition.
 
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Irgendwo in der Menge stand ich mit offenem Mund und konnte kaum verarbeiten, was ich da gerade erlebte:
Das verstehe ich gut! Was für ein nervtötendes Gedudel. Und die schiefen Bendings! Wirklich außergewöhnlich. :oops:
 
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@Tremar dein Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen
Ich verstehe auch dass du Led Zep nicht magst, geht mir bei anderen Bands genauso
aber zu meiner Zeit (70 Jahre) war Jimmi Page der größte Gitarrist aller Zeiten :prost:
 
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Led Zep ist global, also als Gesamtkonzept, eine geniale Band.
Um Led Zeppelin geht´s ja auch. Auf jeden Fall eine der Bands, die mehr ist als die Summe ihrer Mitglieder. Jedes Bandmember spielte seine eigene Rolle, hatte seine eigene Bedeutung - da mag "gewichten" wer will: ich bin da raus: die Band war zeitweile so meilenweit vor anderen Bands im Kosmos - da such ich nicht mit nem Millimetermaß nach Unterschieden.

Im Grunde haben es die verbliebenen drei ja auf ihre Art bestätigt - die mir übrigens schon immer Hochachtung abgerungen hat: Sie haben die Band aufgelöst, haben keinen neuen drummer gesucht: that was Led Zeppelin. (Die paar Versuche, z.B. bei Aids Help zählen für mich nicht wirklich.) Das muss man auch erst mal bringen. Habe mir, angeregt durch diesen thread, noch mal die ein oder andere Doku angeschaut - einige weitere Aspekte daraus:

Wie jung die waren - und gleichzeitig so hochprofessionell professionell. Jimmy Page und John Paul Jones die damals angesagten Studio-Session-Musiker, Bonham trommelte seit er 5 war, auf irgendwas herum, Plant mit einer Stimme, bei der er bei einer mainstream-Band nicht gelandet und nicht glücklich geworden wäre. Und dann starten die von Anfang an durch - jedenfalls bei den Fans (bei der Presse, vor allem in England, erst später) und hauen von Anfang an alles weg. Mit ihrer unbedingten Spiellust und ihrem Mix aus Versiertheit und roher & direkter Aggressivität - der sie meines Erachtens davor bewahrt hat, entweder in ins ProgRock-Lager eingemeindet zu werden (das ich durchaus schätze) oder als Mainstream-Hardrock-Band zu enden (dito). Und eine ungeheure Intensität in jeder ihrer Songs - da gibt es einfach keine "B-Seiten". So wie es ja auch keine Singles gab. Wieder etwas, das mir neben dem musikalischen ungeheuer imponiert: Wie unbeirrt sie bei ihrem "die Musik zählt" geblieben sind und sich nicht haben reinreden lassen. Und schließlich so wichtig wurden, dass sie den bis dahin übermächtigen Majors, Labels und Veranstaltern ihre Bedinungen aufdrücken konnten - und damit für viele Musiker nach ihnen die Türen ganz weit aufgestoßen haben. Sehr beeindruckend.

Und diese Schaffenskraft: Innerhalb von 12 Jahren wurden sie zu den bis heute erfolgreichsten Bands überhaupt. Mit 8 durchaus sehr unterschiedlichen Alben (das letzte zähle ich nicht, da es eine Zusammenstellung bisher unveröffentlichter Songs war, die aus vertragsrechtlichen Gründen geschah) haben sie von Anfang an ihren eigenen Stil geprägt und gleichzeitig ihre Bandbreite aufgezeigt.

Mich haben Led Zeppelin mit ungefähr 11 Jahren und dem Immigrant Song gepackt und nicht mehr losgelassen. Schuld waren natürlich meine älteren Brüder, die mich viel zu früh mit Jimi Hendrix, UFO und Woodstock-Zeugs infiziert haben. Mit Led Zeppelin bin ich quasi aufgewachsen, IV war im Grunde mit einigen anderen Scheiben in Dauerrotation (aus der Erinnerung: King Crimson, Dylan, Deep Purple, Yes, Black Sabbath).
Mich hat es ein paar Jahre später zum Schlagzeug hingezogen - insofern war Bonham meine Led-Zep-Gallionsfigur: aber schon damals war mir klar - diese Band ist eine organische Einheit und das ist das entscheidende. Aber man hört natürlich genau hin - und so intensiv, so unterstützend und so eigenständig und aggressiv wie Bonham trommelt mit immer dem richtigen Gespür für den richtigen Einsatz - das ist einfach grandios. Und er hat ja oft musikalisch mit Page ein Duo gebildet. Wenn man sich anhört, wie Bonham die Akzente und Betonungen und beats spielt, dann ist das oft synchron zur Gitarre und sorgt damit für Fundament und Tiefe - und er treibt wie Hölle.

Ich kenne die Studio- und die Live-Diskussion und sehe sie mit Gelassenheit. Es liegt in der Natur der Sache bei Bands wie Led Zeppelin, dass es da eine ziemliche Bandbreite in der Qualität und auch dem Anspruch von Live-Auftritten gibt - das sieht beispielsweise ganz anders aus bei Bands wie Pink Floyd oder Yes oder King Crimson. Bei Led Zeppelin ging es um ein Lebensgefühl, um ein Feiern des Lebensgefühls, das eben auch immer Kontrollverlust bedeutet, gerne auch in Kombination mit Drogen. Kann man gegen sein, ist okay. Aber ich erwarte halt bei Led Zeppelin nichts anderes. Jedenfalls gibt es ja auch etliche außerordentlich gute Live-Auftritte von ihnen, zum Teil ja dokumentiert bzw. in Filmen gebannt. Na ja - ist aber sicher nicht der Dreh- und Angelpunkt bei dieser Band. Auf jeden Fall konnten sie im besten Fall beides - und in manchen Fällen eben eher nur das eine. Allerdings hört meine intensive Phase mit Led Zeppelin nach Physical Graffity auf. Immer noch Hammer-Musiker, hat mich aber einfach nicht mehr so gepackt.

Aber verdammt: Welche Musik haben sie insgesamt hinterlassen?
Ist jedenfalls ein deutliches Zeichen ihres Einflusses, dass sowohl die Band als auch ihre Mitglieder auch heutzutage noch unter jungen Musikern ihre Verehrer finden. Auch nicht immer der Fall.

Eine großartige Band - und danke für den remarker: demnächst wird mal wieder mehr Led Zeppelin rotieren!

x-Riff
 
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..und wurde nicht enttäuscht ;)
Gern geschehen. ;) Ich unterstelle mal, der folgende Teil mit dem Titel war nicht so aggressiv gemeint, wie man ihn interpretieren KÖNNTE.

zu meiner Zeit (70 Jahre) war Jimmi Page der größte Gitarrist aller Zeiten
Der beste war er definitiv nicht. Der berühmteste? Zeitweise vielleicht (Clapton, Beck, Gilmour, ...?). Später - van Halen..? Der einflussreichste? Hhmmhh - Hendrix..?

Ich gebe ja den Legendenstatus zu - lieber aber im kompositorischen Bereich. Denn ich kann mir - und das sage ich nicht, um hier zu stänkern - selbst den nüchternen Page kaum anhören. Das KLINGT einfach SCH***E. Out of tune, out of pocket, out of every-fk'n-thing. "Das ist Rock 'n Roll!!!"? Meinetwegen, wenn das für euch Rock 'n Roll ist... Ich finde, man kann RnR auch gut spielen - UND dabei gut klingen. So halbwegs kriegt er's ja manchmal auch hin. BBC Sessions fällt mir da ein. Aber Bending und Vibrato sind auch da teilweise noch sub omnibus canonibus.
 
Naja, ich mag Page überhaupt nicht. Klar war ich auch mal großer LZ Fan und hatte die ganze Scheiben rauf und runter gehört. Die sind epochal, ohne Frage. Aber als Guitar-Hero ist er mir nicht hängen geblieben. Genauso wenig wie Slash oder Brian May.

Richtig abstossend wurde er für mich aber durch seine Biographie, seine Attitüde und sein "Bashing" anderer Gitarristen bei Letterman. Heisst ja, man soll Kunst und Künstler trennen. Aber nee.... bei Page will ich das gar nicht.

Ich will aber dem Threadstarter seine Passion nicht madig machen und wenn's ihm gefällt und viel bedeutet, ist das für mich völlig okay und ich hab's gern gelesen.
 
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Ich habe auch erst gezögert, hier kritisch zu schreiben. Aber der Threadtitel ist ja nun nicht so gewählt, dass man ausschließlich einen Fanclub erwarten muss.

Was du bezüglich Attitüde sagst, teile ich ebenfalls.
 
Ich unterstelle mal, der folgende Teil mit dem Titel war nicht so aggressiv gemeint, wie man ihn interpretieren KÖNNTE.
Das ist vollkommen Dir überlassen - genauso, wie einem totalen LZ-Fan (und das scheint @Plektomanic zu sein) die Lieblingsband madig machen zu wollen.
Man kann kommentieren, muß es aber nicht.
 
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View: https://www.youtube.com/watch?v=5MDX3SyiybI
Tatsache ist halt dass Page zu seiner besten Zeit einige solcher Solo´s Live gespielt hat, die Kommentare sprechen eine deutliche Sprache. Das ist Improvisation auf höchstem Niveau und Natürlich wie ich schon gesagt habe seine Bandkollegen sind ebenfalls Hochprofessionell.
Das sind solche Momente (ich würde sonst was geben um dabei gewesen zu sein) die den Status von Jimmy Page bestätigen )
Alleine John Paul Jones` Fender Rhodes Piano Klänge und das PERFEKT dynamisch gespielte Schlagzeug von Bonham, dazu dann diese Göttliche Leadgitarre ...von Wegen "Nur Pentatonik". Wenn das nicht Modale Improvisation auf höchstem Niveau ist.
@Tremar
Als ich das schrieb, dachte ich mir schon, dass das ne steile Vorlage sein könnte..und wurde nicht enttäuscht ;)
Hier ist ein Song von LZ, der Titel ist speziell für Dich (darin kommt aber leider kein Cry Baby vor):
:LOL:
30 Minuten Dazed And Confused - ich würd' mich erschießen. 😵‍💫 Aber so sind wir eben alle anders, gell? Großartig!
Also die 28 Minuten Version, 73´ in New York ist FULMINANT was Page da Abzieht ist der Reine Wahnsinn, wie der Rest des Konzertes, das Publikum ist völlig verzückt, an erschiesungs Szenen kann ich mich jedenfalls nicht erinnern :ROFLMAO:
Aber OK, klar, Geschmackssache;)
Das verstehe ich gut! Was für ein nervtötendes Gedudel. Und die schiefen Bendings! Wirklich außergewöhnlich. :oops:
Ja, ich verstehe dich gut, manche mögen es halt lieber Brav und Sauber, nee im Ernst, ich Akzeptiere deine Meinung total!
Ich muss dann natürlich auch zugeben dass Herr Page nicht immer so toll war, es gibt schon Grenzwertige Live Aufnahmen wo man sagen kann dass wohl der Drogenkonsum Herr der Lage war.
Ein Zitat von Jimmy : "Ich weiss nicht wie es bei den anderen war, ich habe nichts ausgelassen was die Drogen betrifft"
Ich finde es war bei Ihm eine Gratwanderung, die nicht immer glatt verlaufen ist.
Jedoch finde ich sowas besser als die Sachen 1:1 auf die Bühne zu bringen

View: https://www.youtube.com/watch?v=IbW5K2F1N28
Endgeil !!
Beitrag automatisch zusammengefügt:

@x-Riff Guter Beitrag, so sehe ich das auch (y)
 
aber zu meiner Zeit (70 Jahre) war Jimmi Page der größte Gitarrist aller Zeiten :prost:
Steve Vai hat in einem Interview gesagt dass das Solo von "Heartbreaker" das beste Rock n Roll Solo aller Zeiten ist.
Ich hab mich SEHR Intensiv mit Led Zeppelin und vor allem dem Gitarrenstil von Jimmy Page beschäftigt und kenne auch den Stil der meisten bekannten Gitarristen (Clapton, Blackmore, David Gilmour, Hendrix etc. aber auch neuere Generationen wie Frusciante, Hetfield/Hammett (bin ebenfalls RIESEN Metallica Fan) und alles was mir noch gefällt, da gibt es einiges..
Für mich ist bis heute Jimmy Page der Absolute Klassische Rock Gott schlechthin.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Das, was Page komponierte, ist allerfeinste Kunst!
Aber SOWAS von ..Man muss aber dann auch sagen dass John Paul Jones viel dazu beigetragen hat, er war das Stille Genie, das sich nie so in den Vordergrund gestellt hat.
Jones war auch der erste den Page Eingeweiht hat danach Engagierten sie den Sänger der "Band of Joy", Robert Plant, der wiederum Bonzo vorgeschlagen hat.
 
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Das ist vollkommen Dir überlassen - genauso, wie einem totalen LZ-Fan (und das scheint @Plektomanic zu sein) die Lieblingsband madig machen zu wollen.
Wo sind wir hier - Hasengruppe..? 🤨

Der Thread hat einen rein sachlichen Titel; wenn das hier Fanmeile sein sollte, hätte man das klarmachen können ("Fans only" gibt es z. B. anderenorts). Diese Motivation zu unterstellen ist außerdem eine Frechheit und du wohl doch tatsächlich so aggressiv, wie eigentlich nicht für möglich gehalten. Schade.

Der TE ist da deutlich souveräner:
Ja, ich verstehe dich gut, manche mögen es halt lieber Brav und Sauber, nee im Ernst, ich Akzeptiere deine Meinung total!
Chapeau dafür. (y)

An den Fakten ändert all das natürlich nichts. Auch wenn "allerfeinste Kunst" aus einem so zweifellos berufenen Munde kommt... :rolleyes:
 

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