Gitarre Aufnehmen - Reamping

  • Ersteller Megastar
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Ich meine mich zu erinnern, dass der Kemper, zumindest wenn er via SPDIF angeschlossen ist, auf dem einen Kanal das gemodelte Signal und auf dem anderen das direkte Signal ausgibt. Kann natürlich auch sein, dass ich mich diesbezüglich irre und dies so nur beim Axe FX II der Fall ist.
Ihr habt beide Recht.

Selbstverständlich kann der Kemper (analog per Direct Out oder digital per SPDIF) das DI-Signal (also das direkte Tonabnehmersignal, unverändert) ausgeben.

Allerdings hat er kein Audio-Interface an Bord, sprich der Kemper schickt über USB keine Audiodaten raus, man braucht zwingend ein Audio-Interface (USB, Firewire, Thunderbolt, Ethernet, Bandmaschine) um die Audiodaten an einen Computer zu übertragen.
Das Axe FX hingegen kann direkt als Audio Interface verwendet werden (recht beschränkt, aber Gitarre aufnehmen funktioniert)
 
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wenn die Klangqualität erstklassig sein sollte (weil du zb vorhast nicht nur die DI Spuren, sondern fix fertige Takes abzuliefen), dann geht meine Empfehlung eher richtung Axe FX II
Danke für die Info. Ich tausche dann mal das Apollo-Twin gegen Fractal Audio Systems Axe-Fx II - Denn die Option, auch fertige Soundtracks from Homebase zu liefern sollte vorhanden sein.
 
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Hahaha, gerade mal nachgeschaut, das Ding soll ~ 2000€ kosten und nutzt dann, neben einer eigenen Amp-Sim, auch nur IRs für ein paar Hundert Dollar. Und das Ganze, vor allem wohl die Amp-Sim, läuft dann auf zwei DSPs, uiuiuih... Das ist doch wahrscheinlich nix was nicht auch ein PC mit BIAS Software kann.
 
Hahaha, gerade mal nachgeschaut, das Ding soll ~ 2000€ kosten und nutzt dann, neben einer eigenen Amp-Sim, auch nur IRs für ein paar Hundert Dollar. Und das Ganze, vor allem wohl die Amp-Sim, läuft dann auf zwei DSPs, uiuiuih... Das ist doch wahrscheinlich nix was nicht auch ein PC mit BIAS Software kann.
Auf Hochdeutsch gesagt...das Apollo-Twin zusammen mit der entsprechenden Guitar-Amp-Simulator z.B. Guitar-Rig Software, tut das gleiche?
 
Auf Hochdeutsch gesagt...das Apollo-Twin zusammen mit der entsprechenden Guitar-Amp-Simulator z.B. Guitar-Rig Software, tut das gleiche?

Wahrscheinlich ja. Ich kenne die Ergebnisse von Axe FX II nicht, aber wenn ich mir die Ausgangsbedingungen anschaue, komme ich zu diesem Schluss. Aber das Plastikknödeldingens das auf den Namen GuitarRig hört ist dann eher nicht der geeignete Kandidat.
 
Wahrscheinlich ja. Ich kenne die Ergebnisse von Axe FX II nicht, aber wenn ich mir die Ausgangsbedingungen anschaue, komme ich zu diesem Schluss. Aber das Plastikknödeldingens das auf den Namen GuitarRig hört ist dann eher nicht der geeignete Kandidat.
Gut, dann beim Apollo-Twin bleiben, dazu noch eine Splittbox und den Mesa Boogie Rectifier Preamp
 
:mampf:

:gruebel: rectifier preamp??
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Wahrscheinlich ja. Ich kenne die Ergebnisse von Axe FX II nicht, aber wenn ich mir die Ausgangsbedingungen anschaue, komme ich zu diesem Schluss.
thats total fake news!
the axe fx is great
you would like it!!

:claphands:
 
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Geganfrage:
für was?

nur für monitoring? tuts da nicht dein bestehendes Setup (Amp) ?
und falls du diesen auch zum direkten Aufnehmen verwenden möchtest wärst du damit schon recht eingeschrängt an Klangvariationen.. vorallem ist der ja auch preislich nicht direkt ein Schnäppchen, und der Direkt Out klingt nicht sehr schön von dem guten Stück.. leider

Es gibt ja auch auf UAD-2 (für Apollo Twin) mittlerweile schon einige recht gute Amp Sims, die zwar alle nicht preiswert sind, aber gut klingen, und vorallem ohne Latenz spielbar sind, da diese direkt im Apollo im Chip laufen können (via Apollo Console) dh. du mußt dich nicht mit Buffergrössen etc rumschlagen damit du eine gute Latenz bei der Aufnahme hinbekommst, das alles läuft direkt im Apollo.. sorgenfrei
Nachteil. nicht so die grosse Modell und Effekt vielfalt wie bei anderen Plugins (zb Bias, Guitarrig) etc.. welche allerdings nur in deiner DAW (Cubase) laufen, und nicht direkt im Interface, dh. hier hast du die Spielerei mit der Latenz

eine recht gute und oftmals (zb Black Friday oder Holiday Sale) Rectifier Simulation gibt es von Brainworx.. ich hab den BX MegaDual damals für 19$ abgestaubt.. , falls du auf einen relativ authentischen Rectifier Modelling Sound aus bist, den Single gabs kürzlich (Dezember) für den Preis.
https://www.plugin-alliance.com/en/products/bx_megadual.html
 
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und der Direkt Out klingt nicht sehr schön von dem guten Stück..
Ich fand die Soundbeispiele vom Rectifire bei Thomann ganz solide. Meinst du, dass man einen guten Röhrensound auch mit einer Amp-Simulation hinbekommt? Also wenn ich mir vorstelle mit einer Amp-Simulation 5 Gitarrenspuren zu doppeln, würde das ne Matschepampe werden ohne Druck. - Zumal ich hauptsächlich Gitarrenmusik produziere, wo die Gitarren eine vordergründige Position haben.
 
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Um nochmal einen Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen :D Über den Laptop würde ich nochmal nachdenken. Sieht stark auf mobil getrimmt aus, der i7 wird vor sich hin schlafen, der Chipsatz ist vielleicht nicht geeignet.
 
Um nochmal einen Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen :D Über den Laptop würde ich nochmal nachdenken. Sieht stark auf mobil getrimmt aus, der i7 wird vor sich hin schlafen, der Chipsatz ist vielleicht nicht geeignet.
Jo, sowas hab ich auch schon anderweitig gelesen. Den Laptop für die Audio-Performance lasse ich mir dann von Experten aussuchen. Mein gepostetes Modell sollte erstmal nur einen pauschalen Eindruck vermitteln
 
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gibts Thunderbolt nicht nur bei MACs
Sorry, deine Frage habe ich übersehen.
Nein, das gibts auch für Windows, wenn auch nicht sehr verbreitet.
Ich würde der Mac-Lösung aber mehr Vertrauen schenken. Das ist aber wirklich nur ein subjektives Bauchgefühl und nicht mit eigenen Vergleichs-Erfahrungen begründet.

Ansonsten, mhm...
Ich will niemandem irgendetwas unterstellen, aber das Bild was der "Megastar" hier zeichnet, klingt für mich mega diffus und insgesamt nicht so recht glaubwürdig. Von daher bin ich hier raus.
 
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nur für monitoring? tuts da nicht dein bestehendes Setup (Amp) ?
Absolut berechtigte Frage :great:
Denn wenn es "nur" um ein möglichst sauberes DI-Signal geht, ist mMn ein Interface die beste Lösung.
Und exoslime hat die Vorteile sehr treffend beschrieben wie ich finde.

Alles andere ist "Philosophie". Einige schwören auf Modeller, andere auf analoge Sachen, dann noch die Kemper-Freunde.
Da gibt es wohl kein Richtig oder Falsch, sondern nur persönlichen Geschmack und Vorlieben.

das Ding soll ~ 2000€ kosten
Das ist schon auch mal eine interessante Preisregion :)
thats total fake news!
Du meinst alternative Fakten :D
Ist der AXE wirklich diesen Preis wert? *provozier*

Ja, geht mir auch so. Auch ich will niemandem etwas unterstellen und tippe eher auf vollkommene Planlosigkeit in allen relevanten Themen.
Daher würde ich vorschlagen:
Noch mal auf NULL und zunächst kleine Brötchen backen.
Hierfür ist ein audient id14 zunächst mal vollkommen ausreichend und bietet jede Menge Möglichkeiten in guter Qualität Aufnahmen (DI oder auch nicht) zu erstellen. Der diskrete JFET-Input ist wirklich sehr gut zu gebrauchen für Gitarren und Bässe.
Die Investition ist überschaubar und mit zunehmender Erfahrung, ist man/frau dann auch selbst mehr und mehr in der Lage, die eigenen Bedürfnisse realistisch einzuschätzen.
Um Aufnahmen in hoher Qualität zu erstellen, kommt sowieso noch jede Menge auf den TE zu;)
 
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Hierfür ist ein audient id14 zunächst mal vollkommen ausreichend und bietet jede Menge Möglichkeiten in guter Qualität Aufnahmen (DI oder auch nicht) zu erstellen. Der diskrete JFET-Input ist wirklich sehr gut zu gebrauchen für Gitarren und Bässe.
Was ist das fürn Schrott? Die Kiste hat durchweg schlechte Bewertungen!

=== Bitte sachlich bleiben. Absatz gelöscht. Banjo ===
 
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Was ist das fürn Schrott? Die Kiste hat durchweg schlechte Bewertungen!
Schrott? Ne.
Wo hast du denn die schlechten Bewertungen gelesen?
Den Hinweis auf das id14 hatte ich vor allem wegen des diskreten JFET gegeben.

== Absatz gelöscht, da Bezug enfernt. Banjo ==
 
Zum Audient:

37 Bewertungen 5 Sterne 30 Kunden 4 Sterne 4 Kunde


@Megastar: Wenn Du keine Ampsimulation willst, dann ist das ok. Wenn Du aber Deine Meinung über Ampsimulationen nicht ohne persönliche Angriffe formulieren kannst, dann lass es.

Banjo
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist das fürn Schrott? Die Kiste hat durchweg schlechte Bewertungen!

Wo hast Du das denn gesehen ? Hier wird es auf jeden Fall von Leuten empfohlen, die sich mit Recording schon länger beschäftigen. Ich gehöre allerdings nicht zu den Audient Usern, da schon jahrelanger RME Nutzer. Letztendlich wollen wir Dir nur helfen, die preislich und praktisch beste Kombi zu empfehlen. Allerdings bin ich bislang noch nicht dahinter gestiegen, über welches Niveau und Budget wir hier sprechen (Deine Bereitschaft Geld auszugeben ist ja fast schon inflationär). Die meisten Beiträge im Forum drehen sich um Non-Professional bis Semi-Professional Bereich. Deinen Bemerkungen nach zu urteilen bist Du schon eher im Profilager oder auf direktem Weg dahin.

=== Zitat gelöscht, da Bezug gelöscht. Banjo ===

Du weisst schon, dass ein AXE FX bzw. Kemper auch "nur" Ampsimulationen in Hardware gegossen ist ? Wenn auch auf sehr hohem Niveau. Und ein AXE hat dabei noch nicht Mal eine Endstufe eingebaut (den Kemper gibt es mit und ohne Endstufe), die man evtl. noch zusätzlich auf seine Einkaufsliste packen müsste.

Ach ja: Das Eleven Rack (von Dir vorgeschlagen) wäre auch nur ein Modeller gewesen. Aber ich denke, als Du den Vorschlag unterbreitet hast, war Dir das bewusst, da es in dem Beitrag lediglich um eine Monitor-Möglichkeit ging.
 
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Allerdings bin ich bislang noch nicht dahinter gestiegen, über welches Niveau und Budget wir hier sprechen (Deine Bereitschaft Geld auszugeben ist ja fast schon inflationär).
!0.000€ für ein Soundstudio, dass für einen speziellen Bereich ausgelegt ist, dürfte nicht zu hoch angesetzt sein. Bislang sind wir hier im Thread gerade mal bei 5.000€ angelangt. Niveau ist relativ und legt jeder für sich selbst aus, wie seine Talente es ihm angedacht haben. Der Eine braucht viele technische Geräte um sein Ziel zu erreichen, ein Anderer braucht 90% weniger Geräte und fabriziert damit 100% mehr Qualität.

Meine Absicht mit diesem Thread ist vor allem auch, mich auf den neusten Stand der Technik zu informieren.
 
Na denn, also ich nehme mit folgenden Ketten auf:
- RME Fireface UC
- Countryman DI Type 85 für die DI Spur
- Kemper Amp für Monitoring.
- Little Labs Redeye 3d Phantom für's Re-Amping

Die Countryman liefert ein hörbar anderes (besseres) Ergebnis als die HiZ, wobei man den Unterschied nur hört wenn man eine gute Abhörposition hat und die Lautheit entsprechend angleicht. Bei anderen Interfaces habe ich hier deutlichere Unterschiede gehört. Die Little Labs Reamping Box hat für mich gegen die gängigen Radial Kits gewonnen. Im direkten Vergleich hab ich damit deutlich bessere Ergebnisse erzielt. Außerdem taugen die DIs davon auch was, besonders für Gitarren mit aktiven Pickups. Wenn ich mit dem Kemper Re-Ampe benutze ich natürlich den Weg über SPDIF. Das DI Signal aus dem Kemper finde ich auch gut. Qualitative Unterschiede bei den DI Signalen kann man diskutieren und es hängt einfach davon ab was man möchte. Es ist relativ schwer den genauen Punkt auszumachen an dem ein Signal verfälscht wird, sich annähernd neutral verhält oder sogar noch "veredelt" wird. Allerdings gibt es einfach qualitative Unterschiede zu entsprechenden günstigen Lösungen die auch hörbar sind. Wie viel Prozent die am Gesamtergebnis ausmachen lässt sich dabei meiner Ansicht nach nicht beziffern, dafür gibt es zu viele Komponenten in der gesamten Kette. Olle Saiten sind deutlich schädlicher, eine schlecht platzierte Box auch.
Bei einem Bass DI Signal, dass ich eventuell komplett für die Aufnahme ohne einen Amp benutze darf das DI Signal für mich gerne eine schöne Färbung haben, hier gibt es natürlich entsprechend hochpreisige Preamps und DI Systeme die diese Art der Veredelung liefern. Ein Gitarrensignal welches bei mir sehr, sehr selten ohne einen entsprechenden Amp zum Einsatz kommt, soll für mich weniger Färbung bekommen.

Wenn ich einen meiner Amps mikrofoniere ob nun bei der direkten Aufnahme oder aber beim Reamping arbeite ich meistens mit einer Kombination aus einem oder mehreren SM57, MD421 und gerne einem Royer 121, das ich mir aber dafür ausleihe weil es mein aktuelles Budget übersteigt und auch nur mit entsprechenden Preamps so richtig Sinn macht. Wenn es das Budget hergibt leihe ich es mir zusammen mit einem Chandler Limited Tg 2. Ab und an kommt ein SM7b zum Einsatz, aber nur wenn es sich mit der Box verträgt. Ich bin kein Fan von Kondensator Mics an der Gitarrenbox, für rein clean vielleicht, aber sonst eher nicht, ist persönlicher Geschmack und halt einfach nicht meiner. Aber welche Mikrofon Kombination es wird hängt stark von der Box ab. Ich würde mich aber auch immer erst für eine gute Kollektion aus Gitarrenboxen entscheiden bevor ich mit einer umfangreichen Amp Sammlung anfage.
 
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