Preamp in meiner Situation - Ja oder Nein??

  • Ersteller Sirwotch
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Ja, man kann Akustik Gitarren auch mit Großmembran Kondensator Mikrofonen und mit Bändchenmikrofonen aufnehmen. Oder auch mit dynamischen Tauchspulen Mikros.
Am gebräuchlichsten, unkompliziertesten, neutralsten (!!!) und günstigsten sind allerdings Kleinmembran Konndensator Mikrofone.

Reicht das als Begründung? :)
 
Am gebräuchlichsten, unkompliziertesten, neutralsten (!!!) und günstigsten sind allerdings Kleinmembran Konndensator Mikrofone.
Danach entscheidest du deine Mikrofonstrategie?
 
dieses Kleinmembraner-Pseudostereo ist imh ears die absolute Seuche...
kA wann das erfunden wurde, aber seitdem ist es wohl nicht mehr auszurotten :evil:
(der Klang ist unangenehm künstlich weil kein Mensch die Ohren so angeordnet hat, wie die Mikros üblicherweise platziert werden und schon gar nicht den Kopf in diese Position bringen kann)
 
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dieses Kleinmembraner-Pseudostereo ist imh ears die absolute Seuche...
kA wann das erfunden wurde, aber seitdem ist es wohl nicht mehr auszurotten :evil:
(der Klang ist unangenehm künstlich weil kein Mensch die Ohren so angeordnet hat, wie die Mikros üblicherweise platziert werden und schon gar nicht den Kopf in diese Position bringen kann)

:cheer:
 
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Danach entscheidest du deine Mikrofonstrategie?
Nee. Ich entscheide danach, was im Gesamtkontext für den Song am besten klingt.

Zugegeben, es gibt IMO auch wenige wirklich gut klingende Kleinmembraner. Aber zu den gut klingenden zählen IMO z.B. OKtava MK-012, Neumann KM84i (das alte) und Schoeps.

Das Akustik Gitarren Thema ist bei mir gerade aktuell. Hab erst kürzlich Mono Aufnahmen mit Dopplungen mit einem KM184 (dem neuen) gemacht. 50cm Abstand, Schräg von der Hals Seite auf 12. - 14. Bund ausgerichtet. Vorher ausgiebige Tests mit allen erdenklichen Positionen und Ausrichtungen für die richtige Position gemacht.
Das KM184 deshalb, weil das Ziel ganz klar möglichst brilliante aber dennoch "vertretbare" (nicht zu harsche) Höhen war.

Stereo Akustik Gitarren würde ich sogar eher mit 3 Mikrofonen machen. Ein Haupt Mikrofon ähnlich wie oben beschrieben ausgerichtet und ein Zumisch Mikrofonsystem in A/B, ggf. mit Kugeln.

Jetzt sind wir wieder im OT ... na ja, selbst schuld, würde ich sagen. :D
 
Ja, man kann Akustik Gitarren auch mit Großmembran Kondensator Mikrofonen und mit Bändchenmikrofonen aufnehmen. Oder auch mit dynamischen Tauchspulen Mikros.
Am gebräuchlichsten, unkompliziertesten, neutralsten (!!!) und günstigsten sind allerdings Kleinmembran Konndensator Mikrofone.

Reicht das als Begründung? :)

Nein, das ist immer noch zu pauschal. Weder das "unkomplizierteste" noch das "günstigste" stimmt. Und auch das "neutralste" nicht, das hängt davon ab, welche Mikrofone man konkret vergleicht. :)
 
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Jetzt sind wir wieder im OT
Nö, das ist mitten im Thema. Du kannst ja zukünftig deine Aussagen einfach begründen, ohne dass man immer erst zwanzigmal nachfragen muss.
Irgendwelche Modellnamen in den Raum zu werfen nützt niemandem was, am wenigsten denen, die gerade erst in das Thema einsteigen.

Jeder mit ein bisschen Ahnung weiß
Ich glaube, dein Irrtum ist, dass du hier eben nicht für die "mit ein bisschen Ahnung" schreibst, denn die wissen meistens schon ziemlich genau, was sie wollen. Oder fragen konkret nach Alternativen.

Ich mache ziemlich viel Akustikgitarren-Aufnahmen. Da ist alles mögliche an Arrangements dabei, von nur Fingerpicking solo im tollen Raum bis zig gedoppelten, recht trockenen Spuren in vollen Arrangements, mit anderen akustischen Saiteninstrumenten oder anderen Akustikgitarren.

Wenn ich dabei eins gelernt habe, dann ist das, dass eiserne Regeln (Mikrofon xyz, Mono, Stereo, Überkopf, Raummikros ja/nein...) eigentlich kontraproduktiv sind. Weil jede Situation anders ist und jede einzelne Akustikgitarre anders klingt, jeder anders spielt. Allein die Wahl des Plektrums (darauf lege ich großen Wert - ich habe hier eine Sammlung aller möglichen Materialien und Stärken) macht so große Unterschiede, dass man sich bzw. ich mich selbst verarschen würde, wenn ich dabei immer Schema F abspulen würde.

Selbst DI - Aufnahmen können hilfreich sein. Vor einem Jahr oder so hätte ich jeden ausgelacht, der eine Akustikgitarre per DI aufnimmt. Mittlerweile weiß ich, dass halbwegs gut klingende Akustik-Pickups auch schon mal eine Aufnahme bzw. einen Mix retten können, wenn sie zugemischt werden.

Morgen stehen neben Vocals-Recordings z.B. auch ein paar Spuren Akustikgitarre an. Da weiß ich jetzt schon, dass ich entweder ein dynamisches (MD441) oder ein Bändchen (AT4051) verwenden werde (immer nur mono) plus einer extra Spur jeweils mit dem Copperphone. Weil es in dem Song ziemlich eng wird, brauche ich Spuren, die sich auf bestimmte Frequenzbereiche fokussieren oder ein Mikro, das sich im Nachhinein gut bearbeiten lässt (deshalb das Bändchen und deshalb auch nur 2. Wahl). Alles andere an Variationen mache ich mit der Position und verschiedenen Plektren.

Das Copperphone wird nur zugemischt bzw. scheint in bestimmten Parts des Songs auf. Dieses Charakterteil ist so beschränkt und doch so genial präsent. Für mich eine der besten Anschaffungen dieses Jahr.
 
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Hallo,
ich hoffe ja, dass ich mit meiner Einlassung zum LineAudio CM3 nicht für Unmut gesorgt habe - war nicht meine Absicht.

Wie ich Sirwotch verstanden habe, hat er das SM57 bereits (bin mir aber gerade nicht mehr sicher, ob ich das nicht falsch verstanden habe).
Vor dem Hintergrund der Annahme, dass er preislich eher im Einsteigerbereich bleiben will/muss und er neben E- auch A- und K-Gitarre, Stimme und irgendwann vielleicht auch ein Klavier abnehmen möchte, hatte ich das CM3 erwähnt. Weil ich der Ansicht bin, für die angedachten Anwendungsfälle neben dem SM57, damit am flexibelsten zu sein.

Von Stereomikrofonierung habe ich nur im Hinblick auf das Klavier gesprochen. An A-Gitarren ist Stereomikrofonierung bei Pop/Rock eher hinderlich. U. a. auch weil das Signal so in der Mitte klebt und natürlich hat Telefunky recht, so hat man/frau selten seine Ohren positioniert :)
Für das CM3 spricht aber auch die Abnahme von K-Gitarren. Warum? Weil die KMK "schneller" sind und idR präziser abbilden, als zb Tauchspulen, die bauartbedingt träger sind und damit weniger nuanciert klingen. An K-Gitarren finde ich das oft richtig. Ich habe das aber nicht als letzte Wahrheit formulieren wollen, sondern sogar erwähnt, dass ich für A- und K-Gitarren lieber ein GMK nehme, einfach weil es mir besser gefällt und mir so passt :)
Mit Bändchen habe ich aber auch schon schöne (Schrummel)-Gitarren-Aufnahmen gemacht.

Also, hmm ... Ich war halt der Ansicht, dass Sirwotch mit einem KMK zu dem SM57 einfach mehr potentielle Situationen abdecken kann.
Findet ihr nicht?
 
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Ich war halt der Ansicht, dass Sirwotch mit einem KMK zu dem SM57 einfach mehr potentielle Situationen abdecken kann.
Findet ihr nicht?
Ich bin davon ausgegangen, dass das SM57 noch nicht da ist. CM3 ja okay, ich gebe nur zu bedenken, dass das Mikro einen ziemlich großen Aufnahmewinkel hat. Als alleiniges Mikro würde ich es nicht wählen. Zumindest nicht, wenn man nicht vorhat, eher natürliche Aufnahmen mit viel Raumanteil zu machen. Im üblichen homerecording spielt der Raum ja schon eine große - meist kontraproduktive - Rolle.
An der Konzertgitarre ist das sinnvoll, keine Frage. Am Amp dagegen nicht. Akustikgitarre geht in Ordnung.

Gut, müsste man wissen, ob ein Mikro zusätzlich zum SM57 gesucht ist oder eben nur das eine Mikro.

Zum Thema Stereomikrofonierung muss man halt überlegen, warum will man das so. Um eine Akustikgitarre gut und "3D" klingen zu lassen brauche ich das nicht. Da lege ich eher Wert auf den echten oder künstlichen Raum.
Diese Mehrfachmikrofonierung wird nicht unbedingt nur dazu verwenden, da ein übergroßes Stereo-Abbild draus zu machen, sondern um möglichst viele Frequenzen bei der Nahmikrofonierung einzufangen und dann beide Spuren auch in mono oder engem Stereo mischen zu können.
Für eine gute 3D-Abbildung ist auch die Überkopfposition interessant, dort, wo man als Gitarrist seine Ohren hat.
 
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Mtree
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Signalschwarz
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Eine Beobachtung meinerseits zum Thema Kleinmembranmikrofone und Akustikgitarre:

https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/testmarathon-kleinmembran-kondensatormikrofone.html

Die Bonedo(s) mikrofonieren, zwecks Testmarathon, eine Akustikgitarre mit 2 Kleinmembranern in X/Y. Niere/Kugel.
Daraus leiten sie ihre Testergebnisse ab und erklären selbige in für mich anschaulichen Videos (3 Qualitäts/Preisranges).

Man kann auch die A-GTR dynamisch mikrofonieren. Aber würde man das im Testmarathon für dyn.Mikrofone tun?

Geht auch mit Bändchen. Würde man das im Testmarathon für Bändchenmikrofone in Stereo tun?

Das es "geht" ist für mich als Amateur keine Frage. Denn es ist ja auf der "Aufnahme" was zu hören.:)
 
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Mtree
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Hotspot
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Mtree
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G
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Mtree
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Basselch
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  • Grund: Hat sich erledigt
So, jetzt iss gut.

Was auf recording.de war, soll auch dort bleiben.

Ich hab den Spruch mit "Wer keine Ahnung hat" gelöscht, persönliche Angriffe sind hier nicht erwünscht. Ich fand's auch noch sachlich falsch, denn es bleibt die Tatsache, dass Reaper nach einer Testphase Geld kostet und darauf muss man hier hinweisen können, ohne sich unsachlich anmachen lassen zu müssen.

Und jetzt geht's hier wieder weiter mit der Beratung des Threaderstellers, Mod-Anweisung. Wer damit ein Problem hat, kann sich im Bereich Anliegen&Beschwerden melden, hier nur OnTopic.

Banjo
 
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Oh Gott,
tut mir leid, dass ich durch meine so unkonkrete Formulierung diese riesen Diskussion ausgelöst habe! Das Sm57 besitze ich im Moment noch nicht, aber meine Wahl fällt definitiv auf dieses Mikro, weil ich es aus meinem Umfeld so günstig erwerben kann, dass es sinnfrei wäre da nicht ja zu sagen! Ich suche aber gerne nach einer Ergänzung für das Mikro!
Das Cm3 scheint sich da ja schon ganz gut zu eignen.. Welche Alternativen hätte ich da denn noch? Und warum wären diese besser?
Natürlich alles so im preislichen Rahmen von 100-150€.. wenns es aber eine unverzichtbare super Alternative für einen kleinen Aufpreis gibt, dann spare ich natürlich auch gerne ;)
 
Natürlich alles so im preislichen Rahmen von 100-150€.. wenns es aber eine unverzichtbare super Alternative für einen kleinen Aufpreis gibt, dann spare ich natürlich auch gerne ;)

Haun MBC660.
Zwar ein bisschen teurer als dein Preisrahmen. Ich habe das SM57 sowie das Haun und habe die beiden schon oft zusammen verwendet (z.B. zur Amp Abnahme, Snare etc.). Immer zufrieden gewesen.
 
es passt zwar nicht mehr in die heutige Zeit und AKG hat bei der Nachfolge Kapsel selbst den Rotstift gespitzt...
Ein Beitrag über die KMK Kapseln des C60 (die auch noch auf die aktuellen 451er Stäbe passen iirc)
http://www.saturn-sound.com/Curio's/akg's_ck26_&_ck28_capsules.htm
Nur um mal zu zeigen, wie aufwendig auch eine Kleinmembran-Kapsel konstruiert sein kann.
(die Dinger sind sehr gefragt und sündhaft teuer)

Dynamische Mikros schleifen den hochfrequenten Transientenanteil etwas ab, deshalb ziehe ich die an der akustischen Gitarre meist vor. Für ein sehr direktes 'sparkling' im Ton bringt eine Kondensator-Kapsel deutlich mehr.

Dabei ist aber auch die Folgebearbeitung mit Plugins nicht ganz unwichtig: 'moderner' DAW Sound ist relativ höhenbetont... womit gar nicht mal speziell Eq und Kompression gemeint sind, bereits der Grundsound klingt heute einfach 'schneidiger' als vor 20 Jahren.
(ich weiss es, weil mein iPad an so einem alten Pro Tools Dingen hängt) ;)
Ob das 'neue' mathematisch korrekter oder besser ist, spielt für meine Ohren keine Rolle.

Das Problem der dynamischen Mikros ist in erster Linie ihr niedriger Ausgangspegel und eng damit verbunden die eher auf Kondensatormikrofone ausgelegten Eingangsstufen der meisten Interfaces.
(sind günstiger in der Fertigung)
Für Strumming macht das nicht soviel aus, aber beim Fingerpicking wird es eng.

Ein SM57 hat (an einem guten Eingang wie zB den Audient Interfaces) durchaus genug 'Feinzeichnung', aber auch eine charakteristische Betonung, die dem typischen Martin-Sound bei Western-Gitarren gut stehen kann, oder auch Slides/Dobros.
Will man helles Strumming, ist es dagegen nicht optimal, da wäre ein CM3 die bessere Wahl.

Mein persönlicher Favorit: ein altes Telefunken TD26 aus der Bucht... könnte man als das Beyer M201 des armen Mannes einstufen... Kostenpunkt zwischen 2 und 20€
Man tauscht entweder den DIN Stecker gegen einen XLR und hat es dann unsymmetrisch (einfach), oder man hebelt vorsichtig(!) die hintere Kappe ab, lötetet das Innenteil eines male-Neutrik Steckers dran und presst ihn bis zum Ende der Bodenplatte rein, so dass die Stifte herausstehen.
Ist etwas tricky, aber funktioniert im Heimstudio - für die Bühne ist das natürlich nicht ideal :D
(es gab hier mal einen thread über den Umbau)
 
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:great: Kann Dir nur zustimmen, Tom. Und hätte es nicht besser formulieren könnnen.
(Der Link funktioniert leider nicht)
 
Interessante Seite für uns Mikrofreaks.
 
Eine Ergänzung zum SM57 für einen aufgelösteren, helleren und schimmernden Klang, wäre das CM3 tatsächlich recht gut.
In der Preisklasse bis 150€ wirds eng, da bin ich dann auch beim



Wenn Du ein paar Euro noch dazu sparen möchtest.

Kurz zu Haun:
Haun ist eine deutsche Manufaktur, und das schon seit vielen Jahrzehnten.
Macht sehr viel OEM, hat früher auch die Kapseln für die Brauner GMKs gemacht.

Der einzigste Nachteil des CM3 in der PReisklasse ist die sehr breite Niere, in guten Räumen kein Problem, aber ggf. nicht passend.
Da ich nur die teureren Hauns wirklich gut kenne, weiß ich nicht wie gut die Niere beim MBC 660 ist, ggf. kann das jemand noch beleuchten.
 
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Die Haun MBC 660 sind recht vielseitig einsetzbar. An A-Gitarren nutze ich sie aber auch nur als unterstützdende Mikrofonierung zusammen mit einem GMK oder Bändchenmikrofon, dann meist eines von vorne links auf das Schallloch und eines von oben auf den Gitarrenbauch. Hinzu kommt dann meist ein Hauptmikrofon etwas schräg rechts auf den 12. Bund angesetzt.
 

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