Gestern, auf der Geburtstagsfeier unseres Nachbarn, der seine Verwandten und Freunde aus dem Thüringer Raum eingeladen hatte, unterhielt ich mich richtig lange mit einer Freundin von ihm.
Sie ist überall zu Festen althergebrachter volkstümlicher Traditionen dabei, die langsam aber sicher aussterben.
Sie sprach vor allem von Rudolstadt. Und einem Fest dort.
Das ist total schade und trifft auch uns.
Gerade mit dem Akkordeon spiele ich jahreszeitlich für unsere Senioren, die diese Volkslieder aus voller Kehle mitsingen. Selbst die Leiterin unserer DRK Begegnungsstätte kennt diese kaum noch.
Ich finde es vermessen, zu sagen, Shantys gehen gar nicht.
Hier sind wieviel Menschen, die zu den Konzerten kommen und Freude an der lockeren Musik haben!
Auch ein "Schifferklavier" hat seine Berechtigung!
Oder Orchester sitzen im eigenen altbackenen Saft.
Ohne die Orchester stünden noch viel mehr Akkordeons auf dem Dachboden oder im Keller.
Gerade die Vielfalt zeichnet unser Instrument aus und ich nehme es überall hin mit und nehme wahr, wo es gebraucht wird oder auch nicht.
Dann geht es direkt wieder mit nach Hause.
Meistens aber ist das aber nicht der Fall und Feiern ziehen sich länger hin als gedacht
