Mfk0815
PA-Mod & HCA Digitalpulte
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Ich hatte mal ein Konzert zu betreuen, schon lange her mit vielen 1000W PAR Kannen für das Licht und die PA wurde mit den klassischen Eisenschweinen betrieben. Das ganze passierte auf einer Wiese in einem Zirkuszelt.
Der Verleih verlangte für Ton und Licht jeweils eine 32 A CEE Zuleitung. Prompt fanden wir beim Zelt einen Verteilerkasten mit 2x32 A und einem 16 A Anschluss, letzterer war für die Gastro gedacht, fein säuberlich von einem ortsansässigen Elektro-Installateur bereit gestellt.
Nur, die Zuleitung war ca 200 Meter lang und ..... tata!!!, eine 16 A Leitung mit, ich denke 2,5m² Adern. Ich gab da meine Bedenken ab, aber mit Strom kenne ich mich ja nicht soooo gut aus, bin ja "nur" gelernter Maschinenbauer.
Das Argument war, dass es halt keine so lange Leitung die 64A+ vertragen würde. Hmmm. Zum "Glück" gab es einen Wettersturz inklusive Scheefall für das bevorstehende Wochenende und die Leitung wurde unter gut 25cm Schnee begraben. Vorerst zwei Vorteile, 1) man sah nicht wie dünn sie war und 2) der Schnee sorgte für Kühlung der Leitung. Am zweiten Tag sah man aber schon einen dunklen Strich quer über die Wiese, dort wo die Wärme im Kabel den Schnee zum schmelzen brachte. Und so als Nebeneffekt sorgte jeder Tritt auf die Bassdrum für ein kurzes Flackern der Scheinwerfer, weil halt die Spannung einbrach. Apropos Spannung. Die Gastro hat es da geschafft alle Griller, Kühler und auch die Heizung des Zelts auf genau eine Phase zu hängen. Ich hab da dann mal nachgemessen und auf der der Phase waren dann irgendwie nur mehr 100V. Ob da eventuell auch was mit der Absicherung nicht ganz so korrekt war? wer weiß das schon.
Ja, ja die 80er waren wilde Zeiten
Der Verleih verlangte für Ton und Licht jeweils eine 32 A CEE Zuleitung. Prompt fanden wir beim Zelt einen Verteilerkasten mit 2x32 A und einem 16 A Anschluss, letzterer war für die Gastro gedacht, fein säuberlich von einem ortsansässigen Elektro-Installateur bereit gestellt.
Nur, die Zuleitung war ca 200 Meter lang und ..... tata!!!, eine 16 A Leitung mit, ich denke 2,5m² Adern. Ich gab da meine Bedenken ab, aber mit Strom kenne ich mich ja nicht soooo gut aus, bin ja "nur" gelernter Maschinenbauer.
Das Argument war, dass es halt keine so lange Leitung die 64A+ vertragen würde. Hmmm. Zum "Glück" gab es einen Wettersturz inklusive Scheefall für das bevorstehende Wochenende und die Leitung wurde unter gut 25cm Schnee begraben. Vorerst zwei Vorteile, 1) man sah nicht wie dünn sie war und 2) der Schnee sorgte für Kühlung der Leitung. Am zweiten Tag sah man aber schon einen dunklen Strich quer über die Wiese, dort wo die Wärme im Kabel den Schnee zum schmelzen brachte. Und so als Nebeneffekt sorgte jeder Tritt auf die Bassdrum für ein kurzes Flackern der Scheinwerfer, weil halt die Spannung einbrach. Apropos Spannung. Die Gastro hat es da geschafft alle Griller, Kühler und auch die Heizung des Zelts auf genau eine Phase zu hängen. Ich hab da dann mal nachgemessen und auf der der Phase waren dann irgendwie nur mehr 100V. Ob da eventuell auch was mit der Absicherung nicht ganz so korrekt war? wer weiß das schon.
Ja, ja die 80er waren wilde Zeiten