A-Drums mit E-Drum-Modul!?

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bubikAxx
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Nabend,
Ich hab drüber nachgedacht meine Snare zu triggern und mir evtl. so ein E-Drum-Becken anzulegen um damit einfach verschiedene Effekte zu spielen, geht ja dann durch den gleichen Drumcomputer oder? Oder gibts da sinnvollere Methoden?
Falls ihr es nicht versteht, genauer nachfragen bitte ;-)
 
Eigenschaft
 
/edit: Drum-Modul
 
eigene sounds erstellen und triggern?
dann:
roland spd-s.
wurde hier bereits öfter besprochen.....
wenn du mehr wissen willst, nachfragen....
 
Wie schon geschrieben kannst du als All-in-One-Lösung eigentlich nur mit dem SPD-S samplen. Wenn du aber keine eigenen Samples nutzen willst, sondern "nur" diverse Percussion- und Snaresounds oder Ähnliches, dann funktioniert das auch mit einem Modul und entsprechenden Pads, wie du es vorgeschlagen hast. Hier kann man eigentlich sagen, dass die Qualität der Sounds (und deren Editierbarkeit) mit dem Preis steigt. Außerdem bedarf es schon einem etwas höherwertigen Modul, um eine 14" Snare ausreichend sauber zu triggern.
Eine weitere Möglichkeit wäre ein Multipad, wie das Alesis Performance Pad oder Roland SPD-6, -8, -11. Diese kosten gebraucht bis 200€ und bestehen aus Drummodul und 6-8 Pads, so dass man alles kompakt zusammen hat. Bei einigen lassen sich auch weitere Pads anschließen. Als Ergänzung zu einem A-Set ist das sicher eine sinnvolle Alternative. Ob, und wenn ja wie gut, sich dann damit eine akustische Snare triggern lässt, müsste man ausprobieren. Eventuell ist es aber sinnvoller neben der akustischen Snare ein zusätzliches Pad als E-Snare zu belegen.
 
Vielen Dank erstmal für den hilfreichen Beitrag.
Hab jetzt mal bei eBay geguckt, das Alesis Performance Pad ist ja am "preiswertesten", nur leistet das auch so viel wie das Roland SPD-S, bzw. -6 -8 -11 ?
Also meinst du, ich sollte mir das Teil zulegen und könnte damit dann quasi verschiedene Sounds spielen (auch vielleicht Basslines oder so..) und dann zusätzlich ein Drumpad, anstatt die Snare zu triggern. Brauch ich dann noch ein zusätzliches Drummodul oder reicht da das Alesis-Pad? Vor allem, was für ein Drumpad soll ich mir denn für die Snare zulegen?
es geht halt darum, dass ich in einem Projekt mehrere verschiedene Sounds auf die Snare bringen muss, aber nur 2 habe, das heißt ne funky Snare, ne eher rockige, tiefe Snare, verschiedene Reggae-Sounds, das krieg ich ohne "Computer-Hilfe" so nicht hin, nur leider bin ich halt Komplettanfänger in diesen Sachen, Drums spiel ich schon seit gut 8 Jahren, da gibts keine Probleme ;-)
Danke im Vorraus, und wiegesagt sorry wegen blöder Anfängerfragen.
 
Es ist nicht ganz leicht von außen Tipps zu geben. Wie groß ist denn überhaupt dein Budget?

Prinzipiell gibt es eigentlich 4 Möglichkeiten. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist in deinem Fall, ob dir die internen Sounds der Gerätschaften reichen, oder du eigene Sounds (Samples) nutzen möchtest. Für letzteres gibt es 2 sinnvolle "Systeme":

1. Das oft empfohlene SPD-S. Das Teil ist eine wirklich vielseitige und mächtige Kompaktlösung. Es verfügt über 6 plus 3 Schlagflächen, einer Menge interner Samples und natürlich der Möglichkeit jede Menge eigener Soundschnipsel drauf zu laden und nach Belieben abzuspielen. Die Bedienung ist nicht ganz einfach, aber mit ein wenig Einarbeitung gut machbar. Mit etwas Glück kriegt man ein SPD-S gebraucht ab 300€.
Wie gesagt sind hier Schlagflächen schon vorhanden, die du beispielsweise mit jeweils unterschiedlichen Snaresounds belegen kannst. Die ganze Kiste dann links neben die HH gestellt und du hast 6 (bis 9) verschiedene, quasi gleichzeitig nutzbare Zusatz-Snares.

2. Eine Softwarelösung. Dazu müsstest du live aber einen Rechner (Notebook) mit entsprechender Leistung einsetzen. Die ganze Angelegenheit wird aber etwas komplizierter. Allerdings hat man damit sicher die meisten Möglichkeiten.

Benötigst du keine eigenen Samples, sondern willst auf fertige (trotzdem evnetuell editierbare) Sounds zurückgreifen, dann gibt es wieder 2 Lösungen:

3. Du nutzt als Soundquelle ein Drummodul. An dieses schließt du dann beliebig viele Pads oder Becken an, welche den zugeordneten Sound auslösen. Der Vorteil ist, dass die Module dafür ausgelegt sind externe Pads zu nutzen. Bei teureren Modulen gibt es also viele Einstellmöglichkeiten, um optimale Triggerergebnisse zu erzielen. Außerdem kann das Modul auch dazu genutzt werden irgendwann einmal ein komplettes Schlagzeug zu ersetzen, sei es zum Üben zu Hause, für Aufnahmen, oder was immer. Man hat also sehr gute Erweiterungsmöglichkeiten. Nachteil ist vielleicht, dass man sich Modul und Pads anschaffen muss und diese auch jeweils am Schlagzeug integrieren muss.

4. Als Soundquelle nutzt du ein Multipad (Performance Pad, SPD-6, -8, 11, 20). Im Prinzip unterscheiden die sich nur von einem Drummodul durch die bereits integrierten Pads. Das macht das System sehr kompakt und einfach in der Handhabung, schränkt die Geschichte aber natürlich auch ein.


Was ist jetzt für dich die sinnvollste Lösung? Keine Ahnung :)
Eigentlich wäre der erste Schritt die Module und Multipads in deinem Preisbereich zu testen und zu schauen, ob die Sounds für deine Zwecke ausreichen. Der nächste Schritt wäre zu schauen, ob du für deine Sidesnares einen vollwertig spielbaren Snareersatz benötigst, oder ob dir für die Backbeats einfachere Pads reichen.
Vollwertige E-Snares kosten um die 300€ (z.B. Roland Pd125). Eine Alternative wäre eine akustische Snare mit hochwertigem Meshhead und Trigger (zusammen etwa 75€ plus Snare) zu triggern, ein entsprehend brauchbares Modul vorausgesetzt. Muss es keine Snare mit realem Spielgefühl sein, reichen eventuell die Spielflächen eines Multipads. Oder ein kleines Zusatzpad wie das Roland Pd-8.

Hier solltest du wirklich einfach mal in ein Musikgeschäft fahren und die Sachen durchprobieren. Bei den Multipads wird das natürlich schwer, weil davon nur noch das SPD-20 neu erhältlich ist, welches aber wohl dein Budget sprengt. Trotzdem würde ich mir an deiner Stelle mal genau das vornehmen, um festzustellen, ob das Prinzip überhaupt was für dich ist.

Dann wäre das natürlich die einfachste Lösung: Du nimmst deine 2 Snares mit und packst links neben der HH über die Sidesnare dein Multipad. Da hast du dann 8 Spielflächen, die du mit den internen Sounds belegen kannst. Das ganze schickst du dann über ein Klinkekabel in eine DI-Box und von da per XLR zum Bandmischpult.
Packst du bei der Investition noch 150€ drauf, bekommst du bei geschicktem Gebrauchtkauf auch ein SPD-S, was das selbe kann wie die Multipads, dazu aber noch das Abspielen von Samplen erlaubt (z.b. deine gewünschte Bassline). Wenn dein Budget das hergibt und du mit dem Spielen auf den Schlagflächen klarkommst, könnte das die sinnvollste Lösung sein. Aber wer weiß das schon? :D
 
Vielen Dank mal wieder!
Habe eigentlich alles ganz gut nachvollziehen können, aber du meintest erst was von SPD-S gebraucht für 300 und dann 150 ^^ Was meintest du genau zum Schluss?
Also, ich glaube nicht, dass ich so ein Multipad als "2. Snare" benutzen könnte, ich brauch da schon was schönes, snare-artiges. Aber gleichzeitig such ich halt ein Pad für Effekte (wie Basslines, Chords oder so was) bzw. Beckensounds (wenn das möglich ist)
Wäre es nicht sinnvoll, gleich eine E-Snare und ein E-Becken zu kaufen, und das über ein Modul laufen zu lassen? Müsste ich dann automatisch auf Sounds wie aus dem SPD-S verzichten?

/edit:

Angenommen ich kaufe mir eine E-Snare. Ich bräuchte ja so oder so ein Drum-Modul. Welches ist da empfehlenswert? Roland Td-4? (leider hab ich keine Ahnung)..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe am Ende geschrieben, dass du ein SPD-S kaufen kannst, wenn du auf den Preis für ein gebrauchtes Multipad (bis 200€) noch 150€ drauf legst. Dann bist du ja bei einem guten Gebrauchtkurs von 300-400€ für die Kiste.

Ich bezweifle, dass du mit einem günstigen Modul (DM5, Td-3, -4, DTXpress,...) bei Liveanwendungen glücklich wirst. Dafür sind einfach die Sounds und besonders deren Editierbarkeit zu beschränkt. Für sowas wirklich empfehlen kann ich das Td-12. Für nur 1-2 Pads wäre das aber wohl überdeminsioniert.
Deshalb würde ich an deiner Stelle, sofern es das Budget zu lässt, als Soundquelle ein SPD-S anschaffen. Neu kostet es 500€, gebraucht ist es mit Glück für sagen wir mal 350€ zu bekommen. Die integrierten Pads belegst du mit allen Effekten nach Wunsch. Dazu kannst du auch eigene erstellen (Vorteil gegenüber allen Modulen /außer DTXtreme3).
Des Weiteren würde ich mir dann ein vernünftiges Snarepad zulegen und das am SPD-S anschließen. Damit kannst du ja dann die gewünschten Snaresounds abrufen. Kandidaten wären das Pd-125 (12") oder vielleicht sogar eine Nummer kleiner und günstiger Pd-105 (10"). Die liegen zwischen 200 und 300€. Dazu darfst du natürlich nicht vergessen, dass du beides auch haltern musst. Richtig billig ist das auch nicht. Allerdings bist du mit dieser Kombo wirklich gut ausgestattet.
Eine Alternative zu der Roland Snare wäre vllt eine getriggerte 2. (in deinem Fall 3.) Snare. Dazu bräuchtest du z.B. eine billige 12" Snare (60€), einen Snaretrigger (55€) und ein sehr gutes Meshhead (16€). Kabel nicht vergessen.
Wie gut man mit einem SPD-S Trigger nutzen kann, konnte ich noch nicht testen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es da große Probleme gibt.

Somit kämest du im günstigsten Fall mit unter 500€ weg und wärest, soweit ich die Anwendungen überschaue, sehr gut bedient.
 
Erkennt denn das SPD-S auch die "Stärke" des Schlags, also kann ich trotzdem Ghostnotes spielen? also ich dachte an die Roland PD-85 Snare, die kostet so rund 140 Euro und ist auch nicht das Schlechteste oder? Das Ding quasi über das Roland SPD-S (was demzufolge auch ein Modul ist!?), das heißt man kann da weitere Pads anschließen?
Wie kann ich denn diese Sounds auf das SPD-S ziehen?
Sowas wie ein Keyboard habe ich nicht, ich hab einen PC, Mischpult usw. Aber für solche Chords oder Basslines, was mach ich da?
Danke im Vorraus!
 
auf den pads des spd-s ghost notes zu spielen würde ich mir eher abschminken.
musst du vielleicht mal im laden selbst probieren.
auf einem angeschlossenen pd-85 könnte das schon klappen.
ich triggere nur die kick, deshalb weiss ich das nicht genau.
das spd-s ist weitestgehend auch ein "modul" (= trigger to midi konvertierung mit eigener sound engine).
du kannst maximal 2 pads anschliessen, da das spd-s 1x trigger input auf der rückseite besitzt.
willst du kick und snare haben, musst du damit leben, dass du auf dem pd-85 den rim nicht nutzen kannst.
oder du schliesst nur das pd-85 an, dann kannst du head und rim nutzen.
du kannst mit dem spd-s direkt über die inputs sampeln oder über eine cf-karte wav-daten (vom pc) importieren.
somit kannst du eigentlich quasi "sämtliches audiomaterial" irgendwie mit dem teil triggern.
cf-karten werden allerdings nur bis 512mb erkannt.
leider wird es bereits schwierig diese karten zu bekommen.
aber 256er tun es auch.
 

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