(A-Git) Wie lange halten Eure Stahlsaiten?

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Wie lange nutzt Du Deine Stahlsaiten?

  • bis 3 Monate

    Stimmen: 3 10,7%
  • bis 6 Monate

    Stimmen: 12 42,9%
  • locker 1 Jahr

    Stimmen: 7 25,0%
  • länger als 1 Jahr

    Stimmen: 9 32,1%

  • Umfrageteilnehmer
    28
GuitarFranky

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Hallo in die Runde,

ich nehme bei meiner Western, HB GS Travel, mit HB Value Strings 12-53 nach 3 Monaten mäßigen Spiels, 30-45 Min/Tag, einen Abfall der Brillianz wahr. Grundsätzlich ist der Klang noch in Ordnung, fällt aber im Vergleich zum Neuzustand für mich hörbar ab, auch die Stimmstabilität lässt nach. Klar, schwieriges und sehr individuelles Thema, in das auch die restliche Hardware der Gitarre mit reinspielt, der Saitentyp usw.

Als grober Überblick: Was sind Eure Erfahrungen - welche Saiten halten bei Euch wie lange bei welcher Spielintensität?
 
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Wie oft ... das ist unterschiedlich, je nach Art der Gitarre (ich spiele verschiedene im Wechsel) und wie viele "Betriebsstunden" sie drauf haben ...
Einen festen Turnus habe ich nicht mehr, ich wechsle wenn der Klang nachlässt. (Aber nicht wenn er sich nur aufgrund von Wetterlagen/Luftfeuchtigkeit vorübergehend ändert).
Wobei einzelne Gitarren auch mal grad mit "alten" Saiten gut klingen können ... kommt halt im Einzelfall drauf an.

Beschichtete Saiten, speziell Elixir, mag ich nicht.
Meist spiele ich 11er GHS Thincore Acoustic, auf Mahagoni-Gitarren gern 11er Pyramid Monel Classics (wegen des typischen Klangs, trad. Saitentyp aus der Vor-Bronzezeit), und auf den Resonatorgitarren meist 13er GHS DYM Boomers. Alles Saiten mit trad. rundem Wickelkern, spielen sich angenehmer für mich als die modernen mit 6kt-Kerndraht und schwingen schöner. Halten bei mir alle relativ lang, gefühlt 3 bis 6 Monate, gerissen ist mir noch nie eine.
 
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Auf der Hauptgitarre (Martin GPCPA3) Elixir 11-52 mind. 6 Monate bei mehreren Auftritten pro Jahr. Die weniger benutze Taylor (717e) Elixir 13-53 > 1 Jahr. Bin halt faul ;).
 
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Für einen Auftritt neue Saiten am Tag vorher und Generalprobe damit gespielt, so weiß ich, die Dinger funktionieren. Ansonsten 3 - 6 Monate, beim Üben bin ich da ziemlich schmerzfrei und wechsle erst, wenn man nicht mehr vernünftig stimmen kann. Saiten einmal D'Addario Ej15 (10 er) auf der Takamine und Martin Guitar Retro MM, ebenfalls 10er auf der Yamaha*.
 
Da ich meine Akustikgitarren nicht täglich, noch nicht mal unbedingt wöchentlich in die Hand nehme, bin ich in Sachen Saitenwechsel ziemlich schmerzbefreit. Meine D'Addario Nickel Bronze klingen schon frisch nicht so "glockig" wie beispielsweise Elixias, das mag ich, und dieser gedeckte Klang hält sich nach meinem Geschmack auch deutlich länger. Wechseln tu ich die Saiten, wenn sie wirklich matt klingen (oder Rost angesetzt haben *g*)
 
Wie lange Saiten halten, hängt von der Beanspruchung und der Handschweiß-Chemie ab.
Bei mir sind "halten/nutzbar", "super gut klingend" und "Wechseln" unterschiedliche Paar Schuhe.
Meine meistgenutzte Akustik spiele regelmäßig in der Band beim Proben. Da wechsle ich vielleicht alle 6 - 9 Monate. Das sind ca. 30-40 Proben mit vielleicht 30 Minuten Spielzeit. Macht insgesamt nicht mal 15 -20 h Spielzeit pro Saiten Satz. Beim restlichen Herumstehen selbst nagt die Korrosion aber auch weiter.
Meine anderen Akustiks kommen seltener zu Einsatz. Da werden Saiten auch schon mal Jahre alt. Das klingt/funktioniert dann aber immer noch ausreichend gut.
 
Die HB „Value Strings“ hielten bei mir nur wenige Stunden. Weil sie so gruselig klangen, habe ich sie gleich wieder ausgetauscht.
 
Kommt bei mir auch sehr darauf an, wie oft und ggf. auch „wie“ ich spiele.
Ich spiele überwiegend nur mit den Fingern und/oder Daumenpick. Das ist der Verschleiß wahrscheinlich anders als bei jemandem, der sehr oft und sehr kräftig mit einem dicken Plektrum auf eine Gitarre „eindrischt“.

Ich kannte da echt mal jemand, der jeden Satz binnen relativ kurzer Zeit platt gemacht hat. Dem hatte ich auch mal eine meiner Gitarre verkauft und hatte bereits die Luft angehalten, als der das arme, kleine Ding ausprobiert hat. 😂

Je nachdem, was bei mir selbst zuerst eintritt, kommen die runter wenn sie fies aussehen, oder wenn ich den Eindruck habe, die lassen klanglich irgendwie nach. Die Spielzeit pro Gitarre ist ja auch unterschiedlich. Bei beschichteten Saiten reden wir aber bei mir auch eher von drei Monaten, oder gar deutlich mehr.
 
Auch, wenn es offenbar nicht jedermanns Geschmack ist - ich mag den Klang der Elixirs und habe sie auf allen, ob A oder E und sogar auf meinen Bässen drauf.

Entsprechend selten, sehr selten, sind Saitenwechsel. Zuletzt wohl vor etwa einem dreiviertel Jahr auf meiner Ovation-12-Saiter... :D
 
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  • #10
Ich benutze auch die Martin Retro, die klingen am Anfang nicht so aufdringlich brilliant wie Phosphor- Bronze o.ä. eher abgehangen, aber ich mag das. Bei täglichen spielen, so 1 1/2 h werden die Basssaiten dann irgendwann leblos.
Dunlop Saitenreiniger hab ich probiert,- Schlangenöl
Elixier Saiten mag ich nicht, sind mir zu leblos und zu hart
 
  • #11
Ich habe festgestellt, dass sich die gutklingende Lebenszeit von Stahlsaiten erheblich verlängern lässt, wenn man sich vor dem Spielen die Hände wäscht und nach dem Spielen die Saiten mit einem weichen Baumwollstoff (ich nutze alte T-Shirts) abwischt. :great:

LG, Anderl
 
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  • #12
Grundsätzlich ist der Klang noch in Ordnung, fällt aber im Vergleich zum Neuzustand für mich hörbar ab, auch die Stimmstabilität lässt nach.
hab bis zu 6 Monaten angekreuzt, sind aber eher weniger, so 3-4 Monate. Beim Klang neuer Saiten scheiden sich wohl die Geister,
manchen ist das wohl zu viel des Guten. Das der Klang sich im Laufe der Zeiten ändert scheint mir klar zu sein, aber frisch aufgezogen finde
ich auch am schönsten. Hinsichtlich der Marken bin ich nicht so wählerisch, aber meistens Martin oder D `Addario, wie es kommt:rolleyes:.
0.11/0.12 Sätze passen für mich am besten:).
 
  • #13
Wie lange habe ich denn die Stahl-Saiten jetzt auf meiner Fender*? Mnnn ... ich glaube schon länger als ein Jahr.
Allerdings spiele ich nicht allzu oft darauf, wenn dann aber leidenschaftlich gerne.
Saitenwechsel, wie oft? Ich glaube, das hängt von der Beanspruchung der Saiten auch im Spiel ab, den Raumbedingungen, der Raumfeuchte usw. wo sie meistens steht.
 
  • #14
Den Klang neuer Saiten spiele ich möglichst schnell weg, das ist mir zu höhenlastig.
Da ich meine Stahlsaitengitarren durchschnittlich nur etwa eine gute Stunde pro Woche spiele, bleiben die Saiten meistens länger als ein Jahr (manchmal auch zwei Jahre) drauf.
Ich spiele meistens Martin 011, selten Elixir 011, auch mal Dean Markley oder Framus - die Marke ist mir nicht so wichtig. Wenn ein Satz Saiten nicht klingt, kommt er eben bald wieder runter.
 
  • #15
Ich bin schon vor vielen Jahren, da ich viele Gigs habe, auf beschichtete Elixir Nanoweb 80/20 Bronze umgestiegen. Der Mehrpreis im Verhältnis zur Haltbarkeit lohnt sich bei mir allemal. Ich wechsle die umwickelten Saiten spätestens nach einem Jahr, wenn sie mir zu dumpf vorkommen, schon früher. Bei den blanken Saiten höre ich keine Verschlechterung im Klang. Die wechsle ich nur, wenn sie reißen oder extrem viel Rost angesetzt haben.
Ich verwende bei meinen verschiedenen Gitarren verschiedene Stärken:

Meine Bühnengitarren über Verstärker haben 011er Saiten. Ich habe 3 Bühnengitarren, die ich je nach Auftritt und Lust und Laune abwechselnd spiele bei 60 Gigs (3 bis 7 Stunden) im Jahr. Über diese Gitarren rümpfen im Forum viele die Nase. Ich finde sie über Verstärker optimal, da rückkopplungsarm:
Ibanez Talman TCY 10E
Fender* Stratacoustic
Fender* Teleacoustic

Eine 46 mm breite Stanford spiele ich im Jahr 20x 2 Stunden unplugged mit 012er Saiten, da ich sie 2 Halbtöne tiefer gestimmt habe.

Meine Reisegitarre Yamaha* JR1 spiele ich im Jahr 50x 1 Stunde unplugged mit 013er Saiten, da sie eine Mensur von nur 54 cm hat.

Da ich zunehmend Probleme im linken Handgelenk habe (kein Wunder bei den vielen langen Gigs) werde ich vielleicht bei allen Gitarren in der Stärke eine Stufe herunter gehen. Die Bühnengitarren brauchen nicht soviel Punch. Das kann ich mit dem Verstärker ausgleichen.

Ein Spezialfall ist meine 12-saitige Aria aus den 80er Jahren. Die spiele ich meistens nur noch zu Hause, selten mal bei Unplugged-Auftritten wegen dem anstrengenderen Greifen und aufwändigerem Stimmen. Deshalb seltenere Wechsel.
Die Aria habe ich folgendermaßen umgebaut: Da ich gern Country mit schönem Grund- und Wechselbass spiele, habe ich bei den 3 tiefen Saiten die störenden Oktavsaiten entfernt. Das tut dem 12-Saiter-Sound keinen Abbruch. Die 3 tiefen stammen aus einem 011er Satz (evtl. bald aus einem 010er). Die hohen Saitenpaare stammen aus einem 010er Satz.
Achtung: Bei der G-Saite habe ich die umwickelte und die Oktavsaite (009 reißt am häufigsten) entfernt und durch 2 blanke 017er Saiten ersetzt.
Die 3 blanken Saitenpaare verstimme ich etwas gegeneinander und habe mit nur 9 Saiten den optimalen 12-Saiter-Sound.

Ich spiele mit 0,5 ... 0,7 mm Plektren.
 
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  • #16
Da ich eher mittigen Sound und weniger ganz crispe Höhen mag, sind mir die ersten Wochen nach eiinem Saitenwchsel eher zu Höhenlastig.
Dann aber halten die Saiten gefühlt ewig. Mein Handschweiß ist überhaupt wenig und auch nicht aggressiv/korrosiv.
Wenn ich helle Höhen wollte, müsste ich so alle 3 Monate wechseln.

Aber wo ich gerade so schreibe: meine Jazzgitarre mit den Flat wounds könnte tatsächlich einen Saitenwechsel vertragen.
 
  • #17
Hey,
Meine Elxir Bronze 012er Sätze halten zwei Gigs, egal in welchem Abstand ich diese spiele. Oft reisst mir schon Ende des zweiten Gigs A,D und/oder G Saite wegen der mechanischen Beanspruchung live.
Steht mal 6 Wochen kein Akustik- Gig an halten die Saiten so lang obwohl auch dann die Gitarre recht viel gespielt wird...dann kommen eben vor dem nächsten Gig neue drauf...Grobmotoriker halt😀😉
Gruß,
Bernie
 
  • #18
Auf meiner Tak halten die D'Addario Nickel-Bronze schon seit Ewigkeiten. Einerseits spiele ich sie kaum, andererseits mag ich eh den gedeckten, nicht so glockigen Charakter dieser Saiten im Vergleich zu den ganzen Phosphorbronze-Saiten. Da macht ein gewisser Verlust an Brillanz mir gar nichts aus.

Reissen tun Saiten bei dem bisschen unspektakulärer Liedbegleitung, das ich so hinkriege, sowieso fast nie. Das könnte ich in 40 Jahren vermutlich immer noch an einer Hand abzählen. Einen Reservesatz habe ich trotzdem für jedes meiner Saiteninstrumente im Haus.
 
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  • #19
Ich spiele täglich mindestens 40 min (im Wechsel zwei Akustikgitarren - zusätzlich eine für "rauhere Gigs" und zwei nur auf Reisen - insgesamt Fünf) und habe die letzten 20 Jahre (fast) ausschließlich Elixier Nanoweb Phosphor Bronze verwendet.
Halbwertszeit höre ich bei meiner Art zu spielen bei ca. drei Monaten - wechsle aber nach Gehör, also, wenn mir der Klang nicht mehr zusagt.

Ich beschäftige mich gerade auch wieder intensiver mit Saiten und werde aktuell alternativ die "Daddario XSA-Serie" testen.
Trotz verschiedener Versuche lande ich immer wieder bei den Elixir, vielleicht zukünftig den Daddarios und denke dann immer: "Never change a running system".

Das Lauschen nach dem Husten der Flöhe habe ich mir schon lange abgewöhnt - zu teuer.
 
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  • #20
Eigentlich kann es keinen allgemein gültigen Zeitraum geben, zu unterschiedlich sind die Anforderungen und Beanspruchungen bei jedem einzelnen ...
Im Grunde ist es ganz einfach - so bald der Klang nachlässt sollte man wechseln. Soo teuer sind Saiten ja nun auch nicht, gemessen an den Werten des sonstigen Equipments. Und evtl. vor Auftritten oder Aufnahmen, wenn es wirklich auf besten Klang ankommt, oder aus Sicherheitsgründen.
 
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