A und D-Saite empfindlich?

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duplicate
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Hallo,

wenn ich mit meiner Gitarre einen Ton auf einem Bund weiter oben(also richtung Sattel) greife, hört man naja ich würd es als ein leichtes Scheppern beschreiben. Das passiert nur auf der A und D-Saite. Es geschieht ungefähr wenn man über der Hälfte des Bundes spielt. Ist das normal? Auf einigen anderen Gitarren kann ich ganz weit oben greifen und der Ton klingt immer noch gut. (Ich bin mir durchaus bewusst, dass man immer so weit unten wie möglich greifen sollte)

Das andere Problem was mit Sicherheit damit zusammenhängt ist, dass mit Capodaster die a und d saite immer ein bisschen klirren, außer man klemmt das capodaster wirklich ganz nah an das bundstäbchen. (was die spielbarkeit leider beeinflußt) Ein stärkeres Capo schafft Abhilfe, obwohl es immer noch schwierig ist eine gut klingende Position zu finden.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Problem, ist es ein Mangel, wie ist es bei anderen Gitarren(euch)?
Ich habe bisher noch nicht viele Erfahrungen mit verschiedenen Gitarren gemacht.

Gruß duplicate
 
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Hallo duplicate, willkommen an board!

Unterschiedliche gitarren verhalten sich in dem bereich auch unterschiedlich. Es gibt gutmütige, die auch mal einen etwas schlampigen griff verzeihen, aber eben auch "zickige", bei denen ganz sauberes greifen ein muss ist. Und wenn sie beim greifen schon zickig sind, dann ist es mit dem kapo auch nicht anders. Und das ist auch nicht eine frage der preisklasse der gitarre, auch teure sind da manchmal kleine "diven".

Es kann aber auch an der einstellung des instrumentes liegen. Wenn du es noch nicht gemacht hast, kann es sich vielleicht lohnen, die gitarre zu einem gitarrenbauer/zupfinstrumentemacher zu bringen und optimal einstellen zu lassen.

Gruss, Ben
 
Hi duplicate,

ich kann mich da dem Rat BenChnoblis nur anschließen. Das ist eine Sache, die man nur herausbekommen, kann, wenn man die Gitarre selbst in der Hand hat. Am besten kann soetwas natürlich ein Gitarrenbauer. Eventuell kann da auch ein erfahrener Mitarbeiter in einem Gitarrenfachgeschäft helfen.

Auf alle Fälle ist das nicht in Ordnung. Egal, wie hoch man auf den Bünden greift, es darf nicht schnarren. Ausnahme ist gewolltes Schnarren bei Flamencogitarren, um einen "rotzigen" Ton zu erzeugen. Dann muß das aber bei allen Saiten so sein.

Gruß gem
 
Vielen Dank für die Antworten. Die Gitarre ist von einem bekannten(?) Gitarrenbauer, ich habe sie vor ein paar monaten gekauft aber das problem erst jetzt fest gestellt (war vorher noch nicht so gut und die lieder waren auch andere).

Ich war bereits beim Gitarrenbauer, er meinte es sei alles in Ordnung, beim ersten Mal sagte er es liegt an meinem capo(ein kyser capo [es geht wirklich nur wenn man ganz ganz nah am bundstäbchen ist(was den druck der saiten erhöht)], daraufhin kaufte ich mir ein anderes mit verstellbarem druck, damit ging es besser aber so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht. Ich war noch ein zweites Mal dort aber viel besser ging es danach auch nicht...

*bekannt: Der Gitarrenbauer ist auch auf der Wikipedia-Seite "Gitarrenbauer" gelistet
 
Hast du denn zwischen "vor ein paar monaten" und jetzt die saiten gewechselt, vielleicht eine andere marke oder mehr/weniger tension aufgezogen? Wieviel spielerfahrung hast du insgesamt ungefähr, wenn ich fragen darf?

Gruss, Ben
 
Wenn du keine neuen Saiten aufgezogen hast, und das Problem vorher nicht existierte, würde ich es mal mit neuen Saiten versuchen. Es könnte sich auch ein Bundstäbchen leicht gehoben haben, aber das hätte der Gitarrenbauer vermutlich bemerkt.
 
Der Gitarrenbauer hat mir nagelneue Saiten aufgezogen. Spielerfahrung, tjoa ich spiel klassische stücke und fingerstyle, würde mich als fortgeschritten bezeichnen...
 
Dann bin ich am ende meines ferndiagnosen-lateins :)

Wenn das schnarren vorher nicht da war und ungefähr mit dem saitenwechsel angefangen hat, dann wäre saitendefekt noch eine variante, die mit einem neuen satz saiten schnell behoben werden könnte. Wenn es das aber nicht ist, einfach deine stücke schwieriger/anders/ungewohnt zu greifen geworden sind, kann es schon sein, dass diese empfindlichkeit einfach in die gitarre so "eingebaut" wurde und dir ausser so sauber wie möglich zu greifen kaum was übrig bleibt.

Hat der gitarrenbauer denn ausser für den kapo gar keine erklärung für das phänomen gegeben? Und falls du einen lehrer hast; was meint er dazu?

Gruss, Ben
 
Ja, er hat mir den Gitarrenbauer sogar empfohlen, seine Gitarre ist auch von ihm wo das Problem nicht auftritt. Ich werd nochmal mit ihm reden...
 
Vielleicht sind einfach nur deine Bundstäbchen abgenutzt? Das kann das Scheppern erklären... dann liegen die Saiten tiefer und kommt beim Schwingen schon wieder an das nächste Bundstäbchen ran. Bundstäbchen zu wechseln bringt nur finanziell nicht viel, da kannst du auch fast gleich eine Gitarre kaufen. Du könntest versuchen deine Stegeinlage gegen eine höhere zu tauschen, damit die Saiten noch ein Stück höher liegen.
 

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