Akkorde spielen.. was nun?

von Sashei, 02.07.07.

  1. Sashei

    Sashei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #1
    Seit ca. 2-3 Wochen fang ich wieder intensiv an Gitarre zu lernen. Das hat mich nun soweit geführt dass ich einige Grundakkorde flüssig spielen kann, einige Septimen und eben Powerchords. Nur ich kann kein Lied spielen :D

    Es ist vielleicht ne dumme Frage, aber wieso? xD
    Bei mir klingen die entweder sehr komisch, oder als "leicht" angepriesene lieder gehen bei mir garnich Oo
     
  2. RG-Jule

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    Erstellt: 02.07.07   #2
    Diese Frage kann dir hier sicher niemand beantworten ;). Wir wissen weder, wie gut du schon spielst, noch was du "falsch" machst weshalb auch die Songs angeblich nicht klingen.
    Vielleicht liegt es an der AMP-Einstellung?
    Oder empfindest du die Songs als zu schwer? Vielleicht solltest du dir ein Übungsbuch anschaffen, um die grundlagen von grund auf zu lernen. 2-3Wochen ist nicht grade lange. Man sollte da schon etwas mehr Geduld haben ;).
     
  3. FireInside

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    Erstellt: 02.07.07   #3
    Welche Lieder versuchst du z.B. zu spielen?
    Mit Powerchords Lieder zu spielen ist - finde ich - relativ einfach, bspw. Böhse Onkelz - Die Firma

    Einfach mal den Anfang paar Mal durchspielen und schauen obs klappt.
     
  4. Sashei

    Sashei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #4
    ich spiel ne western ohne pickup :>


    nur z.b. when i come around wird als leicht angepriesen, allerdings klingt das a) auf der western erbärmlich, da distorted b) hab ich einige tabulaturen von, und das kommt mir garnet leicht vor xD
     
  5. audiojones

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    Erstellt: 02.07.07   #5
    Wie schlägst du denn...was hast du denn bisher versucht...noch ein bisschen ausführlicher wäre gut!
     
  6. Sashei

    Sashei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #6
    also was ich bisher "drauf" hab xD:
    Grundakkorde A, D, C, F, G, H7, G7, D7, E, Em, Dm, Am
    4/4 Schlag, Eisenbahnschlag, Westernschlag, Lagerfeuerschlag + einige Variationen

    barrés und hammeron kann ich auch einigermaßen,
    nur leider kann cih das alles nur "so" spielen - sobald es an ein lied geht scheiter ich total
     
  7. Sashei

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    Erstellt: 02.07.07   #7
    ein kompliment von den sporties hab ich hinbekommen ^^ - wodran ich gescheitert bin:
    when i come around
    let it be (da hab ich aber glaubbich flasche tabs)
    stairway to heaven
    nothing else matters

    um beispiele zu nenen
     
  8. calaan

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    Erstellt: 02.07.07   #8
    naja, vor allen dingen die letzten beiden dinger sind nicht so einfach(nem und stairway), sofort geht das sicher nicht. das muss man eben solange üben bis es sitzt, auch wenn's lange dauert und kraft kostet. zumal du ja gar nix von fingerpicking schreibst, was in diesen songs ja verwendet wird.
     
  9. Nirvanafan13

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    Erstellt: 02.07.07   #9
    ok ich schätze schon, dass du weißt, dass man stairway to heaven und nothing else matters mit fingerpicking spielt oder? ^^

    naja jedenfalls mach dir da mal keinen kopf, du spielst noch net so lang und ich kann dir sagen, ich bring das stairway to heaven intro auch net wirklich sauber zusammen (also eigentlich schon, es gibt da nur eine blöde stelle) und nothing else matters is auch net so das anfänger lied würd ich sagen, sa gibt es leichtere warte da gabs doch so nen thread...

    €dit: mist schon wieder jemand schneller!!! ^^

    aber dafür hab ich nen link zu liefern. :cool:

    schau mal hier rein: vllt findest was für dich:
    https://www.musiker-board.de/vb/gitarren-anfaenger/205314-sammlung-lieder-solos-fuer-anfaenger.html

    mfg

    Nirvanafan13

    Und viel Spass beim Üben! :)
     
  10. Sashei

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    Erstellt: 02.07.07   #10
    ja - da tu ichs mir schwer ^^

    die sache ist halt das ich mir das selbst beibringen möchte da ich (sowas solls auch geben) schlechte erfahrungen mit gitarrenlehrern hatte. Nach 3 Monaten Unterricht wurde es mir zu blöd als ein "Sagma, kannst du überhaupt was?" kam. Seitdem möcht ichs mir möglichst selbst beibringen.
     
  11. Nirvanafan13

    Nirvanafan13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #11
    welcher gitarrenlehrer macht denn sowas? :confused:

    naja ich würd mich davon aber nicht abschrecken lassen!
    Klar kann man auch ohne Lehrer weit kommen (wenn die Selbstdisziplin und Interesse vorhanden ist) aber mit Lehrer ist man wesentlich besser dran! Mein Lehrer zum Beispiel ist echt ein netter Lehrer. Ist ein Privatlehrer und jede Stunde bevor ich dran bin hat jemand Unterricht, der jetzt glaub ich 8 Monate spielt, und dennoch nicht weiterkommt. Mein Lehrer versucht trotzdem, ihm alles beizubringen und versucht, ihn zu steigern. Er hat auch soweit ich weiß auch noch kein blödes Kommentar zu seinem Spiel abgegeben, eben nur konstruktive Kritik. Deshalb denke ich, dass du entweder den falschen Lehrer hattest oder dieser einfach einen scheiß Tag hatte.

    Wenn du dennoch der Meinung bist, dass du keinen Lehrer brauchst, will ich dir einen Workshop empfehlen, nämlich diesen hier:

    https://www.musiker-board.de/vb/faq...tarre-autodidaktisch-wie-fang-ich-lernen.html

    Da wären ein paar Tipps drin, die dir vllt helfen können.


    Tjo bevor meine Predigt noch länger wird, mach ich hier mal schluss! :D

    mfg

    Nirvanafan13
     
  12. Sashei

    Sashei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.07   #12
    hab auch nächsten monat meine erste stunde bei einer staatlichen musikschule, da ich mir gestern eine neue western bestellt habe und sich dann unterricht wirklich lohnt.

    aber was michma interessiert.
    jeder sagt mit den 12 akkorden könnten man tausende lieder spielen. schau ich mir ein liederbuch an seh ich da z.b. sowas:

    G 6x D -}2x C - Em -; C - D -(7); {G D Em C}3x Bridge: {F - G -}4x Pause: G D Em C Schluss: G D Em C; Am D7 C D7; Am D7 C D7 G

    (Ärzte von Westerland)
    Die Akkorde kann ich alle ohne Probleme spielen, auch mit Akkordwechsel im Takt kein Problem. Lagerfeuerschlag behersch ich wie gesagt eben auch, aber wenn ich jetzt sowas sehe dann liegen mir die Nerven blank xD
    was muss man da jetzt machen?

    Ihr lacht mich bestimmt aus das ich mich so dämlich dranstelle :>
    aber lieber fragen als falsch erlernen ;)

    oh, und welche Lieder habt ihr so als erstes gespielt?
     
  13. calaan

    calaan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #13
    hör dir das lied doch mal an, dann hörst du auch, wo die die akkorde wechseln, und da machst du das halt auch.
     
  14. BlueChaoz

    BlueChaoz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #14
    Okay fassen wir zusammen:
    1) Du kannst die Akkorde ohne Probleme spielen
    2) Wechsel im Takt ist auch kein Problem
    3) Nen Lagerfeuerschlag kannst du auch

    Warum liegen dir dann die Nerven blank? Drucks dir aus, setz dich auf dein Bett und übs ;) Wo liegt jetzt das genaue Problem ^^ ?? Ich mein, Anfangen muss man halt mit den Songs, die lernen sich ja nicht von alleine *lach* Nimm nen Anschlag den du gut beherrscht, und spiel ihn mit den Akkorden! Das ganze machst du, bis du da sicher bist und dann fängst du an, es auf den Text bzw. den Text auf dein Spiel abzustimmen! Dann kannste schon einen zum Besten geben ;) Hör dir das Lied mal auf der Unplugged CD an (ggf bei Amazon, wenn du die CD nicht hast) das hilft auch ne Menge!

    Meine ersten Lieder waren (fast schon klassisch) Come as you are und dann das Cover von Johnny Cash - "Hurt" (Sehr sehr geil!)

    Also Kopf hoch, ran an die Saiten und leg los ;) Wenn du Schwierigkeiten hast, fragst du einfach nach!

    Also los! Was liest du noch meinen Text? FANG AN :D
     
  15. wishboneX

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    Erstellt: 03.07.07   #15
    Bloß nicht aufgeben, am Anfang nicht den Fehler machen, das eigene Spiel mit dem Original zu vergleichen, selbst simple Akkord-Strumming-Songs werden oft im Original mit vielen "kleinen Extras" gespielt, die das ganz aufpeppen, hier ne kleine Septime, hier ein winziger Slide, etc.

    Probier doch mal diese akustiktauglichen Lieder aus dem Beginner Course von www.justinguitar.com , da sind einige dankbare Sachen dabei.
    Oder bei www.thenextlevelguitar.com

    "When I come around" ist zwar von der Akkordfolge nicht allzu kompliziert, durch die vielen Deadnotes im Anfangsriff aber rhythmisch nicht ohne, finde ich.

    Dann üben, üben, üben ;-)

    Christian
     
  16. LostLover

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    Erstellt: 03.07.07   #16
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    Singst Du auch dazu? Oder spielst Du nur die Akkorde auf der Gitarre hintereinander weg?
     
  17. Sashei

    Sashei Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #17
    Ich spiel nur - meinen Gesang kann man niemandem zumuten :> (Rehgipswände, hört das ganze Haus xD)

    Ist das nur ein Verständnisfehler... oder... sagen wir mal ich kann die Akkordfolge mit dem Western oder Lagerfeuerschlag spielen - das hört sich dann aber nicht wirklich nach dem Lied an ? oda?

    Find ich aber toll das hier einem so gut geholfen wird :-)
     
  18. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 03.07.07   #18
    naja, das liegt eben daran, dass selbst wenn du die gleichen Akkorde spielen kannst, das Original eben nicht nur mit Lagerfeuerschlag (was ist das eigentlich??) gespielt wird.

    Da gehört einfach mehr dazu, Rhythmik, Akzente, Betonungen, Fill-Ins

    Blues zum Gruß
    Foxy
     
  19. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.07.07   #19
    AHA! Da liegt vermutlich das Problem.

    Ein "Lied" ist nicht das gleiche wie eine "Akkordfolge".

    Das ist zwar in manchen modernen Musikstilen (Zeit für etwas Metal-Bashing ;)) nicht mehr nachvollziehbar, aber Lieder leben von Text und Melodie. Wenn Du beides weglässt, bleibt halt nix übrig und der komplette Zusammenhang (und Sinn) Deines Gitarrespielens ist futsch.

    Sehr kurzer, unvollständiger, aber grundsätzlicher Exkurs:
    "Lieder" als Musikgattung haben unterschiedliche Ursprünge.
    Zum einen das Volkslied - mündlich weitergegeben und mit einen starken sozialen Hintergrund. Man sang, um sich die Zeit zu vertreiben, zum Tanz oder um bei der Arbeit den Zusammenhalt zu stärken.
    Dann gab's das Kunstlied. Das sind im Regelfall nachträglich vertonte Gedichte. (Schumann: Erlkönig, Forelle...)
    Ballden (Moritaten) sind "Nachrichten" und "wahre Geschichten", die ebenfalls in Gedichtform mit Musik unterlegt werden, um zu unterhalten. Das Reality TV des 16. Jahrhunderts, sozusagen.

    Wenn Du als "Nur-Gitarrist" "Songs" spielen willst, fehlen Dir dreiviertel des Gesamten. Das ist ein völlig sinnfreies Vorhaben. Kein Wunder, dass das merkwürdig klingt. "Song" kommt von "sing"! Die Gitarrenbegleitung ist in vielen Fällen völlig unerheblich. Zumindest ist sie nicht das, worauf ein unbedarfter Hörer zuerst achtet. Das gibt Dir eine Menge Freiheiten, "das Original" NICHT möglichst genau nachspielen zu müssen.

    Also mein Lösungsvorschlag:

    - Besorg Dir die Texte. Damit ist die grobe Struktur der Songs schon vorgegeben. Wenn man einigermassen weiss, worum es inhaltlich geht, fällt einem das Spielen schon mal wesentlich leichter. Und man behandelt sein Repertoire ganz anders.

    - LERN SINGEN!!!!! Jeder kann singen. Das ist eine Frage von Willen und Mut. Mit dem Gitarrespielen hast Du doch auch einfach angefangen, ohne dich für Verspieler zu schämen. "Stimme" ist auch nur ein Instrument, dessen Beherrschung man erlernen muss. Also los - zeig Eier und sing! Auf Nachbarn Rücksicht nehmen ist nicht Rock'n'Roll! ;)

    Übrigens: gute Sänger finden immer eine Band.
    Übrigens2: es heisst: Rigips. ;)
     
  20. Nirvanafan13

    Nirvanafan13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #20
    heißt das jetzt, wenn man nicht singt, ist man kein richtiger gitarrist?
    verdammt ich bin kein gitarrist...:(

    mfg

    Nirvanafan
     
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