Meine Erfahrung mit Alba-Gitarren
Hallo,
ich hab jetzt
die dritte Alba und bin ganz zufrieden für das Geld.
Die letzte jetzt war ein bissl problematisch, aber das war dank Hans3 auch hinzukriegen.
Die Dinger kommen erstmal fast unbespielbar daher, man muss sich mit der
Halskrümmung, der
Saitenlage,
Oktavreinheit und der
Höhe der Pickups ein paar Stunden befassen, dann gehts.
So ganz 100% kriegt man die Oktavreinheit nie hin bei den Dingern. Die
tiefe E Saite macht da Stress und bisweilen gehts nur, wenn man beim Saitenreiter die kleine Feder entfernt, damit man weit genug zurueckschrauben kann.
Ein bissl Sattel feilen tut der Stimmstabilität auch gut.
Hat man das ordentlich gemacht, koennte ich mich keineswegs ueber den Sound beschweren. Ganz im Gegenteil hab ich die Albas
(und hin und wieder eine 45 Steiner auch von ebay), weil alle in der Band so auf den Sound stehen. Kann sich gut durchsetzen und speziell am Halspickup geht die Post ab. Ich verklebe bei den Dingern immer den hals mit dem Korpus und den Schrauben mit 5min Epoxy. Dadurch klingen die Klampfen "anders". Irgendwie drahtiger und "greller". Für uns ideal und drum passts.
Hin und wieder spielt bei uns noch ein 2. Gitarrist mit einer Original
Fender* Strat mit, die haben wir natuerlich auch getestet. Naja, hat soundmäßig keinen vom Hocker gerissen. Dafür war sie in Sachen Bespielbarkeit Lichtjahre vor der Alba. Und optisch is sie natürlich auch nicht zu vergleichen.
Die Verarbeitung der Alba ist schon ein Pfusch.
Was soll's, für das Geld kriegt man sonst ja nicht mal nen Pickup!
Und immerhin reicht die Alba fuer ein paar Proben und nen Gig und keiner hat sich beschwert.
Ach so - den Tremolohebel schraub ich erst garnicht dran. Das kann man natürlich vergessen, mit dem Billigsdorfer Vintage Tremolo. Steg is blockiert und fertig.
cu
martin