[Amp] Fender Super-Sonic 22 Amp

  • Ersteller stratgod82
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So, der Amp ist jetzt da!

Hab ihn heute im Laden abgeholt und dabei auch nochmal ausgiebig getestet. Lief alles perfekt.
Dann wieder originalverpackt in den Karton zurück und gaaaaaanz vorsichtig im Auto nach Hause transportiert.
Hier wollte ich natürlich gleich nochmal meine Gitarren an den neuen in der Runde gewöhnen.

Aber: Der Hall sagt nix mehr!

Hab die Cinchkabel gecheckt und testweise die Hallröhren ausgetauscht. Nix zu machen, der Amp läuft normal, aber der Hall ist nicht vorhanden. Muss also irgendwas internes sein. Großartig...

Morgen also gleich wieder zurück mit der Kiste. Irgendwie schon ein Armutszeugnis für Fender. Immerhin ist der Amp ja aus deren selbst so hochgelobten USA-Produktion.
Ich hatte mich so auf das Teil gefreut und im Laden lief ja der Hall auch noch. Es ist irgendwie unfassbar.

Mechanische Beschädigung schließe ich aus, denn ich habe den Amp trotz Originalverpackung (so wird er ja ausgeliefert und von Paketleuten sicher rabiater behandelt) wie ein rohes Ei transportiert.

Scheiß Abend erstmal...
 
Guten Abend "stratgod82", oder wenn es Dir lieber ist Maddin,

wenn alles im Leben immer perfekt ablaufen würde, gäbe es keine Probleme. Also, Zähne zusammen beissen und durch. Das mal etwas kaputt geht ist vollkommen normal. Da ist auch ein Fender USA Gerät nicht vor gefeit ! Bringe das Gerät zum Händler zurück und lasse dich auf keine Reperatur ein, bestehe auf ein neues Gerät! Das ist dein gutes Recht. Einfach einen neuen bestellen und noch etwas Geduld ... Du wirst dafür anschließend mit einem phänomenal gut klingenden Verstärker belohnt.

Einen lieben Gruß Willi :)
 
Maddin ist auch ok ;-)

Mir geht es schon wieder etwas besser. Gestern Abend hätte ich die Kiste am liebsten aus dem Fenster geworfen, weil mich das so aufgeregt hat...

Hab den Amp heute zum Händler zurück gebracht. Die haben auch gleich bei Fender angerufen und versucht, sofort einen neuen zu ordern. Problem hierbei: Mein Amp ist einer der 5 ersten schwarzen Super Sonic 22er, die überhaupt in Deutschland ausgeliefert wurden. Weitere Lieferungen werden noch ziemlich lange dauern.

Mein Amp geht morgen erstmal in die Reparatur und wird dort absolut vorrangig behandelt (mein Händler hat da etwas auf den Putz gehauen von wegen Kunde verärgert usw.). Sollte das ein recht einfach behebbarer und vor allem ERKLÄRBARER Fehler sein, dann bin ich gewillt, auch ein repariertes Gerät zurückzunehmen. Der Klang an sich genau DIESES Amps ist nämlich richtig richtig gut.

Leider geht das Warten jetzt wieder los. Aber heute kam mein neuer kleiner Übungsamp an: Fender Mustang I
Damit kann ich jetzt erstmal rumspielen und die Wartezeit verkürzen ;-)

Gruß
Maddin
 
leider hört man das in letzter Zeit immer wieder, dass die Qualität bei Fender nicht stiimmt.
Sorry, auch wenn das einer der ersten Amps ist die ausgeliefert werden ist das bei 1000$ Verkaufspreis eigentlich nicht akzeptabel.

Was würden wir jetzt schelten wenn er aus China käme ;)

Ich drück Dir trotzdem die Daumen dasss alles schnell und gut abläuft
 
Danke!

Naja, bei China-Amps würde ich sowas von vornerein halt einfach eher erwarten. Fender kriegt aber von mir auf jeden Fall noch ne Mail, damit die Rückmeldung kriegen, dass eben nicht alles super ist mit deren USA-Fertigung.

Ok, ich finde aber trotz allem, dass es bei einem solchen Gerät schon mal zu Ausfällen kommen kann. Der Amp kann ja 1A durch deren QS gekommen sein und irgendein Bauteil hat jetzt leider doch verfrüht den Geist aufgegeben.

Aber Du hast schon Recht: bei 1100 EUR Verkaufspreis erwarte ich natürlich auch ein einwanfreies Gerät.
 
hi stratgod!

mh, das hört sich ja nicht so gut an...
ich hoffe es geht schnell bis du einen neuen hast!

ich hatte letzte woche auch - endlich - die gelegenheit den super-sonic 22 anzuspielen und war ziemlich begeistert!
klingt wirklich sehr, sehr gut wie ich finde!

hier:

http://en.audiofanzine.com/guitar-c...bo/editorial/reviews/feeling-super-sonic.html

habe ich noch ein review und ziemlich ausführliche sound-samples gefunden.
sie sind recht kurz und spielerisch gesehen eher unaufregend, aber sie sind sauber aufgenommen und geben eine recht breite palette unterschiedlicher sounds wieder.


cheers - 68.
 
Hi 68,

der Amp ist letzten Samstag vom Händler an Fender zurückgeschickt worden. Die müssten den also schon haben und bearbeiten.
Der Sound des Amps war ja exakt so, wie ich es erwartet (und an einem Modell in blonde auch schon getestet hatte). Nur der Hall war eben nicht aktiv.
Ist aber auch das erste Mal, dass ich überhaupt mit einem Fender-Produkt Probleme habe. Ich habe schon eine Menge von denen besessen und bisher war alles tadellos.

Sollte mir beim reparierten Gerät aber nur das kleinste negativ auffallen, dann geht der nochmal zurück und ich warte auf ein Austauschgerät.

Danke für den Link, das Review entspricht ja auch meinem Eindruck.

Gruß
Maddin
 
Ist aber auch das erste Mal, dass ich überhaupt mit einem Fender-Produkt Probleme habe. Ich habe schon eine Menge von denen besessen und bisher war alles tadellos

Da gebe ich Maddin recht!

Bisher gab es bei mir auch keine Probleme mit Fenderprodukten. Abgesehen von einem ziemlich alten Twin Silverface, welcher Zicken mit dem Transformator machte...

Bin mal gespannt, wo der Fehler lag.

Gruß Willi :)
 
Ein Glück ich hab schon den großen 60-Watter, ansonsten wär ich in meinen nächsten gnadenlosen GAS-Anfall getappt :p
Ist der Amp eigentlich hinten geschlossen oder offen?
 
hi!

der amp ist hinten offen - wie man es von fender-combos gewöhnt ist.

cheers - 68.
 
Also: Ich habe den Amp zurückbekommen mit einem "Reparaturbericht", in dem nur steht, dass kein Fehler festgestellt werden konnte und präventiv die Hallröhren und der Reverbtank ausgetauscht wurden!!

Diese Bauteile hab ich auch schon selber als Fehlerquelle ausgeschlossen, aber man wird anscheinend für dumm verkauft...
Naja, dann den Amp wieder in Betrieb genommen und siehe da:

Der Hall geht zwar wieder, jedoch gibt es ein fieses lauter werdendes Feedbackgeräusch (ohne angeschlossene Gitarre), wenn der Hall über die Hälfte aufgedreht wird. Und das trat SOFORT beim ersten längeren Testen zu Hause auf.

Ich habe jetzt dem Kundenservice deutlich gemacht, dass ich ein Austauschgerät verlange, denn DIESEN Montagsamp will ich nicht zurückhaben.

Fender hat ganz schön verloren in meiner Gunst durch diese Aktion!
 
oha, das klingt ja böse ...
hoffe, du bekommst nen funktionierenden zurück.
manmanman da macht man sich ja fast gedanken, dabei will ich selbst unbedingt nen supersonic 22.
 
Bitter das ganze. :(
Aber halt uns auf dem Laufenden. Kundenservicegeschichten sind so nervenaufreibend spannend.
 
Hi Maddin,

das mit dem Feedback am Reverb tritt bei mir auch auf, wenn ich ihn über 6-7 drehe und dazu den Volumeregler im Burn-Channel aufdrehe. Dann befinde ich mich aber direkt, sitzender Weise vor dem Amp, so in ca. 1m Entfernung. Die Gitarre ist dabei angeschlossen. Wenn ich mehr Abstand nehme, höhrt das Feedback auf. Das ist normal so. Hat mein alter Twin auch. Teste nochmal, indem Du mehr Abstand vom Amp hälst! :great:

Gruß Willi

Ach ja, vergessen: Sollte es dann immer noch nicht hinhauen, gibts nur eine Möglichkeit - Austausch des Verstärkers.

Du solltest aber bei diesem Amp bleiben, denn er ist gigantisch, phänomenal, galaktisch, orbitant gut !!! :)
 
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fieses lauter werdendes Feedbackgeräusch (ohne angeschlossene Gitarre), wenn der Hall über die Hälfte aufgedreht wird.

Mit Gitarre wäre das erklärlich, aber ohne kann das nicht hinhauen. Es fängt vielleicht an stärker zu rauschen, zu brizzeln oder zu brummen, aber auch das würd ich bei nem 1000 € Amp nicht unbedingt toll finden ... Feedback ohne exzterne Signalquelle geht aber gar nicht. Ist scheinbar wie bei Windows ... nie das erste Release installieren :rolleyes:
 
Also: Ich habe den Amp zurückbekommen mit einem "Reparaturbericht", in dem nur steht, dass kein Fehler festgestellt werden konnte und präventiv die Hallröhren und der Reverbtank ausgetauscht wurden!!

Diese Bauteile hab ich auch schon selber als Fehlerquelle ausgeschlossen, aber man wird anscheinend für dumm verkauft...
Naja, dann den Amp wieder in Betrieb genommen und siehe da:

Der Hall geht zwar wieder, jedoch gibt es ein fieses lauter werdendes Feedbackgeräusch (ohne angeschlossene Gitarre), wenn der Hall über die Hälfte aufgedreht wird. Und das trat SOFORT beim ersten längeren Testen zu Hause auf.

Ich habe jetzt dem Kundenservice deutlich gemacht, dass ich ein Austauschgerät verlange, denn DIESEN Montagsamp will ich nicht zurückhaben.

Fender hat ganz schön verloren in meiner Gunst durch diese Aktion!


Sowas hatte ich bei meinem Peavey Delta Blues auch mal. Die Lösung war, dass ich den Reverbtank einfach mal ein bisschen fester ans gehäuse drangeschraubt habe, also alle Schrauben nochmal nachgezogen hab.
Probiers mal aus, vllt. klappts bei dir ja auch!
 
Was würden wir jetzt schelten wenn er aus China käme ;)

oooch, ich les' hier nur wirklich ganz rein zufällig mit.... :D ;)

Gruß Michael

Sowas hatte ich bei meinem Peavey Delta Blues auch mal. Die Lösung war, dass ich den Reverbtank einfach mal ein bisschen fester ans gehäuse drangeschraubt habe, also alle Schrauben nochmal nachgezogen hab.
Probiers mal aus, vllt. klappts bei dir ja auch!

Hi Maddin, hi typhon,

bei meinen Selbstbau-Fender-Clones war es eher umgekehrt: War der Reverb-Tank zu fest ans Gehäuse geballert, kam das "Hupen". Schrauben etwas gelöst und Ruhe war. Manche Reverb-Tanks sind auch mit Schaumgummi UND einer Pappunterlage in ihrem Beutel befestigt. Wenn hier ein Amptech u.U. Pappe oder Schaumgummi vergisst, ist ebenfalls Hupen schnell möglich.

Möglich kann auch sein, dass der Reverb-Nachbrenner eine zu hohe Eigenverstärkung hat (falls der SS22 einen drin hat, hier u.U. mal eine andere 12AX ausprobieren, wenn sichergestellt ist, dass die Schaltung keinen Defekt hat. Aber das sollte bei einem fabrikneuen Amp eigentlich nicht sein.).

Daumendrück' und Gruß
Michael
 
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Hi Maddin,

das mit dem Feedback am Reverb tritt bei mir auch auf, wenn ich ihn über 6-7 drehe und dazu den Volumeregler im Burn-Channel aufdrehe. Dann befinde ich mich aber direkt, sitzender Weise vor dem Amp, so in ca. 1m Entfernung. Die Gitarre ist dabei angeschlossen. Wenn ich mehr Abstand nehme, höhrt das Feedback auf. Das ist normal so. Hat mein alter Twin auch. Teste nochmal, indem Du mehr Abstand vom Amp hälst! :great:

Gruß Willi

Ach ja, vergessen: Sollte es dann immer noch nicht hinhauen, gibts nur eine Möglichkeit - Austausch des Verstärkers.

Du solltest aber bei diesem Amp bleiben, denn er ist gigantisch, phänomenal, galaktisch, orbitant gut !!! :)

Hi Willi,

das Feedbackgeräusch tritt ja auch auf, wenn ich gar keine Gitarre dran habe!! Der Abstand sollte somit keinen Einfluss haben, es sei denn, ich habe eine elektrische Persönlichkeit oder so...

Klar will ich den Amp haben/bei ihm bleiben. Das Ding ist ansonsten ja absolut geil, aber wenn der ab Werk nicht 100%ig funktioniert, dann ist mir das zuviel Geld.

Mit Gitarre wäre das erklärlich, aber ohne kann das nicht hinhauen. Es fängt vielleicht an stärker zu rauschen, zu brizzeln oder zu brummen, aber auch das würd ich bei nem 1000 € Amp nicht unbedingt toll finden ... Feedback ohne exzterne Signalquelle geht aber gar nicht. Ist scheinbar wie bei Windows ... nie das erste Release installieren :rolleyes:

Tja, eigentlich hast Du schon Recht: Ich würde tendenziell auch nie ein Automodell sofort nach Erscheinen kaufen, weil das erste Baulos meistens noch Kinderkrankheiten hat. Aber bei einem Amp, dessen Technik/Elektronik/Schaltung nun wirklich nicht doll von bisherigen abweicht, dachte ich schonmal, dass man das wohl "riskieren" kann. Man hat halt auch mal Pech im Leben...

Hi Maddin, hi typhon,

bei meinen Selbstbau-Fender-Clones war es eher umgekehrt: War der Reverb-Tank zu fest ans Gehäuse geballert, kam das "Hupen". Schrauben etwas gelöst und Ruhe war. Manche Reverb-Tanks sind auch mit Schaumgummi UND einer Pappunterlage in ihrem Beutel befestigt. Wenn hier ein Amptech u.U. Pappe oder Schaumgummi vergisst, ist ebenfalls Hupen schnell möglich.

Möglich kann auch sein, dass der Reverb-Nachbrenner eine zu hohe Eigenverstärkung hat (falls der SS22 einen drin hat, hier u.U. mal eine andere 12AX ausprobieren, wenn sichergestellt ist, dass die Schaltung keinen Defekt hat. Aber das sollte bei einem fabrikneuen Amp eigentlich nicht sein.).

Daumendrück' und Gruß
Michael

Also bei Fenderamps ist es so, dass der Reverbtank auf einer Pappunterlage in einem Kunstlederbeutel am Boden des Combos mit zwei einfachen Schrauben fixiert ist. Der ist nicht irgendwie festgeballert oder so, sondern wird lediglich grob durch die Schrauben in Position gehalten. Ob man die mehr anzieht oder nicht ist egal, weil der Tank im Inneren des Beutels trotzdem nicht weiter befestigt ist und rutschen kann.

Das mit dem Nachbrenner hab ich mir auch gedacht und mal ein paar meiner passenden 12AX7 Röhren eingestöpselt. Selbiges Problem. Das muss irgendwas in der Schaltung sein und da hört der Spaß für mich auf.


Habe übrigens eine Antwortmail auf meine Mail an den Fender-Kundenservice erhalten. Darin schreibt der Ansprechpartner, dass die meine Verärgerung verstehen, aber Ihnen mein Ton komplett mißfällt. Die haben gedacht, dass ich direkt die vom Service oder die Amptechniker beschuldige, dabei hatte ich mich nur über die Sache an sich aufgeregt und schonmal klar gemacht, dass ich einen Austauschamp haben will, da die das anscheinend nicht so einfach reparieren können (nicht aufgrund von Unfähigkeit, sondern aufgrund des Problems an sich).

Es kann ja auch einfach nicht sein, dass da nix war mit dem Hall, denn hier hat er definitiv nicht funktioniert vor der ersten Retoure. Bei denen anscheinend schon, aber dann ist da trotzdem was nicht in Ordnung. Und ich finde es äußerst seltsam, dass er mir als 100% in Ordnung zurückgeschickt wurde und dann gleich wieder etwas nicht in Ordnung ist. Die müssen doch bei einem aufgetretenen Fehler die Funktionalität auf Herz und Nieren prüfen, damit genau DAS nicht sofort auftritt. Verstehe ich halt echt nicht...

Sieht aber irgendwie so aus, als wenn die sich querstellen wollen, was ein Austauschgerät angeht. :mad:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sieht aber irgendwie so aus, als wenn die sich querstellen wollen, was ein Austauschgerät angeht. :mad:

hm, *Kopfkratz*

Fehler im Schaltungsdesign? Die Kopplung oder Selbsterregung von der Du schreibst, deutet ganz darauf hin (selbst wenn keine Gitarre dran ist, heult der Amp bzw. fängt an zu hupen). Schaltplan müsste man haben, dann sähe man mehr. :gruebel:

Gruß Michael
 
moin stratgod!

oh, oh...

das hört sich ja alles nicht so super an.

ich hoffe du bekommst noch einen der völlig in ordnung ist!


cheers - 68.
 

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