Die Qualität ist erste Sahne.
Ist ja in Ordnung, wenn Du damit zufrieden bist. Vielleicht ist der eingebaute Sound bei den MacBooks dann wohl auch besser als der bei den meisten anderen Notebooks. Aber wenn man einen etwas höheren anspruch hat, dann kauft man sich halt was besseres. Ein Gitarrenamp ist aber auch nicht gerade die Soundquelle, die eine besonders gute Soundkarte ausreizen würde. Typische, auch für den Laien hörbare Qualitätsmängel bei Standardsoundkarten (wie der eingebauten im MacBook) sind z.B. ein nichtlinearer Frequenzgang (speziell Höhenabfall) und erhötes Rauschen. Eine E-GitarrenAmp reicht aber frequenzmäßig eh nicht hoch, und rauscht selbst heftigst, so dass man da von einer besseren Soundkarte nicht so viel hat.
Neben der Qualität gibt es aber noch andere Gründe.
Das eine wären die Treiber und damit die Latenz. bei Windowsanwendungen ist das ASIO-Treibermodell nötig, um mehrspurig und mit niedrigen Latenzen zu recorden. Bei Recordingsoundkarten liegt eben ein solcher optimierter Treiber bei. Ob sowas bei Mac OS und seienm "CoreAudio"-System auch nötig ist, weiß ich nicht.
Der aufälligste Punkt aber ist wohl die Ausstattung. Die bei nromalen Soundkarten verwendetetn Miniklinken-Anhsclüsse sind absolut unprofessionell, ohne Adapter kann man da nichts anschließen. Spezielle Recordinginterfaces bieten aber (kommt aufs Modell an):
- symmetrische 6,3mm Klinkenanschlüsse
- XLR-Anschlüsse mit Mikrofonvorverstärkung und Phantomspeisung
- mehrere Eingänge, um mehr als zwei Spuren gleichzeitig aufzeichnen zu können