Beratung: Erste Effekte (Struktur reinbringen)

  • Ersteller Little-Devil
  • Erstellt am
Falls du keine Lust auf Menüs und Presets speichern hast, kannst du dir mal das Line6 M5 anschauen. Das hat viele Effektr integriert, klingt für meinen Geschmack ganz gut (die Verzerrer habe ich noch nicht getestet, da ich es nur im FX Loop verwendet habe).
Der Vorteil ist, dass es sich wie ein Einzeleffekt bedienen lässt, man kann aber auch nicht mehr als einen Effekt gleichzeitig benutzen.

Falls du dir dann irgendwann zum Beispiel ein spezielles Pedal ausgesucht hast und kaufst, kannst du das M5 immernoch für andere Effekte verwenden.
 
:rolleyes: Das M5 wollte ich auch gerade vorschlagen:great:. Das kann fast alles, aber nur eine Sache zur Zeit, und und ist für einen guten Kurs zu bekommen. Das muss halt je nachdem, welcher Effekt gerade genutzt wird, an die passende Position in der Effektkette. Auch die Position lässt sich heutzutage ja automatisch verändern, aber das ist eine andere Geschichte und etwas teurer (Boss ES-8 oder 5)...
 
Also ich würde da auch ein Multieffekt empfehlen. Das Boss GT10 bekommt man für ca. 200 € bei Kleinanzeigen und damit bist du bestens ausgerüstet und kannst Erfahrungen in alle Richtungen sammeln. Außer den zahllosen Effekten kannst du auch noch alle gängigen Verstärkertypen als Preamps einstellen. Von den vielen Einstellmöglichkeiten würde ich mich nicht abschrecken lassen, ist wie bei allen anderen Sachen nur ne Gewohnheit.
Wenns dann irgendwann nicht mehr dein Ding ist, der Preis ist und bleibt ziemlich stabil.
 
Ich mach mir mal eine Pro und Kontra Liste.

Das M5 wäre eine gute Idee wenn ich bei Einzeltretern bleiben möchte. Behalte ich mir im Hinterkopf.


Ausprobiert werden Eure Vorschläge auf jeden Fall :)


Kurze Frage dazu: Es wäre doch auch möglich das Multieffekt als einen einzelnen Bodentreter zu betrachten und evtl. wenn einem die Zerre oder das WahWah oder andere Dinge nicht gefallen, diese auszuschalten und Einzeleffekte vor-/nachzuschalten, richtig?


Ich werd mich wohl ein Bisschen auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. :)
 
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Kurze Frage dazu: Es wäre doch auch möglich das Multieffekt als einen einzelnen Bodentreter zu betrachten und evtl. wenn einem die Zerre oder das WahWah oder andere Dinge nicht gefallen, diese auszuschalten und Einzeleffekte vor-/nachzuschalten, richtig?
Ja, genau so sieht das aus. Nur die Möglichkeiten der Effektreihenfolge ist dann leicht eingeschränkt, was aber in den meisten Fällen nicht schlimm ist. Du kannst halt Pedale vor das Multi schalten (in den meisten Fällen Comp, Wah und Zerre), ggf. Modulation, Reverb etc. zwischen Multi und Input des Amps oder aber in den Einschleifweg. Um ein Multi zeitgleich vor dem Amp und im Einschleifweg benutzen zu können, muss es für die 4-Kabel-Methode geeignet sein.
Das sollte schon passen... Innerhalb der besseren Multis ist man bezüglich der Reihenfolge völlig frei.
 
Kann auch ein günstiger Zoom G1Xon....

In solchen Fällen lässt du den Amp Clean und stellst alles am Multieffekt an. Der andere Weg: Du gehst nicht in deinem Ampeingang sondern in deinem Line In (des Amps) rein - damit sind alle Klangformenden Faktoren beim Multieffekte und der Amp arbeitet nur als Endstufe und Lautsprecher (bzw. in einer Stereoanlage oder PA - da manche Effekte vom Stereoeffekt profitieren).
 
Stimmt, so kann man es machen, wenn einem die Preampsounds oder Ampsimulationen des Multis besser gefallen als die Vorstufe des Amps. Klangregelung und Gain sowie die beiden Kanäle des Verstärkers werden so umgangen.

Mit der 4-Kabel-Methode kann man pro Preset zwischen Amp-Vorstufe oder Multi-Verstärkersimulation wählen. Nur der Vollständigkeit halber...
 
Das wirst Du vor Ort auch in Erfahrung bringen können.
Mein auf mittlerweile ettliche Jahre kommendes Multieffektgerät/floorboard im damaligen Mittelklassebereich konnte das schon - Du konntest die 4 Fußtasten mit jeweils einem gesonderten Effekt belegen, den Du jeweils über die Fußtaste ein- und ausschalten konntest - also waren auch die Kombinationen verschiedener Effekte über die Fußschalter möglich.

Ob an jedem Fußschalter jedes Effekt einschaltbar war, weiß ich aus Erinnerung genauso wenig wie die Frage, wie das mit der Reihenfolge der Effekte war ...

Wie gesagt: das kann man aber vor Ort erfahren und ausprobieren.

Insofern ist das Multieffekt tatsächlich mal einer intensiven Prüfung vor Ort wert.

Bei Deinem jetzigen Amp halte ich übrigens die Frage, ob Du von Deiner Gitarre zuerst in das Multieffektgerät und von da aus in Deinen amp gehst oder von Deiner Gitarre in den Amp gehst und das Multieffektgerät eingeschleift ist (also zwischen Vor- und Endstufe Deines Amps hängt) für ziemlich akademisch, weil Du eh nur den clean-Kanal Deines amps nutzt und der das eingehende Signal nur lauter macht ...

Herzliche Grüße und viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!

x-Riff
 
Wenn schon der Name Satriani gefallen ist, bei Wahwah kann man auch mal nach dem Vox Big Bad Wah auschau halten

Hab da mal ein bisschen rum geschaut. Neu wohl nurnoch als Sammlerstück, gebraucht zurzeit nur aus den USA für knapp 200,- plus 60,- Versandt. :O (Zumindest die Einträge die ich gefunden habe)
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Das wirst Du vor Ort auch in Erfahrung bringen können.

Hab geplant am 04.02. nach Session in Walldorf zu gehen. :)

Ich bin sehr gespannt.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Mit der 4-Kabel-Methode

Da brauch ich dann wohl einen neuen Amp mit FX-Loop :D
 
Da brauch ich dann wohl einen neuen Amp mit FX-Loop :D

Nur wenn du diese Möglichkeit ausschöpfen willst. Bei deinem aktuellen Amp bist du ja nicht so ganz zufrieden mit den Zerrsounds, wenn du nur den cleanen Kanal benutzt kannst du alle Effekte zwischen Gitarre und Amp legen und brauchst keine Loop.
Irgendwo im Thread klang an, dass wenn du dir doch mal einen neuen Verstärker kaufen würdest, dieser einen Einschleifweg haben sollte. Deshalb habe ich die 4-Kabel-Methode erwähnt, damit du einfach über die Möglichkeiten bescheid weißt und falls du dir doch ein Multieffektgerät kaufst das im Hinterkopf hast. Ich wollte dir aber nichts aufschwatzen;).
Falls du mal einen Amp kaufst, dessen Zerrkanal du benutzt, macht eine FX-Loop für Modulations- und Zeiteffekte einfach Sinn. Zerre durch Phaser und Delay und Reverb klingt einfach anders, als wenn diese Effekte verzerrt werden. Das kann auch seinen Reiz haben, die konventionelle Reihenfolge ist aber “Zerre first“.
 
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Hmmm... ich lese gerade etwas über Multi-Racks...

Man... das Feld der Effekte wird ja immer größer :D
 
Nach oben hin gibt es keine Grenzen :D.

Es ist halt immer eine Sache der Abwägung, ob Einzeleffekte oder Multi auf dem Boden oder Rack mit mehreren Komponenten oder gar mit mit Bodeneffekten gefüllten Rackschubladen.
Und es gibt ja noch Looper/Switcher, die Einzeleffekte verwalten - um den Stepptanz zwischen Strophe und Refrain zu vermeiden.
Für fast jede Konstellation verschiedener Geräte gibt es die passenden Helferlein.

Letztlich geht es um Kosten, Größe und Gewicht, Vorlieben in Sachen Bedienung (Knöppe drehen oder Menüs, da gibt's ja aber auch Zwischendinger) und Klangvorstellungen sowie Perfektionismus.
Das führt bei den meisten Verrückten hier dazu, dass die Pedalboards nie wirklich fertig sind...:)
 
Hmmm... ich lese gerade etwas über Multi-Racks...
Nee - das sind dann nur unterschiedliche Ausführungen für unterschiedliche Anwendungsarten ...
Das sind alles digitale Effekte und Effektketten, die abrufbar und programmierbar und kombinierbar und einzustellen sind, nur halt:
- direkt in einen Verstärker integriert
- in einem Floorboard (muss dann noch verstärkt werden über Hi-Fi-Anlage oder PA oder extra Aktivbox), Vorteil: kannst eben über Fußschalter Befehle erteilen / Effekte abrufen
- in einem Rack (da brauchst Du dann auch noch einen Verstärker oder eine PA für, kannst Du nur mit dem Fuß bedienen, wenn da ein extra Fußtreter dazukommt)
- in einer software (interessant, weil es einige Programme und Effekte gibt, die kostenfrei sind; macht aber nur Sinn, wenn Du einen PC oder ein notebook hast und aufnehmen willst, ist dann auch nicht so ohne weiteres mit dem Fuß zu bedienen)

Was für Dich derzeit in Frage kommt ist entweder ein neuer Amp, der all diese Effekte drin hat und vernünftig klingt oder eben ein Floorboard, was Du in den clean-Kanal von Deinen Amp stöpselst.

Es gibt Firmen, wie beispielsweise Line 6, die alle diese Segmente bedienen.

Kein Grund, sich wuschig machen zu lassen!

x-Riff
 
Also, wenn du etwas weiter in deinen Überlegungen bist und Austausch wünschst, dann wird dich hier gehelft.
 
...oder eben ein Floorboard, was Du in den clean-Kanal von Deinen Amp stöpselst

Mit Floorboard meinst Du hier kein Midi-Schalterboard der das Rackdingens steuert, sondern ein Multieffektboard alá Boss GT10. Richtig?


War/Bin etwas verwirrt :D
 
Nee - das sind dann nur unterschiedliche Ausführungen für unterschiedliche Anwendungsarten ...

Also, "viele Wege führen nach Rom".

Es sind unterschiedliche Ansätze die jeweils Vor- als auch Nachteile haben. Ich habe mich dann zu entscheiden auf welche Dinge ich Wert lege und auf was ich verzichten kann. :twisted:
 
Okay, ich mach hier jetzt einfach mal eine To-Do Liste:

  1. Lernen:
    -> Was ist guter Sound bei Amps?
    -> Wie bediene ich Amps und Gitarren so, dass ich das Beste aus ihnen heraus hole.
    -> Wie bekomme ich ein Gefühl dafür?

  2. Mir überlegen wie ich Effekte generieren möchte. Worauf kann ich verzichten, was brauche ich unbedingt? Pro´s/Kon´s
    -> Pedalboard mit Einzeltretern / Boden-Multieffekt / Kombi aus Einzeltreten und Boden-Multieffekt / Kombi aus Einzeltretern und Rack-Multieffekt (+Midi-Knöpfe) / Oder alles zusammen xD

  3. Meinen "Kustom Arrow16R" mit anderen Amps, der gleichen Preiskategorie, vergleichen.
    -> Fragestellung: Wie gut/schlecht ist er wirklich?

  4. Meinen "Kustom Arrow16R" mit anderen Amps, welche 3-Kanäle haben, vergleichen. (Preisklasse: bis 1k€ (Wenn meine Gitarre schon 600,- kostet darf der Amp das übertrumpen)
    -> Fragestellung: Lohnt sich der Umstieg für mich als "Anfänger"? Will ich jetzt schon "mehr" für einen Amp ausgeben? Brauche/Will ich die drei Kanäle?

  5. Multieffekte testen (Spec: Mod-Pedal, "guter Sound", FX-Loop, einfache und intuitive Bedienung, Kosten ~250,- / freie Platzierung der Effekte in der Kette, als Sahnehäubchen).
    -> Fragestellung: Wie möchte ich Effekte generieren? s.o.
    -> Hilfestellung: Welche Effekte brauche ich überhaupt?

  6. Line6 M5 testen
    -> Fragestellung: Wie möchte ich Effekte generieren? s.o.
    -> Hilfestellung: Welche Effekte brauche ich überhaupt?

Ich glaub so grob hab ichs. :engel:
 
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Ich muss sagen, es macht mir Spaß dich beim Strukturieren zu beobachten.:)

Punkt 2 könntest du noch toppen oder ergänzen durch einen Looper/Switcher, der mehrere Einzelpedale und ggf. Ampkanäle und Rackgeräte mit einem Fußtritt schaltet. Zum Üben braucht man das sicher nicht, aber mal wieder um der Vollständigkeit Willen sei es erwähnt. Sogar ein Wechsel der Reihenfolge von Effekten ist mit manchen Loopern möglich.

Ob man so etwas “braucht“ weiß man aber erst wenn man weiß, was man sonst so haben will. Klang sollte ja wichtiger sein als die Verwaltung der Klangerzeuger.
 

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