Bitwig vs. Ableton - Suche Midi-Keyboard und Controller

von Erotiksound, 18.11.16.

  1. Erotiksound

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    Erstellt: 18.11.16   #1
    Schade, dass Bitwig hier noch kaum eine Rolle spielt, aber auch, dass es noch kein Bitwig-Forum gibt. Kann das nicht mal jemand veranlassen? Hier wird man doch bestimmt eher übersehen ;)

    Das soll meine 1. DAW sein, und eigentlich habe ich mich schon für Bitwig entschieden, wobei ich mal hoffe, dass es bald endlich mal deutschsprachige Tutorials gibt, wie es bei Ableton der Fall ist. Sind schliesslich beides deutsche Firmen.
    Ableton wäre für mich nur wegen Push 2 interessant. Die Software finde ich zu teuer und bietet mir auch nicht die Sounds, auf die ich stehe. Da wäre also maximal die Standard-Version für mich akzeptabel.
    Bei Bitwig gefallen mir auf den 1. Blick schon mal die integrierte Bridge für 32 und 64 Bit Hosts, sowie die Sandbox. Und der Preis natürlich.
    Blöd ist nur, dass Bitwig keinen eigenen Controller hat, der wie Push 2 ist. Es gibt zwar Scripte, aber damit bringt man leider nicht alle Funktionen zum Laufen. Bei Push sollen das z.B. Note Repeat und Sample Editing sein. Ich habe keine Ahnung, was mit Note Repeat in der praktischen Anwendung eigentlich gemeint ist, aber wenn das Samplen am Push 2 nicht funzt, hat das mit diesem Controller keinen Zweck.

    Die Frage ist also: funktonieren gewöhnlich alle VST-Plugins von Drittanbietern mit der jBridge, werden also alle erkannt und auch grafisch dargestellt, so dass in diesem Falle Bitwig vernachlässigbar wäre?

    Wie sähe das in der Praxis aus, wenn ich mit Bitwig am Push 2 kein Note Repeat und Sample Editing ausführen könnte, sondern nur direkt an der DAW selbst? Wäre das ein leidiger Arbeitsaufwand?

    Ich glaube nicht, dass mir ein anderer Controller so richtig zusagen würde. Aber welche gute Alternative gäbe es für Bitwig, ohne dass manche Anwendungen durch fehlerhafte oder begrenzende Scripts nicht funktionieren? Da ich viel mit Plugins von Drittanbietern arbeiten möchte, und auch nur 32-Bit Versionen dabei sind, wo ich ein 64-Bit System habe, sollte der Controller sowohl für die DAW als auch für die Plugins funzen. Wobei hier die Frage ist, ob es sinnvoll wäre, einen Controller für die DAW und einen für die Plugins zu haben.

    Die nächste Frage wäre: welches Midi-Masterkeyboard, und mit eigenem Controller oder externem? Ich hätte ja am liebsten ein 88er wegen der Key-Range. Hammermechanik benötige ich nicht. Aftertouch ust mir auch nicht so wichtig. Am liebsten ein ganz schlichtes mit geringer Tiefe, dazu einen externen Controller. Oder gleich ein 88er mit Controller, aber da scheint es nichts Brauchbares zu geben für eine Preis bis - sagen wir mal - 400 Euro. Zur Not würde ich auch ein 61er nehmen, wie das
    [​IMG]


    Aber das hat nur 8 Pads, und dann müsste ich wieder die Transpose-Buttons drücken. Da kann ich auch besser das hier nehmen, das auch für Bitwig gemapped ist:
    [​IMG]


    Würde ich Ableton plus Push 2 nehmen, hätte ich da schon mal keine Kompatibilitätsprobleme und müsste mich mit Scripts gar nicht herumplagen. Da reichte dann auch ein einfaches Midi-Keyboard. Bei Bitwig kann man aber Audio und Midi auf die selbe Spur legen, und die Arrangement View soll da auch besser sein. Ich kann mir dazu noch keine Meinung bilden, weil das noch böhmische Dörfer für mich sind.

    Ein Arturia KeyStep hole ich mir ja auch eh noch. Vielleicht reicht das erstmal neben dem Push.

    Sollte ich Bitwig nehmen, würde ich mich wohl für das 88er Nektar entscheiden, aber dann müsste ich noch etwas Externes hinzukaufen, wo ich mindestens 16 Pads hätte. Vielleicht reicht ja sowas:
    [​IMG]


    Mein Gefühl sagt mir, dass ich mit Bitwig besser fahre, aber dass es wohl keinen besseren Controller gibt, als den Push 2. Am liebsten würde ich beide zusammenbringen, möchte mir aber die oben erwähnten Probleme ersparen. Welches Komponentenzusammenspiel würden mir denn die Erfahrenen unter Euch empfehlen?
     
  2. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.16   #2
    Ok, Novation Impulse 61 ist zu fehleranfällig und scheidet damit aus.
     
  3. MrNicHoe

    MrNicHoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.16   #3
    Von welchen Fehlern sprichst du?
     
  4. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.16   #4
    Schwarze und weisse Tasten sollen sich - bzgl. Velocity - sehr unterschiedlich verhalten. Fehlender Ein- und Aus-Schalter sowie Sustain-Pedal-Bug sind zusätzlich festgestellt worden. Und Automap soll auch nicht toll sein. Ich werde mir das Nektar Impact LX88+ kaufen.
     
  5. MrNicHoe

    MrNicHoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.16   #5
    Aha ok. Also mit den Tasten hatte ich persönlich nie Probleme gehabt. Da ging dann meine Vorliebe allerdings Richtung Hammermechanik, weshalb ich es verkauft habe. Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen.

    Allerdings muss ich, nachdem deine bisherigen Fragen/Posts gelesen habe, eins anmerken: Die perfekte Lösung, hinsichtlich eines Gerätes welches mit deiner DAW vollkommen fusioniert, wirst du nicht finden, sofern nicht der DAW-Hersteller seine Finger mit drin hat. Du wirst einiges selbst einstellen und mappen müssen.
     
  6. Erotiksound

    Erotiksound Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.11.16   #6
    Eine Hammermechanik lohnt ja nur für Leute, die Klavier spielen können. Wenn ich das mal anstrebe, hole ich mir sicherlich auch eine andere Tastatur. Obwohl, ich stehe ja mehr auf den Sound richtiger, 'spezieller' Klaviere, die eigenartig klingen. Vielleicht ein bisschen kaputt oder angeschlagen, verstimmt, oder in den Obertönen finden sich Transienten, die da eigentlich nicht hingehören, die aber zu dessen Geschichte passen. Ein altes Klavier, das in einer Ruine des 2. Weltkrieges einsam und verlassen steht, und das von einem merkwürdig geisterhaften Raumklang umgeben wird, der wie geschaffen für ein düsteres Requiem ist.

    Ja, ich werde mich mit dem Gedanken arrangieren müssen, hier und da noch selber was einstellen und mappen zu müssen.
     
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