Bluesrock

Hi,

da mein Jack White Thread in der Rockecke unterging, nun hier auf ein Neues.

Hör Dir das Album von Loretta Lynn und Jack White an > klasse Bluesrock > denke, es geht eher in die Richtung. Mal was anderes.

Grüße, JO
 
Also könntest dir mal was von Rory Gallagher anhören den find ich recht gut.

Oder die Allman Brothers geht aber zum Teil richtung Southern Rock.

George Thorogood kenn ich aber nur einen Song. (leider)

Stevie Ray Vaughan ist auch noch sehr zu empfehlen.

Du könntest dir auch mal Ted Nugent anhören aber ich weis nicht ob man das noch als Bluesrock bezeichnen kann.

Jonny Winter könntest dir auch noch anhören hab leider net viele Alben von ihm aber was er z. B. im Rockpalast abgeliefert hat, Hut ab!

Zu Popa Cubby kann ich nur sagen der Mann ist echt spitzte live noch um Klassen besser als auf LP.

ZZ Top ist auch überagend mir gefällt vor allem das Deguello Album.
 
Also wer noch vergessen wurde, aber in keinem Plattenschrank fehlen darf sind Lynyrd Skynyrd.
Geniale Band, mit klasse sänger ( glaube schon der 5. Bruder jetzt, alle anderen sind ja schon tot) und ne klasse Besetztung.

Saludos del Rey :rock:
 
Hi,

überhaupt zu bestimmen, das ist Blues und das nicht, ist unheimlich schwer. Tauchen Licks eines bluesigen Gitarrensounds oder Bluesharp auf, scheint jeder das in die Bluesecke stellen zu wollen.
Der Blues an sich wie ihn John Lee Hooker und Muddy Waters gespielt haben, kann einem ganz schön auf den S... gehen. Klingt doch immer gleich. Ewig das gleiche Skalengejammer.
Ein Glück, das sich Bands dessen erbarmt haben und die Sache mit Funk, Soul, Rock und Country aufgepeppt haben, sonst wär es nicht zu ertragen.

Grüße, JO
 
Joe Bonamassa wäre noch eine Empfehlung von mir. Wer Interesse und Glück hat, kann vielleicht noch die Limited Edition von "So, it's like that" ergattern, die als Bonus einen 2-stündigen Konzertmitschnitt auf DVD enthält. Ein wahrer Bonus.:)

Ansonsten mag ich auch noch sehr gerne Joe Louis Walker und Lucky Peterson, obwohl ich die nicht als Bluesrocker bezeichnen würde, aber sie spielen eine imo sehr geschmackvolle (und auch anderen Einflüssen gegenüber offene) moderne Variante des Blues.
 
...da wäre dann auch noch Walter trout, johnny Lang, Magic Slim, und hör dir auch mal John Campbell - howlin mercy - an :great: :rock:
 
Joa schrieb:
Hi,
Der Blues an sich wie ihn John Lee Hooker und Muddy Waters gespielt haben, kann einem ganz schön auf den S... gehen. Klingt doch immer gleich. Ewig das gleiche Skalengejammer.
Ein Glück, das sich Bands dessen erbarmt haben und die Sache mit Funk, Soul, Rock und Country aufgepeppt haben, sonst wär es nicht zu ertragen.
:D Hi Joa,
ich stimme dir zu, obwohl Hooker und Waters zwei Ikonen im Blues sind.
Aber das schöne am Blues ist ja, das er so ziemlich nach allen Seiten hin offen ist. Ich spiele ja auch in einer Bluesrockband, wir machen eigene Songs und versuchen auch das ganze flexibel zu halten. Aber wenn man sich als Band "Blues" auf die Fahne schreibt kommt man natürlich auch nicht drum herum mal was mehr klassisches zu spielen ;)
 
Rübennase schrieb:
Joe Bonamassa wäre noch eine Empfehlung von mir. Wer Interesse und Glück hat, kann vielleicht noch die Limited Edition von "So, it's like that" ergattern, die als Bonus einen 2-stündigen Konzertmitschnitt auf DVD enthält. Ein wahrer Bonus.:)
... die ist ziemlich geil ...

ich finde von neueren Sachen auch Aynsley Lister ziemlich gut und druckvoll
 
Wollte vielmehr sagen, daß ich mit meiner Countryvorliebe hier allein dastehe.
Obwohl in rockigen Countrysongs die geilsten Blueslicks vorkommen, will niemand etwas davon wissen.

mfg, JO
 
Joa schrieb:
Wollte vielmehr sagen, daß ich mit meiner Countryvorliebe hier allein dastehe.
Obwohl in rockigen Countrysongs die geilsten Blueslicks vorkommen, will niemand etwas davon wissen.

mfg, JO
Nö, stehste nicht allein da. Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit reinen Countryrockbands nicht so auskenne. Gib mal ein paar Tips, sollte nur nicht zu kormerziell sein, also ruhig bisschen frecher, dreckiger oder so... aber egal, lass mal hören :)
 
Ok,

- Jackshit > verrücktes Album
- Brad Paisley > wahnsinns Gitarrist > mein Favorit
- Patty Loveless
- Mary Chapin Carpenter
- Montgomery Gentry > sehr rockig, spielen auf Les Paul
- letztes Album Loretta Lynn (Jack White Produktion)
- Ronny Jordan
- Lee Ann Womack
- Steve Earle
- Chrissie Hynde and Adam Seymour
- Deana Carter
- Ani DiFranco
- Damien Jurado and Rose Thomas
- Stella Parton
- Russ Tolmen
- Rich Hopkins and Luminarios
- Hensley Sturgis
- Jolene
- Bottle Rockets
- Robert McEntee
- Mount Pilot
- Dar Williams
- Aimee Mann and Michael Penn
- Keith Urban
- Shaver
- Suzy Bogguss
- Terri Clark
- Sawyer Brown
- Brucks and Dunn

gibt noch etliche mehr an rockigen Countrybands. Nur amerikanische Bands.
Es ist kein reiner Country mehr. Country goes Rock, Pop, Blues u.s.w. Und das ist gut so.

Aber auch Balladen sind im Country einzigartig gefühlvoll.

Grüße, JO
 
Wow, das sind ja ne menge. Einige Namen kommen mir zwar bekannt vor, bin mir aber nicht wirklich sicher. Da werde ich mich mal durchhören. Mal sehen ob man auf der Site von SATURN ein paar Hörbeispiele bekommt. ;)
 
Ich weiss, es gibt einen extra Thread für Horproben aber ich dachte, ich setze es mal hier rein da es hier auch von der Richtung her passt und hier wohl auch eher die Leuts sind die Blues'n Rock hören.
Also, sagt mal eure Meinung dazu. Ist von der letzten Demo-CD.
Bass, Drum und Rhythm.Git. sind live eingespielt und der Rest dann per Overdub.
 
@metalpete
Nicht übel aber doch recht heavy :D
 
Hallo, Nanuck. Verzeih mir, ich möchte immer ehrlich meinen Standpunkt vertreten.

Hört sich passabel an. Von Allem etwas.
- Gesang a la Rockebilly (Dick Brave, Stray Cats), tolle Stimme
- Bluesharp klingt sehr authentisch und mit viel Feeling gespielt.
- Gitarre: der Ampsound geht Richtung Classic Rock`n Roll. Die Licks kommen gut, klingt nach klassischem Equipment und den 50s, aber nicht gerade bluestypisch.
- der Song selbst hat den üblichen bekannten Bluesrhytmus, bietet Soloeinlagen die nötige Basis. Davon gibt's ja dann reichlich. Jeder darf mal.
- Bass: weiß nicht, irgenwas stört mich daran, klingt für mich vieleicht ein wenig abgehakt, aufdringlich, simpel, was die Einbindung ins Stück anbetrifft. Kommt nicht so gut.
- Sax: naja, steh ich persönlich nicht so drauf. Der Spieler versteht sein Handwerk, keine Frage. Für meinen Geschmack zu stark im Vordergrund und quäkig.

Würde mir wünschen, wenn Blues nicht nur aus althergebrachten und traditionellen Rhythmen bestehen würde. Dann wäre die Geschichte des Bluesrock geschrieben, und ihr wäre nichts hinzuzufügen.
Ganz ehrlich: finde den Rhythmus ziehmlich abgegriffen und simpel.

Hab mich deshalb mehr auf die Soli konzentriert, und die klingen sehr ausgereift. Klasse.

Du wolltest ne ehrliche Meinung.

Grüße, JO
 
hi Joa,
danke für deine ehrliche Meinung. Ja, es ist eher eine typische Rock'n Roll Nummer, oder auch Rockebilly. Der Bass könnte in der Tat etwas flüssiger sein aber aufdringlich finde ich ihn eigentlich nicht. Das der Sax-Sound etwas quäkig klingt empfand ich beim ersten Hören der fertigen Aufnahme auch so. Naja, musste alles etwas schnell gehen. Vier Songs an enem Tag, da läuft enem die Zeit weg. Ist schon etwas schade, da das Sax doch eine dominante oder tragende Rolle bei uns hat.
Wir wollen natürlich auch nicht nur Songs im althergebrachten Stiel spielen und haben auch andere Songs. Wir haben aber auch nicht den Anspruch, inovativ neues zu machen.
Wie wäre es vielleicht mit einer etwas ruhigeren Nummer? ;)
 
Hallo, dachte schon, ich hätte durch meine Äußerungen einen Feind gewonnen.

Der zweite Track ist super. Das ist Musik, die man fühlen kann. Der Ampsound ist fantastisch. Das Beste immer zuletzt, wie?
Gute Abstimmung des Timings, tolle Komposition.

Kritik: Das Sax lieber ne Spur leiser. Könnt Ihr den Reverb noch etwas veredeln? Scheint mir zu wenig. Das Frequenzspektrum des Gesangs geht etwas unter.

Habe noch zwei Scheiben bei mir gefunden, deren Bluesstil mir gefällt:
-Eric Bibb
-Robben Ford

Welche Amps spielst Du?
Bei mir röhrt ein Hot Rod, der mit ner Paula und dicken Saiten schon countrylike klingt.

Grüße, JO
 
Hi Joa,
nene, nix Feind, konstruktive Kritik ist immer gut :)
Zum Glück sagt dir der 2. Song ja schon mehr zu, mir übrigens auch, aber sowas wie der 1. Song macht trotzdem Spaß zu spielen und kommt live wohl auch stimmungsmäßig mehr rüber als auf einer Aufnahme.
Um den Sound zu verbessern müssten wir nochmals ins Studio gehen... naja, ich denke, dazu wird es wohl nicht kommen. Da es ja "nur" eine Demo-CD ist um Gigs an Land zu ziehen denke ich, dass es ok ist.

Unser Gitarrist/Sänger spielt über einen Fender-DeVille Combo plus ein, zwei Bodentreter (?). Auf der Studiosession spielte er eine Telecaster, ansonsten hat er noch ene Strat.
Ich bin ja der Bassist und habe dort über eine Trace-Elliot Anlage gespielt, die gehörte zum Studio-Equipment, genaues Modell weiß ich nicht mehr, sah aber irgendwie "alt" aus.

Robben Ford kenne ich und find ich gut. Ich selbst habe leider nur drei Songs auf MD von ihm aber hab schon öfter was von ihm gehört.

Welche Richtung von Musik machst Du denn? Mehr Countryrock, weil das ja wohl mehr dein Ding ist? Vielleicht hast Du ja auch ein Hörpröbchen :)
 
Hi !

Tja, das mit dem Hörpröbchen kann sich noch lange hinziehen.
Aber ich werd's trotzdem mal mit einem Mini-PCmicro in meiner Bude versuchen. Ich und die Gitarre.
Vor 3 Jahren habe ich mir in den Kopf gesetzt, E-Gitarre zu spielen ohne jemals eine Gitarre in der Hand gehabt zu haben. Bin jetzt 33 und komme meiner Meinung nach nur mäßig voran. Habe höchstens mal 10 Licks drauf, ansonsten improvisiere ich nach eigenem Gutdünken. Ohne Band und Kontakt zu anderen Musiker kämpfe ich mich lautstark in meinen vier Wänden durch.
Zumindest einen Bassisten würde ich mir zur Unterstützung wünschen.

Was ich höre und warum: Eigentlich nur gitarrenlastiges Zeug wie Country, Soundtracks Westernfilm, Roadmovie Soundtrack, Surf, Rock'n Roll, Schlager (deutsch, französisch, amerikanisch der 50er und 60er), Psychodelic der 70er.
Alter Kram, dessen Rhythmus, Bassspiel, Gitarrensounds einfach den gewissen Charm haben, was heute niemand mehr zu reproduzieren im stande ist.
Moderner Country (New Traditional) hat sich in meine Gehörgänge gefressen, weil naja, ich liebe den Twang und den angechrunchten Telesound an einem Fenderamp, sowie Dobro, Fiddel und die übrigen handgemachten Klänge. Ist übrigens ne ehrliche und ganz positive lebensbejahende Musik, fern von depressivem Gejaule und Gekreische. Gibt auch ältere Sachen, die selbst heute nicht mehr zu toppen sind. Mr. Les Paul und Mary Ford haben wunderbare Hits damals gelandet. Z.B. die Songs: Tennessee Waltz, Vaya Con Dios, Tiger Rag und much more.

Hoffe, ich langweile nicht.

Bis dahin, keep on rockin, JO
 

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