Wenn sie denn welche haben...
Das liegt schlicht daran, dass ein PU nicht klingt.
Doch.
Der Klang ist am Ende aber eine Kombination aus Spieltechnik, Saitenwahl, Potiwerten, Potistellung, Tone-Kondensator, Kabel, Effekten, Amp, Speaker und Raum.
Ganz genau! Deswegen geht der ratsuchende Kunde ja mitsamt seinem Krempel in die Boutique des Boutiquen-Tonabnehmer-Herstellers, um sich einen Tonabnehmer maßgeschneidert anempfehlen zu lassen.
Spieltechnik: Die des Kunden, der in die Boutique geht.
Saitenwahl: Die Saiten, die der ratsuchende Kunde auf seiner Klampfe hat.
Potiwerte: Die Potis, die in der Kundengitarre sind.
Potistellung: Die Potistellung, die der Kunde bei seiner Spieltechnik einstellt.
Tone-Kondensator: Der Kondensator, der in der Kunden-Klampfe drin steckt.
Kabel: Die Kabel, die der Kunde benutzt.
Effekte: Die Effekte, die der Kunde bei seinem Spiel verwendet.
Amp: Der Amp, den der Kunde mit in die Boutique bringt.
Speaker: Der Lautsprecher, den der Kunde verwendet.
Raum: Akustisch hochwertiger Raum in der Boutique - wie sollte man denn sonst die Feinheiten des Boutiquen-Tonabnehmerklangs wahrnehmen können.
Ist der Boutiquen-Tonabnehmer-Hersteller fachkundig und erfahren, so wird er schon zielgerichtet genau den Tonabnehmer heraus picken, der mit des Kunden Krams genau den Klang hervorbringt, den der Kunde sucht.
Die Exemplare, die den test of time überstanden haben
Du meinst genau den Pickup, genau das
Exemplar, was z.B. Clapton bei der Aufnahme von "White Room" in seiner Klampfe hatte? Ob das noch aufzutreiben ist, um die Windungen abzuzählen...?
Damit man genau dieses
Exemplar identisch nachwickeln kann...?
Ein anderer Tonabnehmer, ein anderes
Exemplar genau der selben Serie, eine Seriennummer drüber oder drunter, ist bekanntlich schon wieder anders gewickelt und gebaut - Fertigungstoleranzen!
Und macht somit auch die Resonanzüberhöhung, die den Klang formt, an einer etwas anderen Stelle und etwas anders ausgeprägt.
Grüße