Braucht man wirklich noch irgendwelche "Boutique Pickups" oder sonst noch so etwas

  • Ersteller Ersteller yxyxyx
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  • #81
Dadurch stehst du ab jetzt auf der Liste der unglaubwürdigen Beiträge -> ignore.
Ich möchte hier mit Menschen interagieren.
Der Großteil seiner Antwort ist selbst geschrieben UND er hat kein Geheimnis draus gemacht, dass er sich die Definition von einer KI mal hat ausspucken lassen. Also man kanns auch übertreiben.
 
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  • #82
Bitte nicht hier auch noch eine KI Diskussion. Das ist in dem Thread Off Topic.
 
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  • #83
Das halte ich jetzt doch für eine etwas unfaire Verallgemeinerung, gerade wenn man sich Leute wie Kloppmann bzw. deren Arbeitsweise anschaut.
Gerade Herr Kloppmann ist ein sehr gutes Beispiel für mangelndes, praktisch fast gänzlich fehlendes Verständnis der technischen Hintergründe. Das beweisen seine eigenen Videos.
Für Wissen um die technischen Hintergründe sollte man sich z.B. lieber an Prof. Zollner orientieren. Er hat Elektrotechnik oder Physik studiert, und unterrichtete Elektrotechnik an einer Universität.
Trotzdem mag Herr Kloppmann subjektiv gut "klingende" Tonabnehmer bauen.

Im Gegensatz zu etwa Hi-Fi-Anlagen, deren objektives Ziel es ist, Tonaufnahmen etwa von CD möglichst unverfälscht über D/A-Wandler, Verstärker und Lautsprecher wiederzugeben (wofür es auch objektive und messbare Kriterien gibt), ist es bei Tonabnehmern ja völlig anders: Ziel von Tonabnehmern (für E-Gitarren) ist es, die Saitenschwingungen zu "detektieren" und nach rein subjektiven Kriterien musikalisch-klanglich sinnvoll zu verfärben.
(Tonabnehmer bilden mit ihren Induktivitäten, Widerständen, Kapazitäten, "Spaltfunktion" und der "Außenbeschaltung" [Gitarrenkabel, Volume- und Tone-Potis, Tone-Kondensatoren, ...] einen elektrischen Schwingkreis mit Resonanzüberhöhung, die zur Klangformung führt.)
Ob solche subjektiv schön klingende Klangverfärbungen durch Zufall bei "unwissender Tüftelei" oder zielgerichtet durch Berechnungen und sorgfältige Konstruktion herbeigeführt wurden, sind dem Klang-Ergebnis ja völlig egal!

Subtile oder auch durchaus drastische Klangfärbung lässt sich allerdings auch sehr gut über Equalizer herbeiführen, noch dazu sehr einfach änderbar und den eigenen sich ändernden Wünschen anpassbar.


Allerdings ist das eigene Instrument ja auch emotional besetzt und Gefühle spielen eine große Rolle.
Wer sich besser damit fühlt, für mehr oder weniger subtile oder drastische Änderungen im Klangbild die Tonabnehmer gegen Boutique-Tonabnehmer zu tauschen, wird sich durch rein technische Argumente davon auch nicht abbringen lassen - es geht ja um das "Feeling" beim Spielen und die emotionale Verbindung zum eigenen Instrument.

Und wer sich mit Boutique-Tonabnehmer inspirierter fühlt, oder seine so aufgerüstete Gitarre lieber in die Hand nimmt um damit zu spielen, der wird am Ende vermutlich auch objektiv schöner spielen, als mit den Werks-Tonabnehmern und evtl. Equalizer-Pedal.

Grüße
 
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  • #84
z.B. lieber an Prof. Zollner orientieren.
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Nur vorsorglich: Hier bitte KEINE weitere Diskussion über Zollner!
Das hat in der Vergangenheit schon genügend andere Threads gesprengt.....
 
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  • #85
So wie Martin das beschreibt, fände ich das dann auch ganz passend.

Leider wird "Boutique" aber in ganz vielen Bereichen ganz einfach nur mit "exklusiv", teuer, besonders "edel", etc. verbunden. Nicht nur bei Pickups. ;-) Oft ist das einfach nur ein mehr oder weniger geschicktes Marketing.

Du hast schon mal nachweislich einen Pickup an Eric Clapton oder die Stones verhökert und darfst damit hausieren gehen?
Glückwunsch! Denn jetzt kannst du deinen Kram jetzt für mindestens das Doppelte verhökern. ;-) Auch in Serie/Kleinserie und von der Stange.

Klar, das können natürlich sicher auch gute Produkte sein. Kann aber auch genau so sein, das mich das Zeug so gar nicht abholt.

Ihr glaubt gar nicht, wie viele Leute ich schon kennengelernt habe, die auf so etwas voll abfahren. Das hat schon oft mehr mit Statussymbolen zu tun.

Mir reicht es ja eigentlich schon, wenn es einfach "nur" geil klingt. :D
 
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  • #86
Mir reicht es ja eigentlich schon, wenn es einfach "nur" geil klingt. :D
Wobei auch das wieder Geschmackssache ist. 😁

Ganz nach dem Motto: "Ist das Kunst oder kann das weg?"

Für mich sind diese ganzen Boutique Sachen tatsächlich nix, bzw sehe ich keinen Reiz darin. Aber wie schon oben erwähnt, Apple hat damals auch keine Produkte verkauft. Und wenn es Nutzer gibt, die 4k für einen Boutique Amp oder 500€ für Pickups/Pedale ausgeben möchten, feel free. Hauptsache jeder wird auf seine Art und Weise glücklich. 😁
 
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  • #87
Sicher @Rookie77 , das ist doch überhaupt der Punkt.
Es doch völlig wurscht wir man seinen Sound erzeugt, solange er denn den eigenen Vorstellungen entspricht.

Ich kenne niemanden, der bei einem Konzert plötzlich die Augen aufreißt, aufsteht und in die Menge ruft: "Habt ihr es auch gehört? Voll geil, oder? Da ist garantiert ein Kloppman in der Gitarre!"

Das sind halt alles Sachen, die dem selbst spielenden sicher wichtig sind, aber am Ende bestimmt nicht die allergrößte Rolle spielen.
 
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  • #88
Nach all dem, was hier jetzt so geschrieben wurde komme ich zu der Erkenntnis, dass man einen Boutique-Pickup nicht irgendwo bestellen kann.
Alles was ich ab Lager bestellen kann ist nicht Boutique, sondern Serienware. Egal ob da Hyundai oder Mercedes drauf steht.

Wenn du Boutique willst, musst du (am Besten mit Gitarre) zum Anbieter (in die Boutique) hin und sagen was dir am Vorhandenen nicht gefällt. Der Anbieter hat (ob Ahnung oder nicht) eine Tabelle mit den Beschreibungen von x Serientonabnehmern. Da schaut er nach wie die Charakteristik deines TA definiert ist und sucht einen aus, der laut Beschreibung so anders ist, dass er in etwa deinen Wünschen entspricht. Möglicherweise braucht das zwei, drei Versuche mit Ein- und Ausbau bei deiner Gitarre und jeweils neuen Saiten.
Das Bisschen was dann noch fehlt, hörst du nicht, weil der TA ja extra für dich ausgesucht wurde....muss also passen.
Dieser Tonabnehmer ist dann für dich Boutiqe, auch wenn der Anbieter ihn, bei DiM, SD, Ibz oder HarBe ungelabelt aus dem Regal bestellt, oder zumindest die Spulen und Magnete geordert und für dich und zusammengeklebt hat. (das ist nur ein Beispiel, keine Unterstellung)

Ich bin der festen Überzeugung, dass keiner der "Boutique-Anbieter", egal wie er heißt und egal wie viel er weiß in der Lage ist, auf Anhieb einen Pickup zu bauen der exakt so klingt wie der Kunde es sich wünscht.
Das wär dann aber auch nicht mehr Boutiqe sondern Custom made.
 
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  • #89
Ich kenne niemanden, der bei einem Konzert plötzlich die Augen aufreißt, aufsteht und in die Menge ruft: "Habt ihr es auch gehört? [...] Da ist garantiert ein Kloppman in der Gitarre!"
Hört man das an den Hilferufen des armen Mannes? Ich stelle mir das doch sehr beengt vor.
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Ich bin der festen Überzeugung, dass keiner der "Boutique-Anbieter", egal wie er heißt und egal wie viel er weiß in der Lage ist, auf Anhieb einen Pickup zu bauen der exakt so klingt wie der Kunde es sich wünscht.

Das liegt schlicht daran, dass ein PU nicht klingt.

Es ist vollkommen absurd, ein elektronisches Element in einer komplexen Schaltung losgelöst vom Rest betrachten zu wollen. Natürlich gibt es vorhersagbare Eigenschaften unterschiedlicher Magnete, Spulen und vor allem der Wicklungen.

Der Klang ist am Ende aber eine Kombination aus Spieltechnik, Saitenwahl, Potiwerten, Potistellung, Tone-Kondensator, Kabel, Effekten, Amp, Speaker und Raum.

Was viele Boutique-Hersteller anbieten, sind sehr akkurate Replica klassischer Pickups. Das ist m.E. vor allem für Gitarristen relevant, die mit diesen Gitarren groß geworden sind und die diese Gitarren auch in einem vergleichbaren Umfeld einsetzen. Einfach weil die Pickups sich so wie gewohnt verhalten.

Für einen Neuling ohne erlerne Präferenzen ist der Wert meines Erachtens deutlich geringer.
 
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  • #90
Was viele Boutique-Hersteller anbieten, sind sehr akkurate Replica klassischer Pickups
Schon da hört es bei mir auf!
Gerade bei den Klassikern klangen aufgrund der unzulänglichen Fertigungsgenauigkeit von 10 Stück vielleicht 3 gleich. Welchen von den 10 kopierst du jetzt?

Aber was solls....ich bastel gerne mal ein Bisschen und baue auch mal was selbst (keine PUs).
Ansonsten spiele ich mit dem was ich habe, einfach nur weil es mir Spaß macht, und mein Ego ist groß genug um zu sagen: ich klinge wie KlampfenTom und nicht wie Mark Carlos Gilmour. Dafür brauche ich keine 500,-€ PUs. Und wem das nicht gefällt, der soll zu denen ins Konzert gehen.
 
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  • #91
Schon da hört es bei mir auf!
Gerade bei den Klassikern klangen aufgrund der unzulänglichen Fertigungsgenauigkeit von 10 Stück vielleicht 3 gleich. Welchen von den 10 kopierst du jetzt?

Die Exemplare, die den test of time überstanden haben und möglichst vielen geübten Ohren besonders oft ein Lächeln ins dazugehörende Gesicht gezaubert haben.

Es gibt halt manchmal Dinge, die gut funktionieren. Die sich so verhalten, wie es von vielen Gitarristen als musikalisch sinnvoll - in einem gewissen Kontext - empfunden wird . Pickups, die bspw. mit einem Treble-booster in einen AC30 singen, wo andere eher etwas krächzen.

Sind diese Pickups deswegen besser als andere? Nein, aber sie funktionieren in einem gewissen Kontext so, wie viele das haben wollen.

Am Ende ist genau das die Leistung, die bspw. ein Kloppmann anbietet. Von ihm kuratierte Herstellungsverfahren und Kunden, die darauf vertrauen, dass das einen Wert hat, der den Preis rechtfertigt.

Und wenn man nun gerade auf der Suche ist, um ein "klassisches Setup" wie gewünscht klingen zu lassen, kann manch ein "Boutique"-Pickup Anbieter eine gute Adresse sein.
 
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  • #92
Und wenn man nun gerade auf der Suche ist, um ein "klassisches Setup" wie gewünscht klingen zu lassen, kann manch ein "Boutique"-Pickup Anbieter eine gute Adresse sein.
Was aber auch nur dann funktioniert wenn die Gitarre so ist wie die, in der das Vorbild seinen Charakter gezeigt hat
 
  • #93
Was aber auch nur dann funktioniert wenn die Gitarre so ist wie die, in der das Vorbild seinen Charakter gezeigt hat

Ich schrieb ja "vom Kontext" abhängig. Dazu gehören natürlich auch die sonstigen Faktoren wie Mensur, Brückenkonstruktion und m.E. auch ein wenig die Holzauswahl.

Alles Nuancen, die ein wenig Einfluss nehmen und damit genügend Raum lassen für das von vielen Gitarristen gewünschte magische Empfinden.

Am Ende zählt halt das Ergebnis. Objektiv gute Sounds brauchen definitiv keine Boutique-Pickups. Manch einer kommt subjektiv oder auch objektiv aber schneller zu guten Ergebnissen, wenn er sich auf die Expertise von Boutique-Herstellern verlässt.
 
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  • #94
Wenn sie denn welche haben...
Das liegt schlicht daran, dass ein PU nicht klingt.
Doch.;)
Der Klang ist am Ende aber eine Kombination aus Spieltechnik, Saitenwahl, Potiwerten, Potistellung, Tone-Kondensator, Kabel, Effekten, Amp, Speaker und Raum.
Ganz genau! Deswegen geht der ratsuchende Kunde ja mitsamt seinem Krempel in die Boutique des Boutiquen-Tonabnehmer-Herstellers, um sich einen Tonabnehmer maßgeschneidert anempfehlen zu lassen.
Spieltechnik: Die des Kunden, der in die Boutique geht.
Saitenwahl: Die Saiten, die der ratsuchende Kunde auf seiner Klampfe hat.
Potiwerte: Die Potis, die in der Kundengitarre sind.
Potistellung: Die Potistellung, die der Kunde bei seiner Spieltechnik einstellt.
Tone-Kondensator: Der Kondensator, der in der Kunden-Klampfe drin steckt.
Kabel: Die Kabel, die der Kunde benutzt.
Effekte: Die Effekte, die der Kunde bei seinem Spiel verwendet.
Amp: Der Amp, den der Kunde mit in die Boutique bringt.
Speaker: Der Lautsprecher, den der Kunde verwendet.
Raum: Akustisch hochwertiger Raum in der Boutique - wie sollte man denn sonst die Feinheiten des Boutiquen-Tonabnehmerklangs wahrnehmen können.

Ist der Boutiquen-Tonabnehmer-Hersteller fachkundig und erfahren, so wird er schon zielgerichtet genau den Tonabnehmer heraus picken, der mit des Kunden Krams genau den Klang hervorbringt, den der Kunde sucht.

Die Exemplare, die den test of time überstanden haben
Du meinst genau den Pickup, genau das Exemplar, was z.B. Clapton bei der Aufnahme von "White Room" in seiner Klampfe hatte? Ob das noch aufzutreiben ist, um die Windungen abzuzählen...?
Damit man genau dieses Exemplar identisch nachwickeln kann...?

Ein anderer Tonabnehmer, ein anderes Exemplar genau der selben Serie, eine Seriennummer drüber oder drunter, ist bekanntlich schon wieder anders gewickelt und gebaut - Fertigungstoleranzen!
Und macht somit auch die Resonanzüberhöhung, die den Klang formt, an einer etwas anderen Stelle und etwas anders ausgeprägt.

Grüße
 
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  • #95
Oh!

Ich halte gleich nochmal mein Ohr an alle Tonabnehmer meiner Gitarren. Ich bin mir absolut sicher, dass die keinen Klang produzieren.

Klang wird daraus eben erst am Ende der Kette. Und auch wenn natürlich unterschiedliche Tonabnehmer unterschiedliche Frequenzbetonungen liefern, können die Ergebnisse je nach nachfolgender Kette ja extrem divergieren.

Der am Plexi nervige Mittennöck des Pickups kann genau das sein, was am Deluxe Reverb für ausreichend grit sorgt.


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Du meinst genau den Pickup, genau das Exemplar, was z.B. Clapton bei der Aufnahme von "White Room" in seiner Klampfe hatte? Ob das noch aufzutreiben ist, um die Windungen abzuzählen...?
Damit man genau dieses Exemplar identisch nachwickeln kann...?

Nö, aber eine ausreichende Näherung.

Es ist wie immer: Durch Überspitzung wirkt alles abwegig.
 
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  • #96
Ich halte gleich nochmal mein Ohr an alle Tonabnehmer meiner Gitarren. Ich bin mir absolut sicher, dass die keinen Klang produzieren.
Yo, und die Saiten auch nicht. ;)
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Nö, aber eine ausreichende Näherung.
An was willst du es ausreichend annähern, wenn schon die Windungszahl in der Serie nie exakt dieselbe war? Die Wickelmaschinen hatten keine Zähler. Es wurde gewickelt, bis der Spulenträger "voll genug" aussah.
Somit hatten die Pickups innerhalb einer Serie mal mehr, mal weniger Windungen, und somit mal mehr oder weniger Induktivität, mal mehr oder weniger Widerstand.
Das ist die recht hohe Serienstreuung, von der @KlampfenTom schrieb.

Grüße
 
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  • #97
so wird er schon zielgerichtet genau den Tonabnehmer heraus picken, der mit des Kunden Krams genau den Klang hervorbringt, den der Kunde sucht.
Und genau das kann er nicht, weil die Auswirkungen einiger Parameter nicht eineindeutig festgelegt oder vorhersagbar sind
(und - nebenbei gesagt - auch noch Parameter beim Kunden zuhause/auf der Bühne weiter unbekannt bleiben, sonst müsste der Fachmann zum Kunden).

Es ist ja nun mal hinlänglich bekannt, dass sich z.B. ein und derselbe, also der physisch identische PU in zwei Gitarren derselben Bauart (also desselben Modells desselben Herstellers desselben Baujahrs ...) auch an demselben nachfolgenden Signalweg von derselben Person bedient nicht (zwingend) gleich anhört. Und das hängt zu allem Übel auch noch von den individuellen Hörfähigkeiten ab.

Alles in allem hat ja @KlampfenTom sehr schön einen Lösungsansatz aufgezeigt:
"Wenn du Boutique willst, musst du (am Besten mit Gitarre) zum Anbieter (in die Boutique) hin und sagen was dir am Vorhandenen nicht gefällt. Der Anbieter hat (ob Ahnung oder nicht) eine Tabelle mit den Beschreibungen von x Serientonabnehmern. Da schaut er nach wie die Charakteristik deines TA definiert ist und sucht einen aus, der laut Beschreibung so anders ist, dass er in etwa deinen Wünschen entspricht. Möglicherweise braucht das zwei, drei Versuche mit Ein- und Ausbau bei deiner Gitarre und jeweils neuen Saiten."
(Leider gehen grad keine Kekse für Dich, also nur :prost: )
 
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  • #98
Es ist ja nun mal hinlänglich bekannt, dass sich z.B. ein und derselbe, also der physisch identische PU in zwei Gitarren derselben Bauart (also desselben Modells desselben Herstellers desselben Baujahrs ...) auch an demselben nachfolgenden Signalweg von derselben Person bedient nicht (zwingend) gleich anhört.

"Nicht zwingend gleich" lässt ja nun sehr viel Interpretationspielraum.

Ich würde schon sagen, dass die Ergebnisse in diesem Szenario in der Regel hinreichend gleich sein werden, um mit leichten Anpassungen vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.
 
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  • #99
Da sich dieser Biergarten-Thread immer wieder und auch mal ausschweifender reiner PU-Thematik/-Technik nähert, sollten alle, die sich zum Mitmachen bewogen fühlen, vielleicht vorher nochmal dem Startpost...
Viele sogar 100€ Klampfen und Bässe haben heute eine derartig gute Qualität und die Verstärkertechnologie ist einstweilen so gut geworden, dass es heute eigentlich wurscht ist, mit welcher Preisklasse man spielt
Was sind eure Erfahrungen mit billig vs sündteuer?
...einen Blick gönnen ;) ?

LG Lenny
 
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  • #100
@soundmunich :prost:
 
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