Braucht man wirklich noch irgendwelche "Boutique Pickups" oder sonst noch so etwas

  • Ersteller Ersteller yxyxyx
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  • #121
Erzähl das mal jemandem mit Lefthand Gitarren, in die stinknormale Tonepotis verbaut wurden (und das betrifft nicht nur billige Gitarren).

Der Joe würde sich wundern, wenn seine Tonepotis nur die letzten 20% des Regelweges funktionieren und dann direkt dicht machen.
 
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  • #122
Ja, aber sie brauchen keinen Gitarrenbauer, weil sie in der vielen Zeit gelernt haben, dass nicht X Wechsel oder PU YZ zu ihrem Sound führen, sondern wie vorhandenes Equipment zu bedienen und zu bespielen ist, um alle möglichen Sounds zu bekommen
Ja, das stimmt.
Ein Musiker, der nicht aus einer 08/15-Harley-Benton oder meinetwegen auch einer Einsteiger-Ibanez* oder Yamaha* mit den Werks-Pickups einen guten, einen sehr guten Sound bekommt, ist sein Geld nicht wert. ;)

Grüße
 
  • #123
So langsam ist doch wieder alles 1000 mal gesagt, oder?

Stimmt. Und zwar zu fast allen Themen seit etwa 2008 hier im Forum.

Ab jetzt bitte insgesamt nur noch über Neuerscheinungen diskutieren, damit dass hier im Forum nicht redundant wird.

Ich geh jetzt erst einmal ins Forum der Modelleisenbahnbauer und erkläre denen, dass ihr Hobby sowieso langweilig ist und sie bitte auch nicht mehr darüber diskutieren sollen. Kann ja nicht angehen, dass irgendwo im Internet Menschen Dinge diskutieren, die ich für uninteressant halte.
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Ja, das stimmt.
Ein Musiker, der nicht aus einer 08/15-Harley-Benton oder meinetwegen auch einer Einsteiger-Ibanez oder Yamaha mit den Werks-Pickups einen guten, einen sehr guten Sound bekommt, ist sein Geld nicht wert. ;)

Damit sind also alle Pianisten, Streicher, Schlagzeuger und grundsätzlich alle Musiker außer Gitarristen ihr Geld nicht wert? Gewagte These
 
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  • #124
Findest du?
Eigentlich sind doch nur Gitarristen die wahren Musiker.
Bassisten sind doch nur Gitarristen, die an 6 Saiten gescheitert sind. ;)
Pianisten, Keyboarder und Streicher sind doch nur musikalische Hilfsarbeiter, dazu da, um den Gitarristen Pads und sowas zu zu liefern, über das sie solieren können. ;)
Und Schlagzeuger - naja - die hängen halt gerne mit Musikern ab... ;)

Grüße
 
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  • #125
Eigentlich sind doch nur Gitarristen die wahren Musiker.
Ist zwar der Biergarten hier, aber repetitive Klischeewitzchen müssen trotzdem nicht sein. Bitte gerne woanders rumonkeln 🥱
 
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  • #126
  • #127
, und er spielt einfach die Gitarre so lange sie ihm taugt, dann wirft er sie weg und kauft sich eine neue. Das käme ihm viel billiger als sie jedesmal für ein Schweinegeld von einem Edelgitarreguru warten lassen zu müssen.

Was lässt er denn "jedes Mal für Schweinegeld beim Edelgitarrenguru warten"? Zu doof zum Saiten wechseln oder zerwichst dein Profi alle paar Jahre die Bünde?:ROFLMAO:.

Viele sogar 100€ Klampfen und Bässe haben heute eine derartig gute Qualität und die Verstärkertechnologie ist einstweilen so gut geworden, dass es heute eigentlich wurscht ist, mit welcher Preisklasse man spielt

Wirklich? Was die ganzen YT-Videos anbelangt: Ist schon beeindruckend wie gleich das klingt. Aber deshalb auf die Qualität der Gitarre schließen?
Macht ja Spaß und gibt das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben:D
Ich kenne auch einige Leute, die preiswerte Gitarren auf der Bühne spielen, allerdings nicht für 100 Euro, eher vielleicht um die 500-700?
Und selbst da wurden einige Sachen verändert bzw. Schwachpunkte beseitigt.
 
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  • #128
Aber deshalb auf die Qualität der Gitarre schließen?

Das nicht. Aber darauf, dass die Qualität einer E-Gitarre* in weiten Teilen nicht soooo viel mit dem Sound zu tun hat, wie man vielleicht selber denkt und wünscht.

Am Ende ist es eben ein Holzbrett mit Saiten drauf, deren Schwingungen von Draht um einen Magneten in elektrische Impulse umgewandelt wird. Und mit der wir typischerweise klassische Sounds verbinden, deren Entstehung eher mit Zufall, Mangel und Zweckentfremdung denn mit Ingenieurskunst und zielgerichteten Klang-Design zu tun haben.

Und Dinge die ein Instrument teuer machen haben weniger unmittelbar mit Sound, als mit

1. Optik (Aufwendige Maserung, Lackierung, Relic)
2. Zuverlässigkeit (Stimmstabil, gute Potis etc.)
3. Bespielbarkeit (!)
4. Image

zu tun. Und das sind alles grundsätzlich gute Gründe, mehr Geld für eine Gitarre auszugeben.

Was das Thema Sound betrifft... ich denke da ist mehr unser Bedarf nach "Magie" angesprochen als unser tatsächliches Hörempfinden. Blindtests zeigen regelmäßig auf, dass es offenkundig keinen signifikanten Klangqualitätsunterschied zwischen sehr teuren und eher günstigen E-Gitarren gibt. Allenfalls gibt es bestimmte Merkmale, die für bestimmte Sounds mehr oder weniger gut geeignet sind.

Aber ist das relevant? Der Gitarrist muss mit seinem Instrument glücklich sein. Der eine freut sich darüber, mit seiner 250 € Gitarre ein Schnäppchen gemacht zu haben und der nächste ist halt glücklich, dass er ne Vintage Strat aus den 60ern oder ein Custom-Shop Instrument spielen kann.

Um die Frage des Threads zu beantworten:

Brauchen im Sinne von unmittelbarer Notwendigkeit tut man als Gitarrist sehr wenig. Musik lässt sich auf sehr günstigen Equipment herstellen.

Subjektiv brauchen, für Inspiration, Glück, Zufriedenheit... ist dann eben nicht objektiv zu beantworten. Und die Grenze zwischen Wollen und Brauchen ist dann eben nicht auszumachen. Wenn mein Kreativprozess voraussetzt, dass mein Wollen zu einem gewissen Grad erfüllt ist, brauche ich es auch.
 
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  • #129
Was sind eure Erfahrungen mit billig vs sündteuer?
Meine Erfahrung ist, dass man mit der soliden Mittelklasse besser bedient ist. Die ging, als ich anfing, bei 400 Westmark los und heute offenbar bei noch weniger. Bei Austauschtonabnehmern achte ich mittlerweile stärker auf gute Verarbeitung. Unter ca. 65 Euro für einen Singlecoil und 115 Euro für einen Humbucker geht da nicht viel. Und wenn der Basstonabnehmer nach Dusty Hill aussehen soll, führt kaum noch ein Weg an einem Seymour Duncan Antiquity vorbei. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Was ich aber auf keine Fall mitmache sind die übertriebenen Preise für Sondermodelle oder "geagete" oder gar für eine echte von irgendeinem Künstler.
Wobei die Preise für alt aussehende Teile häufig sogar niedriger liegen. Wenn man sich nur Gebrauchtes leisten kann oder bestimmte Teile überhaupt nur auf dem Gebrauchtmarkt verfügbar sind, zahlt man oft weit weniger als für ein neues Stück derselben Qualitätsstufe. Und manche Teile werden auch gar nicht in ungealterter Ausführung angeboten, jedenfalls nicht von gut sortierten Alternativanbietern in authentischer Optik.
 
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poor but loud
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  • #130
Am Ende ist es eben ein Holzbrett mit Saiten drauf, deren Schwingungen von Draht um einen Magneten in elektrische Impulse umgewandelt wird.

Und Dinge die ein Instrument teuer machen haben weniger unmittelbar mit Sound, als mit

1. Optik (Aufwendige Maserung, Lackierung, Relic)
2. Zuverlässigkeit (Stimmstabil, gute Potis etc.)
3. Bespielbarkeit (!)
4. Image

zu tun. Und das sind alles grundsätzlich gute Gründe, mehr Geld für eine Gitarre auszugeben.
So sehe ich das auch.
  • Eine Gitarre, die für einen selber "hässlich" ausschaut, die nimmt man auch weniger gerne in die Hand.
  • In die Zuverlässigkeit geht ja einiges ein: neben Stimmstabilität und nicht kratzende Potis, auch Brummfreiheit, Buchsen, Hardware ohne scharfe Kanten, ordentlich abgerichtete Bünde, Oktav- und Bundreinheit, Brücken, die nicht die Saiten wegen scharfer Kanten aufreiben, usw.
  • Bespielbarkeit ist für mich Saitenlage, überstehende scharfe Bünde, Lack am Hals (klebrig oder eben gut "slidebar"), und Korpusform -> drückt und piekst mich der Korpus, oder fühlt sich der Korpus wie ein gut sitzendes Kleidungsstück an -> individuell verschieden, keine objektive Kriterien.
  • Image: Boutique-Marken wie Fender*, Gibson. Gretsch, PRS*, ... haben für mich persönlich für aktuelle Neu-Gitarren ein schlechtes Image. Da kaufe ich lieber Handelsmarken ordentlicher Qualität für weniger Geld, als für Headstock oder Logo Aufpreis zu bezahlen, ohne dafür entsprechend höhere Qualität zu bekommen.

Vom Sound her, finde ich, könnte ich womöglich clean gespielt wohl noch PAF-artige Humbucker von Filtertrons von P90 von Strat/Tele-artigen Pickups unterscheiden.
Mit Effekten gespielt - Verzerrer, Equalizer, Phaser/Flanger, Chorus, Delay, Reverb, Octaver, Harmonizer, ...., Klangregelung am Amp - egalisiert sich das auch wieder bis zur Un-Unterscheidbarkeit.

Von daher erscheinen mir subtile feine Klangunterschiede etwa zwischen Massen-Fabrik-Nachbauten von PAF-artigen Humbuckern zu (handgefertigten) Boutique-PAF-artigen Humbucker-Nachbauten völlig vernachlässigbar zu sein -> ein wenig Dreh am Tone-Poti der Gitarre oder am Amp-Höhen/Mitten/Bass-Poti gleicht solche feinen Klangunterschiede völlig an.

Grüße
 
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  • #131
Die Feinheiten eines Sounds sind nur was für das eigen Wohlbefinden und unterstützen die Spielfreude.
Je "Geiler" ich klinge (nach meinen Soundvorstellungen) um so besser spiele ich.
Allerdings kommt von dem, was bei mir aus der Box kommt, nur wenig beim Publikum an. Allein schon die Komponenten die dazwischen geschaltet sind um das Signal abzunehmen (Mikro, Lineout, Torpedo CAB etc. pp. - bitte selbstständig erweitern) verändern den Sound. Dann kommt der Soundgeschmack des Mischermanns /-frau dazu und die Boxen der Beschallungsanlage. Da gibt es viele Möglichkeiten die dafür sorgen, das mein "Supergeilersound" so nicht beim Zuhörer ankommt.

Boutique Pickups können also den "Wohlfühlsound" verfeinern, aber er kommt nicht in allen Nuancen beim Zuhörer an. Selbst wenn der Zuhörer/Die Zuhörerin direkt im Soundstrahl meiner Box steht ist die Soundwahrnehmung eine andere.
Neben der Freude am eigenen Sound hat wohl nur noch der Hersteller Freude daran, weil er was verdient (und das in der Regel nicht zu wenig).

Wenn man mit sogenannten Boutique Pickups seinen persönlichen "Wohlfühlsound" massiv verbessern kann, dann lohnt sich die Investition. Dumm ist nur. das man vor dem Kauf und dem Einbau gar nicht weiß wie es mit der eigenen Gitarre klingen wird und ob es sich lohnt.

Gruß
 
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  • #132
Um mal ein Beispiel zu nennen: Pickups in einer neue Fender Strat oder Tele, auch wenn sie aus dem Custom Shop kommt, empfinde ich immer als "picky", also etwas spitz in den Höhen klingend. Gibson hat für mich eher das gegenteilige Problem, dort klingt es, bis auf die neuen Custom Bucket, für mich immer etwas muffig.
Als langjähriger Nutzer von Kloppmann Pickups schaffe ich dann Abhilfe mit einem entsprechend Single Coil oder Hunmbucker Set.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Feinheiten eines Sounds sind...
Ich kann dem nur zustimmen. Ich brauche "meinen Sound" direkt ins Ohr von der Box, nicht verfälscht über Monitoring egal welcher Art. Was dann beim Zuhörer ankommt ist immer relativ und wird gut beschrieben.
 
Grund: Vollzitat Vorpost reduziert
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  • #133
Pickups in einer neue Fender Strat oder Tele, auch wenn sie aus dem Custom Shop kommt, empfinde ich immer als "picky", also etwas spitz in den Höhen klingend. Gibson hat für mich eher das gegenteilige Problem, dort klingt es, bis auf die neuen Custom Bucket, für mich immer etwas muffig.
Nur als Verständnis-Frage: Gelingt es nicht, diese etwas spitzen Höhen oder aber die "Muffigkeit" mittels eines Equalizers als erstes Pedal im Pedalboard zum gewünschten Sound hin zu biegen?

(Abgesehen davon, dass es womöglich mehr Spaß oder besseres Gefühl macht, "gleich von Anfang an" mit Pickups im Wunsch-Sound zu spielen...)

Grüße
 
  • #134
Abgesehen davon, dass man dannimmer sein Pedalboard mitschleppen müsste wäre es nur möglich, die mi5 einem parametrischen EQ mit schmalen Frequenbandfaktor zu bewerkstelligen.
 
  • #135
Abgesehen davon, dass man ja bloß sein Equalizer-Pedal "mitschleppen" müsste, gibt es doch wohl auch parametrische Equalizer-Pedale mit schmalem Frequenzbandfaktor...?
Was konkret wäre das Problem...?

Grüße
 
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  • #136
Abgesehen davon, dass man ja bloß sein Equalizer-Pedal "mitschleppen" müsste,
Sorry aber eine Fenderstyle Gitarre die mir immer zu spitz klingt in der Konstellation Gitarre/Kabel/Amp,
ist entweder gar nichts für mich oder braucht um mir zu gefallen andere PUs. Das müssen für mich
keine Boutique PUs sein, aber es gibt durchaus bezahlbare und etwas weicher klingende Single coils.
Und es gibt dann noch 1-2 "Mittelchen" sie weicher klingen zu lassen.
Auf einen Pedal EQ angewiesen zu sein, um für mich "richtig" zu klingen, ist da ein no go für mich .....
 
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  • #137
Fender Strat ist ein gutes Beispiel. Ich habe derzeit 2 (eine Mex, eine Serien-USA), insgesamt hatte ich im Laufe der Jahre 8.
Keine klang wie die andere. Wollte ich mich dennoch meinem Lieblings-Stratsound annähern, dann waren andere PUs eine recht günstige Option. Wobei es auch für mich keinesfalls Boutique-PUs sein mussten. Einmal habe ich einen PU-Bauer beauftragt, meinen orig. Agigail-Ybarra Hals-PU, den ich ihm eingeschickt hate, möglichst genau zu replizieren. Das Ergebnis war okay, aber nichts, was ich mit einem anderen viel günstigeren PU nicht auch schon vorher erreicht hätte.
Aber ich bin in einer Hinsicht ja eh Strat-Banause: Für mich verschwendet der Steg-Coil nur Platz, der mit einem guten
Steg-Humbucker viel besser genutzt wäre....:D

Bin also eher der H-S-S-Freund und obiges habe ich nur in der Halsposition ausprobiert.
 
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  • #138
Meine Strat macht mit der ollen "1 x Volume, 2 x Tone Nummer" eigentlich alles was ich will. ;-)
Da ist sogar noch ein Treble-Bleed drin. :cool:

Die Pickups müssen hat immer ganz individuell passen, wie ich finde. Aber ist das denn wirklich immer soooo schwer?

Da braucht es bei mir in der Regel aber auch kein superteures Material mit Feenstaub Einhornpuder.
Fast immer tun es bei mir die Stock-PU´s. Wenn die Gitarre grundsätzlich völlig doof klingt, dann kaufe ich die doch erst gar nicht. 😂

Es ist doch völlig wurscht, was da werkelt, sofern es denn so klingt, wie man das haben möchte.

Alles gescheit eingestellt, wette ich auch, dass es bei vielen Pickups im Blindtest überhaupt nicht zu sagen ist, ob da gerade ein super teures Teil werkelt, oder vielleicht ein preiswertes Tonerider Set von der Stange. ;-)

Ich hatte mal einen Bekannten, der nur "High-End" unterwegs war. Dem habe ich einfach mal erzählt, ich hätte in einer LP die Pickups gegen schweineteure Pickups "Handmade in USA" getauscht. Man, was waren die Dinger auf einmal "so richtig amtlich" in seinen Ohren. 😂 Als ich das aufklärte, war der echt ziemlich angekekst.

Oder die ganzen älteren Herren, die zum Pickup-Tausch in die Werkstatt rennen. Ich hatte da etwas Einblick. Auch oft sehr skurril, was man da so für Geschichten hört.

Oft schaut man auf dann auf die Pickups und denkt sich erstmal so...."Wtf, wer hat die denn eingestellt"?
Aber es müssen natürlich neue und "noch bessere" rein. Da holen die das Ding ab, spielen genauso schräg wie vorher und tragen die neue teure Beute Freude strahlend nach Hause.

Oder der Bekannte, der mich mal seine fünf seiner Strats spielen ließ und dann meinte: Jetzt mal ganz ehrlich: Welche würdest du nehmen? Ich hatte schon durchaus gesehen, das da auch ein teures Tierchen darunter war, aber es war in diesem Fall trotzdem einfach die 08/15 Mexico Strat. Fand er auch irgendwie doof, glaube ich.

Oder der 1:1 Vergleich mit meiner Silversky von der Stange, mit einer ollen unverbastelten 63er Strat.
DA hätte ich wohl vielleicht sogar wirklich den Pickup der Strat herausgeschmissen. 😂

Es ist halt immer (auch) eine sehr individuelle Wahrnehmung. ;-)

Allerdings gibt es schon sehr viele "Boutique Gitarren", die ich ganz persönlich durchaus außerordentlich gut finde.
Ab und an auch einige hochpreisige Fender. ;-)

Aber ich mache mich da schon lange nicht mehr bekloppt.
Was passt, das passt halt.
 
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  • #139
  • #140
Wie entmufft man denn mit deinen 1-2 Mittelchen eine vermuffte Gibson?
Da meist primär der Neck PU den Muff bringt, würde es z.B. reichen den Tone Poti des Neck PU zum Low Cut zu machen, oder wenn insgesamt muffig die Tone Potis nach dem Schalter zu verlöten und jeweils einen Master High und Low Cut einzulöten (siehe G&L oder Reverend Wiring) - bringt erstaunlich viele Klangvariationen und kostet ausser Arbeitszeit keine 5 Öre.
 
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